Interesse

22. Juli 2011

„Riesiges Interesse in der Bürgerschaft am Projekt „Ems-Galerie“ in Rheine:  Mehr als 200 Besucher kamen am Montag Abend  zur Bürgerversammlung in die Stadthalle, um aus erster Hand die Pläne kennenzulernen und mit (dem Lingener) Investor Hermann Klaas und den Gutachtern zu diskutieren. In einer offenen Diskussionsrunde unter Leitung des Baudezernenten Jan Kuhlmann hakten viele Bürger zwar beharrlich nach – unterm Strich war aber eine durchaus positive Grundstimmung für das 70-Millionen-Projekt zu erkennen.

Nachdem Eike Otto vom Düsseldorfer Architekturbüro Rhode, Kellermann, Wawrowski Details der Architektur vorgestellt hatte, nahm die so genannte „Städtebauliche und raumordnerische Wirkungsanalyse“ des Dortmunder Büros Junker und Kruse einen breiteren Raum ein. Planer Stephan Kruse erläuterte …“

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Und die Borkener Zeitung berichtet:

„So schnell wird das 70-Millionen-Euro-Projekt nicht realisiert, sagte der Investor aus Lingen in einer CDU-Versammlung im ehemaligen Jugendzentrum. Aber das er inzwischen ein bedeutsames Stück des Weges zurückgelegt hat und zuversichtlich ist, das Projekt realisieren zu können, schob der beharrliche Niedersachse gleich hinterher: „Mit Hartnäckigkeit kommt man doch voran…“

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Klaas II

25. Februar 2011

Der Laxtener Hermann Klaas (Foto unten) plant Großes für die Nachbarstadt Rheine. Der Initiator und Investor der Lingener Lookentor-Passage stellte am Mittwoch  mit seiner Architektengesellschaft RKW aus Düsseldorf die  „Ems-Galerie“ vor, die er aus dem Coesfeld-Areal in der 80.000-Einwohnerstadt realisieren will. Die offene Einkaufsmall (Planskizze lks) im Bereich zwischen Münsterstraße, Emsstraße, Kettlerufer und Hohe Lucht umfasst eine Verkaufsfläche von 12.000 Quadratmetern, die Investitionssumme beläuft sich auf  70 Mio Euro. Im Frühjahr 2012 soll es losgehen, 2014 soll die Eröffnung sein.

Für das Großprojekt werden einige Häuser abgerissen, darunter auch das Gebäude der Commerzbank an der Emsstraße. An genau dieser Stelle soll nämlich einer der beiden Eingänge entstehen – ohne Türen, wie Architektin Possinke unterstrich. Auch die Häuserzeile an der „Hohen Lucht“ wird weichen, um Neubauten Platz zu machen. Gleiches gilt für etliche Altbauten im Innern des Einkaufsbereichs, wie höchstwahrscheinlich auch für das bekannte katholische Hans Niermann-Haus. Der nötige Parkraum soll auf dem Dach geschaffen werden. Eine Tiefgarage sei aufgrund der Höhenunterschiede nicht machbar, sagte Klaas. Die Anfahrt wird über die Straße „Hohe Lucht“ erfolgen. Nach eigenen Angaben hat Hermann Klaas in den letzten 30 Monaten 90% der erforderlichen Grundstücke erworben. Er sei schon etwas nervös in die Sitzung gegangen, in der er am Mittwoch das Projekt vorstellte, bekannte Klaas  vor der münsterländischen Presse. „Ich freue mich, dass das Projekt, für das ich zwei Jahre lang gemeinsam mit EWG und Stadt die Vorarbeit geleistet habe, jetzt auf einem guten Wege ist.“

Bislang werden in der Tat die Pläne der Hermann Klaas Projektentwicklung GmbH in Rheine durch Kaufmannschaft und Politik positiv aufgenommen. Rheines Baudezernent Jan Kuhlmann freute sich, dass mit dem gestern vorgestellten Entwurf ein hochwertiges Objekt realisiert werden. Bruno Müller, Vorsitzende des Rheinenser Handelsvereins, sagte, er sei „positiv überrascht“. Klaas habe sich an die Vorgaben gehalten, die ihm der Projektbeirat vor Beginn der Planungen gestellt habe. „Das Quartier fügt sich harmonisch in den Bestand ein. Das wird eine Aufwertung für die gesamte Innenstadt. Wir können kaum erwarten, dass es losgeht“. Das einflussreiche CDU-Ratsmitglied Horst Dewenter lobte: „Das ist eine Planung, die uns voranbringt“. Das Klaas’sche Konzept nehme Rücksicht auf die Umgebung und sei nicht das viel zitierte „Raumschiff“. Wichtigster, noch zu klärender Punkt, sei die Erschließung der „Ems-Galerie“. Für Alfred Holtel,  FDP-Chef im Rheiner Stadtrat, sind die Pläne ein „gelungener Wurf“. Er lobte besonders Investor Hermann Klaas: „Das ist ein Verhandlungspartner, auf den man sich verlassen kann“. Auch der Vertreter der Grünen im Projektbeirat, Robert Grawe, bezeichnete die „Ems-Galerie“ als eine „Bereicherung für die Stadt“. Insbesondere die Anbindung an die vorhandenen Strukturen gefalle ihm sehr gut. „Das fügt sich in das Ensemble ein.“ Für die Entwicklung der Stadt sei die Entwicklung der Brachfläche sehr wichtig. „Rheine ist leider etwas abgehängt worden in den vergangenen Jahren“, sagte Grawe.

Das will Hermann Klaas nun offenbar ändern…

(Skizze: Rhode/Kellermann/Wawrowsky, Düsseldorf © H.Klaas, Foto © H. Klaas; Quellen Münstersche Zeitung, Westfälische Nachrichten)