31. Jazzfest Gronau

21. April 2019

Gronau präsentiert ab dem kommenden Wochenende Groove in the Green!  Das traditionsreiche Jazzfest mit allem, was es ausmacht: Blues, Soul, Swing, Funk, Hip Hop, Klezmer, New Orleans, Pop und natürlich Jazz. Dieser bekannt bunte Genre-Cocktail zeichnet das Jazzfest auch in seiner 31. Ausgabe aus –  vom Samstag, 27. April bis zum Sonntag, 5. Mai.

Die programmatische Handschrift der Festivalleitung ist erneut unverkennbar; handgemacht und bunt, Klasse und Masse. Von Konzerten mit großen Stars der Szene über viele Crossover-Events bis hin zum tanzbaren Jazz, lässt das aktuelle Programm kaum Wünsche offen. Dass diese stilistische Vielfalt seit Jahren den hohen Stellenwert des Jazzfestes Gronau begründet, ist nicht nur den Insidern bekannt. Wieder findet sich das Gronauer Jazzfest-Credo: erstklassige Musik, Stimmungen und eine geradezu herzliche Atmosphäre miteinander zu verbinden. Und eigentlich begrenzt Gronau wie immer sein Jazzfest  ja schon seit langer Zeit nicht nur auf sich selbst, sondern erweitert es immer wieder um künstlerisch artverwandte Strömungen und programmatische Extra-Touren. Das beöegt der Blick auf die „Headliner“ dieses Jazzfestes:

John McLaughlin & The 4th Dimension
David Sanborn Acoustic Band
Joshua Redman Trio
Level 42
Biréli Lagrène Electric Quartet
Nina Attal
Giora Feidman & Gitanes Blondes
Herbert Pixner Projekt
Kraak & Smaak
International Bayoogie Band
The Sazerac Swingers

Das Festival eröffnet Joris mit einem Vorabend-Crossover-Konzert am Samstag, 27. April, 20 Uhr in der Bürgerhalle (Restkarten ab 39,40 €). Support: Lotte (war die nicht auch einmal in der EmslandArena?)

Die Top-Konzerte in der Bürgerhalle und dem Cinetech-Kino-Atrium werden abgerundet durch das neu ins Programm gehobene „Brassband-Battle“ am Freitag, 3. Mai 2019. Die sog. „Kneipen-Nacht“ wird es also in der bisherigen Form nicht mehr geben. Gründe hierfür sind, so die Veranstalter, das Kneipensterben, der immer größere Organisationsaufwand ( Absperrungen, Bühnenbau, Technik, verändertes Ausgehverhalten des Publikums) und vor allem der erhöhte Sicherheitsaufwand, der von derartigen Veranstaltungen inzwischen gefordert wird. Die Veranstalter haben aber das beliebte Programmmodel „Kneipen-Nacht“ nicht vollständig aufgegeben, sondern bloß in eine andere Form gegossen: Das „Brassband-Battle“. Es wird hoffentlich seinen ganz besonderen Charme entwickeln, weil es im weiten Umfeld exklusiv ist, sich von anderen Festivals und Programmierungen abhebt und vor allem auch neue Besuchergruppen generieren kann. Konzerte in Kneipen werden nicht mehr stattfinden, sehr wohl aber auf mehreren Außen-Bühnen. Der Eintrittspreis zu diesem „Brassband-Battle“ beträgt -den Sponsoren sei Dank – nur 5,00 Euro.

Am ersten Mai-Wochenende 4. und 5. Mai werden – wie gewohnt – tagsüber in der verkaufsoffenen Gronauer Innenstadt verschiedene Open-Air-Konzerte unter dem Motto „Jazz in der City“ präsentiert, die vom Bigband-Jazz über Blues, Jazz und Swing so ziemlich alles anbieten, was das Musikerherz erfreut. „Jazz & Dine“ – hervorragend speisen bei exzellenter Musik (Tipp!) – bildet dann am Sonntag, 5. Mai ab 18.00 Uhr wie in den vergangenen Jahren den Abschluss des Jazzfestes.

Das gesamte Programm des 31. Gronauer Jazzfestes ist  unter www.jazzfest.de online.

