Megan Craig

30. Mai 2015

Megan Craig
ROSE SINGS

im Kunstverein Grafschaft Bentheim
49828 Neuenhaus  –  Hauptstrasse 37

Sonntag, 31. Mai – Sonntag 26. Juli 2015
Öffnungszeiten Mi–Sa: 15–18 Uhr, So: 11–18 Uhr

Rose Sings, 2015. Oil on Panel, 20 X 20 inches / Performance Colorada, 2015

Eröffnung am Sonntag, dem 31. Mai 2015, um 11.30 Uhr
Einführung Gudrun Thiessen-Schneider im Gespräch mit der Künstlerin
Performance mit Rachel Bernsen (USA) um 12.15 Uhr 

Sound an music collage Nick Lloyd. Cora Lloyd, Maria Winther.

„Colorada“ ist die vierte Gemeinschaftsarbeit der Tänzerin Rachel Bernsen und der Malerin Megan Craig. Das spanische Wort „colorada“ bezeichnet die Vielfalt natürlicher und künstlicher Rottöne. Bernsen und Craig verarbeiten in ihrer Performance und Installationsarbeit Bedeutungen und Assoziationen der Farbe Rot. Sie verbinden Bewegungstanz und bildnerische Assemblage, um psychophysikalisch-materielle Dimensionen der Farbe Rot zu veranschaulichen. Das Resultat der Performance und zugleich zentrale Arbeit der Ausstellung ist eine großfomatige Assemblage aus Papieren und Stoffen verschiedenster Rottöne.

Genau 10 Jahre sind es her, da der Kunstverein Grafschaft Bentheim Megan Craig (*1975, USA) in ihrer ersten internationalen Einzelausstellung präsentierte. Nun zeigt die Malerin und Philosophie-Dozentin unter dem Titel „Rose Sings“ abstrakte Malereien, die während der letzten Jahren entstanden sind. Bereits der Ausstellungstitel verrät, dass sich Megan Craig von Gertrude Steins „The World is Round“ inspirieren ließ. Stein, bekannt als die „Mutter der Avantgarde“, schrieb das Kinderbuch in den 1930er Jahren.

Garten

14. Juni 2010

Die Ausstellung „Der offene Garten“ in der kleinen, aber feinen Lingener Kunsthalle ist entstanden in Zusammenarbeit mit dem Otto-Pankok-Museum, Bad Bentheim/Gildehaus, dem Kunstverein Grafschaft Bentheim, Neuenhaus und der Städtische Galerie Nordhorn.

Sie läuft noch  bis zum 22. August 2010.

Obwohl Lingen im Landkreis Emsland liegt und Neuenhaus, Bad Bentheim und Nordhorn zur  Grafschaft Bentheim gehören, sind alle Städte durch ihre geografische Lage im Westen Niedersachsens an der Grenze zu den infrastrukturell hoch durchorganisierten Niederlanden verbunden. In allen ist aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der unterschiedlichen Möglichkeiten des Bildungsangebots die gesellschaftliche Fluktuation groß: zahlreiche Personen wandern in die größeren Städte ab, gleichzeitig kommen Menschen aus beruflichen oder privaten Gründen in die vier Kleinstädte. In neuerer Zeit siedeln auch zahlreiche pensionierte Niederländer in die deutschen Randgebiete über. Insofern können Bad Bentheim, Lingen, Neuenhaus und Nordhorn auch als grenzüberschreitende ‚Durchgangsorte’ verstanden werden.

Eben diese Metapher des Durchgangs, des Zwischenortes und auch der durchlaufenden Biografie bildet konzeptuell die Ausgangsbasis für die Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, die an der Ausstellung „Der offene Garten“ teilnehmen. Der Titel ist in radikalem Gegensatz zur Bedeutung des Hortus Conclusus als in sich abgeschlossenem Paradiesgärtlein Sinnbild für Offenheit, Unabgeschlossenheit und Grenzenlosigkeit. In der Kunsthalle Lingen liegt der inhaltliche Schwerpunkt der präsentierten Kunstwerke auf der Thematik der Veränderung und der Transformation ebenso im metaphorischen wie im soziologischen und politischen Sinne.

Die Ausstellung zeigt Werke von Yael Bartana, Christoph Fink, Sandra Kranich, Victor Man,Rivane Neuenschwander, Panamarenko,Charlotte Posenenske.