Richtiges…

19. April 2017

…Deutsch

via @Rutzel21 Quelle: webfail.com

SprachLOS

17. April 2016

Apropos Sprache. Da gibt es in dieser Woche dies in unserem Städtchen:

SprachLos

هذا عرض لتعلم اللغه الالمانيه للنساء والاطفال للاندماج الاجتماعي : محادثه واللعاب
وتعارف الغايه منها تعلم اللغه الالمانيه بطريقه سهله ولطيفه ..
يبدأ يوم 21/05/2016
أول يوم يكون هو حصه تعارف
للراغبين بالتسجيل العنوان هو
Kaiserstr. 10c , 49809 Lingen
Halle l/ll KC0302 .
الحصه الاولى للتعارف في الساعه الرابعه عصرا حتى الساعه الخامسه والنصف
16Uhr-17.30 Uhr ..
وشكرا اخوكم علي المعيني ..

Auch

8. Oktober 2015

Bildschirmfoto 2015-10-08 um 02.51.01

10 Tipps

2. August 2015

germanize-yourself

via unfugbilder / babbel

Sprache: deutsch

2. Oktober 2014

Bildschirmfoto 2014-09-30 um 13.48.28

Möglicherweise zeigt das Bildschirmfoto etwas unscharf an, was dort geschrieben steht. Sprachen: Deutsch. Doch was an dieser Werbung für die neue Meppener „Discotheque“ mit dem herzigen Namen „Update“ in Sprachen: deutsch sein soll, weiß der Himmel. Aber so ist es bei allen, die mit gutem Deutsch ihre Probleme haben.

„Die deutsche Sprache wird seit Jahren von einer Unzahl unnötiger und unschöner englischer Ausdrücke überflutet. Die Werbung bietet hits for kids oder Joghurt mit weekend feeling. Im Fernsehen gibt es den Kiddie Contest, History, Adventure oder History Specials und im Radio Romantic Dreams. Wir stählen unseren Körper mit body shaping und power walking. Wir kleiden uns in outdoor jackets, tops oder beach wear. Wir schmieren uns anti-ageing-Creme ins Gesicht oder sprühen styling ins Haar. Bei der Bahn mit ihren tickets, dem service point und McClean verstehen wir nur Bahnhof.

Manche Leute finden das cool. Andere – die Mehrheit der Menschen in Deutschland – ärgern sich über die überflüssigen englischen Brocken und sehen darin eine verächtliche Behandlung der deutschen Sprache. Es ist in der Tat albern – und würdelos ! -, Wörter wie „Leibwächter“, „Karte“, „Fahrrad“, „Nachrichten“ oder „Weihnachten“ durch body guard, card, bike, news oder X-mas zu ersetzen“ (Quelle und mehr). Oder sich so auszudrücken wie die Betreiber des „update“ in Meppen, dem ich trotzdem alles Gute wünsche.

verstehe nicht

18. Dezember 2013

jet_bussemakerIn der deutsch-niederländischen Grenzregion ist man sich einig: Die Pläne der Regierung, an den niederländischen Berufsschulen den Deutschunterricht abzuschaffen, sind kurzsichtig. In einem Protestbrief an die Regierung machten mehrere Grenzgemeinden ihrem Ärger darüber Luft. Bildungsministerin Mariëtte (Jet) Bussemaker (PvdA, Foto lks), die zurzeit eine landesweite Arbeitsreise zu verschiedenen Berufsschulen im Land unternimmt, reagierte inzwischen: Eine Verpflichtung zum Fach Deutsch sei nicht geplant. Auch in der Grenzregion will sie keine Ausnahme machen.

„Ich verstehe nicht, dass Sie mir deshalb einen Brief schicken und nicht selbst versuchen, eine Lösung zu finden“, erklärte Bussemaker laut Regionalzeitung De Limburger vergangene Woche während eines Arbeitsbesuches am Regionalen Bildungszentrum (ROC) Leeuwenborg in Maastricht. „Mit einer zentralen Verpflichtungsstellung aus Den Haag helfen wir doch niemandem, im Gegenteil: Das bedeutet nur mehr Regeln für Schulen.“ Die Berufsschulen in der Nähe der deutschen Grenze sollten zusammen mit der Industrie und den regionalen Autoritäten für Deutschunterricht sorgen, wenn sie dies wichtig fänden. Diese Aussage wiederholte Bussemaker am 12. Dezember auch noch einmal in der Zweiten Kammer.

Mit Beginn des kommenden Jahres wird Deutsch als verpflichtetes Unterrichtsfach komplett aus dem Lehrplan des berufsbildenden Sekundarunterrichts in den Niederlanden verschwinden. Die Bürgermeister mehrerer Grenzstädte, darunter Venlo, Maastricht und Nimwegen, hatten hiergegen in einem gemeinsamen Protestbrief Beschwerde eingelegt (NiederlandeNet berichtete). Entlang der Grenze käme man einfach nicht ohne die Sprache des direkten Nachbarlandes aus, so die Argumentation der Protestierenden. In vielen Ausbildungsberufen – zum Beispiel im Handel, der Logistik oder im Tourismus – sei Deutsch relevant. „Die Sprache ist einfach wichtig“, so Karel Groen Geschäftsführer der Eems Dollard Regio im Interview mit der Tageszeitung Trouw.

Groen betonte, dass man sich weiter für das Unterrichtsfach stark machen wolle. „Ende dieses Monats sprechen fünf Kommissare des Königs [Vorsitzende der Provinzialstände, Anm. d. Red.] aus der Grenzregion noch einmal mit der Bildungsministerin Jet Bussemaker und dem deutschen Botschafter, Franz Josef Kremp. Es ist jetzt von besonderer Wichtigkeit, dass wir dann die Ministerin überzeugen. Daneben gibt es noch die Aktionsgruppe Deutsch – ein Verband der Deutschen Botschaft, der Deutsch-Niederländischen Handelskammer, des Goethe-Instituts Niederlande und des Duitsland Instituut Amsterdam – welche die Ministerin auf den Wert der deutschen Sprache hinweisen wird. Außerdem werden die Euregios mit den Regionalen Berufsbildungszentren (ROCs) darüber sprechen, Deutsch so häufig wie nur möglich als Wahlfach anzubieten.“

(gefunden bei NiederlandeNet; Foto Wikimedia CCommons)

Deutsch

21. November 2013

Mit Beginn des kommenden Jahres verschwindet Deutsch als verpflichtetes Unterrichtsfach komplett aus dem Lehrplan des berufsbildenden Sekundarunterrichts (MBO) in den Niederlanden. Hiergegen setzten sich jetzt viele Bürgermeister aus der Grenzregion zur Wehr. Mit einem gemeinsamen Brief an die niederländische Bildungsministerin wollen sie die Regierung in Den Haag davon überzeugen, dass in den Berufsschulen in der Grenzregion sogar mehr Deutschunterricht als bisher stattfinden sollte. Die Regierungspläne sehen seit 2012 jedoch vor, dass Englisch und Mathematik als Pflichtfächer in Zukunft eine größere Bedeutung haben sollen; was oftmals zur Folge hat, dass die Schülerinnen und Schüler wenig motiviert sind, mit Deutsch eine zweite Fremdsprache zu belegen.

