34. FSL

14. Juli 2017

Die 34. Fußball Stadtmeisterschaft beim SV Holthausen/Biene, das
Fußball-Turnier der Lingener Seniorenmannschaften, findet kommende Woche (17. bis 23. Juli) statt.

Am Biener Busch wird echter Amateurfußball geboten, und ich bin schon heute gespannt, was die Lokalpresse darüber berichten wird. Bekanntlich schenkt sie dem lokalen Sport eher nicht viel Aufmerksamkeit, druckt aber stattdessen -nicht erst seit dessen 3.-Liga-Aufstieg – alles über einen benachbarten Fußballverein und jazzt selbst den Schnupfen des dortigen stellv. Zeugwartes zum medialen Ereignis hoch.

Ausrichter der  34. Fußball-Stadtmeisterschaft ist der SV Holthausen/Biene. 12 Mannschaften in vier Gruppen sind am Start, natürlich die 11 Fußballvereine aus Lingen (nur einer nicht). Das 12. Team wählt traditionell der Ausrichter aus, der sich für den SV DJK Geeste entschied.

[Nicht am Start ist der vor neun Monaten von ausgesprochenen Fußballfachleuten im Rathaus ersonnene und mit Markenschutz ausgestattete FC Lingen, weil erst die jährlichen 750.000-Euro-Subventionsgeber gefunden werden müssen, der Verein folglich noch nicht auf der Welt ist, und das auch noch längere Zeit auf sich warten lässt, weshalb die genannten Experten jetzt erst Jugendteams bilden und diese dem SV Olympia Laxten zuordnen wollen  – Das ist aber ein anderes Experten-Thema…]

Im Rahmen der Stadtmeisterschaft führen die Veranstalter am Freitag, den 21. Juli, ein Altherren-Blitzturnier und am Samstag, den 22. Juli, die Damen-Fußball Stadtmeisterschaft mit sechs Teams durch.

FSL-Favorit ist die Mannschaft des Gastgebers, der mit etwas Mühe aber am Ende klar, die Landesliga halten konnte. Daneben sind die Bezirksligateams des ASV Altenlingen und Olympia Laxten am Start und zum ersten Mal – nach der Insolvenz des historischen TuS Lingen ganz unten in der 4. Kreisklasse angekommen – dessen Nachfolgeverein RB Lingen, der schon am ersten Spieltag ab 19.15 Uhr antritt.

Übrigens: Die 104 Seiten starke Veranstaltungszeitschrift beeindruckt besonders.

FSL14

15. Januar 2014

FSLEs ist noch ein bisschen hin, bis zur nächsten, 31. Fußball Stadtmeisterschaft Lingen; denn sie findet vom Mo 21.07. bis zum So 27.07.2014  bei der Olympia in Laxten statt. Das KEI Fußball Infoportal greift nun rechtzeitig  diese Diskussion auf:

„Bereits mehrfach wollten Verantwortliche den Austragungsmodus der Lingener Stadtmeisterschaften ändern. Bisher aber stets, ohne dass es eine Änderung gab.

Die Turnierwoche sieht -für die Teams, die die Finals erreichen – ein Mammutprogramm von bis zu fünf Spielen vor. Nach zwei Partien in der Vorrunde wird ein Viertel- sowie das Halbfinale absolviert, bevor es dann zum Abschluss im Endspiel um den Titel geht.

Wolfram Mars (Foto unten) hat nun stellvertretend, vor dem Organisationstreffen am heutigen Mittwoch, einen Vorschlag gemacht, der die Belastungen verringern soll: „Wir sind uns, denke ich, alle einig, dass wir unseren Spieler in der heißen Phase der Vorbereitung nicht weiter diese Belastung von möglichen fünf Spielen zumuten können. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, dass zum Ende des Turniers die Mannschaften auf dem „Zahnfleisch“ gehen und dies möglicherweise Auswirkungen auf die Pflichtspiele hat. Die Spieler haben wenig Möglichkeiten für die Regeneration.“ so der Lingener Co-Trainer.

Wolfram MarsSein Vorschlag: Die acht “klassenniedrigsten“ Mannschaften spielen am Montag und Dienstag in Qualifikationsspielen (Auslosung) den Gegner für die am Donnerstag stattfindende Zwischenrunde aus. Für die Zwischenrunde werden die vier “klassenhöchsten“ Mannschaften gesetzt. Die Gewinner der Zwischenrunde qualifizieren sich für das Halbfinale am Samstag (keine Änderung) und die Endspiele finden wir gewohnt am Sonntag statt (keine Änderung).

Für den Mittwoch, der nach dem oben vorgestellten Vorschlag frei ist, schlagen wir ein Zwischenspiel einer Lingener Stadtauswahl gegen einen attraktiven Gegner vor. Die Stadtauswahl wird dann durch den Trainer des ausrichtenden Vereins zusammengestellt und betreut. Sollte kein Zwischenspiel möglich sein, könnten zwei Begegnungen der Zwischenrunde auf den Mittwoch gelegt werden.

Ob und inwieweit am Modus geschraubt wird, bleibt abzuwarten. KEI hält die Reduzierung der Einsätze -in welcher Form auch immer- für sinnvoll.“

Ich bin skeptisch, ob der Vorschlag eine gute Lösung ist; denn der Mars’sche Meisterschaft Modus begünstigt zu sehr die vier „klassenhöchsten“ Teams. Wie wär’s statt dessen, fragt dieses kleine Blog, wenn man die Männer-Spiele -mit Ausnahme der Finals- auf 2 x 30 Minuten verkürzt und gegen den „Leerlauf“ die Frauen-FSL integriert ? 

