Es gibt viele spannende Informationen über Fledermäuse, die bis jetzt noch nicht sehr verbreitet sind. Fledermäuse gibt es beispielsweise schon seit 50 Millionen Jahren. 1.200 Fledermausarten gibt es weltweit, davon kommen 25 Arten in Deutschland vor. Es gibt eine Fledermausart, die Langflügelfledermaus, die bis zu 70 km/h erreichen kann. Damit ist sie die schnellste Fledermaus in Europa. Fledermäuse gehören zu den Säugetieren und sind anders als viele vermuten am nächsten mit den Igeln und Maulwürfen verwandt.

Die „Schönen der Nacht“, werden sie in Fachkreisen liebevoll genannt. Gemeint sind Fledermäuse. Die, die mit ihren Ohren sehen, mit ihren Händen fliegen und mit bis zu 880 Herzschlägen pro Minute durch die Dunkelheit rauschen. Wer mehr über die bedrohten Nachtlebewesen erfahren will, sollte die Europäische Fledermausnacht nutzen und an einer der Exkursionen des NABU Emsland/Grafschaft Bentheim teilnehmen. Mit sogenannten „Bat-Detektoren“ werden die Ultraschalllaute der Fledermäuse hörbar gemacht.

Es gibt viele spannende Informationen über Fledermäuse, die bis jetzt noch nicht sehr verbreitet sind. Fledermäuse gibt es beispielsweise schon seit 50 Millionen Jahren. 1.200 Fledermausarten gibt es weltweit, davon kommen 25 Arten in Deutschland vor. Es gibt eine Fledermausart, die Langflügelfledermaus, die bis zu 70 km/h erreichen kann. Damit ist sie die schnellste Fledermaus in Europa. Fledermäuse gehören zu den Säugetieren und sind anders als viele vermuten am nächsten mit den Igeln und Maulwürfen verwandt.

Der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim setzt sich das ganze Jahr über für den Schutz von Fledermäusen ein. Neben den Fledermaus-Exkursionen gibt es Ansprechpartner*innen für Beratungen oder auch für die Meldungen von Quartieren (mehr…).

Karin Schaad (NABU Emsland/Grafschaft Bentheim) betreut mit weiteren Ehrenamtlichen eine Fledermausstation (Fledermaus-Notruf: 0151-15902708) in Meppen. Hier werden verletzte und geschwächte Fledermäuse aufgenommen und gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können. „Gerade in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe von Fledermausnotfällen“ berichtet Karin Schaad über die momentane Situation in der Fledermausstation. „Wer den Fledermäusen helfen möchte, kann den Garten oder den Balkon fledermausfreundlich gestalten, dazu gehören nachtblühende und nektarreiche Blütenpflanzen“, informiert Schaad. „Aber auch der Erhalt von Quartieren ist extrem wichtig und unterstützend können selbstgebaute Fledermauskästen aufgehangen werden“.

Folgende Exkursionen bietet der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim an:

Am Freitag, 27. August:

Open Air Batnight in Schüttorf um 20:30 Uhr mit Silas Suntrup auf der NABU Naturstation Weiße Riete. Anmeldungen unter 0157/39019112

Batnight am Dieksee in Lingen-Laxten um 20:00 Uhr mit Heiko Rebling und Thomas Weber. Anmeldungen unter 05977/1597

Fledermausnacht am Haselünner See um 20:00 Uhr mit Thomas Fuchs. Anmeldungen unter 05907/947150

Batnight im Papenburger Stadtpark um 20:00 Uhr mit Arnold Lind. Anmeldungen unter 04961/67732

Am Samstag 28. August:

Open Air Batnight in Schüttorf um 20:30 Uhr mit Silas Suntrup. Anmelden unter 0157/39019112

Batnight am Saller See bei Lengerich um 20:00 Uhr mit Heiko Rebling und Thomas Weber. Anmelden unter 05977/1597

Um eine telefonische Anmeldung wird gebeten. Weitere Infos zu den einzelnen Exkursionen finden sich unter www.nabu-emsland.deDenn der NABU Emsland/Grafschaft Bentheim setzt sich das ganze Jahr über für den Schutz von Fledermäusen ein. Neben den Fledermaus-Exkursionen gibt es Ansprechpartner*innen für Beratungen oder auch für die Meldungen von Quartieren (mehr…).

