Offener Brief
an die Stadtwerke Lingen und die Stadt Lingen (Ems):

Für einen Sozialtarif bei Gas und Strom bei den Stadtwerken!

Inzwischen leben in Deutschland mehr als 15 Prozent der Menschen unter der Armutsgrenze. Kinder- und Altersarmut sowie Armut trotz eines Vollzeitjobs gehören inzwischen zum Alltag. Für die von ArmutBetroffenen sind die kontinuierlich steigenden Lebenshaltungskosten kaum noch bezahlbar. Die Stadt Lingen ist dabei keine Ausnahme, was allein die Tatsache zeigt, dass immer mehr BürgerInnen die sozialen Einrichtungen wie die Tafel in Anspruch nehmen müssen. Die immer stärker steigenden Mieten und Nebenkosten sind die Hauptursachen dafür, dass sie nicht genug Geld zur Verfügung haben ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Vor dem Hintergrund der extrem steigenden Energiepreise können viele einkommensschwache BürgerInnen ihre Gas- und Stromrechnungen nur teilweise oder überhaupt nicht bezahlen. Dies führt oft genug zur Abschaltung.

Aber die Grundversorgung mit Gas und Strom muss gesichert bleiben! Dafür wäre ein Sozialtarif sehr hilfreich. Ein Nachlass bei den Gas- und Strompreisen würde Privathaushalte, die Probleme mit dem bezahlen haben, entlasten. Forderungen nach Sozial-/Sondertarifen für Gas- und Strom gibt es auch schon länger auf Bundesebene. So forderte schon der damalige Umweltminister Sigmar Gabriel einen Sondertarif für einkommensschwache Privathaushalte. Modelle dazu gibt es bereits bei unseren europäischen Nachbarn, wie zum Beispiel Belgien und Frankreich. Dabei spielt sicher auch eine Rolle, dass die EU-Kommission in ihrem Entwurf für eine Charta der Rechte für Energieverbraucher einen Sondertarif für besonders schutzbedürftige Bevölkerungsgruppen fordert.

Damit soll der Ausschluss ganzer Bevölkerungsteile von der Energieversorgung mit der Folge gesellschaftlicher und wirtschaftlicher  Ausgrenzung verhindert werden.

Es gibt die Idee eines Sozialtarifs bei Gas- und Strom schon in vielen Städten Deutschlands. Auch die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen beschäftigt sich seit längerem damit. In Anbetracht der bTatsache, dass sich fast sechzig Prozent der Stadtwerke Lingen in kommunaler Hand befinden, fordern wir die Einführung eines Sozialtarifs bei Gas- und Strom, damit sich auch einkommensschwache BürgerInnen  eine angemessene Energieversorgung leisten können. Die Vertreter der bKommune bei den Lingener Stadtwerken werden hiermit aufgefordert sich dafür einzusetzen!

Bürgerinitiative „Lingener Bürger für soziale Gerechtigkeit und direkte Demokratie“
Christian Weinstock und Ralf Czogalla
Vertreter der Bürgerinitiative

 

Die Initiatoren, die bereits erfolgreich den LingenPass initiiert haben,  haben mir gestern Nachmittag Ihren  offenen Brief übersandt. Ich stimme Ihrer Forderung zu.

Meine Begründung: In dieser Woche hat die CDU-Stadtratsfraktion den folgenden Antrag in die Lingener Ratsgremien eingebracht:

Wohnungsbauförderung
Der Ansatz soll von 75.000,– € auf 100.000,– € erhöht werden. Nach unseren Informationen werden diese Mittel benötigt, um voraussichtlich alle Anträge zum städtischen Programm „Erwerb von bestehenden Wohngebäuden“ bedienen zu können.