Die taz hat am vergangenen Donnerstag eine Geschichte veröffentlicht, die etwas mit de Lingener  (Framatome)-Brennelementefabrik zu tun hat und mit der CDU Schüttorf, mit der Anreicherung von Uran und manch anderem. Sie ist sehr ominös unds geht um das Uran und um Brennelemente aus Deutschland und das Unternehmen Urenco.  

„In Gronau an der Grenze zu den Niederlanden steht Deutschlands einzige Urananreicherungsanlage (UAA). In Gaszentrifugen wird hier Uran mit einem 5-Prozent-Anteil des spaltbaren Isotops U235 hergestellt – Natururan besteht nur zu 0,7 Prozent aus diesem Atombrennstoff. Betriebsbeginn war 1985, seither wurde die UAA immer weiter ausgebaut. Teil dieses Atomclusters im Grenzland sind auch das AKW Emsland und das Atommülllager Ahaus.

Eigentümer der UAA ist der 1971 gegründete Konzern Urenco. An dem Joint Venture halten der britische und der niederländische Staat jeweils ein Drittel, die deutschen Stromkonzerne RWE und Eon jeweils ein Sechstel der Anteile. Urenco besitzt auch Urananreicherungsanlagen im knapp 50 Kilometer von Gronau entfernten niederländischen Almelo, im britischen Capenhurst und in den USA. Die am 15. März veröffentlichten Geschäftszahlen weisen für 2018 einen Reingewinn von 511 Millionen Euro aus. Davon sollen 300 Millionen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden.

Uran aus Gronau geht auch in die Brennelementefabrik im benachbarten Lingen, wo das radioaktive Material für den Einsatz in Atomkraftwerken vorbereitet wird. Besitzer ist die Firma Advanced Nuclear Fuels (ANF), ein Tochterunternehmen des französischen AKW-Betreibers EDF. Aus Lingen werden auch die französischen Pannen-Reaktoren Cattenom und Fessenheim beliefert. Cattenom steht wegen mangelnder Erdbebensicherheit seit Jahren in der Kritik… Beliefert werden auch die belgischen Altraktoren Doel und Tihange, in deren Druckbehältern Tausende Risse entdeckt wurden und die in NRW große Sorge hervorrufen.“

„Im Februar hat der Konzern angekündigt, in den USA den Anreicherungsgrad seines Urans von bisher 5 auf 19,75 Prozent steigern zu wollen. „High assay low-enriched uranium“ (HALEU) nennt die Atomfirma ihr neues Produkt – ab 20 Prozent gilt Uran als hoch angereichert. „HALEU dient definitiv nicht der Nutzung in einem zivilen Leistungsreaktor“, warnt der Atomkraftgegner Matthias Eickhoff von der Initiative Sofortiger Atomausstieg aus Münster, der Urenco seit Jahren beobachtet.

Kritik kommt vom Internationalen Netzwerk der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW): Bisher habe die 5-Prozent-U235-Grenze als Beleg für die rein zivile Nutzung des Urans gedient, sagt deren Sprecherin Angelika Clausen und fragt: „Warum soll dies jetzt nicht mehr gelten? Wie kann die Bundesregierung einen derart dramatischen Kursschwenk bei Urenco billigen?““

Doch mit dieser kritischen Stellungnahme hat sich der Umweltausschuss des Parlaments nie wirklich beschäftigt. Denn schon wenige Stunden nachdem das ICAN-Papier vom Ausschussekretariat per Mail an die Obleute der Bundestagsfraktionen weitergeleitet worden war, ging im Bundestag eine weitere Stellungnahme zum Thema ein. Ein US-Wissenschaftler mit Namen Thomas C. Panto äußerte sich in einem eingescannten Brief auf Deutsch zur „völlig absurden Stellungnahme der ICAN Deutschland“. Die Grünen im Bundestag verzichteten zunächst darauf, die ICAN-Stellungnahme in der Anhörung des Umweltausschusses im Bunestag zu thematisieren. Den kennt aber niemand und es sieht so aus, als habe man den Bundestag mit einer „gefaketen Stellungnahme hinters Licht zu führen“, meint Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt in Schüttorf.

