Das glaub‘ ich jetzt nicht: Die tumben, menschenverachtenden Naziumtriebe im sächsischen Heidenau bewegen viele Deutsche und das Symbolfoto von Arno Burg (DPA), mit dem beispielsweise der Stern seine Facebookseite platzierte, bewegt ganz aufgeklebt zugleich zahlreiche Lingener. Guckst Du:

auslingen2

 

Und dann noch das Imagefilmchen aus Heidenau, zu dem Meedia, die Medienwebseite der Handelsblatt-Gruppe, das Heidenau-Ortsschild mitsamt DwdkaLw-Aufkleberlein montiert hat . Was schreibt Meedia?

„Vor allem beim Refrain dürfte vielen Zuschauern gerade das Lachen im Halse stecken bleiben. Da heißt es:

Na Komm tritt ein, du bist willkomm`, setz dich zu uns, krieg das zu Haus Gefühl
Dort wo der Mensch im Zentrum steht`, man ehrlich wissen will, wie`s Dir geht.
Ooooooo…

Meine Güte!

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14. Januar 2015

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 21.37.05Die Nachbereitung der eindrucksvollen Lingener Montagsdemonstration beschäftigt mich weiterhin. Zahlenspiele, meinte gestern LT-Chef Thomas Pertz, seien nicht wichtig. Entscheidend sei bei der Lingener #NoPegida-Demonstration am Montag Abend doch ‚das unübersehbare Signal‘ (Pertz). Das aber ist jenseits des Emslandes grandios übersehen worden. Deshalb sehe ich es genau anders als der LT-Mann, ging und geht es doch gerade auch um die Außenwirkung einer solchen Demonstration und dabei auch um ihre Wahrnehmung in den (überregionalen) Medien. Und die ist leider völlig ausgeblieben.

Bildschirmfoto 2015-01-13 um 21.40.13Diese Medien haben die Demonstration des Forums Juden-Christen wegen unfähiger Polizeibeamter und den noch unfähigeren NDR nämlich nicht beachtet (google.news-Screenshot von gestern Abend, lks); denn zunächst meldeten die Polizeiverantwortlichen unverfroren, 1600 hätten an der Demonstration  teilgenommen und dann rundete der emslandignorante NDR auch noch nach unten ab: 1500. Auch die NOZ lag mit „rund 2000“ klar daneben.

Tatsächlich nahmen allein am Demonstrationszug vom Bahnhof zum Rathaus mehr als 3000 Menschen teil. Viele weitere warteten auf dem Marktplatz auf die Demonstranten. Woher ich das weiß? Robert Koop hat nachgezählt – Demoreihe für Demoreihe mit einem mechanischen Handzähler. Ich  kann das Ergebnis nicht auf 10 oder 20 genau angeben; Kinder waren schwierig zu zählen und die, die am Marktplatz warteten, wurden so gar nicht erfasst. Aber es sind viel mehr als 3000 bei der Demonstration gewesen, die in Lingen gegen Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz sowie für Solidarität mit Flüchtlingen und für Mitmenschlichkeit auf der Straße waren. Hinzu kamen Hunderte die am Straßen- und Marktplatzrand standen. Es waren jedenfalls viel (!) mehr (!) als 3000 (!).  Wir Lingener wissen übrigens, wie viele Menschen unsere ‚gute Stube‘ fasst. Und der Marktplatz war ordentlich und gut besetzt bei unserer Kundgebung.

Die für eine Stadt von 50.000 übergroße Teilnehmerzahl von mehr als 6 % der Bürgerinnen und Bürger war eine wichtige Botschaft aus unserer ländlichen Region nach außen. Leider blieb sie im Unfähigkeitsgestrüpp von NDR und lokaler Polizei hängen. Schade – und danke an die Ems-Vechte-Welle, die jedenfalls ziemlich richtig lag und ein beeindruckendes Podcast produziert hat. Hätten übrigens in Hannover oder gar dem NDR-Weltnabel Hamburg 6 % der Bevölkerung demonstriert, wären die Redakteure des NDR tagelang ausgeflippt.

Wer übrigens die 3000 bezweifelt, darf hier gern überprüfen:

Noch dies in der Rückschau:
Schade auch, dass die Initiative der BürgerNahen nicht geklappt hat, Peter Maffay reden und singen zu lassen. Das sagte das Management des mit 14 aus aus dem rumänischen Brașov umgesiedelten Künstlers leider ab. Aber bei der öffentlichen Generalprobe für seine neue Tournee am Dienstag in der Emslandarena bezog der Rock- und Popmusiker eindeutig Stellung gegen Pegida & Co.

Mir fehlten vorgestern auch die 2.300 Hochschul-Studenten. Von ihnen und ihrer #NoPegida-Unterstützung habe ich nichts gehört oder wahrgenommen. Aber u.a. das Abifestival und das Kinder- und Jugendparlament waren dabei, und darüber habe ich mich sehr gefreut.

Und dann gab es noch den nächtlichen Tiefpunkt:
In einer Lingener Facebookgruppe wurde die großartige Demonstration nicht nur diffamiert (Bianka Wegner: „kack Demo“) sondern mehrfach wurden Berichte von dieser Facebook-Seite gelöscht. Anschließend rätselten ‚die Admins‘ – die meisten sehr respektable Lingener – wer denn dafür verantwortlich sein könnte. Gehackt worden sei der Account, spekulierte man schnell, ohne die Frage nach dem Warum zu stellen. Verdächtig flott kam dann die Aussage, „der Drops sollte gelutscht sein und wir werden weiter ein Auge offenhalten“ (Peter Koch). [Das rechte Auge dürfte es nach dem gestrigen Abend kaum sein, Herr Koch.]

Die Gruppe mit dem Namen „Du weißt du kommst aus LINGEN/EMS wenn,“  hat jedenfalls am Montagabend der demonstrierten Toleranz, Solidarität und Mitmenschlichkeit unserer Stadt einen Bärendienst erwiesen und -vor allem- sie hat sich selbst beschämt und beschädigt.

Nachtrag:
Gerade lese ich, dass auch „Antenne Niedersachsen“ die Falschmeldung „1500 Teilnehmer“ verbreitet (hat). Antenne, das sind die, die mal ein Studio in Lingen vorhielten, was dann eines Tages verschwand. Tja, wenn man nicht vor Ort ist und vor Medienanalysen mit allerlei   Radiogewinnspielen versucht, fehlende Inhalte zu kompensieren, bleibt so etwas nicht aus…

Oha!

16. September 2012

Sonntägliche Posthalterei-Diskussion in der offenen Facebook-Gruppe Du weißt Du kommst aus Lingen/Ems wenn:

Felix Reis:
„Unglaublich! Da wird mit viel Steuergeldern die Alte Posthalterei in Lingen renoviert. Sonntagnachmittag – Altstadtfest – strahlender Sonnenschein – die Stadt voller Menschen – Straßencafes voll! Nur vor der Alten Posthalterei leere Stühle. Keine Bewirtung. Kunden stehen vor der Tür und lesen, dass Sonntags erst ab 17 Uhr geöffnet ist. So verärgert man die Gäste!“

Peter Koch:
Das mit den Steuergeldern ist zwar ärgerlich, aber damit hat ein Pächter nichts zu tun. Er kann aber sehr wohl selbst entscheiden, ob und wann er seine Gaststätte öffnen will.
Lasst daraus keine politische Diskussion werden!

Felix Reis:
Was heißt politische Diskussion? Jeder Laie kann sich doch vorstellen, dass man, wenn man eine Gaststätte übernommen hat, auf neue Kunden angewiesen ist und jede Gelegenheit nutzen sollte!

Robert Koop sen:
Politisches? Um Gottes Willen! Darüber wird nur gestammtischt, aber doch hier nicht…
Der Grund für die Schwierigkeiten der Alte Posthalterei ist eine unbefriedigende Vertragslage, die sich nach 20 Jahren überlebt hat.  Das fordert die (Kommunal-)Politik, die sich aber bisher raus hält. An dieser Stelle der Stadt ist der Betrieb eben nicht nur Privatsache, Peter Koch!

