Die Mannschaft

30. Oktober 2014

Es gibt ja diese Autoschrauber, die mit Fußball nichts anfangen können. Aber wenn ich ein wenig abgekämpft bin, reicht meist ein Blick auf dieses Video, um die Lebensgeister aufzuwecken. ’s war ja ein schöner Frühsommer, nicht wahr?

Jetzt kommt am 13. November der offizielle WM-Film in die Kinos. Hier der Trailer.

Mertesacker Emptiness

15. Juli 2014

Noch bin ich etwas im WM-Modus und freue mich – wie Christian Brandes gestern auf Schlecky Silberstein:

Wir geben uns den Rest des Montags einem selig-süßen Weltmeisterschafts-Kater hin. Aber zuvor noch aus gefühlten 100 Einsendungen der beste, der einzige WM-Song 2014.
Ja, jetzt erst.
Man muss so ein Turnier schließlich in seiner Gesamtheit betrachten, um einzuschätzen, welcher Song all die Gefühle am besten transportiert. Und da kommt keiner an den Manic Street Preachers Biografen Simon Price heran, dessen grandioses Mertesacker Emptiness hier schon den ganzen Tag rauf und runter läuft.

Erst seit dem 08.07.2014 kann man auf Youtube diesen Beitrag finden:

Some time in the not too distant past, journalist and Manic Street Preachers biographer Simon Price appropriated the Welsh band’s 1992 hit ‚Motorcycle Emptiness‘ replacing the words with those of German footballers.

It was a bizarre but ingenious step and I found myself singing along as I read the lyrics so I felt compelled to record a version using a karaoke track.

I subsequently felt obliged to muster up a very basic video to accompany it. Here it is. Mertesacker Emptiness:

auch

9. Juli 2014

Bildschirmfoto 2014-07-09 um 00.53.36

heute Abend

8. Juli 2014

#BRAGER, we call it a Klassiker. Dann uns allen mal viel Vergnügen heute Abend und keinen Kater Mittwochfrüh.

Schattenseiten

6. Juli 2014

Wendy Gondelntrauerntragen schreibt gerade: „Leute, jetzt mal im Ernst: Das ist doch n Fake?!“ Stefan Niggemeier hat ihr und uns die RTL II-Nachrichten vorgestellt: Freitag Abend kurz nach dem Viertelfinalspiel Deutschland-Frankreich bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien, als die Franzosen Deutschland aus der WM geworfen hatten

Ich fürchte, es ist kein Fake. Nur RTL II-Schattenseiten. Guckst Du hier:

Knackwurst

6. Juli 2014

Die belgische Nationalmannschaft war WM in Brasilien einer der Geheimtipps. Nun fahren die „roten Teufel“ aus Belgien zwar nach Hause. Doch es bleibt die Anerkennung für guten Fußball und dieses Video des Wurstfabrikanten Herta, der zur WM das kleinste Fußball-Stadium der Welt präsentierte. Nettes Werbevideo. Für Knackwurst.

Vorschau

4. Juli 2014

Die heutige Vorschau via Notes of Berlin: „Entdeckt von HANNAH in der Roseggerstraße in Berlin-Neukölln bei einem Elektro-Gebrauchtwarenladen.“

Heute17Uhr

Einzug

3. Juli 2014

Ein wenig mitfiebernder Beitrag auf der heutigen Internetseite der Stadt Lingen zum Viertelfinalspiel bei der Fußballweltmeisterschaft am kommenden Freitag. Nicht nur, weil aus Brasilien nicht „die Stadt Lingen überträgt“ sondern in erster Linie, weil „copy and paste“ der Texte von vor einer Woche nicht immer der gelungene Weg ist:

Bildschirmfoto 2014-07-02 um 23.29.10

Gary Lineker…

1. Juli 2014

..zitiert sich wieder selbst:

Bildschirmfoto 2014-07-01 um 01.18.31

Elftal

30. Juni 2014

oranjegekte
[Code Oranje: Waren die Oranjefans zu Beginn der WM eher pessimistisch, sind – wie hier in einem Vorgarten bei Rotterdam – mittlerweile immer größere Teile des Landes orange gefärbt, Quelle: Roel van Deursen/cc-by]
Die niederländische Elftal besiegte bekanntlich gestern Abend bei der Fußballweltmeisterschaft in Brasilien das Nationalteam von Mexiko mit 2:1 und zog ins Viertelfinale ein.