Dort lebt auch Dr. Andreas Kronenberg, der Klarheit schaffen könnte. Der Mann leitet das sog. „Uran-Institut“, und dieses Institut hat das Schreiben des angeblichen US-Wissenschaftlers Panto an den Umweltausschuss des Bundestags weitergeleitet. Doch Kronenberg will sich zu Zweifeln an der Echtheit des Dokuments ebenso wenig äußern wie zu seinem Institut und dessen Verhältnis zur Urenco. Aber das Dokument, das neben der Unterschrift des angeblichen Verfassers als Ortsmarke „Oak Ridge“ im US-Bundesstaat Tennessee trägt, wurde offenbar mit demselben Scanner eingescannt wie ein Schreiben, das Dr. Kronenberg später an die ICAN schickte. Darauf deutet neben identischen Metadaten der PDFs auch eine helle Linie hin, die auf beiden Scans an der gleichen Stelle zu erkennen ist und die von einer Verschmutzung des Scanners stammen dürfte.

Und die taz resümiert: „Unklar bleibt, in wessen Auftrag Kronenberg, der im Vorstand der CDU Schüttorf sitzt, die fragwürdige Stellungnahme verschickt hat und wie er überhaupt so kurzfristig von der ICAN-Position erfahren hat.“

Da dürfte sehr viel Aufklärungsbedarf bestehen…

 

(Quelle: taz)

 

Ostermarsch 2017

14. April 2017

„Bis Ostermontag sind deutschlandweit 85 Demonstrationen, Wanderungen, Fahrradtouren, Mahnwachen, Friedensgebete und Friedensfeste im Rahmen der Ostermärsche 2017 geplant. Die Friedensbewegung rechnet mit zehntausenden Teilnehmenden.

Unter dem Thema „Fluchtursache Krieg bekämpfen“ sind vor allem in Großstädten wie Berlin, Hamburg, Frankfurt, München und Stuttgart Aktionen geplant, teilte das Ostermarschbüro in Frankfurt mit. Aber auch kleine Städte haben zu Veranstaltungen aufgerufen – gegen die Probleme, vor der eigenen Haustür.

So eröffnet das westfälische Gronau das Protestwochenende am Freitag mit einer Auftaktveranstaltung an der Urananreicherungsanlage Gronau. Von dort beliefert der UAA-Betreiber Urenco ein Drittel des Weltmarktes mit angereichertem Uran, „darunter den belgischen AKW-Betreiber Electrabel und die ukrainische Atomindustrie im Kriegsgebiet“, teilt das Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen mit. Ein Problem sehe das Bündnis speziell darin, dass zivile und militärische Nutzungen von Uran sich nicht trennen ließen. Deshalb fordert es ein Verbot der Urananreicherung und Zentrifugenfoschung, da sonst kein Atomausstieg gelinge.

Beim Ostermarsch nach…“

[weiter bei der taz[

Jazzfest Gronau (29)

27. März 2017

Brönner, Doldinger, Porter & Co. – es sind alle wieder da und noch ein paar mehr, selbst nationale Popgrößen. Vom 29. April bis 7. Mai steht die 29. Ausgabe des Jazzfestes Gronau an, das sich im Internet in komplett neuem Gewand präsentiert. Inhaltlich knüpfen die Macher auch bei der aktuellen Ausgabe dieses Musikspektakels an die bekannte und erfolgreiche Programmstruktur der vergangenen Jahre an und präsentieren auch in diesem Jahr sowohl die großen Stars der Szene als auch unbekannte Amateurgruppen präsentiert.

Weitere Informationen zu den Bands, Spielorten und Spielzeiten, Ticketverkauf und Vorverkaufsstellen können hier heruntergeladen werden. Aktuelles findet sich auch auf Facebook. Auf ein Neues: „Groove in the Green!“

70!!

17. Mai 2016

Noch was zum 70. von Udo L. aus Gronau. Tresenfrau – Udo Lindenberg Tribute

Vocal-Mix: Stefan Kratz
Bass & Drums: Jens Beckmann
Gitarre: Frank Rossmann
Piano: Markus Wentz
Kamera: Till Jürgens
Text & Gesang: Schlecky Silberstein
Original-Komposition: Udo Lindenberg (Alkoholmädchen)

70!

17. Mai 2016

Heute wird Udo L. aus Gronau 70. Wir freuen uns.

