NDR

14. August 2018

Für die Sendereihe „Jetzt reicht’s – Ihre Meinung zählt“ zeichnet NDR 1 Niedersachsen am heutigen Dienstag ab 18 Uhr in der Gaststätte Klaas-Schaper  an der Frerener Straße eine Diskussion zwischen Befürwortern und Gegnern des in Lingen geplanten Bernd-Rosemeyer-Museums auf.

An der öffentlichen Diskussion beteiligen sich einer Mitteilung des NDR zufolge Lingens Erster Stadtrat Stefan Altmeppen, Dr. Heribert Lange (Vorsitzender Forum Juden Christen) und Prof. Bernd Walter (Historiker und Kurator des geplanten Museums). In der von Anke Genius moderierten Diskussion wird auch der gleichnamige Sohn des verstorbenen Rennfahrers Bernd Rosemeyer zu Wort kommen. Interessierte sind eingeladen, an der Diskussion teilzunehmen. Einlass ist ab 17.30 Uhr.

Die Sendung wird am Donnerstag, 16. August, ab 19 Uhr auf NDR 1 Niedersachsen ausgestrahlt. Das Radioprogramm ist in der Region auf UKW 92,8 MHz zu empfangen. Weitere Informationen gibt es auf ndr.de/ndr1niedersachsen. Die Sendung kann anschließend auch in der NDR-Mediathek nachgehört werden.

Nebenbei gefragt:
Wo ist eigentlich Schönwetter-OB Dieter Krone, wenn diskutiert wird?

Neujahrsempfang

8. Januar 2013

SektempfangDer heute ab 17 Uhr im Ludwig-Windthorst-Haus geplante Akademieabend zur Landtagswahl mit der Vorstellung aller Kandidaten ist abgesagt worden. Offiziell wurde „mangelnde Nachfrage“ als Grund angegeben. Ich finde dies seltsam und habe so meine Zweifel an der Absage, zumal der spontane Entschluss, an einem LWH-Akademieabend teilzunehmen, nicht ungewöhnlich ist.

In kleinen Gruppen sollte es morgen bei der LWH-Veranstaltung zu intensiven Gesprächen mit den Kandidaten im Landtagswahlkreis 80 (Lingen/Schüttorf) Jörg Großmann (Piratenpartei), Birgit Kemmer (Bündnis 90 /Die Grünen), Andreas Kröger (SPD), Dirk Meyer (FDP), Heinz Rolfes (CDU), und Karsten Stöber(Die Linke) kommen. Alle Kandidaten sollten sich auf diese Weise zu einzelnen Themen direkt mit interessierten Bürgern auseinander setzen. Das Motto war „Dialog statt Podium“.

Doch dann platzierte die Lingener CDU ab 17.30 Uhr eine Gegenveranstaltung. Zum parteieigenen Neujahrsempfang im Saal Klaas-Schaper in Laxten kommt Bundesprominenz mit dem Vorsitzenden der CDU-Bundestagsfraktion Volker Kauder nach Lingen (Ems). Da darf natürlich CDU-Kandidat Heinz Rolfes nicht fehlen. Mit derartigen Rochaden hat der Mann aus dem Lingener Stadtteil Clusorth-Bramhar ganz aktuelle Erfahrung. So schwänzte er im Gegensatz zu seinen ebenfalls eingeladenen Mitbewerbern im Landtagswahlkreis 80 vorgestern die gut besuchte DGB-Podiumsdiskussion in Schüttorf und zog statt dessen lieber den Neujahrsempfang der Stadt Lingen in der Halle IV vor. Also: Mangelnde Nachfrage? War es nicht doch nur die mangelnde Nachfrage von CDU-Mann Heinz Rolfes…?

Hochzeitstanz

7. September 2012

Ach, wie schön, und sicher lange geübt! Wer sind denn die Glücklichen, die da bei Klaas-Schaper so engagiert getanzt haben?

„Hochzeitstanz einmal anders zu der Musik von DJ Matze Lingen/Emsland… In Anlehnung an den Film der „Date Doctor“ möchten immer mehr Brautpaare ihre Gäste mit einer ganz besonderen Choreografie überraschen. Schaut selbst von „Heavy D. bis Marcarena.“ (Begleittext)

JUbler

19. August 2009

2010OB Heiner Pott hatte zur heutigen Bürgerversammlung zur Emsland-Arena im Lokal Klaas-Schaper seine eigenen JUbler mit an Deck. Eine Handvoll aus den Reihen der JU genannten Jungen Union und eine ganze Anzahl von CDU-Mitgliedern, die stets  in begeisterten Applaus ausbrachen, wenn Heiner Pott engagiert für sich und sein Lingen-Bild im allgemeinen und pro Emsland-Arena im besonderen sprach. Nun, ich fand beides gleichermaßen eher inszeniert-bemüht. Und als Laxtens Ortsbürgermeister Gerd Hoffschroer mit seiner Frage über die Peinlichkeitslatte floppte, wann der OB Pott endlich auch diejenigen Bürger zum Gespräch empfange, die nicht in der BI Arena-Wahn aktiv seiem, war das Niveau endgültig nicht ganz so, wie ich es mir gewünscht hatte.

Vor etwa 300 Interessierten hatte die Verwaltung zuvor routiniert ihr Programm abgespult. Begrüßung Pott, Darstellung seines Lärmgutachtens durch den Gutachter, Darstellung des Bebauungsplanverfahrens durch den Leiter des Planungsamtes, Darstellung eines Verkehrskonzepts. Erst nach 75 Minuten, in denen eigentlich nur sattsam Bekanntes von den Offiziellen vorgetragen wurde,  durften die Bürger fragen und taten dies dann auch reichlich. Niemand fragte aber nach dem Erlebnis von OB Pott und von Stadtrat Büring bei ihren beiden Besuchen bei Bernhard van Lengerich, dem Nachbarn der Emslandhallen an der Lindenstraße. Das wäre wirklich eine neue Information gewesen.

Die Vertreter der BI Arena-Wahn kündigten an, die Lärmgutachten durch einen eigenen Sachverständigen überprüfen zu lassen. Das ist gut so, obwohl ich grundsätzlich nichts von diesen Grenzwert-, Milligramm- und Dezibeldiskussionen mit Fachleuten halte. Meine Erfahrung ist, dass politischer Streit nicht mit Technokraten gelöst wird, und ich empfinde diese Nivelliererei auf der Grundlage bestehender wissenschaftlicher Rechenmodelle als unsäglich. Nach diesen Rechenmodellen wird es zB auch im Gauerbach oder in Ramsel nicht lauter, wenn Abends um 23 Uhr 1000 Kraftfahrzeuge vorbeifahren. Diesen Unfug haben die Experten mit ihren Modellen so errechnet. Die errechnen mit ihren Modellen auch, dass die Erde eine Scheibe ist. Da fällt mir dieses Beispiel ein:  Die 10 Sekunden auf eine  glühenden Elektroherdplatte gedrückte Hand wird keine Brandblasen werfen, weil sich nach den einschlägigen Rechenmodellen der Experten im Tagesschnitt die Handtemperatur nur geringfügig erhöht.

Bürgerzitat des Abends durch Peter Blauert: „Die Emsland-Arena ist wirklich ein Leuchtturmprojekt, weil uns in ein paar Jahren das Wasser bis zum Hals steht!“

OB-Zitat des Abends auf Frage zur Verbindlichkeit der 25-Mio-Euro-Grenze:  „Wir werden in einem Jahr sehen, wo wir stehen, und dann werden wir entscheiden.“

In einem Jahr – hat er tatsächlich gesagt. Eigentlich sollten die Gelder aus dem Konjunkturprogramm II nur in Projekte fließen, für die in diesem Jahr die Hälfte ausgegeben wird. Das scheint nicht ganz zu klappen.

(Grafik: © pix2art, pixelio)