O’zapft is

9. Juni 2013

wilhelmshoeheNein. Zwar zapfen die USA alles an, was anzapfbar ist und zumindest Großbritannien machte mit. Aber unser Holger Laschet nicht. Der lädt heute bloß ein zum sonntäglichen O’zapft-is-Frühschoppen im Biergarten der Wilhelmshöhe. [Ich gebe zu, dass dies ein eher halsbrecherischer Auftakt meines Veranstaltungstipps ist…]

Neben deftigen Haxen vom Grill und frischem Maisel’s Weizenbier (auch alkoholfrei) bietet das Team von HOLA Catering Bullriding sowie Dosenwerfen und eine Hüpfburg für Kinder. Ist auf der Facebookseite von HOLA zu lesen.

Also heute ab 11 Uhr! Der Eintritt ist frei! Ich liefere die Sonne [oder so*]… 😉

* Nachtrag um 12.00 Uhr 😉

(Foto: © wo-ist-eigentlich-lingen.de)

Musikerstammtisch

8. April 2013

Musikerstammtisch
Lingen (Ems) – im Koschinski, Schlachterstraße

Heute  –  20 Uhr
Eintritt frei

Der Musikerstammtisch findet jeden 2. Montag im Monat statt, früher im Piano und inzwischen im Koschinski. Heute am zweiten Aprilmontag startet er gegen 20.00 Uhr. Ein fester Musikerstamm ist immer vor Ort, der sich auf Unterstützung freut. Piano Pete Budden führt Euch durch den Abend und sorgt für einen geregelten Ablauf. Falls Du also mitmachen möchtest, wende Dich einfach an dem Abend an Pete.

Um das Ganze auch kulinarisch abzurunden, kreieren TV-Koch Holger Laschet und sein Team von HoLa-Catering immer wechselnde Köstlichkeiten, die zu fairen Preisen im Biergarten zu erwerben sind.

Koschinski

 
(Foto © Koschinski)

Holger Laschet

26. Oktober 2012

Heute im Lokalfernsehen: ev1.tv präsentiert seine neue Kochsendung (neudeutsch: Kochshow): In „Einfach, schnell, lecker“ kocht Lingens Starkoch Holger Laschet. Folge 1 läuft nachher um 18:30 im Heimatsender. Protagonist Laschet kündigt an: „Im ‚Rühren‘ ist Thorsten unschlagbar. Das müsst Ihr Euch angucken. Wir hatten eine Menge Spaß!“

Zeitläufe

2. August 2012

Im letzten Spätsommer galt es eigentlich als ausgemacht, dass Holger Laschet, der jahrelang Hutmachers Deele kultiviert bekochte, in die Alte Posthalterei (Foto re., 1950 Jahre) wechseln wolle. Das scheiterte dann wohl u.a. an der Renovierung der in die Jahre gekommenen Küche der städtischen Lokalität mit undichten Leitungen, Abflüssen und ähnlichem Renovierungsstau, die -wen wundert’s!- Laschet partout nicht selbst zahlen wollte. Hauptpächter Getränke Essmann hatte für diesen Fall aber keinen „Plan B“,  stand nach Laschets Absage ohne Betreiber des Hauses da und die Stadt leistete sich seither die Peinlichkeit ihrer geschlossenen Lokalität am Markt. Dazu diese Entwicklung:

4. Januar 2012 Alte Posthalterei in Lingen ist geschlossen – Neuer Pächter vielleicht schon Anfang Februar

Seitens der Stadt habe man im vergangenen Jahr oben und unten neue Fenster eingebaut und damit, so weit es die historische Gebäudesubstanz zulasse, Maßnahmen zur Dämmung abgearbeitet. …

16. April 2012 Seit dem 1. Januar 2012 steht das denkmalgeschützte Haus aus dem Jahre 1653 in Lingens guter Stube leer und soll nun, den Leerstand nutzend, weiter saniert werden. Kommt nichts dazwischen, wird die Gaststätte am 23. April eingehaust. Eine Woche später, am 30. April, soll mit der Dachsanierung begonnen werden.