Bildschirmfoto 2013-11-21 um 22.22.22Amtskollegen aus zehn anderen Grenzgemeinden hat Nimwegens Bürgermeister Hubert Bruls schon mit ins Boot holen können. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen und Kollegen schreibt der Initiator jetzt an einem Protestbrief an die niederländische Bildungsministerin Jet Bussemaker, der in der kommenden Woche verschickt werden soll. Bis dahin hofft Hubert Bruls von Maastricht bis Groningen noch weitere Kollegen aus dem Grenzgebiet mit für seine Sache gewinnen zu können. Konkret befürchten die niederländischen Bürgermeister eine Marginalisierung des Deutschen im Berufsschulunterricht und bringen dabei dieselben Argumente vor, die 2011 schon eine vom niederländischen Bildungsministerium in Auftrag gegebene Studie anbrachte: Die Studie sprach von einem „besorgniserregenden Zustand“ des Schulfaches an niederländischen Bildungseinrichtungen (NiederlandeNet berichtete). Dabei bestätigten die Ergebnisse auch die seit Jahren geäußerte Meinung vieler leitender Verwaltungsangestellter, von Bildungsinstitutionen sowie Unternehmen, dass es nicht passe, dass die Kenntnis der deutschen Sprache in den Niederlanden als einem Land, welches stark von Deutschland abhängig ist, seit Jahren auf einem schlechten Niveau ist.

Nimwegens Bürgermeister Bruls ist der Ansicht, dass das Fach in den Berufsschulen der Grenzregion nicht abgeschafft werden dürfe. Grund dafür ist, dass man entlang der Grenze einfach nicht ohne die Sprache des direkten Nachbarlandes auskommen könne. Die schwindende Aufmerksamkeit für die deutsche Sprache bezeichnet er als eine „dramatische“ Entwicklung und verweist auf das enorme wirtschaftliche Potential des deutschen Hinterlandes für die niederländischen Grenzregionen. Die Niederlande erzielen gut 30 Prozent ihres Einkommens durch die deutschen Nachbarn. „Berufsschulen sind die größten Bezugsquellen von Fachkräften. Wenn die Jungen und Mädchen in Zukunft kein Deutsch mehr sprechen und schreiben können, dann ist das eine sehr schlechte Entwicklung.“ Venlos Beigeordneter Stephan Satijn spricht ebenfalls von einer besorgniserregenden Entwicklung und verlangt Besserung: „Daher fordern wir in diesem Brief für das Fachpersonal in den nach Deutschland orientierten Wirtschaftsbereichen bessere Deutschkenntnisse – insbesondere bei den vielen dieser Firmen, die im Osten der Niederlande angesiedelt sind.“

Neben den Bürgermeistern sind auch die Regionalen Berufsbildungszentren (ROCs) in der Provinz Gelderland der Meinung, dass das Fach Deutsch in der Grenzregion zu den Standardfächern gehören muss. Gemeinsam mit dem Goetheinstitut und den Fachhochschulen Arnheim und Nimwegen haben sie deshalb auch bereits einen „alternativen Lehrplan“ mit freiwilligen Lehrangeboten entwickelt. Wie die Regionalzeitung de Gelderlander berichtete, bietet das ROC Graafschap College in Doetinchem ab dem Schuljahr 2015/2016 allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, Deutsch als Wahlfach zu belegen. Da Deutsch momentan lediglich bei Ausbildungsberufen in den Sektoren Wirtschaft und Dienstleistung als fester Unterrichtsbaustein vorhanden ist, würde die Neuregelung eine beträchtliche Ausbreitung des Angebots bedeuten.

(Quelle: niederlande.net)

Deutsch

7. Dezember 2008

Die deutsche Sprache soll ins Grundgesetz, als Ergänzung zu Artikel 22. Das hat die CDU irgendwo beschlossen. Keine Frage, die deutsche Sprache ist die kulturelle Leistung der Deutschen. Aber muss man alles gleich „verrechtlichen“, muss demnächst etwa  das Bundesverfassungsgericht entscheiden, wenn ein des Deutschen nicht mächtiger Jurist…? Also, einmal mehr populistischer Kokolores der Union. Hier ist der in der Frankfurt Rundschau am Samstag veröffentlichte  satirische Vorschlag von Mely Kiyak, wie der neue Grundgesetztext lauten könnte. Ein herrlicher Beitrag, der zwanglos auch aus den Federn deutscher Ministerialbeamten stammen könnte. Allerdings würden sie es wahrscheinlich gar nicht merken:

Grundgesetz Artikel 22 a: Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch.