Der zweite, aktuellere Grund ist eine Koronarerkrankung, die die designierte (Unter-)Pächterin unmittelbar vor der Eröffnung leider auf die Intensivstation brachte. Wenn ich richtig informiert bin, betreibt Hauptpächter Essmann die Posthalterei vorübergehend in eigener Regie. Dies könnte die heutige Schließung erklären, die natürlich ein Unding ist.

Peter Koch:
Also willst du jetzt sagen, das die Stadt das Recht hat zu bestimmen, wann die Posthalterei geöffnet zu sein hat?

Robert Koop sen:
Ja.

Peter Koch:
Oha!

Gruppengrundregeln

9. Juli 2012

Heiner Schepers, Jahrzehnte Geschäftsführer des Kunstverein Lingen, zeigte vor einigen Jahren eine Ausstellung, in der es um „schöne Bilder“ ging, also um unsere Sichtweise des Ästhetischen. Werke der bildenden Kunst müssen bekanntlich in Kleinstädten „schön“ sein, damit sich die Bevölkerung an ihnen erfreut. Daher die vielen (und oft missglückten) Bronzestatuen von kleinen Professoren, Kühen und Menschen. Sind Schafe aber unschön sögelblau oder liegen Torten auf der Matratze, gibt es Probleme. Doch warum ist ein Bild schön, fragte Schepers‘ Ausstellung, was ist schön, was hässlich und ist das Hässliche nicht schön? Oder das Schöne eigentlich nur kitschig? Was bedeuten diese Einordnungen?

Daran musste ich spontan denken, als jetzt selbsternannte (weil nicht gewählte) „Admins“ der Lingener Facebook-Gruppe „Du weißt Du kommst aus Lingen/Ems wenn,“  eingriffen, um eine nach ihrer Meinung „ausufernde“ Diskussion auf der Facebookseite der Gruppe zu stoppen. Ein Thread wurde einfach gelöscht:  In ihm ging es um den Dönerimbiss Istanbul in der Lingener Innenstadt. Dort war  Kunde Sven gefragt worden „Sach ma, bist du schwul?“ Als Sven bejahte, bekam er seinen bestellten Döner nicht mehr und hörte stattdessen ein : „Raus!“ Darüber ereiferten sich viele und das war dann nach Ansicht der Admins nicht mehr schön, weil ja auch das Raus mehr als hässlich war. Der Thread verschwand über Nacht. Tage danach knallte es bei Hagedorn und auch hier fühlten sich die „Admins“ berufen, die Diskussion zu stoppen. Auch als mein BN-Fraktionskollege Marc Riße angesichts von Kaufland-Plänen an der Kurt-Schumacher-Brücke den geplanten Abriss des Winkel-Bunkers thematisierte, meldeten sich gleich Zeitgenossen und befürchteten etwas ganz Schlimmes: eine politische Diskussion.

Gestern Abend hatte die Facebookgruppe  „Du weißt Du kommst aus Lingen/Ems wenn,“ immerhin 2853 Mitglieder. Sie ist, wie sich aus dem Namen ergibt,  unorthodox im Umgang mit Kommata, und sie nennt sich offen, was zwanglos dadurch bewiesen wird, dass auch ich mich bisweilen in ihr tummle.  Wirklich offen ist die Facebookgruppe aus Lingen aber überhaupt nicht. Die formulierte Frage „Wofür steht Lingen?“ ist jedenfalls nur theoretisch gemeint. Denn man liest, es gehe  um ein „positives Klima“, man soll „freundlich und respektvoll“ sein „für ein positives Miteinander“. Das hat Priorität und damit dies so bleibt,  haben jetzt die „Admins“ diese schönen „Grundregeln festgelegt“ und sie schließen aus, wenn man sich nicht dran hält.

  • „Unser Lingen – die wohl schönste Stadt an der Ems, unsere Kindheit und unsere Jugend, für manche Vergangenheit, für manche Gegenwart und auch Zukunft. Was verbindet Euch mit unserer Heimat, an was denkt ihr gerne zurück, wofür steht Lingen – Stadt der Kivelinge für Euch??? Postet, sammelt, erinnert und teilt es miteinander … .“

    Damit wir diese Grundidee der Gruppe nicht aus den Augen verlieren und wir uns auch zukünftig in einem positivem Klima über die Stadt austauschen können die uns alle verbindet, haben wir folgende Grundregeln festgelegt.

