Funktioniert das?

22. August 2020

The result is like something out of James Bond, though it wouldn’t be practical in the wild because you’d lose the ability to look at your phone in landscape mode (not to mention if you lost your glasses). 

Oder anders: Funktioniert das?

Vertical Video

14. November 2017

Junge Leute sind auch nicht mehr so kreativ, finde ich. Bernd zum Beispiel fordert immer, Fotos dürfe man nicht hochkant mit dem iPhone machen. Doch das war -im Vertrauen für die Leserschaft-  gestern.  Musikerin und Social-Media-Superstar Selena Gomez begeisterte ihr Fangemeinde vorige Woche mit einem Vertical Video für ihren neuen Hit „Wolves“, das bereits millionenfach geklickt wurde. Was sie kann, können deutsche Künstler allerdings mindestens genauso gut: Fast zeitgleich zu „Wolves“ ging ein Clip des deutschen Werbefilmers Johannes Schröder on Air, der das Thema Musikvideos auf vollkommen neue Weise interpretiert.

Jan Fincke, Geschäftsführer der vielfach preiskrönten Berliner Produktionsfirma Czar, ist begeistert von der Arbeit seines jungen Talents. „Das Video von Johannes zahlt zu 100 Prozent auf Vertical Use ein – und zwar in einer Weise, wie ich es bisher nirgends gesehen habe.“ Wer wissen will, was Fincke meint, sollte sich den Clip „Alpina Weiss“ der Berliner Indieband SIND – die sich nach all dem Hiphop der letzten Jahre auch gut beim Abifestival 2018 machen würde- unbedingt auf dem Smartphone anschauen.

Werbefilmchen 3 (Erde)

10. Juni 2017

Drei aktuelle Werbefilmchen an diesem Wochenende auf diesem Blog, die alle Klareres vermitteln als eine Sonntagsrede. Hier No. 3:

Als US-Präsident Donald Trump vor einigen Tagen den Ausstieg der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaschutzabkommen verkündete, hagelte es nicht nur Kritik vonseiten der internationalen Staatengemeinschaft. Auch namhafte US-Unternehmen beteiligten sich an der Trump-Kritik. Folgerichtig bezieht auch Apple eindeutig Stellung. Der „iKonzern“ präsentiert einen Werbespot, der nur als klares Statement gegen die Entscheidung Trumps verstanden werden kann.

Gerade einmal fünf Tage dauerte es, bis Apple seine kreative Protestnote an den US-Präsidenten fertig hatte. In dem 60-Sekünder, den das Unternehmen erstmals bei einem der Finalspiele der National Basketball Association (NBA) im US-TV ausstrahlen ließ, verneigt sich Apple vor dem Planeten Erde. Bei dem Commercial, das passenderweise „Earth“ getauft wurde, setzt Apple auf die altbewährte Mechanik seiner „Shot on iPhone“-Kampagne – nämlich User Generated Content. Wie bei früheren Auftritten serviert Apple den Zuschauern Videos, die iPhone-Nutzer gefilmt haben – mit Bildern, die unseren Planeten in seiner ganzen Pracht inszenieren.

Fingerabdruck

7. Mai 2016

Im LawBlog stand jetzt dieser Beitrag Udo Vetters:

In den USA hat eine Richterin die Besitzerin eines iPhone und Beschuldigte in einem Ermitlungsverfahren gezwungen, ihr Telefon mit dem eigenen Fingerabdruck zu entsperren, berichtet heise.de. Auch bei uns sind mittlerweile viele Smartphones über einen Fingerabdrucksensor gesichert. Deshalb die Frage: Ginge so was auch bei uns?

lawblogDie richtige Antwort findet man am einfachsten, wenn man sich auf einen wichtigen Grundsatz unseres Strafprozessrechts besinnt: Der Beschuldigte muss gar nichts aktiv tun. Ein aktuelles Beispiel sind die Pinkeltests, die bei Verkehrskontrollen immer mehr in Mode kommen. Wer sich – nach entsprechendem Zureden durch die Polizei – darauf einlässt, verzichtet freiwillig auf einen Teil seiner Rechte. Gleiches gilt für Wischtests oder auch den altbekannten Alkoholtest durch Pusten. Kein Polizeibeamter kann solche Tests an Ort und Stelle erzwingen, ebenso nicht, dass man sich an die Nase fasst, auf einer Linie geht oder auch nur Piep sagt.

Ebenso wenig gibt es eine juristische Möglichkeit, den Beschuldigten zu zwingen, den Finger auf sein Smartphone zu legen. Das alles beruht letztlich auf dem Grundsatz, dass man sich nicht selbst belasten muss. Nicht durch Worte. Aber auch nicht durch Taten. Auch ein Richter hätte also nicht die Kompetenz, die aktive Entsperrung eines Smartphones unmittelbar durch den Beschuldigten zu erzwingen.