Art. 22 b: Gemeint ist Hochdeutsch. Von diesem offiziellen Bekenntnis sind Ober-, Mittel-, Nieder- und Neudeutsch ausgenommen.

Art. 22 c: Die Dialekte des Oberdeutschen sind: Schwäbisch, Niederalemannisch, Hochalemannisch, Höchstalemannisch (Walserdeutsch), Elsässisch, Bairisch, Südbairisch, Salzburgisch, Mittelbairisch (Donaubairisch), Nordbairisch (Oberpfälzisch), Ostfränkisch (Main- oder Oberfränkisch), Südfränkisch (Südrheinfränkisch).Art. 22 d: Die Dialekte des Mitteldeutschen sind: Ehemaliges Rheinfränkisch (Hessisch), Moselfränkisch, Ripuarisch, Thüringisch, Zentralthüringisch, Obersächsisch (Meißnisch), Osterländisch, Nordmeißnisch, Nordostmeißnisch, Westmeißnisch, Südmeißnisch, Osterzgebirgisch, Westerzgebirgisch, Lausitzisch, Westlausitzisch, Ehemaliges Schlesisch, Niederlausitzisch, Ehemaliges Hochpreußisch.      

Art. 22 e: Die Dialekte des Niederdeutschen sind: Niederfränkisch, Niedersächsisch, Westfälisch, Ostfälisch, Elbostfälisch, Nordniedersächsisch, Plattdeutsch, Märkisch-Brandenburgisch, Nordmärkisch, Mittelpommersch, Berlinisch, Mecklenburgisch, Friesisch, Westfriesisch, Stadtfriesisch, Ostfriesisch, Saterländisch, Nordfriesisch, Helgoländer Friesisch.

Art. 22 f: Die Dialekte des Neudeutschen sind: Alle deutschen Dialekte (Art. 22 c-e) vermischt mit anderen Dialekten von Menschen, die aus folgenden Herkunftsländern im Laufe der bundesrepublikanischen Geschichte eingewandert sind: Türkei, den ehemaligen Ländern der Sowjetunion, Spanien, Portugal, Italien, Frankreich, Kroatien, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Griechenland, Marokko, Tunesien, Vietnam, anderen asiatischen, afrikanischen, nord- und südamerikanischen Ländern.

Art. 22 g: Ausgenommen ist die Gebärdensprache in allen deutschen Dialekten vermischt mit allen anderen eingewanderten Dialekten.

Art. 22 h: Ausgenommen ist auch das Sprechen mit „Hand und Fuß“ in allen Dialekten, es sei denn, es handelt sich um Kopfschütteln und zustimmendes Nicken auf Hochdeutsch, ausgeführt von Bundesdeutschen Händen und Füßen oder eingewanderten Händen und Füßen, die nachweisen können, dass sie an einer Volkshochschule einen deutschen Körpersprachkurs erfolgreich absolviert haben. Die Innenministerkonferenz beschließt die dazu gehörigen Regelungen in einem Eilverfahren.

Art. 22 i: Schweigen ist vom offiziellen Bekenntnis ausgenommen. Es sei denn, es handelt sich um Hochdeutsches Schweigen ohne Dialekt.

Art. 22 j: Die Sprache der Bundesrepublik ist Deutsch. Sie darf nur gesprochen, gesungen oder geschrieben werden. Nicht aber geseufzt, gestammelt, geschmatzt, gerülpst, geschluckauft, gebläht oder mit sonstigen Geräuschen, gleich ob mit oder ohne Dialekt.

Art. 22 k: Kunstformen wie der Dadaismus, Lautpoesie, Nonsenslyrik oder Rap werden nachhaltig aus dem Deutschen Literaturkanon gestrichen, weil man das richtige Deutsch darin schlecht wiedererkennt.

Nächste Woche an dieser Stelle: Grundgesetzentwurf zum Bekenntnis der deutschen Speisenfolge: Suppe, Mahlzeit, Dessert.

 

😀