»Fülle einen Topf mit Wasser und stell ihn bei mittlerer Hitze auf den Herd«, empfiehlt Köchin und Autorin Tamar Adler. Schon hast du mit dem Kochen begonnen. Sind Zwiebeln, Möhren und Sellerie im Haus, kannst du die kleinschneiden und hinzugeben: der Anfang einer Gemüsesuppe. Ein paar Gewürze, etwas Olivenöl und eine Handvoll Reiskörner später erfüllt der Duft einer köstlichen Mahlzeit die Küche.

Das ist keine Empfehlung, künftig alles zu kochen. Es gibt schließlich andere und oft spannendere Methoden des Garens. Und das Abendessen gänzlich aus dem Nichts zu improvisieren ist gewiss nicht jedem Anfänger gegeben. Das Beispiel verdeutlich jedoch, wie einfach Kochen eigentlich ist. Zermartere dir nicht den Kopf mit der Frage nach dem Was. Fang einfach an. Es ist kein Wettbewerb und kein Leben hängt davon ab. Wirklich ungenießbares Essen produziert kaum jemand, wenn er aufrichtig und mit Achtsamkeit kocht. Kochen ist einfach. Es gibt keine Regeln.

Das lese ich gerade bei Felix Olschewski auf der Suche nach einem Blogthema. Mir gefällt besonders diese Passage:

Das wichtigste Werkzeug beim Kochen ist Leichtigkeit, oder nenne es Spaß, Freude oder Heiterkeit. Ein Koch ist kein Flugzeugpilot; es stehen keine Leben auf dem Spiel. Diese Freiheit solltest du nutzen, um mit Leichtigkeit etwas zu erschaffen, das die Sinne erfreut. Freies Kochen ist ein kreativer Akt: Selbst wer ein Rezept strikt befolgt und lediglich am Ende nach eigenem Ermessen abschmeckt, erbringt eine kleine kreative Leistung. Mit einer vom Ernst verspannten Zunge kann kein Koch den Geschmack beurteilen.

Felix Okschewski beschreibt sich selbst als freien Autor, Musiker/Komponist und Reisender. Neben seiner Leidenschaft der Musik, gibt er seine Werte über die Webseite urgeschmack.de wieder. Seit elf Jahren erreicht er mit dieser Seite viele Menschen und vermittelt Tipps, um Kontrolle und Verantwortung für Ernährung, Gesundheit, Leben und ire Umwelt zu übernehmen. Er sagt:

“Für meine Internetseite urgeschmack.de gilt Einfachheit. Für mich ist der Erfolg nicht im Geld gemessen, sondern darin, wie viele Menschen ich erreiche und wie vielen Menschen ich helfen kann.”

die Zitate oben stammen aus Felix‘ Buch „Einfach Kochen* wieder. Neben einfachen und nahrhaften Rezepten beschreibt er nahezu philosophisch den Wert des Kochens. Nachdem Ihr es gelesen habt, wird sich Eure Sichtweise auf Nahrung und deren Zubereitung verändern. Dieses Zitat aus dem Buch verdeutlicht es:

“Selbst kochen verändert das Leben. Es dient der eigenen Gesundheit, körperlich und geistig, Tag für Tag. Es erweitert den Horizont, schärft die Sinne und pflegt Beziehungen. Das gilt zugleich für jeden einzelnen und übergreifend für die gesamte Menschheit.”

Na bitte!


Einfach kochen. Felix Olschewski, Taschenbuch 11,99 €. ISBN: 3752879408
Methoden und Rezepte. Paperback. Books on Demand,  216 Seiten

Wer sein Gemüse selbst putzt und anrichtet, Soßen anrührt und Kräuter hackt, lebt gesünder und bereichert sein Leben weit über Küche und Esszimmer hinaus: Wenn wir unsere Lebensmittel mit allen Sinnen erleben und den Gaumen kultivieren, dienen wir der Gesundheit von Körper und Geist, unseren Beziehungen zueinander und unserer Gesellschaft.
Dieses Buch stößt zum Erleben des Kochens an und erklärt, warum wir selbst kochen sollten.
Rund 70 Rezepte dienen als Anregungen zum Nachkochen einfacher und nahrhafter Gaumenfreuden oder als Ausgangspunkt für eigene Experimente.

