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25. September 2014

google_eemshaven
Sie kennen das, wenn man per Zug oder Auto die heimischen Landstrecken befährt, gibt es regelmäßig gar kein Internet.  Aber jetzt gibt es plötzlich einen Weg, Abhilfe zu schaffen. Denn der Internetkonzern Google baut direkt nebenan im friesischen Eemshaven ein weiteres Rechenzentrum. Da könnte man sich ja anschließen, damit die Internetverbindungen bei uns künftig genauso gut sind wie in Frankfurt oder Hamburg und nicht so wie zurzeit bei uns. Eine dankbare Aufgabe für den emsländischen Landrat Reinhard Winter (CDU), der bekanntlich gleich mehrfach in der Woche die Printmedien, pardon das Printmedium des Emslandes mit seinem lächelnden Konterfei füllt.

Tatsächlich könnte die IT-Infrastruktur, die Google zukünftig in Eemshaven (Provinz Groningen) vorfinden wird, nicht besser sein: Von den 15 großen transatlantischen Seekabeln kommen alleine elf in den Niederlanden an Land – eines der Kabel direkt in Eemshaven. Die Niederlande verfügen laut Wirtschaftsminister Henk Kamp (VVD) dadurch über eine der schnellsten Datenverbindungen weltweit. Für den Standort Eemshaven sprach aber auch die gute Energieinfrastruktur „durch unterschiedliche Kraftwerke“ und einen großen Windpark.

Der Internetkonzern Google wird in das neue Rechenzentrum in den kommenden vier Jahren rund 600 Millionen Euro investieren. In Eemshaven  fand daher am Dienstag in Anwesenheit von Minister Kamp der erste Spatenstich statt (Foto oben).

Google hat für seine Baupläne ein 47 Hektar großes Areal angekauft – was einer Fläche von rund 70 Fußballfeldern entspricht. Das Datencenter soll zunächst auf einer Fläche von 15 Hektar entstehen und etliche zehntausende Server beheimaten. Am Bau des riesigen Komplexes, der Anfang 2016 vollendet sein soll, werden 1.000 Personen mitarbeiten. Nach der Fertigstellung will Google 150 permanente Arbeitsplätze in Eemshaven schaffen. Der US-amerikanische Konzern war unter einem geheimen Codenamen bereits seit April 2012 auf der Suche nach einem geeigneten Standort für seine neue Serverfarm. Sie soll das vierte große Datencenter des Konzerns auf europäischem Boden bilden.

Hollands Wirtschaftsminister Kamp hofft nun auf die Ansiedlung weiterer großer High-Tech-Firmen im Norden der Niederlande: „Diese Investition von Google zeigt, dass der Norden ein attraktives Gebiet für Investitionen ist. Es gibt dort gut ausgebildete Techniker und Bauarbeiter. Es existiert eine zuverlässige Energie- und IT-Infrastruktur. Es gibt genug Platz zum Bauen.“

Auch Harm Post, Direktor von Groningen Seaports, lobte die Region um Eemshaven als reizvollen Standort für Unternehmen: „Wir sind eine Art Informationskreisverkehr. Es liegt hier ein großes Glasfaserkabel, welches uns mit Amerika, Hamburg, Amsterdam und Groningen verbindet.“

Wenn jetzt Google nach Eemshaven kommt, sind wir im Emsland (fast) direkt ans schnelle Internet angeschlossen. Mal sehen, ob unser Landrat das überhaupt merkt und was er dann auf die Beine stellt, um die letzten 25 km zu überbrücken. Ob er mehr macht, als eine Presseerklärung abzufassen? Ich bin gespannt.

