Tschüss Christian

16. Dezember 2011

Die Süddeutsche meldet:

„Bundespräsident Christian Wulff gerät in der Kredit-Affäre zunehmend unter Druck. Laut Medienberichten soll das geliehene Geld de facto von dem Unternehmer Egon Geerkens stammen – und nicht wie behauptet von seiner Frau.

Bundespräsident Christian Wulff steht wegen der Kredit-Affäre weiter in der Kritik. Neue Aussagen seines Unternehmer-Freundes Egon Geerkens lassen nach Spiegel-Recherchen den Schluss zu, dass die 500.000 Euro Darlehen de facto von ihm kamen.

Wulff hat bislang beteuert – und ließ seine Anwälte am Freitagabend erneut ausrichten – dass Geerkens Ehefrau Edith die Kreditgeberin gewesen sei. Der 67-jährige Geerkens sagte nun, er selbst habe die Verhandlungen mit Wulff geführt. An der Frage, von wem das Geld stammte, hängt die Glaubwürdigkeit Wulffs…“

(weiter auf der Internetseite der Süddeutschen)

Andernorts lese ich diesen Satz von Egon Geerkens : “Wir sind beide sehr bekannt in Osnabrück. Und ich wollte nicht, dass irgendein Bank-Azubi sieht, dass so viel Geld von mir an Wulff fließt”.  (Unterstreichung von mir)

Wie sagt man jetzt ? Tschüss Christian!

Seine Frau ihr Geld

14. Dezember 2011

Während heute die NOZ, Hauszeitung des Bundespräsidenten, schon die große Absolution erteilt („Keine Staatsaffäre“), muss sich Christian Wulff „unangenehme Fragen gefallen lassen: Der ungewöhnlich günstige Privatkredit der Unternehmergattin Edith Geerkens setzt ihn unter Druck. Er reagiert vor allem mit Schweigen.

Ruhige Seitenstraße, Blick auf den Kirchturm – das Klinkerhaus im Hannoveraner Edelvorort Großburgwedel gehört für viele zur Kategorie „heile Welt“. Vielleicht sah es auch Bettina Wulff so, als sie Anfang 2009 dort hinzog und ein neues Leben mit Christian Wulff begann, der damals noch Ministerpräsident von Niedersachsen war.
Heute, knapp drei Jahre später, amtiert der 52-Jährige als Bundespräsident im Berliner Schloss Bellevue; seine junge Ehefrau sorgt für den Glamourfaktor. Das Haus in Großburgwedel nutzen beide weiter. Doch ihre Freude an dem Idyll könnte sich ein bisschen trüben. Denn das Finanzierungsmodell, das die Wulffs seinerzeit für den Hauskauf nutzten, erscheint eigentümlich. Als Folge eines Berichts der „Bild“-Zeitung sind Fragen aufgetaucht – Fragen, die nach Recherchen von „stern.de“ berechtigt sind….“

weiter bei ftd: Bubi, seine Frau, ihr Geld
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