Bilder von damals

23. November 2018

Lingen im Wandel der Zeit
Bilder von damals
Lingen (Ems) – Saal der Wilhelmshöhe
Sonntag, 25. 11. 2018 – 15 – 17 Uhr
Eintritt: frei

Zu einem fotografischen Spaziergang durch das „alte Lingen“ von 1870 bis 1970 lädt der Verein Wilhelmshöhe am Sonntag (25.11. um 15 Uhr) alle interessierten Bürgerinnen und Bürger auf die Wilhelmshöhe ein. In gemütlicher Atmosphäre präsentiert dort Dr. Andreas Eiynck vom Emslandmuseum bei Kaffee und Kuchen fotografische Einblicke in das Lingen von damals, seine Straßen und Plätze, Häuser und Familien.  

Um 1870 begann mit dem Fotografen Fritz Hüsig ein neues Kapitel in der bildlichen Darstellung Lingens. Seine Aufnahmen, viele davon entstanden als Vorlagen für Ansichtskarten, zeigen Lingen als typische Kreisstadt im Kaiserreich. Neue Industrieanlagen, stattliche Geschäftshäuser und idyllische Wohnquartiere veränderten damals das Gesicht der Stadt, die sich schon seinerzeit von einem kleinen Landstädtchen zum modernen Zentrum des Emslandes wandelte. Der Erste Weltkrieg stoppte alle positiven Ansätze und brachte Elend und Tod. Erst in den 20er Jahren entwickelte sich die Stadt unter schwierigen Rahmenbedingungen weiter. Auch Bilder aus der Zeit des Nationalsozialismus und dem Zweiten Weltkrieg werden gezeigt. Wiederum hielten Not und Tod, nun aber auch Zerstörung und Vernichtung Einzug in Lingen.

Ein umfassender Wandel des Stadtbildes erfolgte in den 50er und 60er-Jahren. Kriegsschäden wurden beseitigt und neue städtebauliche Akzente gesetzt. Manche beschauliche Gasse änderte ihr Gesicht, viele altüberlieferte Gebäude verschwanden aus dem Stadtbild. Viele Familien und Geschäfte, Vereine und Organisationen hatten Anteil am wirtschaftlichen und kulturellen Aufbau der Stadt, die sich schon damals allmählich zur wirtschaftlichen und kulturellen Metropole der Emsregion mauserte.

(Metropolentext: Stadt Lingen)