Klimakonferenz

11. Dezember 2018

Im Süden von Brasilien wurde eine Skulptur in Form eines Abbildes des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump installiert. Das besondere der Skulptur ist, dass sie im Wasser steht und jeden Tag ein Stück weiter sinkt, so dass das Wasser dem Präsidenten im wahrsten Sinne des Wortes bis zum Hals steigt.

Die Installation wurde anlässlich der UN-Klimakonferenz, die aktuell in Katowice stattfindet, errichtet, um auf die Notwendigkeit von Klimaschutzmaßnahmen hinzuweisen.

Donald Trump hat ja bekanntlich den Austritt der USA aus dem Pariser Klimaabkommen durchgesetzt. Sollte die USA den vereinbarten Klimaschutzzielen wieder zustimmen, werden die Macher der Installation die Skulptur ins Trockene bringen und die Statue dauerhaft an Land aufstellen.

(via urbanshit)

Monument

8. Februar 2017

monument_dresdenDrei aufrecht stehende Busse bilden das Kunstprojekt „Monument“ in Dresden. Der syrisch-deutsche Künstler Manaf Halbouni setzt damit ein Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschlichkeit. Die drei Busse sind 72 Jahre nach der Zerstörung der Stadt am 13. Februar 1944 zum Gedenktag aufgestellt worden und erinnern an den Krieg in Syrien. Mit Sprüchen im Nazi-Jargon [„Entartete Kunst ist das“] hetzen dumme Pegida-Anhänger gegen die Anti-Syrien-Krieg-Installation.

Der laute, peinliche und so unendlich dumme Protest gegen das Monument in Dresden kennt das untenstehende Bild aus Aleppo offenbar nicht. Dabei sollte doch das Verstehen der Installation in einer Stadt so einfach sein, deren Menschen im Krieg so entsetzlich gelitten haben wie die Menschen in Dresden. Das zwei Jahre alte „Vorbild“ unten ist keine Installation. Es zeigt drei Bus-Wracks in Aleppo, der zerstörten westsyrischen Großstadt, die zum Schutz der Menschen vor Scharfschützen, Kugeln und Bomben aufgestellt wurden.

Nichts haben die Kulturlosen in Dresden davon verstanden, reinweg nichts.

busse_aleppo