 

(Quelle: NiederlandeNet; Foto: Spatenstich am Dienstag in Eemshaven, Quelle: RVD/cc-0)

Kohle

20. April 2014

KohlekraftwerkEemshaven„Der Schadstoffausstoß durch das von vielen Seiten kritisierte neue Kohlekraftwerk in der niederländischen Nordseegemeinde Eemshaven muss durch die Provinzen Groningen, Friesland und Drenthe in Verbund mit dem niederländischen Wirtschaftsministerium erneut überprüft werden. Zu diesem Urteil kam das höchste niederländische Verwaltungsorgan Raad van State (dt. Staatsrat) am vergangenen Mittwochabend. Damit geht der jahrelange Rechtsstreit um das grenznahe Kraftwerk in eine neue Runde. [mehr und mehr]

Trotz der erneuten Überprüfung sah die Kommission in ihrem Urteil keinen Grund dafür, die für dieses Jahr geplante Inbetriebnahme des Kraftwerks zu verweigern. Diverse Umweltorganisationen, die seit Jahren gegen den Bau des Kraftwerks in unmittelbarer Nähe zur deutschen Grenze demonstrieren, sind mit dieser Entscheidung nicht einverstanden. Sie kündigten an, den Start des 1.600 Megawatt Kraftwerks weiterhin verhindern zu wollen.

Bereits seit 2006 plant das Energieunternehmen…“

[weiter bei NiederlandeNet und in NL bei Waddenvereniging.nl]

 

(Foto: Baustelle RWE/Essent-Kohlekraftwerk Eemshaven Ende 2012. Wutsje / Wikimedia Commons / CC-BY-SA-3.0)

Christian

28. Oktober 2013

Sturmtief Christian wütet heute (nicht nur) auf Borkum. Gemessen wurden auf der Nordseeinsel Böen bis zu 191 km/h. Auf der Borkum-Facebook-Seite lese ich:

„Mehrere Dächer völlig abgedeckt, Bäume gebrochen und das Wasser kommt noch bis 17:20 Uhr. Fähre Emden 16:45 kannste wohl knicken. Die MS „Ostfriesland“ kämpft seit Stunden um von Eemshaven nach Borkum zu kommen, driftet aber immer mehr nach Emden ab. Soviel zu dieser Sch… Lage.“

Da ist die heutige Einstellung der Emslandlinie der Bahn bei gleichzeitiger Bildschirmfoto 2013-10-28 um 22.02.44Schließung des Reisezentrums am Lingener Bahnhof das kleinere Problem, wenn natürlich auch ein großes Ärgernis für alle, die sich hierauf (Sie erinnern sich?) verlassen haben. Ersatzbusse wurden meines Wissens nicht eingesetzt. Oder?

bei Groningen

16. Mai 2013

Bildschirmfoto 2013-05-14 um 23.51.02Ich gestehe, dass ich richtig neidisch auf die Niederlande und ihre Architekten bin. Während in unserem Städtchen mehr und mehr bloße Zweckarchitektur entsteht, findet sich so unendlich viel architektonisch Interessantes jenseits der Grenze: Baunetz.de berichtete gerade über ein neues Beispiel – eine Schulerweiterung bei Groningen und bezeichnet sie als eine „Hommage an Berlage“, den großen niederländischen Architekten des beginnenden 20 Jahrhunderts. Kaum fertig gestellt findet sich diese wunderbare  Schule schon unter den 30 besten Gebäuden des Niederländischen Architekturjahrbuchs: Ende April wurde die Erweiterung der Hogeland-Schule des Amsterdamer Büros ADP Architecten eingeweiht; sie liegt auf dem Weg nach Eemshaven – in Warffum nördlich von Groningen.

„Die Bauherren dort wünschten sich einen Bau nach dem Vorbild der Amsterdamer Schule, auch als Reminiszenz an das örtliche Rathaus von Hendrik Petrus Berlage. Die Architekten studierten nicht nur dessen Werk gründlich, sondern sahen sich auch die Beziehung zwischen der zukünftigen Schule und ihrer Umgebung genau an. Heraus kam ein Ensemble aus mehreren Gebäuden, die sich um einen zentralen Hof gruppieren. Das dominierende Material ist ein gelblicher Ziegel, der sich farblich der lehmigen Umgebung anpasst. Die Gebäudegruppe ist auch bauliche Nachbarschaft verankert und zwar durch niedrige Ziegelmauern, die in die Landschaft hineinlaufen.