Seit 2017 können zu diesem Zweck Fördermittel an Bürgerinnen und Bürger ausgezahlt werden, die in der Stadt Lingen (Ems) ein altes Wohngebäude mit bis zu zwei Wohneinheiten kaufen wollen – eine Idee, die mit der Initiative unserer BürgerNahen in Einklang steht, die wir unter dem Titel „Jung kauft alt“ vor sieben Jahren beschlossen haben (mehr…). Eine fünfköpfige Familie könnte mit dem Zuschuss, heißt es bei der Stadt Lingen (Ems),  für den „Traum vom eigenen Heim 10.000 Euro von der Stadt bekommen“, wenn die Voraussetzungen erfüllt werden. Dieses Programm soll also diejenigen erreichen, die sich einen Altbau leisten können.

Sollten wir nicht zumindest denselben Betrag einplanen, damit die Stadtwerke Lingen Armen nicht die Energiezufuhr abdrehen?

♦ Morgen berät die Fraktion „Die BürgerNahen“ ganztags den Entwurf des Haushaltsplans der Stadt Lingen (Ems) für das kommende Jahr. Ich hoffe, meine  Fraktionskollegen davon überzeugen zu können, im Sinne der Initiative aktiv zu werden.

Sieben Wege

24. November 2015

Paris2015Der Countdown zur UN-Klimakonferenz in Paris läuft: In sechs Tagen verhandelt die Staatengemeinschaft über ein verbindliches Klimaschutzabkommen. Einen Beitrag zum Klimaschutz können Verbraucher aber auch jeder Zeit in ihrem Alltag leisten. In Deutschland tragen das Heizen, der Stromverbrauch und der motorisierte Individualverkehr der Haushalte zu 15 Prozent des Treibhausgasausstoßes bei. Durch den Umstieg auf effiziente Erneuerbare Energien haben Verbraucher viele Möglichkeiten, ihr privates Klimakonto zu verbessern. Die Agentur für Erneuerbare Energien nennt die sieben wichtigsten Mittel und Wege, um das eigene Klimakonto zu entlasten.

  1. Eigenen Verbrauch kennen

Die privaten Haushalte in Deutschland verbrauchten im Jahr 2013 rund 723 Milliarden Kilowattstunden (Mrd. kWh) Energie. Das entsprach einem Anteil von 28 Prozent am gesamten Endenergieverbrauch. Die privaten Haushalte benötigten dabei 69 Prozent der Energie für die Heizung, 15 Prozent für Warmwasser, sechs Prozent fürs Kochen, vier Prozent für Kühl- und Kälteanwendungen, vier Prozent für Informations- und Kommunikationstechnologien, zwei Prozent für die Beleuchtung sowie weniger als ein Prozent für sonstige Elektrogeräte. „Wer seinen Wärme- und Stromverbrauch kennt, kann nachvollziehen, welchen Einfluss neue Geräte oder Verhaltensänderungen auf den eigenen Verbrauch haben“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Das ist der erste, ganz wesentliche Schritt zum Energiesparen.“

Mit dem Online- „Energiesparkonto“ von co2online können Verbraucher ihren Energieverbrauch im Blick behalten: www.energiesparkonto.de

  1. Wärmebedarf senken

Rund 40 Prozent des Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebereich. Das Ziel der Bundesregierung, bis 2050 einen „klimaneutralen Gebäudebestand” zu erreichen, gelingt nur mit energetischen Sanierungen bzw. Modernisierungen. Je nach Haustyp und Geldbeutel sieht der Sanierungsfahrplan für jedes Haus anders aus. Dafür stehen zahlreiche Finanzierungsprogramme von Bund, Ländern und Kommunen zur Verfügung. So wurde zum Beispiel das Förderprogramm „Energieeffizient Sanieren“ der bundeseigenen KfW-Bank zum 1. August 2015 verbessert. Hilfe bei der Planung der Energiewende in den eigenen vier Wänden gibt ein zertifizierter Energieberater.

Einen Energieberater in ihre Nähe finden Verbraucher über das  Deutsche Energieberater-Netzwerk: http://den-ev.de .

