Beinbruch

10. November 2018

Im kroatischen Split hat ein Mann die Statue des Antifaschisten, Partisanen und Kommunisten Rade Končar umgetreten. Dieser wurde im November 1941 von einer italienische Geheimpolizei gefasst und zum Tode verurteilt. Um daran zu erinnern, widmete man ihm dieses Denkmal, dass jener Mann nun eben umzutreten versuchte. Die Rache folgte auf den Fuß. Beim Umfallen fiel das Denkmal auf den Fuß des Mannes. Beinbruch. Karma. (Quelle)

Sebastian Deeken

17. Februar 2018

Architekturreihe „Lingen & Denkmal“:
Sebastian Deeken

„Bauen im Bestand: von der Wiederherstellung bis zur radikalen Transformation“
Lingen (Ems) – IT-Zentrum, Kaiserstr. 10b
Do 22.02.2018 – 19 Uhr
Kein Eintritt

Der erste Werkvortrag 2018 der Lingener Architekturreihe trägt den Titel „Bauen im Bestand: von der Wiederherstellung bis zur radikalen Transformation“. Sebastian Deeken wird nicht nur denkmalgeschützte Häuser zeigen, sondern auch Alltagsarchitektur, die für neue Nutzer revitalisiert wurde. Der Architekt erklärt dabei, wie durch Aufstockung oder Anbau mehr Wohnraum für eine verträgliche Nachverdichtung geschaffen werden kann. In seinem Vortrag stellt er Beispiele aus Lingen und Umgebung vor, die sich im Spannungsfeld zwischen Alt und Neu bewegen.

Sebastian Deeken, geboren 1971 in Lingen, studierte Architektur in Braunschweig und Yokohama und arbeitete dort im Büro Riken Yamamoto and Field Shop, zudem danach im Büro Szyskowitz-Kowalski in Graz und im Büro Kny & Weber Architekten in Berlin mit. 2009 gründete er das Büro Deeken Architekten in Berlin. Erst kürzlich ist Sebastian Deeken im Rahmen von max 45 – Junge Architekten in Niedersachsen 2017, dem Nachwuchsförderpreis des BDA Niedersachsen, ausgezeichnet worden.

Das Häuser Magazin wählte ihn unter die 100 besten Architekten für Wohnhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit der Reihe „Lingen & Denkmal“ will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Im Jahr 2018 steht dabei das Thema „Lingen & Denkmal – Neue Architektur in alten Mauern“ im Mittelpunkt. Nach Sebastian Deeken kommt Per Pedersen vom Büro Staab-Architekten in Berlin am Donnerstag, 17. Mai 2018, nach Lingen. Nähere Informationen dazu bald an dieser Stelle.

Nieder

3. August 2011

In Wikipedia reitender Graf Anton Günther - zweidimensional

„Oldenburg will seinen  frühneuzeitlichen Grafen Anton Günther ehren: Mit einem bereits fertiggestellten Reiterstandbild. Historiker halten das für groben Unfug.

Mit Denkmaldebatten kennen sich die Oldenburger aus: Erst vor wenigen Jahren wurde, und auch das nicht zum ersten Mal, leidenschaftlich um ein Vertriebenendenkmal gestritten, das dann nicht aufgestellt wurde. Nun geht es um ein ganz anderes Thema und eine ganz andere Darstellungsform: Privatpersonen wollen den frühneuzeitlichen Feudalherrn Graf Anton Günther mit einem Reiterstandbild ehren. Man könnte es als eine Sommerlochdebatte abtun – wenn die Skulptur …“

hier gehts in der taz weiter

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und noch mehr

Wir Lingener sehen natürlich gleich den Unterschied; denn der niedere, weil nur gräfliche Adel in Oldenburg reitet. Bei uns hockt der ganz niedere, weil niederträchtige Adel auf dem Boden und versucht, mit Stroh ein Loch im Eimer zu stopfen. Weil das so peinlich ist, muss Machurius das im Lingener Hinterhof tun und darf nicht auf dem gestalterisch seltsamen Kreisverkehr an der Lindenstraße sein Unwesen treiben (mehr…). Graf Anton Günther hingegen kommt vor das Schloss mit Pferd und ohne Eimer…