Verweigerung

11. August 2016

ARD-Mann Carsten Sostmeier kommentierte bei den Olympischen Spielen in Rio den Geländeritt der Vielseitigkeitsreiter mit mehr Bilder als Fritz von Thurn und Taxis und Frank Buschmann zusammen. Aber dann hat sich – Achtung Wortspiel – vergallopiert haben. Beim Geländeritt von Olympia-Neuling Julia Krajewski beschrieb Sostmeier deren Unerfahrenheit mit den poetischen Worten:

Diese Dame hat, glaube ich, schon ’nen braunen Strich in der Hose, wenn sie losreitet.

Krajewski schied dann beim Geländeritt mit ihrem Pferd Samourai du Thot nach drei Verweigerungen aus, was nur angeblich nicht an Sostmeier lag…

Natürlich gab’s deshalb sofort den notwendingen medialen Aufschrei … gegen ARD-Kommentator Sostmeier: Reiterverbände verurteilten Sostmanns Worte aufs Schärfste, die NOZ widmete dem Mann gar kopfschüttelnd ihre Online-Abendausgabe und Joachim Gauck hat nur deshalb nichts gesagt, weil er gerade im Urlaub ist. Am Ende sah sich Sostmeier auch noch zu einer Entschuldigung genötigt, als ihn ARD-Teamchef Gerd Gottlob („Der Kommentar war völlig unangemessen“) zum Rapport bat.

Doch Sostmeiers Entschuldigung nahm Julia Krajewski nicht an. Natürlich nicht, werter Carsten Sostmeier. Unsere Spezies ist schließlich auf diesem Planeten das Non-plus-Ultra. Niemand kritisiert keinen Emsländer und keine Emsländerin nicht. Man pöbelt nicht gegen uns. Ob mit oder ohne Pferd.

Und, wo wir schon dabei sind: Julia Krajewski kommt aus Lingen an der Ems, nicht aus Warendorf, wie eine lokale Postille verleumderisch schrieb. Ausgerechnet Warendorf, wo die CDU nicht einmal die absolute Mehrheit hat! Wie kann man nur, NOZ? Ihr seid doch nicht die Westfälischen Nachrichten!

Bildschirmfoto 2016-08-10 um 23.54.53

Oder gar Youtube:

Doch Ironie und Sarkasmus beiseite.
Die junge Reiterin soll sich herzlich über die vom deutschen Vielseitigkeitsteam -nach ihrem Ausscheiden auch für sie- errungene, glückliche Silbermedaille freuen und mit ihr die emsländische Reitergemeinde.

weitgehend sachlich

5. Juni 2016

NOZ_ÖzdemirpassageDie politische Einseitigkeit der Neuen OZ ist bekannt. Wie tief die Voreingenommenheit geht, ist nicht selten an vermeintlich kleinen Auslassungen zu sehen. Hier ein Beispiel aus der vergangenen Woche:
Am Donnerstag beschloss der Deutsche Bundestag eine –seit langem überfällige, richtige – Entschließung zum, 100 Jahre zurück liegenden Völkermord an den Armeniern durch das osmanische Reich und zur Rolle der Deutschen dabei; die Türkei schäumt deshalb seither. Über die Entschließung berichtete Redakteurin Beate Tenfelde in der NOZ; die wesentliche Rolle des -türkischstämmigen- Grünen Cem Özdemir beim jetzigen Zustandekommen der Entschließung ließ sie dabei unerwähnt (Ausriss lks), wiewohl über Özdemirs Urheberschaft und Mut zeitgleich DIE WELT „Teşekkürler, Cem Özdemir, für Ihren großen Einsatz“ titelte.

NOZ-Leser Heribert Lange reagierte darauf und  so gab es dann diesen kurzen, bemerkenswerten Briefwechsel. Lesen Sie selbst:

Sehr verehrte Frau Tenfelde,
Ihre Berichterstattung über die gestern vom Bundestag endlich beschlossene Armenien-Resolution („Völkermord“) ist umfänglich genug, um darin allen Aspekten dieser Debatte und ihrer Akteure gerecht werden zu können. Ersichtlich wird dieser, offenbar auch Ihnen nicht ganz unwichtige Ansatz aus dem letzten Absatz auf Seite 3, in dem Sie sachgerecht und zutreffend darauf hinweisen, wer diese Debatte im vergangenenen Jahr verhindert bzw. in die Ausschüsse verwiesen hat und wer dafür gesorgt hat, dass sie dann wenigstens in diesem Jahr wieder aufgenommen wurde – Joachim Gauck nämlich und Norbert Lammert.
Nachgerade wundersam mutet deshalb aber an, dass Sie den Initiator dieser nun endlich zustande gekommenen Resolution mit keinem Wort erwähnen, vielleicht ja auch, was nicht für Ihre allerbeste Recherche spräche, nicht einmal kennen. Das war nämlich der (Co-)Chef der Grünen Cem Özdemir – was insofern von Bedeutung und nicht ohne Hintersinn ist, als er ein Mensch mit, wie man heute zu sagen pflegt, Migrationshintergrund ist. Auch hat er dafür gesorgt, dass die passive Mittäterschaft des damaligen deutschen Kaiserreichs (durch Wegschauen) in den Blick der Öffentlichkeit gerückt wurde und damit der historische Diskurs erweitert und befördert werden konnte.
Würden Sie in Ihrer Berichterstattung die AfD das eine oder das andere Mal unerwähnt lassen, wäre das wahrscheinlich auch nicht richtig, aber erträglicher. In diesem Fall nehme ich zugunsten Ihres Blatts nun an, dass Sie lediglich einen Bock geschossen haben, aber keineswegs Informationsunterdrückung zu Lasten einer Person oder einer Partei oder gar Ihrer Leserschaft betreiben wollten.
Mit freundlichem Gruß!
Heribert Lange

Beate Tenfelde reagierte schnell und kurz:

Sehr geehrter Herr Dr. Lange,

danke für Ihre weitgehend sachliche Mail. Sie haben Recht, Cem  Özdemirs Rolle verdient besondere Würdigung. Das ist gestern unterblieben, an anderer Stelle aber geschehen (angefügt ein Beispiel).

Mit freundlichem Gruss

Beate Tenfelde

Und Heribert Lange, der bekanntlich insbesondere in seiner Funktion als Vorsitzender des JudenChristen eV so etwas wie das moralische Gewissen unserer Stadt verkörpert, antwortete:

Sehr verehrte Frau Tenfelde,

vielen Dank für Ihre freundliche und vor allem schnelle Rückäußerung. Zu mehr als dazu taugt Ihre Rückäußerung allerdings nicht. Sie belegt, insbesondere Ihr Hinweis auf den früheren Artikel vom 23. 04.15, dass Sie’s wussten bzw. wissen konnten, rechtfertigt aber keinesfalls, Herrn Özdemir in Ihrer aktuellen Berichterstattung unterzumangeln.

Deshalb bin ich leider nicht in der Lage, meine Kritik zurückzunehmen oder vielleicht zu relativieren, zumal Ihre Angaben nunmehr doch nur bestätigen, dass Sie eben doch nicht einfach nur einen Bock geschossen haben.

Die Presse sollte eigentlich bessere Beispiele und Belege für die freie und unvoreingenommene Berichterstattung liefern, vor allem die Leute in den Redaktionen der Zeitungen, um so die Notwendigkeit und vor allem das Grundrecht der Pressefreiheit überzeugender zu belegen und dafür zu arbeiten.

Sei’s drum!

Freundliche Grüße!

Heribert Lange

Der Vorgang mag klein erscheinen. Ich erwähne ihn gerade deshalb, weil eben immer wieder genau hingesehen werden muss, wenn die Presse, unsere so wichtige 4. Gewalt, vermeintlich objektiv berichtet, es tatsächlich aber nicht macht. Dafür ist das geschilderte Beispiel ein Lehrstück. Ein Dankeschön dafür an Heribert Lange; denn er hat genau hingesehen.

Einseitigkeit

23. Mai 2016

Heute wird der Tag des Grundgesetzes begangen, ein willkommener Anlass aus dem Emsland aufgrund der Einladung von Bundespräsident Joachim Gauck nach Berlin zu fahren, wo der Präsident insgesamt 750 Kommunalpolitiker empfängt. Es fahren die Lingener Grüne Birgit Kemmer und weitere fünf emsländische Kommunalpolitiker, was die emsländischen NOZ-Ausgaben im Wahlkampfmodus hier und auch sonst aufgeregt berichten – doch dabei interessanterweise völlig verschweigen, dass alle fünf eingeschriebene CDU-Leute sind. Dies nicht zu berichten, darf man als journalistischen Fehlgriff bezeichnen; denn die Leserschaft wird dadurch über einen wesentlichen Umstand nicht informiert. Folglich fehlt auch die -sich aufdrängende- Frage, wer eine solche parteipolitische Einseitigkeit zu verantworten hat und warum sie zustande kommen kann. Das also werden wir nie erfahren.