  1. Alte Ölheizung gegen Erneuerbare-Energien-Heizung tauschen

Rund 70 Prozent der 20,7 Millionen Heizungen, die deutsche Wohnungen und Häuser mit Wärme versorgen, entsprechen nicht mehr dem Stand der Technik. Die benötigte Wärme wird dabei weitgehend aus fossilen Brennstoffen gewonnen, was mit hohem Treibhausgasausstoß und starker Abhängigkeit von Öl- und Gasimporten verbunden ist. Mit dem Umstieg auf eine Heizung auf Basis Erneuerbarer Energien bringen Verbraucher die Energiewende im Heizungskeller voran. Verschiedene Erneuerbaren-Technologien stehen für den Umstieg auf eine saubere Wärmeversorgung zur Verfügung: Solarthermie, Holzbrennstoffe, Erd- und Umweltwärme und Biogas. Seit 1. April 2015 fördert das Bundeswirtschaftsministerium den Wechsel mit verbesserten Konditionen im Marktanreizprogramm (MAP).

Einen Überblick über das Marktanreizprogramm liefert das Bundeswirtschaftsministerium: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiewende-im-Gebaeudebereich/marktanreizprogramm-map.html
Bei dem für die Vergabe der MAP-Zuschüsse zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle finden sich die Informationen hier:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energien/index.html

  1. Zum Ökoenergieanbieter wechseln

Wer es noch nicht getan hat, sollte zu einem zertifizierten Ökostromanbieter wechseln. Die Wahl sollte auf einen Anbieter fallen, der sich zu Investitionen in regenerative Energien und zur Modernisierung des eigenen  Erneuerbare-Energien-Anlagenparks verpflichtet. In Deutschland erkennen Verbraucher solche Anbieter zum Beispiel am OK-Power-Label und dem Grüner-Strom-Label. Beide Kennzeichen werden von Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie Verbraucherzentralen getragen. Mieter von Wohnungen haben meist keinen Einfluss darauf, welche Heizungsanlage der Wohnungsbesitzer einsetzt. Wird die Wohnung allerdings mit einer Gasetagenheizung geheizt, können Mieter den Gaslieferanten auswählen. Aus Sicht des Klimaschutzes macht es Sinn, hier auf einen Öko-Gasanbieter zu setzen.

Mehr Informationen: http://www.ok-power.de/home.html und http://www.gruenerstromlabel.de/english/

  1. In Erneuerbare Energien investieren

Wer eine Energieerzeugungsanlage etwa auf Basis regenerativer Quellen errichtet, nimmt die Energiewende selbst in die Hand. Wollen Verbraucher Ökostrom produzieren, ohne selbst eine Anlage zu bauen, besteht die Möglichkeit, eine Anlage zu pachten oder eine geeignete Fläche zu verpachten. Für einen bestimmten Grundpreis nutzen Haushalte auf diese Weise zum Beispiel den Sonnenstrom von eigenem Dach, vermeiden jedoch die Anschaffungskosten und müssen sich nicht mit Installation und Betriebsführung beschäftigen. Auch andere Investitionen in Erneuerbare Energien sind möglich, so z.B. in Bürgerenergieanlagen. Das sind meist Windräder, Solar- oder Biogasanlagen, die von einer Gemeinschaft von Bürgern betrieben werden.

Mehr Informationen über das Thema Bürgerenergie bietet das KOMM:MAG – Das Jahresmagazin zu Erneuerbaren Energien in Kommunen 2012/13 http://www.kommunal-erneuerbar.de/fileadmin/content/PDF/KOMM-MAG_online.pdf

  1. Eigenverbrauch erhöhen

Wer eine eigene oder gepachtete Photovoltaikanlage besitzt, kann durch den Einsatz eines Batteriespeichers den Anteil des selbst genutzten Stroms deutlich erhöhen. Batteriespeicher machen es möglich, den mittags erzeugten Strom für die Zeiten mit höherem Eigenverbrauch in den Abendstunden und am Morgen zu verlagern. Die bundeseigene KfW-Bank fördert die Installation einer Photovoltaik-Anlage und eines Batteriespeichers mit einem zinsgünstigen Darlehen. Zusätzlich werden bis zu 30 Prozent der Anschaffungskosten als Tilgungszuschuss übernommen. Auch nachträglich eingebaute Speicher werden gefördert, allerdings darf die zugehörige Photovoltaik-Anlage nicht vor dem 1.1.2013 in Betrieb gegangen sein. Das Förderprogramm läuft allerdings nur noch bis Ende 2015.

