ESNS ist immer im Januar

17. Januar 2020

ESNS (Eurosonic Norderslag)
Groningen – Innenstadt
Do 16.01 – Sa 18.01.2020

Mit dem Eurosonic Noorderslag Festival (ESNS) ist auch 2020 der wohl wichtigste  Umschlagplatz für neue europäische Musik im niederländischen Groningen.  Jahr im Januar wird Groningen damit für ein paar Tage zur musikalischen Hauptstadt Europas. Das ESNS besteht aus zwei Teilen:

D. Eurosonic läuft vom Mittwoch bis Freitag. Überall in der Innenstadt spielen Bands aus ganz Europa in den verschiedensten Venues und auf dem Grote Markt gibt es Eurosonic Air. Noorderslag ist am Samstag in De Oosterpoort und dort spielen dann nur niederländische Bands.

Außerdem findet eine Conference zum Netzwerken für Music Professionals in De Oosterpoort statt – mit Workshops, Keynotes und Präsentationen. ESNS ist so zu einer networking platform für europäische Musik geworden:

„Eurosonic Noorderslag is the key exchange and networking platform for European music, with a proven track record for helping new acts break into the international music scene.“

in diesem Jahr liegt der Fokus des Festivals übrigens auf der Schweiz. Die Tickets und das Programm finden sich hier. Der WDR widmet dem Musikfest mit 350 Künstlerinnen und Künstlern am 9. und 16. März zwei Rockpalast-Sendungen.

Social Media: Hashtag für die gesamte Veranstaltung ist #ESNS (Twitter | Instagram).

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Das Foto ist von Douwe Dijkstra [CC BY-SA 3.0] und auf Wikimedia Commons zu finden.

Abifestival ’16

15. Februar 2016

Was gibt’s beim Abifestival 2016? Heute sind es noch genau 130 Tage bis zum „#AF16“, das „umsonst & draußen“ am 24./25. Juni in Lingen (Ems) am alten AKW wieder Tausende anlocken wird. Die Bandbooker vom Abifestival seit 1981 eV waren vor vier Wochen  beim Eurosonic Noorderslag in Groningen und treffen in diesen Wochen die Entscheidungen über die auftretenden Bands.

OpenAirDoch, seien wir ehrlich, die eigentliche Frage ist: Was kommt auf den Campingtisch? Und dafür gibt es seit heute, weiß Marc Ehrichs Blog testspiel.de, eine ausgesprochen gute Antwort: „„Open Air“ heißt das neue Festival und Camping-Kochbuch für unterwegs von dem Hamburger Koch Stevan Paul und der Berliner Fotografin Daniela Haug. Im Sommer 2015 waren die beiden mit Bulli, Campingkocher und Grill in Europa unterwegs und haben das Roskilde Festival in Dänemark, das Summer Jam und das Melt! Festival in Deutschland sowie das Sziget und Dimensions Festival in Kroatien besucht.

Dabei haben sie in die Töpfe der Festivalköche und Zeltnachbarn geblickt, ließen sich Rezepte verraten und Lebensgeschichten erzählen. Entstanden ist dabei kein gewöhnliches Kochbuch mit über 100 Rezepten, sondern vielmehr ein Handbuch für draußen und unterwegs für jede Ausstattung und Gelegenheit beim Campen entstanden. Um die Reisevorbereitungen, die Planung und das Kochen unterwegs so einfach wie möglich zu machen, gibt es zu jedem Rezept die entsprechenden Hinweise und Tipps zu Transport, Lagerung und Haltbarkeit, denn natürlich will die Festivalküche wie jede andere Küche auch gut vorbereitet sein.

Sehr nützlich und hilfreich sind auch die sechs Kapitel Open-Air-Wissen wie z.B. „Richtig packen, besser packen“ oder „Kaffee kochen – fünf Methoden für unterwegs“. Ein Pro-Tipp von Stevan Paul sind die trinkbaren Kühlelemente, die aus gefrorenen Tetrapacks mit Wasser bestehen. Die simple und einfache Variante zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen hatte ich auch noch nicht in Betracht gezogen.

Wie es sich für ein gutes Kochbuch gehört, sind die vielen Rezepte wie z.B. der „Dr. Green Thumb’s Salad“ oder der „Nudelsalat Alte Schule (Don’t Call It A Comeback)“ illustriert mit Bildern von den Gerichten aber auch vom bunten Treiben auf den Festivals.

„Open Air“ erscheint heutebei Brandstätter und kostet 29,90 Euro (ISBN-13: 978-3850339285). Beim Amazon (Affiliate Link) könnt ihr einen Blick in das wirklich sehr, sehr schöne Buch werfen, das nicht nur inhaltlich sondern auch optisch und haptisch ein Genuss ist.“

Gekauft wird es dann im lokalen Buchhandel, also zB bei der Buchhandlung Holzberg in Lingen (Ems).

 

(Quelle und Text:Marc Ehrich testspiel.de,)