Karin Schaad (NABU Emsland/Grafschaft Bentheim) betreut mit weiteren Ehrenamtlichen eine Fledermausstation (Fledermaus-Notruf: 0151-15902708) in Meppen. Hier werden verletzte und geschwächte Fledermäuse aufgenommen und gepflegt, bis sie wieder ausgewildert werden können. „Gerade in diesem Jahr gab es eine ganze Reihe von Fledermausnotfällen“ berichtet Karin Schaad über die momentane Situation in der Fledermausstation. „Wer den Fledermäusen helfen möchte, kann den Garten oder den Balkon fledermausfreundlich gestalten, dazu gehören nachtblühende und nektarreiche Blütenpflanzen“, informiert Schaad. „Aber auch der Erhalt von Quartieren ist extrem wichtig und unterstützend können selbstgebaute Fledermauskästen aufgehangen werden“.

Hintergrundinformationen finden Sie unter www.batnight.de


Fotos: Silas Suntrup via NABU

brummt

19. Juni 2019

Die Nachrichten vom Insektensterben haben einen regelrechten Boom an Insektenhotels ausgelöst – und das ist auch gut so. Allerorten sind Schulen, Vereine und Privatpersonen engagiert für die Wildbienen. „Bei der Ausstattung der Nistwände werden allerdings häufig Fehler gemacht“, sagt Gerhard Schaad (NABU). Dann werden die oft mit viel Aufwand errichteten Nistwände kaum besiedelt. Eine gut ausgestaltete Nisthilfe kann hingegen über Jahre hinweg vielen Insekten als Eiablageplatz dienen. Dem Besitzer eröffnen sich dadurch immer wieder spannende Einblicke in das Leben der Insekten. Gerhard und Karin Schaad (NABU) haben deshalb jetzt in einem Faltblatt zusammengestellt, wie man es richtig macht und welche Fehler vermieden werden sollten:

  • Für Holzelemente sollte abgelagertes, rissarmes Laub-Hartholz verwendet werden, Buche ist besonders gut geeignet.
  • Achten sollte man auf saubere glatte Bohrungen von 2 – 10 mm Durchmesser. Die Bohrungen sollten so tief wie möglich in die Längsseite des Holzes gebohrt werden und hinten geschlossen sein.
  • Ebenfalls geeignet sind glatte Röhrchen aus Pappe, Bambus oder Strohhalme. Diese müssen hinten verschlossen werden, etwa mit Gips, und können in Bündeln in Konservendosen oder Lochziegel gesteckt werden.
  • Besonders gern werden Lehmblöcke angenommen. Diese können vorgebohrt sein oder werden selbst von den Insekten angebohrt.

Ungeeignet, aber leider oft in den Insektenhotels anzutreffen sind rissige Nadelhölzer, Weichhölzer, Ziegel mit zu großen, scharfkantigen Löchern, Tannen- und Kiefernzapfen, Stroh sowie gequetschte oder gespaltene Halme. Sind solche Materialien verbaut worden, rät der NABU, diese einfach gegen besser geeignete Elemente auszutauschen, der Besiedlungserfolg stellt sich dann in den Sommermonaten sehr schnell ein.

Ein Schutzgitter vor der Nistwand muss nur dann angebracht werden, wenn Vögel sich an der Nisthilfe zu schaffen machen. Das Gitter sollte einen Abstand von 3 cm zur Nisthilfe haben. Ein sonniger, windstiller und trockener Aufstellort ist optimal.

Selbstverständlich kann ein Insektenhotel nur dann Erfolg haben, wenn es in der Umgebung ausreichend pollenspendende Pflanzen, also heimische Stauden und Blütensträucher, gibt. Dann brummt‘s im Insektenhotel.

Das Faltblatt mit noch mehr Tipps sowie einem Rezept für die richtige Lehmmischung für Nistwände ist kostenlos beim NABU erhältlich und steht unter www.nabu-emsland.de neben anderen Materialien zum Download bereit (Rubrik Natur im Garten). Alle Materialien können auch angefordert werden beim NABU, Postfach 1621, 49706 Meppen.

Wildbienenfreunde können sich übrigens schon einmal den 19. September vormerken. In der Cafeteria des St. Vitus Werk in Meppen veranstaltet der NABU einen Vortrag mit dem Wildbienenexperten Hermann Hunfeld (Dortmund).

(Text PM NABU; Fotos: Wildbiene, © Heinrich Hachmann; Insektenwand, © Gerhard Schaad)