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Jazzfest Gronau ’16

3. März 2016

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Fr 29. April bis So 8. Mai 2016

Man sollte ruhig schon mal Karten bestellen. Hier das Programm:

Freitag, 29. April 2016
Bürgerhalle

WDR BIG BAND COLOGNE
feat. STEPS AHEAD (D/USA)

Samstag, 30. April 2016
Ev. Stadtkirche
DAUNER & DAUNER (D)

Sonntag, 1. Mai 2016
Parkfreibad
Jazz at the Pool mit
„THE JAZZ FREAKS“ (NL)

Sonntag, 1. Mai 2016
Bürgerhalle
JAN GARBAREK GROUP
feat. TRILOK GURTU (N)


Montag, 2. Mai 2016
Ev. Stadtkirche
MICHAEL WOLLNY TRIO (D)

Dienstag, 3. Mai 2016
Cinetech-Kino (Atrium)
SHANTEL & BUKOVINA KLUB ORKESTAR (EUR)

Mittwoch, 4. Mai 2016
Bürgerhalle
ROGER HODGSON
formerly of SUPERTRAMP (UK)
Support: Salip & Band

Donnerstag, 5. Mai 2016
Bürgerhalle
CANDY DULFER (NL)
THE BRAND NEW HEAVIES (UK)

Freitag, 6. Mai 2016
18 Bands in der City von Gronau
The Night of Jazz, Blues & More

Samstag, 7. Mai 2016
Bürgerhalle
GREGOR MEYLE (D)
SOPHIE HUNGER (CH)

Sonntag, 8. Mai 2016
Jazz in the City / Umsonst & draußen
7 Bands in der City von Gronau

Jazz & Dine
( …vorzüglich speisen bei exzellenter Musik…. )

„Christian Bleiming Trio feat. Romana Dobrowolski“
( Hotel Schepers )

„The Michael Bublé Tribute Band feat. Gàjer Bàlint“ 

( Hotel Driland )

„Dutch Jazz Trio“ 
( Restaurant „Leone“)

 

Twente Airport, II.

29. Dezember 2015

Wer dachte, dass das Thema „Twente Airport“ erledigt sei, darf sich wundern und sollte bzw. kann sich wehren.

Udo Buchholz, Fraktionsvorsitzender der GAL-Fraktion im Rat der Stadt Gronau (Foto lks), weist darauf hin, dass nur noch bis zum 4. Januar 2016 Einsprüche gegen aktuelle Pläne für den Flughafen Twente bei Enschede eingereicht werden können. Nachdem Flughafenpläne zur Reaktivierung des früheren Militärflughafen nicht realisiert wurden, droht jetzt doch wieder ein Flughafenbetrieb im Dreieck zwischen Enschede, Hengelo und Oldenzaal und damit neue Umweltbelastungen im Grenzgebiet.

Die Abteilung Oldenzaal der niederländischen Partei GroenLinks fasst die aktuellen Pläne auf ihrer Internetseite zusammen: Die Gemeinde Enschede und die Provinz Overijssel wollen, dass ziviler Flugverkehr auf dem Flughafen Twente ermöglicht wird. Nach derzeitigen Planungen sind pro Jahr rund 250 Flugbewegungen, also Starts oder Landungen, beantragt. Das ist nicht viel, aber es ist zu befürchten, dass die Pläne nur als erste Phase zu sehen sind.

GAL-Fraktionsvorsitzender Buchholz befürchtet: „Offenbar soll Stück für Stück versucht werden, einen umfassenden Flughafenbetrieb im Grenzbereich auf den Weg zu bringen. Wer das ablehnt, sollte noch fristgerecht vom Einspruchsrecht Gebrauch machen!“

Einen ausführlichen Mustereinspruch in niederländischer Sprache hat GroenLinks Oldenzaal verfasst. Zu finden ist er im Netz unter oldenzaal.groenlinks.nl. Einsprüche müssen bis einschließlich 4. Januar 2015 beim Verteidigungsministerium der Niederlande eingereicht werden: Ministerie van Defensie, Hoofddirectie Beleid MPC 58B, t.a.v. drs. E. Kwast, Postbus 20701, 2500 ES Den Haag. Auch Einwendungen per E-Mail oder selbst per Telefon sind zulässig: e.kwast@mindef.nl, Tel. O031-70 318 7701.

