Vorschau

13. Dezember 2017

Mit dem Weihnachtsbaum ist es alljährlich dasselbe, heißt es: Erst muss man eine günstige und dennoch vorzeigbare Tanne finden, sie möglichst unbeschadet in die heimischen vier Wände transportieren, ehe mit dem Aufstellen und Schmücken die nicht minder anspruchsvolle Kür ansteht. Dass dies in nicht wenigen Fällen zum Scheitern verurteilt ist, zeigen Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film München jetzt in einem witzigen Heineken-Spec-Spot, der so ganz anders ist als die gefühlsduseligen Weihnachtskampagnen von Edeka, Penny, Saturn und Co.
Glückwünsche an Benjamin Leichtenstern (Regie und Schnitt), Karl Kürten (Kamera), Laura Mihajlovic und Laura Roll (beide Produzenten). Alle vier studieren seit 2013 an der HFF in München und befinden sich in ihrem Abschlussjahr. Im vergangenen Jahr haben Leichtenstern und Kürten die Masterclass im Bereich Werbung belegt und in diesem Rahmen den Heineken-Spec-Spot entwickelt.

(Quelle)

Wembley

25. Mai 2013

Bond

25. November 2012

Ist’s die Sache wert? Wie das niederländische Algemeen Dagblad schreibt, hat der niederländische Bierbrauer sage und schreibe 60 der 150 Millionen Euro der Produktionskosten des neuen Bond „Skyfall“  bezahlt.

Weder geschüttelt noch gerührt.

(

Quelle)

Kana

23. Februar 2010

In meinem gegenwärtig favorisierten Meine-Güte-Blog lese ich gerade in der Mittagspause:

„Schlechte Nachrichten für Biertouristen in Amsterdam: wer in der Grachtenmetropole ein echtes Heineken zischen will, der sollte es sich um keinen Preis zapfen lassen, sondern sich schön an die Flasche hängen. In den Kneipen der Hauptstadt wird nämlich im großen Stil beschissen, berichtet das Gratis-Blatt Spits. Klammheimlich werden hauptsächlich die Fässer der Marke Heineken mit billigem, laschen No-Name-Bier ausgetauscht. „Das schmeckt eh keiner raus“, so die laxe Begründung der Barkeeper. (mehr…)“

Da muss ich sofort weniger an die „Hochzeit von Kana“ aus dem biblischen Johannes-Evangelium denken als an die wundersame Bierwandlung am Lingener Markt in den 1980er Jahren. Da war es doch  tatsächlich so, dass im damaligen Café Alt-Wien im Bierkeller bisweilen „Pils 2000“ der legendären Germania-Brauerei oder der DUB -ich erinnere mich nicht mehr genau, favorisiere aber Germania- dass also dieses Pils angezapft wurde, aber über dieselbe Bierleitung oben an der Theke Veltins aus dem Hahn floss. Eine wundersame Verwandlung, die mich lange rätseln ließ, wie solcherlei möglich ist.

Die Antwort war aber natürlich einfach: Lingen ist eben Spitze und einmal mehr weit vor Amsterdam – von Osten gesehen sowieso … 😉

(Bild: Hochzeit zu Kana, Giotto di Bondone (entstanden 1304-1306))