    Beiträge und Kommentare mit folgenden Inhalten werden nicht geduldet und sofort entfernt:
    – Private oder geschäftliche Werbung
    – Aufrufe zu Gewalt- oder Straftaten
    – Beiträge, Kommentare die Persönlichkeitsrechte Anderer verletzen (dazu zählen u.a. Informationen die dazu geeignet sind den Ruf anderer in verleumderischer Weise zu schädigen oder ihre Privatsphäre unangemessen berühren)
    – Inhalte die Andere Personen oder Gruppen aufgrund
    o ihrer Herkunft
    o ihrer Hautfarbe
    o ihrer Religion
    o ihres Geschlechtes
    o ihrer sexuellen Neigung
    o ihrer politischen Einstellung
    o einer Behinderung
    o ihres Berufsstandes
    o ihrer persönlichen Lebensgeschichte oder
    o sonstiger persönlicher Eigenschaften
    beleidigen, verleumden, verhöhnen, provozieren oder auf andere Art in einem negativen Licht erscheinen lassen.

    – Die Administratoren behalten sich außerdem vor „ausufernde“ Diskussionen gemäß den oben aufgeführten Kriterien vorzeitig mit folgendem Hinweis zu beenden.
    STOP – DIESER BEITRAG ENTSPRICHT NICHT (MEHR) DEN GELTENDEN GRUPPENREGELN. WEITERE KOMMENTARE WERDEN GELÖSCHT.
    – Sollte es darüber hinaus weiteren Klärungsbedarf geben wird gebeten diesen im direkten Kontakt untereinander abzustimmen.
    – Sollten trotz Hinweis auf die Gruppenregeln diese wiederholt missachtet werden so behalten sich die Administratoren vor ganze Threads zu löschen und/oder den/die Verursacher aus der Gruppe auszuschließen.
    – Wer sich in seinen Persönlichkeitsrechten verletzt fühlt oder einen Beitrag für unangemessen hält kann sich per persönlicher Nachricht an einen der folgenden Administratoren wenden: Dirk Appelhans, Klaus Boschat, Anne Coßmann-Wübbel, Heidi Jürgens, Peter Koch, Schoko Minza, Mike Nike, Andreas Schulz, Matthias Seekamp, Gabriela Siegbert, Uli Werner

    Mit einfachen Worten – bleibt freundlich und respektvoll – für ein positives Miteinander.
    Die Admins“

Ich lese kopfschüttelnd diese „Gruppenregeln-beachten“-Liste und  fürchte, sie steht im Zweifel für die Zensur des Unbequemen oder dessen, was dafür gehalten wird. Das, liebe Lingen-Gruppenfreunde, ist aber gar nicht „freundlich und respektvoll“.

Eine Antwort auf die Frage, wofür unsere Stadt steht, braucht eine gleichberechtigte, offene Diskussion. Die setzt aber die subjektie Wahrnehmung  der Realität/en und -bei allem blinzelnd-lächelnden Blick zurück- immer auch den  Meinungsstreit heute voraus. Sie braucht Kritik und Gegenkritik, Debatte und Diskussion. Wo dies nicht gewünscht ist, entsteht ein Zerrbild, eine Fiktion unserer Stadt. Da muss ich wieder an die lokale Kunstgeschichte denken, nämlich an die früher ausgestellten „schönen Bilder“ auf der Treppe im CEKA-Kaufhaus in der Lookenstraße. Da hing neben dem röhrenden Hirsch, der glutäugigen Zigeunerin auch der Schwarwaldhof. In echt Öl. Das hatte weder mit Kunst noch mit Hirsch, Zigeuner oder Schwarzwald viel zu tun. Gezeigt wurden bloß die Bilder einer Illusion, keine der Realität. Wer das will, braucht kein Internet sondern ein analoges Medium. Es heißt Fotoalbum.