 

Der Urgeschmack von süß

9. Februar 2020

Der Urgeschmack von süß: Honig, Aber wie gesund ist Honig wirklich? Felix Olschewski hat darüber in seinem Blog einen mehr als informativem Gastbeitrag veröffentlicht. Ich lese dies:
An Honig scheiden sich die Geister: Was die Einen als hochgesundes Nahrungsmittel loben, läuft bei den Anderen als reine Zuckerbombe. Wie so oft liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen. Eines ist sicher: Honig ist allemal besser als Weißzucker – er hat einige Kalorien weniger, ist vielfältiger im Geschmack und Grundlage etlicher Hausmittel. Nur allzu viel sollte man von dem süßenden Tausendsassa nicht zu sich nehmen.

Süßer Geschmack – das war mal selten …

In der Natur beschränkt sich Süßes zumeist auf Spätsommer und Herbst, wenn die Früchte reifen und mit Fruchtzucker locken. Mensch und Tier empfinden diesen Geschmack als Sensation, denn er signalisiert schnelle Energie durch leicht verwertbare Kohlenhydrate. Daher ist es wenig verwunderlich, dass der Neandertaler in uns nach Süßem lechzt. Der Haken: Was früher eine seltene und begehrte Ausnahme in der Nahrungspalette war, steht uns heute in fast unbegrenzter Menge zur Verfügung. Das Angebot ist so groß, dass der Versuchung zu widerstehen schwerfällt.

… und Honig eine Rarität

Nirgendwo in der Natur kommt Zucker so konzentriert vor wie im Wintervorrat der Bienen. Wie der Mensch auf die aberwitzige Idee kam, sich trotz der wilden Gegenwehr an ihren Waben zu vergreifen wissen wir nicht. Dass das aber bereits in der Steinzeit so war, zeigen die Höhlenmalereien der spanischen Cueva de la Araña. Allzu oft werden sich unsere Vorfahren diese schmerzhaften Raubzüge nicht angetan haben. Auf die Idee, mit der Betreuung von Bienenvölkern leichteren Zugang zu der begehrten Spezialität zu erhalten kam man vor rund 7.000 Jahren in Anatolien. Ägypter, Griechen und Römer verfeinerten die Imkerei im Laufe der Jahrhunderte. Bis ins Mittelalter war Honig das einzige Süßungsmittel. Das änderte sich mit den ersten Zuckerrohrplantagen in der Karibik und der Verarbeitung der Zuckerrübe. Die daraus gewonnene Saccharose und andere Zuckerarten stehen heute in praktisch unbegrenzten Mengen zur Verfügung. Sie gelten als wichtigste Krankmacher unserer Zeit, denn Fettleibigkeit und Bewegungsmangel sind Hauptursachen für Bluthochdruck, Diabetes, Arteriosklerose und weitere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wären wir doch bloß beim Honig geblieben!

Honig ist Zucker pur – und mehr

Ernährungsphysiologisch betrachtet bedeutet Honig vor allem Zucker. Der Gehalt an Traubenzucker und Fruchtzucker liegt jeweils…

 

[weiter bei Urgeschmack, dem Blog von Felix Olschewski]

 


Foto: Honig von Hansjörg Scherzer Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)

10 mal 10 Minuten

25. Dezember 2019

Lönings Hauskonzerte
10 mal 10 Minuten
Jahresabschlusskonzert
Lingen (Ems) – Falkenstraße 17 

Samstag, 28. Dezember 2019 – 19 Uhr
Anmeldung notwendig

Da Peter und Stefanie Löning bekanntlich „von einem Hauskonzerte-Virus gepackt“ sind, schicken sie direkt nach dem aufregenden Beethoven-Klavierabend die Einladung zu ihrem 42. Hauskonzert.
„Auf Anregung einer ehemaligen Schülerin von Stefanie haben wir unser Publikum gefragt, ob es jemanden gibt, der einen Beitrag zu einem Jahresabschlusskonzert liefern wollte. Recht schnell waren es 18 Menschen, die in 10 mal 10 Minuten ein wohl über die Maße abwechslungsreiches Konzert gestalten werden. Dabei sind Rainer Rohe, Katharina Lorenz und Raimund Focks-Müter, die jeweils schon einmal einen ganzen Abend hier gestaltet haben. Mit dabei sind aber auch unsere Nachbarkinder Madelon und Jaïra Hibbel, die wahre Stammhörer sind bei unseren Hauskonzerten. Auch Felix Olschewski und Petar Sokacic sind absolute Stammgäste und werden hier musikalisch tätig. Mit dabei sind weiter Yvonne Büter, Tatiana Retmann und Marcel Portuis, Laura Freisberg sowie Elmar Brüggemann, André Dausin und Heike Wösten. Zwei Literaturbeiträge kommen von Jutta Over und Jasmin Rollmann. Natürlich spielen auch wir ein Stück. Jeder Beitrag ist streng auf 10 Minuten limitiert!“
Schon wegen der großen Zahl der Akteure ist die Zahl freier Plätze sehr begrenzt. Daher bitten Peter und Sefanie Löning, sich für diesen Abend möglichst bald anzumelden: mail(at)peterloening.de