Mehr Informationen zur KfW-Förderung für Batteriespeicher unter http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher/foerderung

  1. Klimafreundlicher mobil sein

80 Prozent aller Kohlendioxid-Emissionen (CO2) des Verkehrssektors werden auf der Straße emittiert. Personenkraftfahrzeuge (Pkw) und Motorräder verursachten 2010 rund 128 Millionen Tonnen CO2, Lastkraftwagen 51 Millionen Tonnen CO2. Der Schienenverkehr machte vier Prozent der CO2 -Emissionen des Verkehrs aus. Für die 550 Kilometer lange Strecke von Berlin nach Frankfurt/Main bedeutet das: Legt eine Person die Strecke mit dem Flugzeug zurück, werden 126 kg Treibhausgase ausgestoßen. Nutzt eine Person für die Stecke das Auto, werden 78 Kilogramm CO2 verursacht. Die Zugfahrt einer Person von Berlin nach Frankfurt/Main emittiert 25 Kilogramm CO2.

Verbraucher, die ihre Verkehrswege klimafreundlicher gestalten wollen, sollten die besonders treibhausgasintensiven Flugreisen möglichst vermeiden und stärker auf öffentliche Verkehrsmittel setzen. Wer auf den Pkw angewiesen ist, kann Carsharing betreiben, Elektrofahrzeuge nutzen oder Pkw fahren, die komplett oder nahezu vollständig mit Biokraftstoffen betankt werden können. Bei E-Fahrzeugen ist darauf zu achten, dass der Strom aus Erneuerbaren Energien stammt – eine Fahrt mit dem durchschnittlichen deutschen Strommix bringt trotz Elektroantrieb noch keinen Klimaschutzgewinn.

(Quelle: PM AEE)

 

Heizperiode

17. Mai 2015

Ein Hinweis von unendlich-viel-energie.de – nicht nur zum Sonntag: Mit dem Ende der Heizperiode und steigenden Außentemperaturen hat nun der Zeitraum begonnen, in dem es besser möglich ist, Heizungsanlagen zu modernisieren. Und es gibt einiges zu tun: Drei Viertel aller Heizungsanlagen im Gebäudebestand sind nicht auf dem Stand der Technik. Ein gutes Drittel der Heizungen ist älter als zwanzig Jahre. „Es ist höchste Zeit, im großen Stil mit der Wärmewende zu beginnen und alte Kessel gegen moderne und effiziente Anlagen auf Basis Erneuerbarer Energien auszutauschen“, erklärt Philipp Vohrer, Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien. „Die finanzielle Ausgangssituation ist aktuell aufgrund niedriger Zinsen und verbesserter Förderbedingungen im Rahmen des Marktanreizprogrammes so günstig wie noch nie.“

Der Wärmemarkt (Raumwärme, Warmwasser, Prozesswärme) hat aufgrund der noch immer vorherrschenden Verbrennung fossiler Brennstoffe einen Anteil von rund 40 Prozent an den energiebedingten Treibhausgasemissionen. Gleichzeitig sind die Potenziale zur Energie- und Emissionseinsparung im Gebäudebereich gewaltig. Vor diesem Hintergrund wird nachvollziehbar, dass der Gesetzgeber seit 1. April 2015 die Fördersätze im staatlichen Marktanreizprogramm (MAP) erhöht hat, um den Einsatz regenerativer Energiequellen bei der Wärmegewinnung zu stärken.