Zu den Schulhäusern führen breite, fließende Treppen, die von Sitzmäuerchen eingefasst werden. Ein tiefes Dach schützt den Vorplatz, der wiederum in eine weiträumige Aula übergeht. All diese Flächen bieten verschiedene Sitzmöglichkeiten und damit eine ansprechende Kulisse für den Austausch zwischen den Schülern. Alle Klassenräume haben abfallende Decken, was die Räume auf der einen Seite gut fünf Meter hoch werden lässt. Belichtet werden die Räume über Fenster und Öffnungen in den Dachflächen.

Ein weiteres Kriterium für die Architekten war, die neuen Gebäude möglichst flexibel zu gestalten. Zwischen den Klassenräumen verlaufen weite Flure mit Blick auf den Innenhof, die auf ganz unterschiedliche Weise genutzt werden können. Die Wände zu den Klassenräumen sind transparent und teilweise mit halbhohen Schränken abgeschirmt, sodass kleinere Schülergruppen dort eigenständig arbeiten können, aber nicht ganz aus dem Sichtfeld der Lehrer verschwinden. Und auch eine zukünftige Nutzungsänderung haben die Planer einkalkuliert: Das Tragsystem der Bauten funktioniert unabhängig von der Grundrissgestaltung; diese kann also je nach Bedarf geändert werden.“

Auf der Karte zeigen:
Google Maps

[Übrigens: Für die –inhaltlich schon längst- vakante Stelle des Stadtbaurats in Lingen haben sich mehr als ein Dutzend Kandidaten und Kandidatinnen beworben. Das berichtete OB Dieter Krone in dieser Woche in unserer BN-Fraktion. Drücken Sie und und unserer Stadt bitte die Daumen, dass  darunter überzeugende  Bewerber sind und wir deshalb einen guten neuen Stadtbaurat (m/w) bekommen]

(„Text“: Christina Gräwe auf Baunetz.de, Foto: © Gerard van Beek, dem ich sehr herzlich für seine Zustimmung danke, seine Aufnahme der Hogeland-Schule veröffentlichen zu dürfen; weitere Fotografien van Beeks finden sich hier und hier)

Reflection

15. September 2012

Zu den bemerkenswerten Dingen im Emsland gehört die nahezu völlige Kritiklosigkeit von Medien, Verwaltung und Politik an den katastrophalen Auswirkungen des Schiffbaus in der Meyerwerft Papenburg auf die Umwelt, genauer: die Überführungen samt der notwendigen Ausbaggerungen Wasserstaus etc ruinieren die Ems. Für Sonntagnachmittag ist nun die Überführung des vor einigen Wochen ausgedockten (Video unten) Kreuzfahrtschiffs „Celebrity Reflection“ von Papenburg nach Eemshaven geplant. Sie stößt bei Umweltschützern auf Kritik. Das Vorhaben sei besonders heikel, weil eigens dafür Umweltauflagen außer Kraft gesetzt worden seien, erklärten gestern unisono die großen deutschen Umweltverbände – BUND, Nabu und WWF.

Der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz in Aurich hat (wie stets) die Genehmigung erteilt, diesmal sind die Salz- und Sauerstoffgrenzwerte bei Bedarf ausgesetzt. Gegen diese Ausnahmegenehmigung werde geklagt, sagte WWF-Expertin Beatrice Claus.

„Wir befürchten, dass die letzten Reste von Süßwasserlebensgemeinschaften wie Kleinkrebse oder Würmer durch zu hohe Salzwerte geschädigt werden“, sagte Claus. Die Ems vertrage keine zusätzlichen Belastungen mehr, solange das Ökosystem nicht saniert werde. Die Umweltverbände wollten während des Staus den Salzgehalt messen. Claus räumte aber ein, dass die Grenzwerte möglicherweise nicht überschritten würden.