Der Tag des Grundgesetzes ist, berichtet Hal Faber,  auch Anlass für die Initiative Digitalcourage, eine neue Überwachungsgesamtrechnung zu präsentieren, in der die Vorratsdatenspeicherung mit eingepreist ist. Wieviele Überwachungsmaßnahmen verträgt eigentlich so eine Demokratie?

Natürlich gibt es Gesetze, die über dem Grundgesetz rangieren (Achtung: Sarkasmus!). Da wäre etwa die überstaatliche Pflicht, an dem am Mittwoch bevorstehenden Towel Day ein Handtuch über der Schulter zu tragen, wie das gute Kosmos-Wanderer tun. Der Towel Day ist in Erinnerung an einen großen Autor wichtiger denn je. Douglas Adams half den Geeks dieser Welt, das Leben auf einem durchgedrehten Planeten zu ertragen. 15 Jahre nach seinem Tod ist die Welt technisch dort, wo seine Phantasie längst angelangt war, wie es die Geschichte vom Babelfish zeigt. Jetzt warten wir nur noch darauf, das Schweine fliegen werden und jeder glücklich bis an sein Ende lebt. Soll ja alles möglich sein in einem unendlichen Universum, selbst die Kanzlerwahl von TTIP-Fan Sigmar Gabriel. Also, keine Panik, bitte.

Was war. Was wird. Von oxymoronischen Botschaften und möglicherweise fliegenden Schweinen[Quelle/via: wwww]

Gauck

9. April 2016

Normalerweise sehen wir unseren Bundespräsidenten ganz anders. Da freut uns doch dieses „Photobombing“- oder?

Da ist unser Gauck erstmal am Photobomben... - Imgur

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Gauck

2. März 2016

Bundespräsident Joachim Gauck besuchte gestern, am Dienstag, die Bildungsregion Emsland. In diesem Rahmen besichtigte er auch den Campus Lingen der Hochschule Osnabrück. Seine Rede („Jetzt hat Ihnen gerade Deutschland danke gesagt!“) beim anschließenden Bürgerempfang hat Campus TV aufgezeichnet.

Danke an CampusTV und Yannik Döpke.

Bunte Mischung

24. Februar 2016

Bundespräsident Joachim Gauck / Offizielles Porträt 2012Eine „bunte Mischung“ (Zitat Bundespräsidialamt)  nimmt am kommenden Dienstag am Lingener Empfang von Bundespräsident Joachim Gauck teil. An der Einladungsliste hat vor allem Landrat Winter kräftig geschoben, versteckt sein heftiges CDU-Gemauschel aber hinter der Staatskanzlei in Hannover. Jetzt jedenfalls ist die Liste, wie LT-Mann Wilfried Roggendorf recherchiert hat, total bunt. Also wirklich, so bunt, bunter geht’s nicht. Liest Du diese Bunt-Bestätigung aus der morgigen LT:

„So hat beispielsweise Landrat Reinhard Winter [CDU] in einem Schreiben vom 19. Februar den Kreistagsvorsitzenden Hermann Schweers und dessen Stellvertreter Magdalena Wilmes (beide CDU) und Willi Jansen (SPD), die stellvertretenden Landräte Heinz Rolfes, Margret Berentzen und Wilfried Lübs (alle CDU) sowie den Vorsitzenden des Schulausschusses und dessen Stellvertreter (Heinrich Aepken und Adolf Böcker, beide CDU) und den Vorsitzenden des Ausschusses für Jugendhilfe und Sport (Ferdinand Redeker, CDU) eingeladen.