Also stampft den Regelmist schleunig ein. Wenn jemand  hetzt oder Straftaten begeht, kann man dessen Beitrag löschen. Aber sonst darf man es nicht.

Döner scharf

20. Juni 2012

Beim Auktionshändler ebay wird seit gestern für 15.000 DM € „der Bestand“ eines lokalen Dönerladens angeboten. Der Originaltext:

„Hallo
Die im Herzen von Lingen gelegene, kleine-schicke Pizzeria steht hier zum Verkauf. Nur Aufgrund von Mitarbeitermangel wird sie abgegeben. Die Pizzeria besteht seit 25 Jahren in dieser Stadt. Jeder Einwohner der Stadt kennt und liebt diese Pizzeria. Das Inventar wird hier Verkauft und die Pizzeria muss anschließend zur Miete übernommen werden. Der Preis für das Inventar ist VB. Die Miete beträgt Monatlich Kalt: 950. Da ich nur am Wochenende mich in Linge befinde werden weitere Fotos auf anfrage geschickt Besichtigung ist jederzeit vor telefonischer Anmeldung geschehen.“

Dies lässt mich hoffen. Im Istanbul hat sich nämlich gerade ein besonderer Beitrag gegen das Zusammenleben in unserer Stadt zugetragen. Unter jüngst aufgehängter Koransure unter Glas fragte doch am Pfingstwochenende der Mann hinter dem Thresen den Kunden davor, ob er „schwul“ sei. Als Kunde Sven bejahte, hörte er sinngemäß:  „An Schwule verkauf ich nichts. Raus.“ Döner scharf mit Diskriminierung, über die ich noch andernorts sprechen möchte.

Jetzt am Wochenende gab es in der facebook-Gruppe „Du weißt du kommst aus LINGEN/EMS wenn“ eine empörte Diskussion (die ich allerdings nicht mehr auf der facebook-Seite finde; ist sie etwa gelöscht?) und nun also wird „der Bestand“ des Istanbul in der Eliabethstraße meistbietend verkauft. Auch an Schwule?

Jägerstübchen

11. Dezember 2011

Neues aus Lingen und nichts Schönes: Das Jägerstübchen an der Jägerstraße 51 schließt und seine Imbiss-Fangemeinde trauert, gab es doch freundlich-persönlichen Service zu unschlagbar günstigen Preisen, wie ein Blick auf die aktuelle Speisekarte (Ausriss re.) beweist. Die Preise sind wirklich unglaublich!

Bei der kommaverrutschten Facebook-Gruppe „Du weißt du kommst aus LINGEN/EMS wenn,“ finden sich nicht nur deshalb inzwischen 70 (!) Kommentare, nachdem Betreiberin Bärbel Beck angekündigt hat, am 20.12. um 18 Uhr den Schlüssel umdrehen und die Friteuse abstellen zu wollen. Sie „kann und will nicht mehr und endlich ihre Ruhe haben“ – so ein Zitat und facebook-Userin Anne kommentiert:  „Ich finde, das hat sie auch mehr als verdient!“  Online findet man nur Höchstnoten und Betbewertungen für das Jägerstübchen, zum Beispiel: “ Einfach super preiswertes und leckeres Essen. Nur zu empfehlen!“ und “ Sehr guter Imbiss , preiswert, gemütlich und charismatisch“. Huiiii, charismatisch – da können Kochlöffel, Mäkkes & Co. nicht nur preisbedingt nicht mithalten!

Seit 1974 haben Bärbel und Helmut Beck ihre  Imbissgaststätte in Heukampstannen betrieben. „Wir … bemühen uns auch weiterhin unsere Speisen und Getränkein gewohnter Qualität und zu unseren bekannten, niedrigen Preisen anzubieten,“ heißt es auf ihrer Internetseite. Und bei facebook wird zum Flashmob aufgerufen: Dienstag 20.12., 18 Uhr, Lingen (Ems) Jägerstraße 51. Pommes! Oder wie Matthias Geßner schreibt: „Noch einmal den herrlichen Geschmack und das stilvolle Ambiente genießen!“