Petite Messe Solennelle

28. April 2018

Mit diesem Konzert nimmt Joachim „Gioacchino“ Diederichs seinen Abschied aus Lingen:

Gioacchino Rossini
Petite Messe Solennelle (Orchesterfassung)
Lingen (Ems) – St. Bonifatius
So 29. April – 20 Uhr

Karten: ab 22 Euro

Mitwirkende:
Sopran: Martina Rüping (Berlin), Alt: Bettina Denner (Leipzig), Tenor: Andreas Post (Essen), Bass: Thomas Laske (Wuppertal).

Der Chor St. Bonifatius, Lingen (Ems); Concertino Lingen ( Streichereinstudierung: Dirk Kummer); Bläser der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen; Orgel: Heiko Holtmeier

Gesamtleitung: Kirchenmusikdirektor Joachim Diedrichs

Karten im Vorverkauf im Verkehrsbüro der Stadt Lingen(Ems), Restkarten an der Abendkasse

(Mehr und Foto: Stadt Lingen)

zur Einstimmung:

Stabat Mater

4. November 2016

Stabat Mater
Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Requiem von Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Ausführende: Martina Rüping, Sopran; Bettina Denner, Mezzosopran; Andreas Post, Tenor; Thomas Laske, Bariton, Concertino Lingen (Streichereinstudierung: Dirk Kummer), Gastmusiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Chor St. Bonifatius Lingen
Gesamtleitung KMD: Joachim Diedrichs
Lingen (Ems) – St. Bonifatiuskirche

So 13. Nov. 2016  –   20 Uhr

Karten ab 22 Euro

Rossini hatte 1829 bereits den Höhepunkt seines Ruhmes erreicht und 39 Opern geschrieben. Er wendete sich von der Opernbühne ab. Krankheiten und Depressionen verursachten eine schwere Schaffenskrise bei ihm und erst ab 1855 schrieb er seine beiden großen Alterswerke, das “Stabat mater” nach der mittelalterlichen Sequenz von Jacopone da Todi über die Schmerzen Mariens und die “Petite Messe solennelle”. Beide Werke sind Meisterstücke der italienischen Kirchenmusik und enthalten wunderbare Chöre und Arien. Rossini selbst nannte sie humorvoll “Meine beiden Alterssünden”, da bei ihnen natürlich die belcanto Melodik seiner Opernsprache mit einfließt.

Die Requiem-Vertonung von Fauré hat einen ganz eigenen Charakter von milder Trauer und verzichtet auf die Schreckensvision des “Dies irae”. Weite, ruhige Melodiebögen und ungewohnte Harmonien in Verbindung mit exzellenter Orchesterbehandlung und Verwendung der großen Orgel zeichnen diese Totenmesse aus.