Mit Heiner Reinert von der Steuerungsgruppe Bildungsregion Emsland und Ursula Mersmann als Vorsitzende der Historisch-Ökologischen Bildungsstätte in Papenburg stehen zwei weitere CDU-Kreistagsmitglieder auf der Gästeliste des Bundespräsidenten. Hinzu kommen die Fraktionsvorsitzenden der im Kreistag vertretenen Parteien. Dies sind Bernd-Carsten Hiebing (CDU), Karin Stief-Kreihe (SPD), Michael Fuest (Grüne), Günther Pletz (UWG) und Michael Goldmann (FDP)…“

Aus Lingen kommen neben OB Dieter Krone noch der ehrenamtliche Bürgermeister Heinz Tellmann (CDU) und Ratsvorsitzender Werner Hartke (CDU) hinzu. Dann dürfen wir mal raten, wieviele CDU-Leute sonst noch auf dem „Bunte-Mischung-Ticket“ als Vertreter diverser Verbände etc. dabei sind beim Buntespräsidenten.

Ach ja: Joachim Gauck trägt sich auch in’s Goldene Buch der Stadt ein, ohne weitere Ratsmitglieder und Öffentlichkeit. Das Buch soll auf einem Stehtisch auf ihn warten. Keine Presse, festgelegter Text.

Leute, ich mag den Gauck ja, doch was ist das alles -mit Verlaub, Herr Präsident- für’n Scheiß…

(Foto: Bundesregierung/Jesco Denzel)

Marianne Birthler

23. November 2014

220px-Marianne_BirthlerMarianne Birthler
Halbes Land. Ganzes Land. Ganzes Leben
Akademieabend / Lesung
Lingen (Ems) – Ludwig-Windthorst-Haus
Dienstag, 25.11.2014, – 19:30 Uhr bis 21:30 Uhr
Eintritt
Friedliche Revolutionärin und Ministerin, Volkskammermitglied und Bundestagsabgeordnete, Parteivorsitzende und durchaus unbequeme Wächterin über die Stasiakten – im LWH liest Marianne Birthler aus ihrer Autobiographie – eine Frau, die die jüngere deutsche Geschichte maßgeblich mitgeprägt hat.

„Marianne Birthlers Geschichte ist wie die von Angela Merkel oder Joachim Gauck durch die doppelte Erfahrung des Lebens in der DDR und im wiedervereinten Deutschland gekennzeichnet. Aufgewachsen in Ost-Berlin, setzte sie sich schon als junge Frau für mehr Selbstbestimmung unter den Bedingungen der Diktatur ein und nutzte dafür die in der Kirche vorhandenen Freiräume. Ihre Haltung führte sie Anfang der achtziger Jahre in die Opposition gegen den SED-Staat und schließlich in das Zentrum der revolutionären Ereignisse von 1989. Als erste Kultusministerin im neuen Bundesland Brandenburg, erste Bundesvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen und als vom Parlament gewählte Bundesbeauftragte für die Stasiunterlagen bewies sie große Unabhängigkeit. So trug sie entscheidend dazu bei, dass der Geist der friedlichen Revolution in der Berliner Republik fortlebt und die Geschichte des Unrechts in der DDR nicht in Vergessenheit gerät. Mit souveräner Offenheit und persönlichem Tonfall erzählt sie von den Brüchen und Aufbrüchen in ihrem Leben, das zuallererst geprägt ist von dem Streben nach politischer und persönlicher Freiheit.

Zur Autorin:
Marianne Birthler, 1948 in Berlin geboren, war von 2000 bis 2011 als Nachfolgerin von Joachim Gauck die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR. Sie war eine der Akteurinnen der Freiheitsrevolution von 1989, Ministerin in Brandenburg und Vorsitzende der Partei Bündnis 90/Die Grünen.

(Quelle)

(Foto: Frank Ebert CC BY-SA 3.0)

Beste

6. Oktober 2014

Heute hat Bundespräsident Joachim Gauck in Schloss Bellevue dem Lingener Josef Möddel das Bundesverdienstkreuz am Band verliehen. Er sagte an Josef Möddel und die anderen Ausgezeichneten am Schluss seiner nachlesenswerten Rede bei der Ordensverleihung:

Ohne Sie wäre Deutschland nicht so, wie wir es lieben und schätzen. Und ich brauche weder Umfragen noch Rangfolgen, um sagen zu können: Hier ehren wir Deutschlands Beste!