Die Unterlagen zum drohenden Flughafenbetrieb können bis zum 4. Januar auch bei der Stadtverwaltung in Enschede eingesehen werden (Hengelosestraat 51, 7514 AD Enschede). Im Internet findet man die Unterlagen hier

Kommunalpolitiker Buchholz kritisiert, dass das aktuelle Genehmigungsverfahren auf der deutschen Seite der Grenze nahezu unbekannt ist. Er wird sich bei dem Städte- und Gemeindeverband Euregio erkundigen, ob das betriebene Verfahren den internationalen Anforderungen entspricht.

(Quelle PM, Foto )

Gronau

21. Dezember 2015

Mehr als 100 Jahre stand er aufrecht. Er war nicht nur irgendein Schornstein sondern auch ein weithin sichtbares Wahrzeichen der Baumwollspinnerei Gronau (BSG). Knapp 68 Meter hoch mauerten ihn Handwerker im Jahre 1911, gaben ihm Wände mit einer Stärke von 1,25 Metern. Er erlebte dann das Aufblühen Gronaus als Textilstadt – und den Niedergang der Textilindustrie.

Am Samstag wurde auch sein Ende besiegelt: 14 Kilo Sprengstoff machten in Sekunden aus dem Wahrzeichen 660 Kubikmeter Bauschutt. Die Sprengung des Kamins bedeutet für Günter Vaartjes das Ende langer Arbeit: 13 Jahre hatte der  Ehrenvorsitzende des Heimatvereins Gronau, für den Erhalt des Schornsteins gekämpft. „Vorbei“, sagte er nach der Sprengung. Gronaus letzter Kamin der Textilindustrie ist Geschichte.

Hier das youtube-Video. Für mich ist es allerdings ein bisschen reichlich kitschig geraten. Bei der Gelegenheit eine Frage zur Lokalgeschichte in die Runde: Was macht eigentlich unser Lingener Spitzbunker?

(Quelle: GN)

Das laaange Wochenende geht weiter, allerdings etwas ruhiger als in den letzten Tagen – nur in Westfalen geht’s richtig rund. Hier ein paar weitere Tipps. Mein Teil 2 bis Sonntagabend:

HarryKramer15An diesem Wochenende geht die große Harry Kramer-Ausstellung in der Lingener Kunsthalle zu Ende. Die Präsentation aus Anlass des 90. Geburtstags des in Lingen geboren und aufgewachsenen Documenta-III-Künstlers sollten vor allem die gesehen haben, die immer eine gewisse Schwellenangst vor einem Besuch der Kunsthalle haben. Traut Euch! An beiden Tagen ist die Werkschau von 11 bis 17 Uhr geöffnet und am letzten Tag, Sonntag, ebenfalls von 11 bis 17 Uhr. An diesem Tag ist der Eintritt frei und um 15.30 Uhr gibt es eine kostenlose letzte Führung von Meike Behm durch die Ausstellung Harry Kramer, des „Frisör aus Lingen“.

Zu Ende geht am Sonntag auch die kleine Präsentation plak[art]iv in der offenen Aktionsgalerie der Kunsthalle. Das Schwerpunktfach Kunst der Jahrgangstufe 12 des Gymnasiums Georgianum (Kunstlehrerin Heidrun Pannebäcker) präsentiert Plakate (Acryl auf Pappe 90x132cm) unter der Überschrift „Plakate im Spannungsfeld zwischen Kunstwerk und Massenmedium“. Gezeigt werden Arbeiten von Kathrin Beckers (Daydreaming), Sven Beisel (Highway), Marina Brockmann (Chronophobie), Michael Büsse (Natural Beast), Maren Krull (Le Visage), Minh Ann Nguyen (Invasion), Nathalie Plath (Sunfire), Lisa Pohl (Freedom), Saskia Pricker (Schwarzmalerei), Denise Reichle (Now) und Anja Schulte (Seeker).