Update: Die FSL14 wird verkürzt. In der Vorrunde wird 2 x 25 Minuten gespielt. Die FSL14 findet eine Woche früher als bisher geplant statt, also -falls ich richtig rechne- vom Mo 14.7. bis So 20.7. Das ist die aktuelle Entwicklung.

(Foto Wolfram Mars © TuS Lingen)

Alois Kemmer +

26. November 2012

Heute um 2 Uhr in der Nacht ist Alois Kemmer gestorben.

Alois Kemmer war Laxten. Dieser Satz beschreibt ihn am Besten. Im Sommer hatte er noch seinen 80.ten feiern wollen, verschob die große Feier aber wegen eines Trauerfalls. Jetzt hat es ihn selbst getroffen. Zu früh wird man sagen und das stimmt sicherlich.

Alois Kemmer führte die damals noch selbständige Gemeinde Laxten-Brockhausen als Gemeindedirektor 1970 in die Union mit der Stadt Lingen und sorgte dafür, dass Laxten in den nächsten Jahrzehnten alles andere als zu kurz kam. Er leitete die Ortsverwaltung an der Lengericher Straße selbstbewusst wie eine kleine Gemeindeverwaltung (hemdsärmelig auch mit morgendlichen Sprechstunden im Lokal von Margret Gels nebenan…;-) ) und niemand machte ihm das streitig, auch nicht Lingens Chef Karl-Heinz Vehring. Kemmer war mit dem damaligen Bürgermeister Gerd Storm und später dessen Nachfolger im Ortsteil Gerhard Brinker einer der Väter des „Wohnpark Gauerbach“, als der Bundesgesetzgeber Ende der 1960er die Gemeinden an der Einkommensteuer beteiligte und Laxten davon profitieren wollte, in dem man Baugrundstücke bereit stellte. Er baute Laxten von einem bäuerlichen Dorf zu einem modernen Wohnvorort der Stadt Lingen um.

„Alwieß“ -wie er emsländisch schnörkellos gerufen wurde- war aber nicht nur einfach Laxten. Er war auch Olympia Laxten – seit Jahrzehnten und insgesamt deutlich mehr als 50 Jahre. Er gründete mit anderen die „FSL“ -Stadtmeisterschaft der Lingener Fußballvereine und organisierte sie mehr als 20 Jahre genauso an maßgeblicher Stelle wie das längst traditionsreiche A-Jugend-Osterturnier seiner Olympia. Nicht erst im Ruhestand schrieb er unter seinem Kürzel „ake“ Fußballbericht um Fußballbericht  in der „Lingener Tagespost“. In jedem, aber wirklich jedem Artikel über den TuS Lingen war dabei die Rede vom „Stadion an den Fischteichen“; dabei wissen längst nur noch ausgesprochene Lingen-Spezialisten, dass es da Fischteiche gab, wo heute das Emslandstadion und das LINUS Sport möglich machen. Selbst wenn das ake im Artikel fehlte, wusste man so, aus wessen Feder der Bericht stammte.

Vielleicht wird man jetzt lesen: „Alwieß war ein Laxtener Urgestein.“ Aber das ist zu wenig und nicht persönlich genug. Alois Kemmer war in jungen Jahren Fußballtorwart und über die gibt es -wie gleichermaßen über die Linksaußen- eine gemeinsame, zutreffende Erkenntnis. Also kurzum: Eigentlich war Alois Kemmer schlicht Laxten-und-Fußball-verrückt. Und das im handfesten, wirklich positiven Sinne.

Mit Alois Kemmer ist ein Original unserer Region gestorben.

 

(Foto: © Thomas Pertz/LT)

FSL 2011

25. Juli 2011

Himmel, es soll nicht regnen! Denn ab heute finden die 28. Fußballstadtmeisterschaften in Lingen statt. Die Kenner kürzen das Turnier der Männer ab mit FSL.

Ausrichter ist in  diesem Jahr der nördlichste Lingener Verein, der kleine und engagierte BV Clusorth-Bramhar (Hier geht’s zum Fanshop – der Schal ist ein Muss und er reicht -Nachhaltigkeit!- auch für Fans bestimmter, höherklassig spielender BV-Fußballmannschaften).

Auf der Internetseite der Veranstaltung wollen die Clusorth-Bramharer alle Ergebnisse und Torschützen des Turniers mitteilen. Angekündigt sind auch „ein paar Bilder zu den jeweiligen Begegnungen.“ Das klingt gut ,und die Veranstalter schreiben, wenn es denn klappt, zu recht: “ Wir hoffen, Euch hier angemessen über die Veranstaltung informieren zu können.“

Wir nehmen optimistisch an: Das wird ganz bestimmt klappen, auch wenn ein Twitter-Dienst noch optimaler wäre (vor allem für Urlaubsrückkehrer, die nacharbeiten müssen, was liegen geblieben ist, aber zwiwchendurch mal sehen wollen; soll es ja geben… ). Gibt es vielleicht Tweets über den meist munter twitternden ASV Altenlingen? Ich empfehle dann die Hashtasg #Lingen und #fsl2011.

Die Eintrittspreise betragen übrigens in diesem Jahr unverändert 3 €/Spiel  (ermäßigt 2 €), die Dauerkarte kostet 10 € (erm. 8 €); keinen Eintritt zahlen Frauen und Kinder.

ps Die FSL der Frauenfußballerinnen findet übrigens am 5. und 6. August im Stadion in Laxten statt. Mehr

pps Schön wäre es, wenn auf der Webseite ein Rückblick auf die vergangenen 27 Stadtmeisterschaften erfolgen würde.

ppps Und noch ein dringender Warnhinweis an alle Wahlkämpfer. In sechs Wochen ist bereits kommunalgewählt. Euer Erscheinen in Clusorth-Bramhar ist also ein Muss! Und die Eintrittskarte bitte an der Kasse kaufen, nicht sponsern lassen