Maciej Frackiewicz

6. Mai 2016

Maciej Frackiewicz
Reihe: Junge Virtuosen 

Lingen (Ems)  –  Kunst-/Halle IV, Kaiserstraße 10a
Sonntag, 8. Mai  – 18 Uhr
Karten zu 17 Euro (erm. 15 Euro) 

Maciej Frackiewicz (* 1988, Białystok/Polen) studierte von 2007 bis 2012 an der Fryderyk Chopin Musikuniversität in Warschau bei Prof. Klaudiusz Baran und legte dort seine Bachelor- und Masterprüfungen im Fach Akkordeon ab. Im Anschluss daran machte er sein Konzertexamen bei Prof. Grzegorz Stopa an der Hochschule für Musik in Detmold. Während eines Erasmus Aufenthaltes 2011  an der Escola Superior de Música de Catalunya in Barcelona studierte er bei Prof. Iñaki Alberdi.
Maciej Frąckiewicz nahm erfolgreich an Meisterkursen teil, u.a. bei den Professoren Matti Rantanen, Mie Miki, Stefan Hussong, Geir Draugsvoll, Teodoro Anzellotti, Claudio Jacomucci, Paul Roczek, Julius Berger, W. L. Puchnowski, Friedrich Lips, Mika Vayrynen, Yuri Shishkin und Alfred Melichar.
Sein Talent stellte der Akkordeonist bei zahlreichen Wettbewerben unter Beweis. So gewann er 1. Preise beim 20. Intern. Wettbewerb „Arrasate Hiria” 2012 in Spanien, 2010 und 2012 beim A. Krzanowski Intern. Akkordeonwettbewerb in Czechowice-Dziedzice (Polen), 2010 beim Intern. Akkordeonwettbewerb „Carlo Civardi” im italienischen Val Tidone. Im selben Jahr wurde er im Duo mit der Cellistin Magdalena Bojanowicz mit einem Sonderpreis beim 14. Intern. Kammer-Neue-Musik-Wettbewerb in Kraków ausgezeichnet. 2009 gewann Frąckiewicz den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim Michał Spisak Intern. Musikwettbewerb in Dąbrowa Górnicza, den Hauptpreis beim 8. Musikwettbewerb des Jahrhunderts für junge Interpreten (ISCM), beide in Polen, sowie 2008 den 2. Preis beim 45. Intern. Akkordeonwettbewerb in Klingenthal und den 1. Preis beim 7. Intern. Akkordeonwettbewerb. 2015 wurde er mit dem GWK-Förderpreis Musik, Münster, ausgezeichnet, 2013 erhielt er den Polnischen Kulturpreis „Paszport Polityki“ und einen Preis der Polnischen Musikindustrie. Vom DAAD bekam er 2012 den Preis „für den besten ausländischen Studenten an der Musikhochschule Detmold“. Er hatte ein Stipendium der Société Générale, der Keimyung Research Foundation und des polnischen Ministers für Kultur und Nationalerbe.
Maciej Frąckiewicz spielte bereits Sinfoniekonzerte mit den meisten polnischen Orchestern, u. a. den Warschauer Philharmonikern, dem Nationalen Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester Kattowitz, dem Polnischen Rundfunk-Sinfonieorchester Warschau und gab unter der Leitung von u.a. Jose Maria Florencio, Jacek Kaspszyk, Krzysztof Urbanski, Lukas Vis, Emir Sakhan Gulic, Ruben Silva, Marek Mos, Stefan Fraas, Young Chill Lee und Renato Rivolta Konzerte. Er arbeitete mit Komponisten wie Krzysztof Penderecki, Paweł Szymański und Hanna Kulenty zusammen und war an mehr als 60 Uraufführungen beteiligt.
Im Sommer 2016 erscheint Maciej Frackiewicz‘ CD „Mozartiana“ bei CC ClassicClips. Vorbestellungen nimmt die GWK entgegen unter Tel: 0251/591-3041 oder Mail: gwk@lwl.org.

BarDO

4. Mai 2016

BarDOBarDO
Donnerstag ab 18 Uhr in der Kunsthalle
Lingen (Ems) – Kaierstr. 10a
Eintritt: Frei

Wie immer gibt es Drinks, Häppchen, Musik und Gespräche. Um 18.30 und 21.00 Uhr Führungen durch die aktuellen Ausstellungen von Charlie Jeffery und Silke Schatz mit Meike Behm und Peter Lütje. Die Alternative zu Bumsfallera am Vatertag.