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Foto: Stefanie und Peter Löning, @ privat

Der beste Kaffee

7. Dezember 2019

Teetied – das Teeritual der Ostfriesen. In dieser Region fließt zehnmal so viel Tee die Kehle herunter wie in der übrigen Republik. Und während der Teekonsum der Briten und Inder weltberühmt ist, hat Ostfriesland den größten Teeverbrauch pro Kopf. Weltweit. Wie passt eine Kaffeerösterei in dieses Umfeld?

Dieser Frage geht Andreas Baum nach. Im Jahr 2013 gründete er in Leer seine Rösterei und bietet seitdem Spezialitäten-Kaffees an. Er führt rund 20 Sorten verschiedener Kaffees aus aller Welt und versieht jede mit einem eigenen Röstprofil. Jede erdenkliche Zubereitung vom handgefilterten, puren Kaffee über verschiedene Milchkaffees bis hin zu Exoten wie dem Leche y leche findet Anklang bei seinen Gästen. In diesem Interview sprechen wir über sein Café im Land der ostfriesischen Teekultur, die geschmackliche Vielfalt der Welt des Kaffees und die Bedeutung für unser aller Ernährung:

Weiterlesen bei Felix Olschewskis Urgeschmack: Der beste Kaffee im Land der Teetrinker – hier

 

ps Als jemand, der in einer Konditorei aufgewachsen ist, gibt es von mir noch einen Extratipp: Die Kaffeerösterei Baum hat in Leer zwei Standorte: In der Mühlenstraße 41 und, direkt am Waageplatz, in der Neuen Straße 41, wo es den -versprochen!- weltweit besten Käsekuchen gibt. Unbedingt probieren!

Gewinner essen regional

30. März 2019

Felix Olschewski appelliert:

„Mit jedem Einkauf von Lebensmitteln wählen wir, ob wir gewinnen oder verlieren möchten. Entscheiden wir uns für regionale Ernährung, können wir zugleich besser essen und unsere Gesundheit pflegen; Geld sparen; Umwelt, Natur und Tiere schützen; unsere Nachbarn unterstützen und unser Leben selbst bestimmen.

Oder wir kaufen beim Discounter, steuern damit auf das Gegenteil zu und schaden uns selbst, unseren Mitmenschen und der Natur; verschwenden Geld und geben die Kontrolle über unser Leben aus der Hand.

Diese Gegenüberstellung mag absurd klingen, weil die Wahl einfach scheint: Natürlich möchte niemand sich selbst schaden. Es widerspricht unserem Instinkt, alle Vorteile bei der einen und alle Nachteile bei der anderen Wahl zu sehen.

Das moderne Leben lehrt uns: Nichts ist so einfach, keine Wahl so eindeutig und jeder Vorteil ist mit einem Nachteil verbunden: Pizza ist lecker, aber ungesund. Billige Kleidung erfreut die Geldbörse, schadet jedoch der Umwelt. Selbst kochen ist gesund, allerdings unbequem. Dieses Denkmuster des steten Verknüpfens von Vorteilen mit Nachteilen lehrt uns die Moderne. Die Industrie treibt diese Sicht auf das Leben voran. Denn wenn jeder Vorteil mit einem Nachteil verknüpft ist, stecken unsere Leben voller Hindernisse: »Abnehmen bedeutet Verzicht. Kaufe mein Wundermittel, damit ist es einfacher.«

Wir haben Probleme und die Lösungen dafür können wir kaufen. Das ist jedoch ein Irrtum. Tatsächlich versperrt dieser Blickwinkel die Sicht auf die übrigen Nachteile solcher Angebote, während die vermeintlichen Vorteile sich als Gaukelei entpuppen….“


Olschewskis Fazit:

Regionale Ernährung nährt die Region.

