#WeAreOne

31. Mai 2020

21 große Film-Festivals haben sich für ein virtuelles Filmfest auf Youtube zusammengeschlossen. „We are one“ heißt das globale Online-Event mit rund einhundert Filmen, organisiert vom New Yorker Tribeca Filmfestival mit Unterstützung unter anderem der Festivals in Cannes, Toronto, Venedig, London; Locarno, San Sebastian, Tokio und Berlin.

Auch Kurz- und Animationsfilm und Gesprächsrunden mit Star-Regisseuren sind bis zum 7; Juni mit dabei.

Das Online-Festival ist nur eine Antwort auf die Corona-bedingte Kinoabstinenz. Not macht erfinderisch. Auf der ganzen Welt entdecken Filmfans das gute alte Autokino neu, schreibt Euronews. Nun, nicht wirklich auf der ganzen Welt. In Lingen meint nämlich die Obrigkeit, das würde sich nicht rechnen…

In einigen Ländern in Europa beginnen auch die Kinos wieder zu öffnen, allerdings unter strengen Hygienemaßnahmen. Maske und Mindestabstand sind Teil der ’neuen Normalität‘, an die sich auch Kinogänger gewöhnen müssen.

Da muss ich noch etwas zur Lingener Kinolandschaft berichten. Bei uns ist in den letzten Wochen nämlich das Central Kino vollständig modernisiert worden. Es ist ein Schmuckkästchen geworden. Das hat die großzügige Unterstützung der HEH Stiftung ermöglicht. Sie wird das Überleben des nicht-kommerziellen Kinos sichern.

Palme d’Or

20. Mai 2018

21 Filme konkurrierten beim diesjährigen 71. Internationalen Filmfestival in Cannes um die Palme d’Or (Goldene Palme). Die begehrteste Auszeichnung in der südfranzösischen Stadt -wird für den besten Film vergeben.

Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht 2018 an das Familiendrama „Shoplifters“ des Japaners Kore-Eda Hirokazu. Das gab die Jury gestern Abend bekannt. Der 55-Jährige erzählt in seinem Werk von einer aus Außenseitern zusammengewürfelten Familie, die am Rande der Gesellschaft lebt. Es ist ein Film, der Optimismus verbreitet – vielleicht nicht das schlechteste Signal in einem Jahrgang, der nicht nur viel menschliches Elend auf der Leinwand zeigte, sondern auch „durch eine nie da gewesene Menge ganz schwacher Werke“ (NZZ) auffiel. 
Hier der Traile: