BarDo

1. November 2018

BarDo
Georgia Gardner Gray „Arbeiten 2015 bis 2018“
und mehr mit Studierenden der Hochschule Osnabrück
Lingen (Ems) – Kunsthalle, Kaiserstr. 10a
Heute ab 18 Uhr

Eintritt: frei

Schon mehrfach habe ich auf die BARDO-Abende in der Kunsthalle Lingen hingewiesen. Sie eröffnen jeweils einen Blick auf die aktuelle Ausstellung. Am heutigen Donnerstag präsentieren Studierende der Module „Studium Generale III“ / „Interdisziplinäre Projektarbeit“ der Hochschule Osnabrück, Fachbereiche Theaterpädagogik und Kommunikationsmanagement, ihre Arbeiten zur aktuellen Ausstellung der Kunstpreisträgerin Georgia Gardner Gray.

Die Studierenden setzten sich mit der Ausstellung der amerikanischen Künstlerin „Arbeiten 2015 bis 2018“ auseinander und greifen heute Abend  Aspekte der künstlerischen Arbeit sowohl im Rahmen einer Führung als auch einer Performance auf.
Die Bar in der Kunsthalle öffnet wie immer an den BarDo-Donnerstagen um 18 Uhr. Einmalig um 18.30 Uhr bieten die Studierenden eine öffentliche Führung durch die GGG-Ausstellung unter dem Titel „Bilderreisen“ an. Ebenfalls einmalig findet dann um 20 Uhr unter dem Titel „Blick ins Blaue“ eine Performance statt. Um 21.00 Uhr führt Kunsthallendirektorin Meike Behm  durch die drei aktuellen Ausstellungen in der Kunsthalle. Der Eintritt ist an diesem Abend frei, Getränke und Häppchen runden ihn kulinarisch ab.

Das oben zu sehende Ölbild der aktuellen Lingener Kunstpreisträgerin Georgia Gardner Gray trägt den Titel „I Solemly Swear to Tell the Truth“. Der Kulturausschuss der Stadt Lingen (Ems) hat es in vergangenen Woche für die Städtische Kunstsammlung angekauft. die Preisträgerin hat es eigens aus Anlass der Auszeichnung mit dem Lingener Kunstpreis gemalt. Es kostet 5.000 Euro.

Lingener Kunstpreis 2018:
Georgia Gardner Gray
Arbeiten 2015 bis 2018

Lingen (Ems) – Kunst-/Halle IV, Kaiserstr. 10a
Sa 15.9 – So 11.11.2018
Di – Fr 10 – 17 Uhr
Sa, So 11 – 17 Uhr
Eröffnung am Freitag, 14. September 2018 um 19.00 Uhr

In diesem Jahr wird der renommierte und etablierte Lingener Kunstpreis an die Künstlerin Georgia Gardner Gray verliehen, die in 1978 New York geboren wurde und heute in Berlin lebt. Sie reflektiert in farbenreichen Bildern Codes des Benehmens anhand der Charaktere auf der Leinwand und hinterfragt hierüber gesellschaftliche Konventionen. Hierüber stehen ihre Arbeiten in der Tradition des klassischen Genrebildes, denn sie malt alltägliche Szenen und konfrontiert mit gegenwärtigen Lebensstilen unterschiedlicher Charaktere wie Punks, Groupies oder Straßenmusiker. Weiterhin verhandelt Georgia Gardner Gray in ihren Werken Hierarchien zwischen den Geschlechtern, männliche und weibliche Laster und eigentlich feste Rollenzuweisungen. Die Künstlerin vermittelt die unkonventionelle Haltung der Bohème als beispielhaft für die aktuelle Entwicklung einer Gesellschaft, die experimentelle Lebensformen bevorzugt und mit der Ambivalenz zwischen Selbstbestimmung, Haltung und Freiheit operiert.