Dein Gewinn: Mehr Sicherheit und Gesundheit: Für dich, deine Familie, deine Mitmenschen. Höhere Lebensqualität für die Gemeinschaft. Mehr Selbstbestimmung.

So gehts: Gehe zum Landwirt. Begib dich direkt dorthin. Gehe nicht zum Discounter. Ziehe nicht durch den Supermarkt.

Beachte: Regional ist nicht immer gut. Teuer heißt nicht besser. Bio heißt nicht gut.


Alles lesen bei Urgeschmack: Gewinner essen regional

Diabetes an die kurze Leine

30. November 2018

Ungefähr jeder zehnte Deutsche leidet an Diabetes.1 Diese Krankheit lässt sich nicht so einfach heilen wie ein Schnupfen. Doch so mancher Diabetes-Patient konnte bereits Abschied nehmen von Spritzen, Medikamenten und Übergewicht. Die Erkrankung bleibt bestehen; doch wer sich von ihrem Joch befreien möchte, muss oft nur seinen Lebenswandel ändern, kann dafür den Spieß umdrehen und den Diabetes an die kurze Leine zwingen.

Seit 2009 veröffentlicht Felix Olschewski (Foto lks) in seinem Blog Urgeschmack Hinweise auf einen solchen Lebenswandel. Er schreibt: „Geplant war das nie. Mein Anliegen war stets die Verknüpfung gesunder Ernährung mit Nachhaltigkeit und Genuss. Allerdings deckt sich meine Herangehensweise mit einer Ernährung, die Diabetikern hilft. Der beste Beweis sind…“

Weiterlesen bei Urgeschmack:

im Hasetal

6. November 2018

Hart am Wind ins Lebensmittelparadies »Es geht nur um Masse, nicht um Qualität. Da möchte ich nicht mehr mitmachen. Das Leben ist wertvoll. Ich möchte nicht die billigste, sondern die beste Ware anbieten.« Wolfgang Möllerings Augen leuchten, wenn er über seine neuen Erzeugnisse spricht. Der Landwirt hat auf seinem Hof im Hasetal lange Zeit Bullenmast und Kartoffelanbau betrieben wie viele seiner Kollegen. Warum soll es so nicht weitergehen?

Billige Importe aus Ländern mit niedrigeren Löhnen haben den Preisdruck stetig erhöht. Die Gewinnspanne sinkt seit Jahrzehnten und ein Betrieb muss immer mehr erzeugen, um seine Einnahmen zu erhalten. Denn zusammen mit den sinkenden Preisen schrumpft auch die Wertschätzung seitens der Käufer: Wenn ein Kilo Fleisch scheinbar immer billiger werden kann, warum dann nicht das billigste nehmen? Das Bewusstsein für Qualität schwindet und mit ihm die Fähigkeit, die Qualität überhaupt zu erkennen. Dann ist Fleisch gleich Fleisch: eine Handelsware, verscherbelt wie Wertpapiere an der Börse. Und genau so musste Wolfgang täglich um die Preise pokern. Hohe Verluste ist er gewohnt. Die letzte Folge: Man benötigt immer mehr Fläche, um als Landwirt nur überleben zu können. Ein Betrieb muss wachsen oder weichen. Das beobachten wir seit vielen Jahren: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe sinkt; ihre Größe steigt. So steuern wir langsam auf Monopole zu, steigern unsere Abhängigkeit von wenigen Unternehmen und erhöhen das Risiko für Vergiftungen in Lebensmitteln und Umwelt.

Diese Entwicklung dient keinem Landwirt. Und jeder Bürger zahlt einen hohen Preis dafür. Was an der Supermarktkasse attraktiv günstig wirkt, ist in Wahrheit herausgeworfenes Geld. Da allein…

Weiterlesen bei Urgeschmack von Felix Olschewski: Hart am Wind ins Lebensmittelparadies – https://www.urgeschmack.de/lebensmittelparadies/


Das Navigieren ist so schwierig nicht. Eine Anleitung hat Felix Olschewski hier veröffentlicht: Einfach essen; und ein Logbuch in Form eines Kochbuchs dort: Einfach kochen. Helga und Wolfgangs Hofladen findet man auch im Netz – neuerdings nebst Shop.

