Mario

7. Juni 2018

Der kommt an. Mach ihn! Und er macht ihn…“ Das war großartig und das kommt wieder. Aber so was von!

Horizont.net analysiert den Spot:
Es ist in jeder Hinsicht eine bemerkenswerte Kampagne: Erstmals schaltet sich Samsung als DFB-Sponsor in die Fußball-Werbung ein, und erstmals tritt Mario Götze als Nicht-Mitglied der Nationalelf vor die Kamera. Doch was eigentlich eine Schwäche der von Cheil Deutschland kreierten Kampagne „Go for bigger Goals“ sein müsste, entpuppt sich letztlich als ihre größte Stärke. Die Geschichte um den gescheiterten Fußballhelden, der jetzt schon an seinem Comeback für 2020 arbeitet, dürfte als einer der berührendsten Auftritte der Fußball-WM 2018 in Erinnerung bleiben.

Überzeugung

20. Juni 2014

Die Werbekampagnen zur Fußball-Weltmeisterschaft wimmeln vor Weltstars, die etwas verkaufen wollen. Wo bleibt da der eigentliche Sport, abseits von Plastikwelt und Blitzlichtgewitter? Diese Frage stellte sich der Regisseur Bernd Faass von der Filmakademie Ludwigsburg – und kreierte mit „Leather“ einen Film, der diejenigen feiert, die nicht für Geld und Ruhm jeden Sonntag auf dem Platz stehen, sondern aus Überzeugung.“ [Ingo Rentz auf HORIZONET.NET]

Guckst Du:

Wunder

19. Juni 2014

Das haben wir ja gestern Abend sehen dürfen. Dass Chilenen vor nichts Angst haben [und außerdem Fußball spielen können], demonstriert dieser (zu) pathetische, aber doch allemal anrührende TV-Spot zum Fußballsport in Chile. Hauptdarsteller sind die 33 Minen-Arbeiter, die vor vier Jahren verschüttet und nach 69 Tagen unter Tage wie durch ein Wunder gerettet wurden.

Guckst Du:

Nachtrag: „Making-off“

Orakel

12. Mai 2014

Flotte PR-Aktion der Bahn: „Kuh-Orakel, Mops-Orakel, Büro-Orakel, Wasserutschen-Orakel – und alle in dem 30-sekündigen Spot wollen den Weltmeister 2014 herausfinden. Die vorzeitige Gewissheit über den großen Gewinner am Zuckerhut hat nämlich für Bahncard-25-Kunden einen attraktiven Vorteil: Wer beim Kauf einer Sieger-Bahncard den Weltmeister richtig tippt, erhält ein zusätzliches Jahr Laufzeitverlängerung.“ Jetzt muss nur noch unsere Emslandlinie von der Bahn tatsächlich zuverlässig bedient und befahren werden und es nicht mehr -in Abwandlung einer Weisheit von Großmeister Harald Schmidt– heißen: Zwischen Rheine und Leer fährt er nicht mehr….

Ruud

17. Mai 2010

Diese Niederländer! Sie leisten momentan regelrecht Unterschriften-Überstunden für Frauen-Diskriminierung und für Männer-Diskriminierung und jetzt für den HSV-Stürmer Ruud van Nistelrooy. Bislang 18.827* Niederländer (und Fußballfans) finden, dass Fußballer  Ruud van Nistelrooy in Sachen Weltmeisterschaft nicht diskriminiert werden dürfe, besser gesagt, nach Südafrika mitgenommen werden soll.

Ruud moet mee” heisst die entsprechende Internetseite, “Ruud muss mit”. Ruud war diese Saison noch häufig verletzt, es zwickte hier und da bei dem symphatischen Mann und darum hatte Bondscoach Bert van Marwijk ihn erst mal aussortiert. Keine Ahnung, wie es seinem Körper jetzt geht, aber wenn er fit ist, kann er immer noch sehr wertvoll sein – und so denken diese Unterschriften-Initiatoren  auch.

* Stand 17.05.2010, 7.00 Uhr

(Quelle: Falk Madeja auf meinegüte, Foto © TF28, flickr.com, Creative Commons)