 

Restaurant Day

7. Mai 2015

IRDSehr fein! Ich freu mich! Das Lingener kküche in der Kunsthalle Lingen ist beim nächsten Restauzrnt-Day dabei. LeserInnen dieses kleinen Blogs erinnern sich an diesen Beitrag vor drei Monaten und sie können sich natürlich nicht an meine kleine E-Mail zum IRD an Peter Lütje erinnern, die Seele von kküche. Denn Peter ist der Mann für den ersten Lingener Beitrag zum Restaurant-Day am

kküche ist ein Koch-Projekt, dass seit 2009 in der Kunsthalle Lingen stattfindet. Es wurde ins Leben gerufen, um die Kulturtechnik der Speisen-Zubereitung mit zeitgenössischer Kunst zu verbinden. Bis jetzt haben wir ca. 25 Abendessen für 20 – 30 angemeldete Gäste zubereitet; am Restaurant Day öffnen wir die Türen für alle und bieten eine Auswahl von 4 – 5 Gängen eines Überraschungsmenüs.

kküche is a project which started in 2009 at Kunsthalle Lingen. It was designed to connect the ancient cultural practice of food-preparing with contemporary art. So far we have held around 25 dinner parties for 20 – 30 registered guests. For Restaurant Day we want to open gates for everyone and offer a selection of 4 – 5 courses in a surprise dinner.

kküche

 

8875d15c24Junge Virtuosen
Nikola Komatina, Akkordeon – Mladen Miloradovic, Violoncello
Lingen (Ems)  –  Kunsthalle, Kaiserstr. 10 a
Sonntag 26.10.2014  –  18 Uhr
Karten: 17 Euro (erm. 13 Euro)

Noch ist diese Duobesetzung selten. Doch gewiss schnell spricht sich herum, wie sehr Cello und Akkordeon miteinander harmonieren. Musikalisch gehen die jungen Solisten Nikola Komatina und Mladen Miloradovic dem Lebensernst und den Tiefen der Psyche nach, schwingen sich dann auf zu kunstvollem Tanz, zu Preisgesang und zum Lob des Lebens – klassisch, technisch perfekt, voll Spielfreude und Vitalität. Dazwischen ein Bruch, zwei Kleinodien aus ihrer serbischen Heimat. Denn Nikola Komatina spielt nicht nur rumänische Volkstänze mit Herz, sondern dem vielseitigen Musiker liegt auch die Volksmusik der Roma am Herzen: Authentisch und berückend singt er traditionelle Roma-Lieder.

Nikola Komatina (*1988 Zaječar, Serbien) studiert Akkordeon bei Grzegorz Stopa, zunächst in Wien, jetzt an der Hochschule für Musik Detmold. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bei bedeutenden Pädagogen und Akkordeonisten wie Mika Vayrinen, Mie Miki, Vladimir Besfamilnof oder Yuri Shishkin teil. Nikola Komatina ist Preisträger internationaler Wettbewerbe in Serbien, Polen und Deutschland. 2013 wurde er mit dem GWK-Förderpreis Musik ausgezeichnet. Mladen Miloradovic (*1987 Belgrad, Serbien) studierte u.a. bei Alexander Baillie an der Hochschule für Künste Bremen, seit 2010 ist er an der Hochschule für Musik Detmold bei Xenia Jankovic. Er spielte bei den Bremer Philharmonikern und ist derzeit stellvertretender Solocellist beim Folkwang Kammerorchester Essen. 2012 gewann er den Grand Prix beim Int. Cellowettbewerb in Madrid.

Programm
Sofia Gubaidulina (*1931): De Profundis für Bajan solo
Johann Seb. Bach (1685–1750): Sonate G-Dur BWV 1027 für Viola da Gamba und Cembalo (bearb. für Violoncello und Akkordeon)
Béla Bartók (1881–1945): 6 Rumänische Volkstänze Op. Sz 56
Joseph Haydn (1732–1809): Sonate D-Dur Hob. XVI: 37
IIkka Kuusisto (*1933): Hymnen für Violoncello und Akkordeon
Traditionelle Roma-Lieder vom Balkan
Astor Piazzolla (1921–1992): Le Grand Tango

Die Kunsthalle dankt für die Unterstützung:
GWK Münster und MV Unternehmensgruppe
(Quelle/Foto)

kküche

16. Oktober 2014

kküche

 

kküche
Lingen (Ems)  –  Kunst-/Halle IV, Kaiserstraße 10 a

Samstag, 18. Oktober 2014, 19.00 Uhr

Heute kochen Andreas Koch, Barbara Buchmaier und Christine Woditschka ein abwechslungsreiches Menü für maximal 20 Personen. Im Rahmen des Abends gibt es ebenfalls eine Vortrags-Performance.

Kosten 40 €; 35 € für Mitglieder

plus jeweils 5 Euro für den Vortrag

Anmeldung eigentlich bis heute, Donnerstag, 16.10.14. Aber man kann sicher auch noch am Freitag 059159995 anrufen.

Kulturnacht

18. Juni 2013

Bildschirmfoto 2013-06-17 um 23.19.23Zum zweiten Mal findet am kommenden Samstag in der Innenstadt Lingens eine Kulturnacht statt. Gemeinsam öffnen die führenden Lingener Kultureinrichtungen an diesem Abend ihre Pforten und laden zu kulturellen Kostproben ein.

Auf der Marktplatzbühne werden von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr die Tanzgruppen von „De Dreihdanzers ut Lingen e.V.“ und die Folkloregruppe Rossinka auftreten. Ab 20.15 Uhr sind die Musiker von Pignose & the Bluesmobile auf der Bühne zu sehen und hören.

Weitere Aktionen, Führungen, musikalische Beiträge, Kurzfilme, Mitmachaktionen finden in der Stadtbibliothek, im Stadtarchiv, in der Kunstschule, im TPZ und im Burgtheater, im Emslandmuseum, im Centralkino und in der Kunsthalle statt.
Bluesmusik von Piano Pete und Marlene Budden ist von 19.00 – 21.00 Uhr im Kulturforum St. Michael zu hören. In diesem Zeitraum wird auch ein Busshuttle von dort zum Neuen Rathaus und zurück eingesetzt.
Zusätzlich präsentiert der Kunstverein Lingen -in der 22. Auflage- im Stadtzentrum die Lingener Kunstwege.  Bis zum Sonntag, 7. Juli, stellen heimische Künstler dabei ihre Arbeiten in den Schaufenstern vieler Geschäfte der Innenstadt aus und präsentieren ihr Schaffen den Lingenern und ihren Gästen.
Das gesamte Programm der 2. Lingener Kulturnacht findet sich hier.

Rebecca Morris – Southafternoon
Jan Paul Evers – Momentum ignition
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstraße 10a
bis 28. Juli 2013
Di – Fr 10 bis 17 Uhr
Sa/So 11- 17 Uhr

Rebecca Moris

Vorgestern Abend eröffnete die Kunsthalle ihre neue Doppel-Ausstellung. Präsentiert werden  Gemälde von Rebecca Morris (USA) und Fotoarbeiten von Jan Paul Evers (Köln).

Die US-Amerikanerin Rebecca Morris mixt in ihren aktuellen Bildern rein formalistische Elemente mit einem auffällig handwerklichen Einsatz von Material und Farbe. Hierüber entstehen vielschichtige und kraftvolle Gemälde angefüllt mit kunsthistorischen und alltagsnahen Referenzen, so dass eine sehr persönliche und aktuelle Vorstellung von Abstraktion vermittelt wird. Oft weisen die Bilder einen mehrschichtigen Farbaufbau aus undefinierbaren ornamenthaften Farbformen auf meist dunklem Hintergrund. Amorphe, teils runde, tropfenförmige oder auch eckig-spitze Farbcluster erscheinen nahtlos aneinandergesetzt, angeschnitten, übereinander geschichtet oder auch isoliert voneinander und ergänzen sich zu collagehaft wirkenden Bildern, die an Patchworkdecken, Tapeten oder auch Auslagen von Halbedelsteinen denken lassen. Rebecca Morris wurde 1969 in Honolulu geboren und lebt heute in Los Angeles.

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Der 30jährige Jan Paul Evers geht in seinen Bildern den Möglichkeiten der analogen Photographie und ihren Gestaltungs­formen nach: Licht und Schatten finden in ihnen gleichsam als Abdruck, wie auch als Medium des Auflösens eines Bildes Aus­druck. Nicht nur das Motiv, sondern die Herausbildung dessen ist wesentlich in seiner Betrachtung. Der Künstler greift seine Bildmo­mente aus konkreten Raumsituationen, die sich in seinen Arbeiten figurativ wie abstrakt darstellen. Menschen, Gebrauchsgegen­stände, Architekturfragmente oder Landschaftsausschnitte sind in Jan Paul Evers Bildfindung mit ihrem realen Vorbild nicht identisch, sondern bleiben stets eine Referenz zu ihrem Gegenüber. Der künstlerische Eingriff ins Bild, der noch in der Dunkelkammer durch das Hinzuziehen von Schablonen, Belichtungsverlängerung oder –verkürzung sowie dem bewussten Umgang mit chemischen Prozessen erfolgt, rückt in den Photographien vor allem auch den experimentellen Umgang mit dem Medium in dessen Blickpunkt.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Lingen ist seine erste großformatig angelegte Einzelausstellung des in Köln lebenden Künstlers.

