Zum Holocaust-Gedenktag
Paula Quast liest Mascha Kaléko

„… sie sprechen von mir nur leise.“
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79
Sa 27. Jan 19 – 20 Uhr
Eintritt: 10,- € / erm: 8,- €
Paula Quast Foto-Alfons Fries Das Zitat ist der Titel eines lyrisch-musikalischen Portraits, das die Schauspielerin Paula Quast und die Musikerin Krischa Weber als Hommage an die Literatin Mascha Kaléko erschaffen haben. Es richtet sich nicht nur an Menschen jeden Alters, die Gedichte zwischen Alltag und großen Gefühlen lieben, sondern an alle, die sich vom hektischen Alltag eine Auszeit nehmen wollen.

Mit ihrem lyrisch-musikalischen Portrait haben die beiden Künstler ein neues Genre geschaffen, das zwischen Rezitation und Schauspiel angesiedelt werden muss. Sprache und Musik verschränken sich ineinander, wechseln einander ab. Das Programm gewinnt so eine ganz eigene Dramaturgie und Dynamik. Die Musik, der kleine Tisch mit der Blattsammlung als Requisite machen daraus eine Art Kammerspiel, bei dem die Zeit wie im Flug vergeht.

Paula Quast spricht die Gedichte von Mascha Kaléko im Vertrauen auf die Kraft des einzelnen Wortes, durch den Mut zur Pause lässt sie ihnen Raum, ihre Wirkung zu entfalten. Ihr Gesichtsausdruck und ihre Körperhaltung sind unaufdringlich, und doch ist sie so präsent, dass sie und die Dichterin im Laufe der Inszenierung immer mehr zu einer Person verschmelzen.

Manchmal findet man solche Perlen eher zufällig… nein, so ganz richtig ist dieser Satz nicht, natürlich kennt „man“ Mascha Kaléko, zumindest ihr „Memento“ hat man im Gedächtnis, vielleicht ist sogar  ihr Schicksal als Jüdin im 3. Reich bekannt; aber im wesentlichen teilt sie doch das Schicksal der allermeisten Emigranten, nämlich das Gefühl des Entwurzeltseins, die relative Erfolglosigkeit, den Verlust des Publikums, wenn man nicht mehr in seiner Muttersprache schreibt, – obwohl Kaléko auch auf Englisch veröffentlichte – und das Absinken in die Vergessenheit….

1907 wurde sie in Galizien geboren, die Mutter war Österreicherin, der Vater Russe. Um den Progromen zu entgehen, übersiedelte man nach Deutschland, auch hier gab es mehrere Stationen, bis die Familie in Berlin, im…“

[weiter hier im Blog aus.gelesen]

(Quelle:aus.gelesen und  Pressemitteilung)

Reidar Jensen

12. August 2016

Reidar Jensen
Finest Acoustic Poetry
Freren – Alte Molkerei, Bahnhofstraße 79

Samstag, 13. Aug. 2016 – 20 Uhr
Eintritt: 8,- € / erm: 5,- €

Als Auftakt des Halbjahresprogamms nach der Sommerpause stellt der Kulturkreis impulse in der Alten Molkerei in Freren Reidar Jensen mit „Finest Acoustic Poetry“ vor.

Reidar Jensen hat mit seinen „Life-Songs“ schon in vielen Konzerten den Liebhabern guter von Hand gemachter Musik ein bewegendes Musikerlebnis geschenkt.
Seit er vor über 40 Jahren seine Heimat Bergen verließ, war die Gitarre stets als treuer Wegbegleiter dabei. Er hat seine ganzen Erfahrungen in das von Melancholie und Sehnsucht erfüllte Repertoire einfließen lassen, mit dem er jeden Zuhörer anspricht. Mit der innigen und sehr gefühlsbetonten Musik lebt er den eigenen Lebenstraum.
Seinen musikalischen Wurzeln bei Bob Dylan, Donovan, Leonard Cohen bis James Taylor ist er immer treu geblieben, hat über die Jahre daraus einen ganz eigenen Stil entwickelt. Mit seiner rauchig-warmen Stimme bewegt sich Reidar Jensen jenseits des üblichen Mainstreams traditioneller Singer- und Songwriter. „Finest Acoustic Poetry“ ist oftmals bei ihm mit rockigen Elementen gewürzt. Die Songs halten bei näherem Hinhören so manche überraschende Entdeckung bereit.
Das Konzert verspricht ein unter die Haut gehendes Musikerlebnis, bei dem die leiseren Töne sicherlich genügend Raum zum Träumen lassen.

Am Dienstag, 27. Januar 19 Uhr präsentiert der Kulturkreis impulse e. V. zusammen mit der Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ in der Alten Molkerei Freren die Ausstellung
„Auf den Spuren jüdischen Lebens“
Am 70. Jahrestag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des internationalen Tages des Gedenkens an die Opfer des Holocausts werden die Broschüre und die neu konzipierte Wanderausstellung in der Alten Molkerei vorgestellt.
In vielen Orten des Emslandes stößt man auf Spuren vergangenen jüdischen Lebens wie Friedhöfe, Gedenktafeln, Mahnmale und Stolpersteine. Die Fotogruppe „Objektiv“ nahm im Frühjahr 2014 im Rahmen des Projektes zahlreiche Motive auf, die Spuren vergangen jüdischen Lebens zeigen und die Broschüre illustrieren. Die dadurch entstandene Sammlung beeindruckender Schwarz-Weiß- und Farbfotos war dann außerdem für einige Wochen im Stadthaus der Stadt Meppen zu sehen.

ausstellung2015

Die Ausstellung vermittelt einen Einblick in die Geschichte und gibt einen Überblick über Orte, an denen man Spuren jüdischen Lebens finden kann. Darüber hinaus stellt sie Personen vor, die mit dem jüdischen Leben im Emsland verbunden sind. Sie möchte dazu beitragen, das reiche Erbe jüdischer Kultur und Religion ins Bewusstsein zu rücken und seine Bedeutung für die emsländische Geschichte hervorzuheben.

Musikalische Begleitung der Eröffnung: Internationaler Frerener Freundschaftschor

Die Ausstellung wird drei Wochen in der Alten Molkerei zu sehen sein.

Die Ausstellung ist Mo. – Fr. von 8-12 Uhr zu sehen oder nach Terminabsprache.
Terminwünsche: 05902 93920  Mo. – Fr. von 8-12

Eintritt: frei