Max Raabe & Palast Orchester
„Guten Tag, liebes Glück“-Tour
Lingen (Ems) – EmslandArena
Samstag, 1.Februar 2019 – 20 Uhr

Karten ab 36,50 €

“Heute ist ein guter Tag, um glücklich zu sein” ist inzwischen ein geflügeltes Wort geworden. Max Raabe schrieb die Zeile für das Lied „Guten Tag, liebes Glück“. Nun ist “Guten Tag, liebes Glück” Titel des neuen Konzertprogramms 2020 von Max Raabe & Palast Orchester.
Dazu erschien im vergangenen November das Album “Max Raabe & Palast Orchester MTV Unplugged”. Zu dieser besonderen Live-Produktion lud sich das Ensemble Künstler ein, die man nicht sofort mit ihm in Verbindung gebracht hätte. Max Raabe präsentiert beispielsweise „Guten Tag, liebes Glück“ zusammen mit der charmanten Sängerin Lea (guckt mal das Video unten), mit Herbert Grönemeyer singt er „Mambo“, “Der perfekte Moment” entwickelt sich durch Samy Deluxe mühelos zur Rap-Nummer, und mit dem monströsen Mr. Lordi entsteht eine überraschend berührende Version von „Just A Gigolo“. Oder Namika mit einem lasziv-koketten „Küssen kann man nicht alleine“. Getragen wird das Ganze mit der traumwandlerischen Sicherheit des virtuosen Palast Orchester.
Diese und weitere Titel des Albums werden – wenn auch ohne Gastkünstler – Teil des Tourabends „Guten Tag, liebes Glück“. Dazu kommen weitere „Raabe-Pop“-Titel, die geschickt mit alt-geliebten und neu entdeckten Liedern aus den 20er/30er Jahren verwoben werden .

Doppelherz / Iki Gönlüm

12. Oktober 2018

Am 9. November erscheint das neueste Album von Herbert Grönemeyer „Rumult“. Leidenschaftliches Plädoyer gegen engstirnige Heimat-Debatten: Herbert Grönemeyer singt seinen neuen Song „Doppelherz / Iki Gönlüm“ auf Türkisch und Deutsch. Den zugehörigen Videoclip zeigen wir als Premiere.

DER SPIEGEL schreibt: „Das ist ein starkes, politisches Statement für kulturelle Vielfalt – in der Seele, wie auch im Lande. Und eine leidenschaftliche Absage an die zurzeit immer engstirniger und populistischer geführten Debatten um Heimat und Identität. Grönemeyers Lied, das orientalische Rhythmik mit Hip-Hop- und R&B-Beats verschränkt und den deutschtürkischen Kreuzberger Sänger Andac Berkan Akbiyik alias BRKN als Gastrapper aufbietet, will dazu animieren, mit den vielen kulturellen Einflüssen und Eindrücken, die jeden von uns umgeben, tanzen zu gehen – und dabei auch das vermeintlich Fremde als neu und aufregend zu umarmen. So, wie die Braut im Videoclip (Regie: Zoran Bihac), die sich am Ende buchstäblich den Sprung ins frische Wasser traut.“

Mich begeistert das und ich sehe geradezu diese miesepetrigen Miesepeter, die zwar nichts gegen allerlei Liedgut-Anglizismen haben, aber wegen einiger Zeilen türkischer Sprache (mit kurdischem Akzent!) Tumult machen 😜. Also, bitteschön:

Matthias Claudius

21. Januar 2015

Heute vor 200 Jahren starb Matthias Claudius, deutscher Dichter und Journalist beim damals deutschlandweit bekannten „Wandsbecker Bothe“ (bis 1879 noch mit „ck“ geschrieben, heute: Wandsbek)

Sein „Abendlied“ („Der Mond ist aufgegangen“; Vertonung  Johann Abraham Peter Schulz) gehört zu den bekanntesten Gedichten der deutschen Literatur. Seine intensiv empfundene Verskunst ist weiterhin zeitgemäß – hier in der Interpretation von Herbert Grönemeyer, der es erstmals vor 12 Jahren auf seiner Mensch-Tour spielte. In Lingen (Ems) ist die Matthias-Claudius-Schule im Stadtteil Heukamps Tannen nach dem großen Deutschen benannt.

Der Mond ist aufgegangen,

Die goldnen Sternlein prangen
Am Himmel hell und klar

Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen steiget
Der weiße Nebel wunderbar

Seht ihr den Mond dort stehen
Er ist nur halb zu sehen
Und ist doch rund und schön

So sind wohl manche Sachen
Die wir getrost belachen
Weil unsre Augen sie nicht sehn

So legt euch denn ihr Brüder
In Gottes Namen nieder
Und kalt ist der Abendhauch

Verschon uns, Gott, mit Strafen,
Und laß uns ruhig schlafen,
Und unsern kranken Nachbarn auch

Mondistaufgegangen