Für Hilde

28. Dezember 2015

Am 28. Dezember 1925 wurde Hildegard Knef in Ulm geboren – heute vor 90 Jahren. Noch während des Krieges drehte sie erste UFA-Filme „Fahrt ins Glück“ und „Unter den Brücken“. 1946 stand sie für den ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ von Wolfgang Staudte vor der Kamera. Victor de Kowa und Boleslaw Barlog holten sie auf die Bühne der Berliner Tribüne und ans Berliner Schlosspark-Theater.

Als „Sünderin“ im gleichnamigen Film von Willi Forst wurde Knef zu Beginn der prüden 50er Jahre schlagartig berühmt. Tausende protestierten, auch in unserem Städtchen, als „Die Sü+nderin“ im Kivekling-Filmtheater gezeigt werden sollte. Die Stadt verbot die Filmvorführung und unterlag später sang- und klanglos vor dem Verwaltungsgericht Osnabrück.

Mindestens drei Karrieren hatte „die Knef“: als Schauspielerin („Die Mörder sind unter uns“), Chansonsängerin („Für mich soll’s rote Rosen regnen“, „Eins und eins“) und Bestseller-Autorin: Ihre Autobiografie „Der geschenkte Gaul“ verkaufte sich millionenfach in aller Welt.

Cole Porter sah das Talent der Schauspielerin und holte sie an den Broadway, wo sie in dem Ninotschka-Musical „Seidenstrümpfe“ einen der größten Triumphe ihres Lebens feierte – 675 ausverkaufte Vorstellungen von 1954 bis 1956. Hildegard Knef starb in der Nacht auf den 1. Februar 2002 im Alter von 76 Jahren.

Für HildeDie Frau, die sich immer wieder neu erfunden hat, wird bis heute verehrt. So sehr, dass sich deutsche Musiker ihrer Klassiker angenommen haben und jetzt das Album „Für Hilde“ mit 19 Liedern von Hilde Knef herausgebracht haben. Darunter Die Fantastischen Vier, Nisse, Samy Deluxe, Clueso, Johannes Oerding, Miss Platnum, Cosma Shiva Hagen, Mieze, Bela B, Dendemann und Mark Forster geben sich den „Koffer aus Berlin“ quasi wie die Klinke in die Hand. Man kann sich sehr gut vorstellen, dass das dem „Hildchen“ gefallen könnte.Die junge Alina singt die „Roten Rosen“ und macht fast ein neues Lied daraus.

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25. November 2010

Die Medien AG der Franziskus-Demann-Schule aus Freren hat den ersten Preis beim bundesweiten Video-Wettbewerb „361 Grad Toleranz“ gewonnen. Am Dienstag nahmen die Schüler den Preis von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder und der Hip-Hop-Band „Die Fantastischen Vier“ entgegen. Die Schüler hatten einen Videoclip zum Thema erstellt und konnten sich damit gegen Schulen aus dem gesamten Bundesgebiet durchsetzen (mehr…).

In der Presseerklärung heißt es:

Der Gewinnerfilm in der Kategorie „Shortstory“ ist „Lass dich nicht anstecken! Zeig Mut gegen Mobbing“. Henning B. (15), Niklas M. (15) und Johannes S. (15) sind Schüler der Franziskus-Demann-Schule in Freren in der Region Emsland in Niedersachsen. Die Jungen besuchen die Medien-AG der Schule und haben den Film gemeinsam mit Mitschülern und Lehrern produziert. Ihr Film ist ein Beitrag gegen Ausgrenzung, der ganz ohne Worte eine große Wirkung entfaltet und im Rahmen eines Schulprojekts bereits im Kino lief.

Mit B., M., und S. kann man wenig anfangen. Also: Herzlichen Glückwunsch an Henning Bras, Niklas Menge und Johannes Schnieders. Betreut wird die Medien AG vom Pädagogischen Mitarbeiter der Franziskus-Demann Schule Alois Köbbe sowie dem Medienpädagogen Karsten Streek, der an der FDS die Medien-AG aufgebaut hat. Auch an Sie einen großen virtuellen Blumenstrauß.

(Quelle: Ems-Vechte-Welle)