Für die Bürgerinitiative Rettet die Ems sagte deren Sprecher Hajo Rutenberg, dass auf jeden Fall wieder gegen die Überführung an der Jann-Berghaus-Brücke in Leer protestiert werden solle.

Weiterbau

23. November 2011

Der NDR berichtet:
Greenpeace Nederland ist mit einem Eilantrag vor dem höchsten niederländischen Gericht Raad van State gescheitert. Die Umweltschutzorganisation hatte einen Baustopp für das umstrittene RWE-Kohlekraftwerk auf der niederländischen Seite der Emsmündung gefordert. Das Gericht begründete die Ablehnung damit, dass von den Bauarbeiten (Foto re.) keine nennenswerten Folgen für Naturschutzgebiete zu erwarten seien.

Im August hatte dasselbe Gericht zwar Teile der Genehmigung zum Betrieb des Kraftwerks gekippt, die zuständige Provinz Groningen hatte RWE…“

Fortsetzungdes Beitrags über den Kohlkraftwerksbau der RWE-Tochter Essent auf  der Seite des NDR hier

(Foto: Baustelle Kohlkraftwerk Eemshaven © www.waddenvereniging.nl)

Gleichheit

31. August 2011

Das erinnert mich sehr an eine Aussage des damaligen Osnabrücker Regierungspräsidenten. 1973 erklärte der in der öffentlichen Diskussion über den Schwarzbau eines Stahlwerks in der Region, es sei eben kein Wochenendhaus im Wald, dessen ungenehmigten Bau man schnell still legen könne. Also wurde das Stahlwerk weitergebaut – ohne große Umweltschutzauflagen; denn das Bundesimmissionsschutzgesetz war noch nicht in Kraft und seither habe ich gelernt: Gleiches ist eben nicht gleich, wenn es um viel Geld geht.

So auch im niederländischen Eemshaven, wo  ein riesiges Kohlekraftwerk. Bauherr ist das Unternehmen Essent, das zum Energiekonzern RWE gehört. Der Rohbau ist fertig und längst weithin sichtbar. Auf die Klage von Kraftwerksgegnern hob das höchste niederländische Verwaltungsgericht,  der niederländische Raad van State, die Genehmigung für das Kohlekraftwerk auf.

Nach ganz kurzem Innehalten erklärte aber die Provinzregierung in Groningen, dass sie Essent/RWE den Weiterbau des rechtswidrig genehmigten Kraftwerks nicht verbieten werde. Das empört nicht nur die Umweltschützer von Greenpeace, die inzwischen in einem Eilverfahren einen Baustopp durchsetzen will. Über den Antrag berät die niederländische Justiz.

Parallel besetzten Aktivisten der Umweltschutz-Organisation gestern Morgen die Eingänge zur Kraftwerksbaustelle. Vor dem Haupteingang platzierten die Aktivisten Dienstag einen Schiffscontainer und ein Transparent mit der Forderung: Schone Energie nu!, auf deutsch Saubere Energie jetzt! Rund zwei Dutzend Greenpeace Mitglieder blockierten auch drei weitere Eingänge, so ein Sprecher der Organisation. Es hätten mehrere Lastwagen für die Baustelle wieder umkehren müssen, sagte der Grünen-Bundestagsabgeordnete Thilo Hoppe. Er war zu einer Kundgebung nach Eemshaven gereist, auf der am Dienstagvormittag auch deutsche Gegner des Projekts demonstrierten.

‘Nach fünf Tagen rechtswidrigen Weiterbauens ist das Maß voll“, sagte gleichzeitig Rolf Schipper, zuständig für „Klima und Energie“ bei Greenpeace Nederland. „Wir bitten das Gericht, zu intervenieren und selbst die Baustelle zu schließen.“

Nachmittags löste die niederländische Polizei die Blockade auf. Der Einsatz sei friedlich verlaufen, teilten Polizei und Greenpeace übereinstimmend mit, es habe keine Festnahmen gegeben. Gebaut wird weiter.