Weiterlesen bei Urgeschmack: Hart am Wind ins Lebensmittelparadies – https://www.urgeschmack.de/lebensmittelparadies/


Ein Beitrag aus dem Blog Urgesckmack

Wer beim Bauern nebenan kauft, genießt ein besseres Leben. Schlank sein und gesund; ein gutes Auskommen haben und gute Nachbarschaft; die Geschicke der Gemeinschaft mitgestalten; der Natur und zugleich dem örtlichen Handel zur Blüte verhelfen: All das kann man vollbringen, wenn man beim Essen die richtige Wahl trifft. So bereichert das Essen aus der eigenen Region unsere Lebensqualität.

Steakhüfte vom Twist

13. März 2018

Heute geht’s um „Leckeressen“. Kennen Sie das Blog Urgeschmack von Felix Olschewski? 

Der Mann, auf dem Twist aufgewachsen und inzwischen wieder zurück gekehrt, ist nach eigenem Bekunden „freier Autor, Musiker und Reisender“. Er schreibt über Essen und Esskultur und ist sechsfacher Kochbuchautor. Seit 2009 hilft er mit der freien Internetseite urgeschmack.de täglich Tausenden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen optimalen Ernährung. Olschewski sagt von sich: Ich liebe gutes Essen.

„Mit Urgeschmack möchte ich möglichst viele Menschen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung begeistern und ihnen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Jetzt hat er gerade drei Rezepte zur Steakhüfte veröffentlicht; Vegetarier müssen also tapfer sein. Das beste Fleisch aus Weidehaltung nützt nichts, wenn man nichts daraus zu kochen weiß. Soll es über Rinderfilet, Roastbeef und Rouladen hinausgehen, kennen viele Menschen keine passenden Rezepte. Anhand der Steakhüfte zeigt in diesem Video Helmut Backers vom Landgasthof Backers (Twist), wie viele Variationen sich ohne Mühe aus einem weniger bekannten Stück gewinnen lassen:

Zur Verfügung gestellt hat das Stück Steakhüfte Wolfgang Möllering vom Hof Möllering (Haselünne-Bückelte). Helmut Backers und Wolfgang Möllering waren bereits meine Interviewpartner in vorangegangenen Videos. Beide setzen sich ein für mehr Regionalität im Essen, für guten Geschmack und zugunsten besserer Bedingungen für Tiere und Menschen in der Landwirtschaft. Erwähnt wird daher auch der der Hof Fehnland Ziegenkäse aus Hebbelermeer 

Hier erfährt man mehr darüber:

Weidehaltung und Wertschätzung (Video)
Weidefleisch in Restaurants – Chancen und Herausforderungen (Video)

Das Blog Urgeschmack ist frei von Werbung. Auch dafür ist Olschewski verantwortlich und schreibt:. Gefällt Ihnen dieser Steak-Beitrag? Freuen Sie sich, etwas gelernt zu haben? Gründliche Recherche und Schreiben kosten Zeit. Ihre Unterstützung hilft beim Fortführen dieser Arbeit.

Weitere Ideen und Rezepte für gesundes Essen und zum Abnehmen finden Sie in Das Urgeschmack-Kochbuch: Jeden Tag gesund und lecker.

Weide oder Wiese

9. November 2017

Über die Herausforderungen der Grünlandnutzung spricht Felix Olschewski, Urgeschmack-Blogger. Er fragt: Bestes Fleisch vom Weidetier braucht zuerst eines: Eine Weide. Oder eine Wiese?
Mit Dirk Brockhaus spricht Felix Olschewski über die Herausforderungen, vor denen Landwirte bei unterschiedlichen Formen der Grünlandnutzung stehen. Er weiß: Eine Alternative zur industriellen Intensivtierhaltung können Verbraucher und Erzeuger nur gemeinsam erschaffen. Hier als Nachhilfe das aktuelle Urgeschmack-Video.

Mehr Interessantes zum Thema:

Teil 1 der Videoreihe: Weidehaltung und Wertschätzung – Bestes Fleisch durch Naturschutz
Ruiniert Fleisch das Klima?
Weideschlachtung: Tod auf der Weide
Der wahre Wasserverbrauch von Fleisch
Mehr auf Deutschlands größter Internetseite zu diesem Thema: weidefleisch.org