Evers

Lovely Lingen

27. April 2013

Morgen ist „final day“ der Ausstellung „Von gelb bis Mitternacht“ in der Kunsthalle. Sie -lese ich- „ist der Versuch, ästhetische Beziehungen und Rhythmen herzustellen. Mit Stücken aus der angewandten und bildenden Kunst wird eher eine Auf- als eine Ausstellung zusammengestellt, um das Auge des Betrachters jenseits der kulturellen Voreinstellungen zu bewegen. Kann man zwei Vasen mit denselben kulturellen Mitteln betrachten, oder eine Grafik mit demselben „interesselosen Wohlgefallen“ wie „Wetten Dass?“? Wenn „Ordnung“ ein Grundbegriff der Schönheit ist, wie stellt sie sich in Zeiten immer größerer gesellschaftlicher und weltanschaulicher Komplexität dar?

Kulturschaffende reagieren darauf mit immer größerer Diversität; für die Betrachtenden ergeben sich daraus Unsicherheiten, denn sie müssen all diesen Ansätzen nachgehen. Die Ausstellung „Von gelb bis Mitternacht“ versucht dennoch eine Orientierung, indem sie Ästhetik als Prozess begreift und trotzdem eine Möglichkeit andersartiger Ordnung entwirft.“

Sie erkennen, es wird uns wieder etwas abverlangt, Ulrike darf die Augen verdrehen. Wer sich trotzdem drauf einlässt, findet hier ein virtuelles Echo. Lovely Lingen.

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BarDo

BarDo  –
Bar am Donnerstag

Lingen (Ems)  –  Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
Heute ab 18.30 Uhr – Eintritt frei
Drinks und Musik in der Lingener Kunsthalle. Führung durch die Ausstellungen „our full“ (Thea Djordjadze) und „Von gelb bis Mitternacht“ mit Meike Behm.

Thea Djordjadze

20. Februar 2013

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Thea Djordjadze
Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Freitag, 22.02.2013 – 28.04.2013
Eröffnung Freitag, 22. Februar 2013 um 18.00 Uhr
Di – Fr 10 bis 17 Uhr
Sa u. So 11 bis 17 Uhr
Kostenlose Führung durch die Ausstellung an Sonntagen um 15.30 Uhr u.
am Do 7.3. und Do 4.4. um 18.30 Uhr

„Der Kunstverein Lingen freut sich sehr, das Ausstellungsprogramm 2013 mit einer Einzelpräsentation der international bekannten Künstlerin Thea Djordjadze [თეა ჯორჯაძე] zu eröffnen, deren Werk spätestens seit ihrer Teilnahme an der letztjährigen dOCUMENTA (13) einem breiten Publikum bekannt ist. Sie wurde 1971 in Tiflis geboren und absolvierte ihr Studium sowohl an der Kunstakademie in Tiflis als auch an der Gerrit Rietveld Akademie in Amsterdam und an der Kunstakademie in Düsseldorf, wo sie Meisterschülerin von Rosemarie Trockel war. Heute lebt Thea Djordjadze in Berlin. Sie präsentierte ihre Arbeit in Einzelausstellungen in den Institutionen The Common Guild, Glasgow (2011), westlondonprojects, London (2009-2010) und Kunstverein Nürnberg (2008) sowie in Gruppenausstellungen im Carré d’Art, Musée d’Art Contemporain, Nîmes (2011), Sculpture Centre, New York (2011), im Centre Georges Pompidou, Paris (2010) und der Biennale von Venedig (2003).

Die Ausstellung in der Kunsthalle Lingen entsteht in Kooperation mit der Kunsthalle Malmö und dem Museum für Moderne Kunst Luxemburg und stellt insofern die zweite Station auf einer längeren Ausstellungstournee mit aktuellen Werken von Thea Djordjadze dar. Die Präsentation wird von einem Katalog begleitet, der gemeinsam von allen beteiligten Institutionen herausgegeben wird.“