Was aber zweifellos geht, ist die übliche Abnahme von Fingerabdrücken, also das Aufdrücken der Finger auf eine Stempelunterlage oder einen Scanner (bei modernen Polizeibehörden). Dabei handelt es sich geradezu um eine Standardmaßnahme, sie wird in § 81b StPO ausdrücklich erwähnt. Die Fingerabdrücke kann auch die Polizei verlangen. Eine richterliche Anordnung ist nicht erforderlich.

So weit ich das kurz nachlesen konnte, sind moderne Telefone aber so schlau, dass sie in der Regel nur den Originalfingerabdruck akzeptieren. Es bleibt aber die Frage, ob die Polizei einen legal abgenommenen Fingerabdruck zumindest für den Versuch nutzen kann, das Smartphone zu entsperren. Der § 81b StPO sagt, die Abnahme von Fingerabdrücken muss für die „Zwecke der Durchführung des Strafverfahrens“ erforderlich sein. Der auf Folie gebannte Fingerabdruck wäre dann aus Sicht der Ermittler nichts anderes als die bei einer Durchsuchung gefundene PIN, die sich der Beschuldigte irgendwo notiert hat. Mit dieser Notiz darf das beschlagnahmte Smartphone ja auch entsperrt werden.

Auch wenn der Wortlaut also schon „irgendwie“ passt, würden mir auch viele Gegenargumente einfallen, warum das Ganze dennoch unzulässig wäre. Spannend sind auf jeden Fall beide Konstellationen, also das erzwungene Handauflegen des Smartphone-Nutzers wie die Zweckentfremdung eines rechtmäßig abgenommenen Fingerabdrucks.

Bis zu einer Klärung dieser Fragen wird es sicher noch dauern. Bis dahin kann ich nur an die eingangs dargestellte Regel erinnern: Als Beschuldigter musst du im Zweifel nur eins – gar nix.

Heute…

9. September 2014

…präsentiert Apple sein neues iPhone. Andere sind schon weiter:

Ei-phone & Co.

9. Januar 2011

Gefunden bei Heise.de:

Der für Android, Bada, iOS und Symbian kostenlos erhältliche Barcode-Scanner barcoo soll nun auch mit Dioxin belastete Eier erkennen. Hierfür wertet die App die auf jedem Ei abgedruckten Erzeugercodes aus. Laut Anbieter vergleicht die Anwendung die Codes mit den von Verbraucherzentralen und vom Verbraucherschutzministerium Nordrhein-Westfalen veröffentliche Listen von Erzeugercodes der belasteten Eier. Taucht der überprüfte Code in dieser schwarzen Liste auf, schlägt die App Alarm.

Solange noch belastete Eier im Umlauf sind, können sich Verbraucher vor dem Kauf mit der App absichern.

Auch wer kein (Ei- oder sonstiges) Smart-Phone besitzt, findet an mehreren Stellen im Internet  detaillierte Informationen. So hat die Verbraucherzentrale Hamburg eine Liste der Codes von Eiern mit Dioxin-Belastung über dem Grenzwert veröffentlicht. Auch das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung hat auf seinen Seiten Informationen zu Dioxinvorkommen in Eiern zusammengestellt. (spo)

Wer sichergehen möchte, dass die künftig gekauften Eier unbelastet sind, sollte im Regal zu Bio-Eiern greifen. Diese sind – soweit aktuell bekannt – nicht von dem Skandal betroffen, da nach der EU-Öko-Verordnung den Futtermitteln keine isolierten Fettsäuren zugesetzt werden dürfen.

Das barcoo-App  erkennt Bio-Eier und zeigt diese an. Am Ende soll uns allen eines bewusst werden: gute Lebensmittel kosten einfach Geld und für ein gesundes Stück Fleisch darf man auch mal mehr  bezahlen.

(Foto: © Barcoo)

App

25. Mai 2010

Fast fünf Monate nach dem Start der Kulturhauptstadt Ruhr2010 ist es soweit: Es gibt ein Ruhr2010 App. Das App ist kostenlos und auf dem üblichen Weg via iTunes zu beziehen. Nach dem Start findet man drei Bereiche: Zum Beispiel  eine Liste mit allen Städten des Ruhrgebiets. Klickt man sie an, bekommt man einen Überblick über die Veranstaltungen vor Ort.

Dann kann man noch nach Kategorien suchen: Was findet zum Thema Architektur statt oder welche Festival gibt es? Da stellt man fest, das bei dem Festivals Bochum Total zum Beispiel total fehlt. Ist ja egal, kommen ja sowieso  nur 800.000 Leute hin.

Schließlich werden auch noch Local Based Services geboten: Da sieht man, was alles so in der Nähe des eigene Standortes stattfindet. Schön: Über Karten wird einem der Weg zum Veranstaltungsort gewiesen.

Katastrophal wie immer bei  Ruhr2010: Es gibt keinen vernünftigen Kalender. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und auch gar nicht so schwer:   Die Frage, was an einem bestimmten Tag passiert ist ja nicht allzu exotisch. Aber das werden sie jetzt auch nicht mehr lernen.

(aus Ruhrbarone.blog)

ps Mäk johr driehm – also das diesjährige Lingener Welt-Kindertheaterfest hat kein Äpp, auch kein unzulängliches.