agentur-fuer-erneuerbare-energieMit dem MAP fördert der Staat private, gewerbliche und kommunale Investitionen in den Einbau von Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen oder Wärmepumpen. Unterstützt wird außerdem auch der Neubau von größeren Heizwerken, die erneuerbare Energien nutzen, von Tiefengeothermieanlagen oder von Nahwärmenetzen zur Verteilung erneuerbar erzeugter Wärme. Das Programm zielt im Schwerpunkt auf die Modernisierung bestehender Gebäude und gewerblicher bzw. industrieller Prozesse ab. Wenn sehr effiziente Heizungsanlagen eingesetzt werden, gibt es nun aber auch wieder eine Förderung im Neubausegment. In diesem Jahr stehen in dem Programm mehr als 300 Millionen Euro zur Verfügung.

Neben möglichen Fördermitteln und historisch niedrigen Kreditzinsen spricht ein weiterer Aspekt dafür, jetzt die alte fossile Heizung auszutauschen: Heizungsbesitzer konnten im Winter 2014/2015 finanziell beim Einkauf von fossilen Brennstoffen erheblich sparen. Während der Jahresdurchschnittspreis für leichtes Heizöl für Verbraucher 2013 laut Bundesamt für Statistik noch bei 70 Euro pro Hektoliter lag, sanken die Preise in der Heizperiode 2014/2015 um rund ein Viertel: Von Oktober 2014 bis März 2015 kostete der Brennstoff im Schnitt nur 53 Euro pro Hektoliter. In der Folge erwarten Marktbeobachter auch sinkende Gaspreise. „Diese Ersparnis kann nun für den Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen genutzt werden“, empfiehlt Philipp Vohrer. „Wer sich vor dem unvermeidlichen nächsten Aufschwung der Öl- und Gaspreise schützen möchte, investiert das eingesparte Geld am besten schnellstmöglich in eine moderne und klimafreundliche Heizungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien. Das verringert die Abhängigkeit von Energieimporten, spart langfristig und steigert den Wert einer Immobilie“, sagt Vohrer.

Förderbeispiel: Ein Einfamilienhausbesitzer plant, seine 20 Jahre alte Ölheizung durch eine ökologische, moderne Heizungsanlage auf Basis Erneuerbarer Energien zu ersetzen.

Für einen Pelletkessel mit Pufferspeicher erhält er eine Förderung von mindestens 3.500 Euro. Wenn er diesen Kessel mit einer Solarthermieanlage kombiniert, die eine Kollektorfläche von 14 Quadratmetern hat, Warmwasser bereitet sowie die Heizung unterstützt, kann er von weiteren 2.000 Euro profitieren. Für die Kombination beider Anlagen erhält er noch einmal 500 Euro. Für weitere Kosten beim Einbau der neuen Heizung (z. B. Schornsteinsanierung und Pelletlager) gibt es noch eine Zusatzförderung zur Heizungsoptimierung in Höhe von bis zu 2.750 Euro. So kann die Gesamtfördersumme auf mindestens 8.750 Euro ansteigen.

Der Hauseigentümer erhält für den Einbau einer Wärmepumpe, die mit Flächenheizung im Bestandsgebäude eine Jahresarbeitszahl von 4,5 erreicht, neben der Basisförderung von 4.500 Euro zusätzlich 2.250 Euro Innovationsförderung. Für den Qualitätscheck der oberflächennahe Geothermieanlage nach einem Jahr durch den Heizungsinstallateur gibt es weitere 250 Euro, die Schnittstelle zum Lastmanagement und einen entsprechenden Pufferspeicher belohnt der Staat mit 500 Euro. In Summe erhält der Sanierer 8.000 Euro, was die Kosten für die Bohrung in etwa begleicht.

Link:
a) zur novellierten Förderrichtlinie
b) Informationen zu Anträgen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) für sog. kleinere Anlagen, wie Solarthermieanlagen, Biomasseheizungen und Wärmepumpen
c) Informationen zu Förderbedingungen für größere Anlagen, wie Nahwärmenetze und große Wärmespeicher
d) Infos zum Heizungstausch: www.waermewechsel.de

(Quelle PM)