 
(Foto © Greenepeace Nederland)

ja bitte?

7. Februar 2011

 Dass in den Niederlanden in der Folge der kruden Regierungsbildung von Geert Widers Populistengnaden plötzlich auch die Atomenergie fröhliche Urstände feiert, war bereits Gegenstand in diesem kleinen Blog. Jetzt gibt es im Westen noch mehr Neues: Der führende Benelux-Energiedienstleister Electrabel SA (Sitz Brüssel) will angeblich im friesischen Eemshaven ein Atomkraftwerk bauen. Das nordöstlich von Groningen gegenüber der Insel Borkum gelegene Eemshaven ist nur 26 Kilometer westlich von Emden entfernt; der 120km von Lingen entfernte Industriehafen  wäre der dritte Standort, den die jetzige niederländische Regierung für neue Atomkraftwerke ins Auge gefasst hat – nach Borssele und  Maasvlakte bei Rotterdam. Die AKW-Pläne machte William Moorlag in der letzten Woche nach einem Gespräch mit den möglichen Investoren bekannt. Moorlag führt die Liste der sozialdemokratischen PvdA  für die Provinzwahlen in Groningen an. Er bezieht in Sachen AKW klar Position: „Die Möglichkeit eines Unfalls ist nicht ausgeschlossen. Dann würden große Gebiete unbewohnbar sein. Technik ist nicht unfehlbar, was noch im vergangenen Jahr die große Ölpest im Golf von Mexiko erneut gezeigt hat Außerdem gibt es das Problem mit dem radioaktiven Abfall, der tausende Jahre gefährlich bleibt, Die PvdA lehnt den unterirdische Lagerung von Atomabfällen ab.“

Die Niederlande bauen den konventionellen Kraftwerksstandort in Eemshaven gerade massiv aus. Auch ohne ein AKW des Electrabel-Konzerns sind ein Gaskraftwerk von Eemsmond Energie geplant, ein Gas- und Mehrbrennstoffkraftwerk von Nuon, außerdem zwei Kohlekraftwerke von Nuon und Essent. Gegen ein Kohlekraftwerk der RWE-Tochter Essent, das zurzeit in Eemshaven trotz europäischer Probleme gebaut wird, konnten Proteste auch aus Deutschland bislang nichts ausrichten. Electrabel ist will offenbar ebenfalls in Eemshaven dabei sejin; denn schon in fünf Jahren soll dort ein Drittel des gesamten Strombedarfs der Niederlande erzeugt werden. Electrabel  mit einem aktuellen Umsatz von mehr als 15 Milliarden Euro war übrigens bis 2005 börsennotiert, ist aber seither eine 100%ige Tochter des französischen Energiekonzerns GDF Suez. Wikipedia weiß darüber: „Electrabel verfügt über einen ausgewogenen Erzeugungspark mit einer installierten Leistung von 31.200 Megawatt (MW), davon 18.000 MW in den Benelux-Staaten.“

Das Unternehmen dementiert die bekannt gewordenen AKW-Pläne eher zögerlich. Gegenwärtig gebe es „keine konkreten Pläne für ein AKW in Eemshaven“, sagte Sprecher Menno de Boer. Ein Nein vermied der Electrabel-Mann aber und sagte lediglich, Electrabel sei weit von einem solchen Vorhaben entfernt. Nach Angaben von William Moorlag (Foto lks.) will das Unternehmen aber in Kürze über seine AKW-Pläne mit der Provinzregierung in Groningen sprechen. Da beruhigt der sonntägliche Beitrag des FDP-Fraktionschefs im Emdener Stadtrat, Erich Bolinius, überhaupt nicht. Er sagte am Sonntag, die Pläne im Nachbarland sei nun, anstelle von Eemshaven (Provinz Groningen) einen Standort in der südwestlichen Provinz Zeeland. Damit dürfte der ostfriesische Liberale aber schwerlich auf der Höhe der Zeit sein.