[Mehr…]

Verdienstkreuz-am-BandeBundespräsident Joachim Gauck zeichnet heute 16 Frauen und 21 Männer aus allen Bundesländern in Schloss Bellevue mit dem Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland aus. Die 37 Bürgerinnen und Bürger sind im sozialen, gesellschaftspolitischen, kirchlichen und kulturellen Bereich aktiv oder engagieren sich in Kunst und Wissenschaft. Zu den Geehrten gehören auch Aktive der Demokratiebewegung in der DDR von 1989, die sich durch ihr mutiges Engagement besonders verdient gemacht haben.

Ausgezeichnet werden aus:

Baden-Württemberg: Frau Waltraud Kannen (Ehrenkirchen), Herr Prof. Dr. h. c. Wolfgang Rihm (Karlsruhe), Herr Erzbischof em. Dr. Dr. h. c. Robert Zollitsch (Freiburg)

Bayern: Herr Okwui Enwezor (München), Herr Prof. Dr. Reinhard Genzel (Garching), Herr Dieter Hanitzsch, Frau Elisabeth Meixner-Mücke, Herr Gerd Ruge, Herr Lothar Schirmer (München)

Berlin: Herr Götz George, Herr Prof. h. c. Volker Koepp, Herr Jürgen Litfin, Frau Gülcan Nitsch, Frau Dr.Elisabeth Raiser, Herr Lutz Rathenow, Herr Dr. Hans Joachim Schädlich, Herr Bernd Wagner

Brandenburg: Frau Prof. Dr. Brigitte Rieger-Jähner (Frankfurt (Oder)), Herr Reinhard Schult (Bernau), HerrProf. h. c. Volker Koepp (Herrenstein)

Bremen: Herr Marcus Schleef

Hamburg: Frau Elisabeth Can-Sinkewitz

Hessen: Frau Annette Dasch (Frankfurt am Main), Frau Karin Götzfried (Marburg)

Mecklenburg-Vorpommern: Herr Michael Melde (Schwerin)

Bundespräsident Joachim Gauck / Offizielles Porträt 2012Niedersachsen: Herr Josef Möddel (Lingen)

Nordrhein-Westfalen: Frau Gülsüm Aytekin (Duisburg), Frau Ilse Grinz (Mülheim an der Ruhr), Frau Dr.Brigitte Mühlenbruch (Bonn)

Rheinland-Pfalz: Herr Anton Viktor Wyrobisch (Trier)

Saarland: Frau Ulrike Donié (Saarbrücken)

Sachsen: Herr Stephan Bickhardt (Markkleeberg), Bernd-Lutz Lange (Leipzig), Herr Lutz Rathenow (Dresden), Frau Prof. Dr. Helga Schwenke-Speck (Leipzig)

Sachsen-Anhalt: Herr Dr. Klaus George (Ballenstedt), Frau Monika Schwenke (Hohe Börde)

Schleswig-Holstein: Frau Wanda Kreutz (Kiel)

Thüringen: Frau Petra Hegt (Erfurt)

Zur Ergänzung:
SPIEGEL-Online meldete gestern:

Die Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag des Mauerfalls gehen weiter. Bundespräsident Joachim Gauck will am Montag Verdienstorden verleihen und dabei auch Menschen auszeichnen, die sich um die Einheit des Landes verdient gemacht haben. Ausgezeichnet werden am Montag unter anderem der Komponist und Essayist Wolfgang Rihm, Erzbischof Robert Zollitsch, der Journalist Gerd Ruge, der Schauspieler Götz George, der Lyriker Lutz Rathenow und der Schriftsteller Hans Joachim Schädlich.

Die LT meldet heute

Josef Möddel Ein Anwalt der jüdischen Bürger Lingens

Ich schreibe ihm bloß:
Lieber Josef, haste verdient! Freu‘ Dich!

Gauck

22. Mai 2014

Das erste EU-Land hat abgestimmt: Laut Prognose sackte die antieuropäische Partei des Rechtspopulisten Geert Wilders in den Niederlanden stark ab. Sie verlor im Vergleich zu 2009 fünf Prozentpunkte und liegt damit möglicherweise nur auf Platz vier. Offiziell bekannt gegeben wird die Wahl im Königreich der Niederlande erst am Sonntagabend. Stimmen die Prognosen, freut mich das. Außerordentlich. 

Was sonst zu den Thesen der Dumpfbacken zu sagen ist, sagte heute Bundespräsident Joachim Gauck. Einmal mehr ein starke Rede.