26. Juli 2012 „Alte Posthalterei“ in Lingen will Mitte August eröffnen
„Daher wurde vorzeitig mit den Sanierungsmaßnahmen begonnen, die eigentlich für die zweite Jahreshälfte geplant waren. In Vorjahren hatte die Stadt im Erd- und Obergeschoss bereits neue Fenster einbauen lassen.“

Bis Montag war ich skeptisch, ob es denn endlich klappt. Zwar hat die Renovierung aus Steuermitteln 50% mehr gekostet als veranschlagt -in Zahlen: 210.000 € statt 140.000 €- (aber dafür bleibt die Miete wenigstens stabil 😉  ).

Und dann sah ich auf dieser (zuverlässigen) lokalen Webseite den Hinweis auf das 19. Altstadtwirtefest – pardon: das 19. Musikfest der Altstadtwirte am Samstag, 11. August 2012 mit 12 x Musik in 11 Kneipen rund um den Markt. Und da ist die „Alte Posthalterei“ dabei. Angekündigt ist die Gruppe „Spielsucht“ (kenn‘ ich noch nicht) — in der neuen Alten Posthalterei! Nach viel Getöse und sieben Monaten geschieht doch noch etwas.  So sind sie, die Lingener Zeitläufe.

Nachtrag:
Doch nicht. Es geschieht doch nicht. Angeblich ein Wasserschaden

Prozent

2. Januar 2010

Frohes Neues, liebe Leser. Fast hätte ich es vergessen. Dabei haben wir jetzt schon ein Prozent des dritten Jahrtausend durchlebt. Ich nehme allerdings schwer an, dass wir alle das Ende des zweiten Prozentchens nicht mehr mitfeiern werden.
Den Silvesterabend habe ich übrigens engagiert -Sie haben es erwartet!- zuhause verbracht und ausgiebig „Coq au vin“ gekocht. War spaßig und lecker, sagte auch meine Liebste.
Was soll ich sonst berichten an der Schwelle zum Jahr 2010? Es gibt Neues aus der Gerüchteküche: Die allesamt stark besuchten Silvesterfeten in Lingen sollen, berichtet mein Nachwuchs, ausnahmslos  „gut“ gewesen sein: Vorneweg die von Michael Berning organisierte Fete („haben von den Fehlern der letzten Jahre gelernt“) im PLUS an der Georgstraße, das demnächst abgerissen und durch einen Neubau ersetzt wird.; dies wird gerade zwischen Rathaus und Investor am B-Plan vorbei geregelt, wie ich höre – aber das nur nebenbei. Im Dorfgemeinschaftshaus in Biene, der unterhaltungsteuren Morgengabe der ehemaligen Gemeinde Holthausen-Biene anlässlich ihrer Eingemeindung in die Stadt Lingen (Ems) 1974, war schwer was los, und es „gab gutes Essen“. In der Halle IV soll’s „richtig rund, hab ich gehört“ gewesen sein und im Extrablatt am Markt auch, wenn sich auch der DJ dort als ausbaufähig erwiesen habe. Im Koschinski wars taff und im Maxim sowieso.
Überhaupt die Szene: Ebbi Sadeghi hat das Piano (Ratskeller) geschlossen. Gerüchte sagen, er übernähme wohl Hutmachers Deele und dessen Holger Laschet wandere auf den Spuren von Lingens Ex-Sternekoch Lothar Beck in das Alte Forsthaus an der Georgstraße. Das  ehemalige Mamba ist durch das N8-Café ersetzt und wird vom Ex-Baba Can-Inhaber hoffentlich zu neuem Ruhm geführt wie der Grüne Jäger sicherlich durch die zurückgekehrte Retroinhaberin Bernhild Schoo. Nebenbei: Obergastgeber Heiner Pott zieht aus der Innenstadt nach Bramsche in das alte Pfarrhaus; sein trautes Haus am Wall weicht einem Investor, der also ein Grundstück und Geld in die Hand nimmt. Anschließend zieht der OB mit Familie  zurück in die Etage an gleicher Stelle.
Das muss erst mal reichen, um Sie kurz auf den aktuellen Stand Lingener Kneipendiskussionen zu bringen. Vielleicht raff ich mich am Wochenende noch zu einem Rückblick „Lingen 2000-2010“ auf.  Ich denke, das sollte  sein.