Bei der diesjährigen WM ist die Elftal damit eine der wenigen europäischen Mannschaften, die sich bisher behaupten konnten. Der Weltmeister Spanien sowie Italien, England, Portugal und Griechenland sind bereits ausgeschieden. Frankreich, die Schweiz, Belgien und Deutschland stehen im Achtelfinale. Nicht zuletzt die klimatischen Bedingungen machen den Europäern zu schaffen. Erstmals bei dieser WM hat der Schiedsrichter daher auch zwei Trinkpausen zugelassen – bei 30 °C und rund 70 Prozent Luftfeuchtigkeit auch dringend nötig. Zeitungen titeln dann auch „Niederlande gewinnen Hitzedrama von Fortaleza“ oder „Auch müde Europäer können gewinnen“. Die Trainer nutzten die Trinkpausen auch, um strategische Anweisungen zu geben: „In der zweiten Trinkpause konnte ich Plan B erklären. Das passte sehr gut“, so Van Gaal nach dem Spiel.

Was auch in diesem Spiel nicht fehlen durfte, waren Schiedsrichterentscheidungen, über die es sich zu diskutieren lohnt. So gab es in dem Spiel gegen Mexiko einige knifflige Szenen mit möglichen Fouls an Arjen Robben. Insgesamt viermal ging er theatralisch zu Boden. Nach dem Spiel gab er zu: In der ersten Halbzeit habe er sich einmal fallen gelassen, wofür er sich entschuldigte. Aber der Elfmeter, der schließlich das Siegtor brachte, sei korrekt gewesen. Darüber, wie viel gegnerischer Fuß und wieviel schauspielerisches Talent im Spiel war, wird nun heftig diskutiert. In englischen Wettbüros konnte man vor der WM sogar Geld darauf setzen, ob Robben für eine Schwalbe bei diesem Turnier eine gelbe Karte bekommen würde.

Verwandelt wurde der Elfmeter von Klaas-Jan Huntelaar. Der hatte seine letzten drei Elfmeter in der Bundesliga verschossen. Doch im niederländischen Team war man sich einig, dass Huntelaar die Ruhe habe, den Ball zu verwandeln. Und so fragte Robben ihn gestern auch, ob er den Elfmeter nicht übernehmen wolle. Huntelaar wurde damit „vom Elferdeppen zu Hollands Retter“ und „vom WM-Touristen zum Helden“. Besonderes Interesse hat die Frage hervorgerufen, wohin Huntelaar verschwunden sei, bevor er eingewechselt wurde: Er musste dringend zur Toilette. Die Hamburger Morgenpost titelte daher: „Matchwinner Huntelaar kam vom Klo“.

In den Niederlanden verfolgten gestern durchschnittlich über 8 Millionen Zuschauer das Spiel vor den Bildschirmen, den Schlusspfiff erlebten sogar über 9 Millionen – von 17 Mio Einwohnern insgesamt. Wie viele Fans das Spiel draußen oder in Kneipen verfolgt haben, ist noch nicht bekannt. Das Parkpop-Festival in Den Haag wurde für das Spiel unterbrochen und der Zeitplan angepasst, sodass die 190.000 Besucher das Spiel auf großen Leinwänden verfolgen konnten. Und auch auf dem Museumplein in Amsterdam fanden sich 45.000 Menschen zum gemeinschaftlichen Fußballschauen zusammen. Auch in Deutschland war die Begeisterung groß: über 17 Millionen Zuschauer verfolgten das Spiel und stellten damit einen neuen Rekord für ein Spiel ohne deutsche Beteiligung auf.

Das nächste Spiel steht am Samstag gegen Costa Rica an. Die beiden Mannschaften haben noch nie gegeneinander gespielt. Trotzdem haben Robben und Huntelaar schon Erfahrung mit Costa Rica: 2001 verloren sie bei der U20-Weltmeisterschaft in Argentinien in der Gruppenphase 3:1 gegen Costa Rica. Auch der Trainer war ein Bekannter: Louis van Gaal.

Mehr zur niederländischen Fußballgeschichte in unserem Dossier zu Deutsch-niederländischen Fußballrivalitäten.

[gefunden bei NiederlandeNet]