Am Samstagabend ist in Rheine Feiertag für Krachfetischisten. Es spielen TOTENMOND & WARPATH im Hypothalamus eine exklusive Doppel-Headliner-Show 2015 Die ebenso fantastische wie einmalige Kombination zweier legendärer Bands darf man sich einfach nicht entgehen lassen. Allerdings kostet das Vergnügen stolze 25,20 Euro (Abendkasse) [mehr…]

„SPINNRAD, SCHWERT & FEDERKIEL“ – Das Mittelalter für neugierige Entdecker ab fünf Jahren gibt es im Archäologischen Museum in Meppen. Kinder und Erwachsene dürfen sich als Ritter, Burgfräulein, Bauer oder Handwerker verkleiden und in der Ausstellung auf eine spannende und unterhaltsame Entdeckungsreise gehen. „Große und kleine Besucher können Teil der Ausstellung werden und jenseits aller Klischees von tapferen Rittern und edlen Burgfräulein im Rollenspiel die Vergangenheit „hautnah“ erleben und erfahren, wie das Leben VolksfestWilsumvor 800 Jahren wirklich war. Originalfunde aus dem Emsland ergänzen die Ausstellung.“ Samstag 14 – 18 Uhr, Sonntag 11 – 18 Uhr, Eintritt: Familienkarte 7 Euro, Kinder von 6-14: 2 Euro.

Beim Volksfest Wilsum (Niedergrafschaft Bentheim) sind die kleinen und großen Gäste am Samstag zu „Spiel ohne Grenzen“ eingeladen und später dann wird es deftig-traditionell beim  „Wilsumer Abend“.

Während in Lingen am Sonntagnachmittag neben dem offenbar unverzichtbaren verkaufsoffenen Sonntag die Automeile auf dem Marktplatz stattfindet, treffen sich in Bad Bentheim zum 20. Oldtimer-Treffen auf dem Herrenberg  ab 10 Uhr am Sonntag die Liebhaber klassischer Automobile. Gegen 12.30 Uhr starten die Oldtimer zu einer gemeinsamen Ausfahrt zum Leinenmarkt in Burgsteinfurt.

Der wird heute  um 11 Uhr wird  mit dem Jagdhornbläserkorps auf dem Marktplatz von Burgsteinfurt eröffnet und bietet ein bunte Programm.  Zu entdecken gibt es viel altes Handwerk – u.a. Spinnen und Weben, Holzschuhmachen und Stuhlflechten, Wachsmalen und  Blaudruck. Mit Kutschtouren oder bei der Führung durch die Burgsteinfurter Kammerfrau kann  man die Altstadt rund um das 1561 gebaute historische Rathaus entdecken.

Und das Highlight dieses Maiwochenendes aus Westfalen:
Das 40. Jazzfest in Gronau geht weiter und präsentiert heute ab mittags in der ganzen Gronauer Innenstadt „JAZZ in the City“ (kostenloser Zugang). Samstagabend stehen die großartige Schweizerin Stefanie Heinzmann und Flo Mega & the Ruffcats auf der Bühne der Bürgerhalle. Nähere Infos gibt es hier. Sonntagfrüh um 11 Uhr  es in der Gaststätte Determann, Bahnhofstraße The Jazz Frühschoppen, dann wird wieder Gronaus Stadtzentrum ein großer Konzertsaal „JAZZ & MORE“ (kostenloser Zugang und auch verkaufsoffen) und abends gibt es „Jazz & Dine„; das aber ist längst ausverkauft…

 

Nachtrag:
Ok, hiermit und auf ausdrücklichen Wunsch nachgetragen die Fußballspiele des Sonntags (ab Kreisliga aufwärts) in Lingen:

Landesligist SV Holthausen-Biene will am Biener Busch gegen Kickers Wahnbeck das Abstiegsgespenst vertreiben. Bezirksligist ASV Altenlingen erwartet am Wallkamp den starken Tabellen- und auch sonst Zweiten SV Meppen. Kreisligist Olympia Laxten will aufsteigen und braucht dazu zuhause an der Lengericher Straße drei Punkte gegen den FC 47 Leschede; ebenfalls in der „Möbel Wilken Kreisliga Emsland“ sucht Eintracht Schepsdorf gegen Union Meppen fast schon die letzte Chance auf den Klassenerhalt. Alle Spiele beginnen um 15 Uhr.