TÖTÖTEN

22. Juni 2019

Die Feuerwehr Osnabrück hat per Facebook sehr unschöne Drohungen eines offenbar enttäuschten Kunden erhalten, diese veröffentlicht und sehr, sehr, sehr sachlich geantwortet.

Kann man besser, glaube ich, nicht machen.

Dennoch hat die Polizei mitgelesen und den Menschen, der hinter den Drohungen steckte, abgeholt.

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via Kraftfuttermischwerk

Montagmorgen-Polemik

23. Februar 2015

Meine Montagmorgen-Polemik.

„Der „Trimm-Dich-Pfad“ am Kiesberg in #Lingen braucht dringend eine Generalüberholung“, twitterte gestern Nachmittag @Lingen_Fehler; @Lingen_Fehler ist ein ausgesprochen kritischer Zeitgeist, der regelmäßig seinen twitternden Finger in die Wunde kommunaler Unfähig- und Unfertigkeit legt und ihn dann gleichermaßen öffentlich wie sanft dreht.

Ausnahmsweise möchte ich ihm widersprechen, wenn auch nur etwas. Der Trimmpfad nebst Laufstrecke am Kiesberg braucht nämlich nur die nölige Aufmerksamkeit. Twitterer @ewoh_de antwortete auch schnell, das sei doch mit allen Trimm-Dich-Pfaden so. „Kenne keinen, der in Schuss ist. An die Unterhaltung wird nie gedacht.“

Spontan habe ich da meinen Fraktionskollegen Atze Storm angerufen, das Thema in der Sitzung des Sportausschusses anzusprechen, die heute in einer Woche stattfindet. Aber im Vertrauen, geschätzte/r Leser/in: Ich nehme an, dass bis dahin die Dinge schon geregelt sind und die PR-Abteilung des Rathauses unsern fotofreudigen OB an eine der bis dahin frisch gesäuberten Trimm-Dich-Reckstangen gehängt hat, um sein fortwährendes Engagement für den Sport im allgemeinen und den Trimmpfad an der Kiesbergstraße im besonderen für alle nicht twitternden Lingener -also 95% – nachdrücklich unter fotografischen Beweis zu stellen. Das Eingangstor wird diese Verwaltung allerdings sofort abreißen, damit im Brandfall die Feuerwehr ungehindert durchfahren kann – also, Sie verstehen, wegen der Verkehrssicherungspflicht; die nämlich ist das neue Lieblingsargument der öffentlich Bediensteten und damit lassen sie sofort jedes gewählte Ratsmitglied verstummen. Denn das meint, selbst sofort in Haft und Haftung genommen zu werden also jedenfalls Haus und Hof zu verlieren, falls es nicht bedingungslos Ja zu dem sagt, was Verwaltung „wegen der Verkehrssicherungspflicht“ will: bspw. Straßen für Radfahrer und Fußgänger sperren, dem lokalen Pöttemarkt durch Feuerwehrautoschneisen viel Charme nehmen oder auch Salz ohne Ende auf die Straßen knallen lassen, wenn auch nur der Hauch einer minutenlangen morgendliche Glätte zu erahnen ist.

Denn merket auf, Ihr Lieben: So tickt öffentliche Verwaltung heutzutage.

Bildschirmfoto 2015-02-22 um 18.06.57

ps Bevor die Arbeiten wieder dem städtischen Bauhof angetragen werden, darf man auch das Christophoruswerk fragen, ob seine Wohngruppen nebenan nicht mit ’nem Eimer warmes Wasser etwas Zeit investieren können, um die völlig verdreckten Schilder zu reinigen. Und das Trimm-Pfad-Tor und die beanspruchten Trimm-Geräte werden doch bestimmt je zur Hälfte von den rührigen Ortsräten Laxten und Darme instand gesetzt – liegt doch der Trimmpfad in etwa auf der Grenze zwischen ihren Zuständigkeitsbereichen.

 

[Foto: © Lingen_Fehler; danke für das OK, die Fotos verwenden zu dürfen]

Feuerwehr Hannover

31. Oktober 2013

BMWFeuerwehrSchön, dass ein 18-Jähriger ohne weiteres mit dieser Geschichte durchkommen konnte: Er marschierte in ein  Autohaus in Lingen-Darme und bestellte einen Pkw als Begleitfahrzeug für Feuerwehreinsätze mit vielen Extras. Kaum war das Auto fertig, stellte sich heraus: Der junge Mann hat eine geistige Behinderung und lebt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen.

Die Mitarbeiter des renommierten Autohauses hatten dem motivierten Käufer zuvor alle Sonderanforderungen erfüllt. Denn auf Wunsch des 18-Jährigen rüsteten sie den „Einsatzwagen“ zuerst auf beiden Seitentüren mit Schriftzügen FEUERWEHR HANNOVER  und dann in einem zweiten Schritt  mit Signalanlage, Martinshorn und Blaulicht aus.

Dass die Feuerwehr in der Landeshauptstadt den neuen Wagen einer bajuwarischen Edelmarke niemals bestellt hat, kam dann heraus, als der Wagen ausgeliefert werden sollte. Inzwischen ist auch klar: Der junge Mann ist nicht geschäftsfähig, kann also nicht belangt werden – und das Autohaus bleibt auf den Um- und Rückbaukosten von ca. 3.500,- Euro sitzen. Das dürfte sich aber allemal rechnen; denn eine bessere Werbung für engagierten Kundenservice ist kaum denkbar. Oder?

(Quelle, Foto (c) und mehr)

Danke

29. März 2011

Zwar habe ich noch nichts derartiges gehört, nehme aber an, dass längst alle Verantwortlichen ein dickes Dankeschön  jedem Einzelnen der  250 Feuerwehr- und Einsatzkräften  gesagt haben, die heute Nacht ebenso umsichtig wie mutig dafür gesorgt haben, dass die Flammen des explodierten Tankers Alpsray nicht -mit unabsehbaren Folgen- auf weitere Schiffe im Raffineriehafen übergreifen konnten.

Ich schließe mich dem Dank gern und aus Überzeugung an und denke dabei sogleich zurück an die Hagedorn-Brandkatastrophen vor 15 Jahren, als Feuerwehrleute vor den  angrenzenden Wohnhäusern stehend trotz extremer Hitze die Flammen bekämpften, als hinter ihnen schon die Fenstjalousien schmolzen. Es sind schon wirklich tapfere Feuerwehrleute, die wie hier in Lingen haben.