Es geht langsam voran. Aber es bewegt sich. Unsere Stadtratsfraktion „Die BürgerNahen“ und auch die Kollegen der Grünen haben vielfach verlangt, die städtischen Schulen und Kita mit Raumlüftern auszustatten. Das scheiterte bisher am strikten Nein von OB Krone, der Stadtverwaltung und von der Allianz aus CDU-Ratsmehrheit und SPD.

Vorgestern im Verwaltungsausschuss, dem höchsten Beschlussgremium nach dem Rat in unserer Stadt, habe ich unter dem Tagesordnungspunkt „Aktueller Sachstand zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie“ dann nochmals die Initiative für Raumlüfter ergriffen und gefragt, ob die Stadtverwaltung jetzt Anträge auf Zuschüsse aus dem Bundesprogramm für die Raumlüftung stelle oder gestellt habe. Dieses Programm ist neu aufgelegt und damit werden in den Bildungsstätten für Kinder stationäre, fest eingebaute Raumlüfter zu 80 % bezahlt.

Erstmals erklärte in der sich auf meine Frage anschließenden Debatte OB Krone, dass die Verwaltung für die Installation solcher Raumlüfter in Schulen und Kitas sei. Man habe mit der Prüfung begonnen, wo solche Lüfter „kurzfristig“ und möglichst schon in den Sommerferien eingebaut werden könne. Er, so Krone, befürworte diese Raumlüfter ausdrücklich.

Ein Kollege aus der CDU meinte in der Folge, es solle aber möglichst einheitlich im ganzen Landkreis gehandelt werden. Kollege Thomas Kühle (Grüne) wies nochmals daraufhin, dass das Stoßlüften nicht wirklich eine gute Sache sei. Bei Hitze würde es bspw. ganz wenig bringen.

Nun denn, Hauptsache es wird endlich gehandelt – auch wenn es leider viel spät ist. Und die Sache mit mobilen Raumlüftern setzen wir auch noch durch. Denn die Entscheidung des Bundeskabinetts, Raumentlüftungen zu fördern, unterstreicht, dass die Raumlüfter als wirksames Mittel zur Bekämpfung der Pandemie anerkannt wird. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass neue, gefährliche  Virusvarianten sich entwickeln werden und die Sorge vor möglichen Schulschließungen nach den großen Ferien steigt. Es gibt die Förderung von Raumlüftern übrigens ja bereits seit Oktober 2020  bei und für Gaststätten und das, was für die Gastronomie gut ist, sollte doch für unsere Kinder in den Schulen und Kitas auch endlich möglich sein. Anderorts wie in Bayern geht es jetzt jedenfalls, auch wenn es auch dort vor einem Jahr viel besser gewesen wäre:

 

 

Photovoltaik-Förderung

13. Oktober 2019

Weil (nicht nur aber doch lange) heute die Sonne scheint, gebe ich ein paar Informationen wieder, die ich hier gefunden habe: „Wer sich eine Photovoltaikanlage oder einen Energiespeicher oder beides anschaffen möchte, sollte sich vor dem Kauf über die bestehenden Förderprogramme ausreichend und umfassend informieren. Es gibt bundesweit geltende und auf das jeweilige Bundesland bezogene Programme, die den Kauf von Photovoltaik-Anlagen und Energiespeichern unterstützen. Dabei kann es sich um zinsgünstige Darlehen mit Tilgungszuschuss, um einen zinsgünstigen Kredit oder um einen Investitionszuschuss handeln.

Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher – eine überaus sinnvolle Kombination

Da sich die Strompreisentwicklung in einem ständigen Aufwärtstrend befindet, ist es sinnvoll, den produzierten Strom in einem Batteriespeicher für den Eigenverbrauch zu sichern. Durch den Einsatz eines Batteriespeichers kann das Eigenheim mit bis zu 50% selbst erzeugtem Strom versorgt werden. Der Zukauf von teurem Netzstrom kann somit deutlich reduziert werden. Auch wenn die Anschaffungspreise für Batteriespeicher in den letzten Jahren gefallen sind, gängige Geräte kosten immer noch zwischen 3.000 und 10.000 Euro. Da kann eine Förderung schon hilfreich sein.

Speicherförderung in einigen Bundesländern und Kommunen noch möglich

Sechs Jahre förderte der Bund den Kauf von Batteriespeichern durch zinsgünstige Kredite und einem Tilgungszuschuss. Davon profitierten Anlagenbauer, die ihre Solaranlage über einen Kredit der KFW-Bank finanziert haben. Die bundesweite Förderung von Stromspeichern über das KFW-Programm 275 ist Ende 2018 ausgelaufen. In vereinzelten Bundesländern und Kommunen gibt es jedoch Programme, über die noch Zuschüsse beantragt werden können. In der Regel ist es so, dass erst nach Bewilligung der Förderung mit dem Bau oder der Installation der Photovoltaikanlage begonnen werden darf.

Alle Förderprogramme auf einen Blick

Die gemeinnützige Beratungsgesellschaft co2online aus Berlin hat auf ihrem Onlineportal alle aktuellen Förderprogramme und Zuschüsse für Photovoltaikanlagen von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern zusammengefasst. Mit dem FördermittelCheck lässt sich die passende Förderung sehr gut schnell und einfach finden.

Nach Eingabe des Investitionswunsches und der Postleitzahl werden alle infrage kommenden Förderprogramme angezeigt. Die Ergebnisliste kann als PDF-Dokument ausgedruckt oder abgespeichert werden. Auch die Kontaktdaten eines Energieberaters in der direkten Umgebung werden auf Wunsch angezeigt.

Über Co2online kann auch eine 100seitige Broschüre mit dem Titel „Fördergelder“ kostenlos bestellt oder als Download heruntergeladen werden. Ein Schnelleinstieg hilft, die passende Förderung schnell zu finden. Die Broschüre wird jährlich aktualisiert.“

Viel Erfolg beim Recherchieren!

—————

Quelle: Photovoltaik-Guide, Foto Solarpanel, pxhere.com, Creative Commons CC0