Aufruf: Seebrücke

16. November 2018

„Auch Lingen darf die Augen nicht verschließen vor dem, was im Mittelmeer geschieht. Auch in Lingen müssen Menschen auf die Straße gehen, um gegen Europas Abschottungspolitik und die Kriminalisierung von Seenotretter*innen zu demonstrieren. Auch Lingen darf nicht wegschauen, wenn tausende Menschen ertrinken.

Wenn ihr mit uns ein Zeichen setzen wollt für ein gerechteres und humanes Europa und für mehr Solidarität, dann kommt am 17.November um 14 Uhr auf den Bahnhofsvorplatz in Lingen.
Tragt die Farbe Orange, bringt Banner, Plakate und Schilder mit. Kommt mit eurer Familie, euren Freund*innen und Nachbar*innen. Erzählt euren Kolleg*innen, Kommiliton*innen und allen, die ihr trefft, von unsere Demo und warum wir auf die Straße gehen.
Es ist an der Zeit den Mund aufzumachen und zu rufen: So darf es nicht weitergehen. Nicht mit uns!“


Zum Ablauf:

„Um 14 Uhr ist Treffpunkt am Bahnhof, dann werden wir eine Demo durch die Stadt machen (Konzept der Demo wird vor Ort erklärt) und enden anschließend mit einer Abschlusskundgebung mit Redebeiträgen wieder am Bahnhof.

Anschließend können alle die Lust haben noch mit uns gemeinsam zum Markt zur Veranstaltung 1 Million Lichter gehen.

Die Route der Demonstration:

Bahnhofsvorplatz – Querung Bernd-Rosemeyer-Str. – Marienstr. – links Lookenstr. – rechts Konrad-Adenauer-Ring – rechts Zum Neuen Hafen – links Kivelingstr. – rechts Kirchstr. – links Gymnasialstr. – rechts Baccumer Str. – links Burgstr. – rechts Bernd-Rosemeyer-Str. –

Transparente und Plakate können gerne mitgebracht werden. Wichtig: Fahnenstangen/ Transparentstangen/ Stöcke/ Stäbe dürfen nicht aus Metall sein, max. 2 cm Durchmesser und max. 1,5 m Länge haben. Fackeln, Wunderkerzen u. ä. sind nicht erlaubt.“

Kompakt

2. Mai 2018

Den 32. Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl nahmen Umweltschützer in Lingen zum Anlass, mit einem „Schweigekreis“ an die weiterhin weltweit drohenden Gefahren durch die Nutzung der Atomkraft zu erinnern. „An Tschernobyl kann man sehen, wie die Menschen verheizt wurden. Vor 32 Jahren explodierte der Reaktor in der Ukraine und die radioaktive Wolke hat die Menschen vor Ort aber auch uns verstrahlt. Viel Tote, hunderttausende, viel Kranke und ein riesiges Gebiet, das unbewohnbar wurde“, so Gerd Otten vom Elternverein Restrisiko, einem Verein, der vor Jahren mit dem Umweltpreis der Stadt Lingen (ems) ausgezeichnet wurde und über lange Zeit die radioaktiven Belastungen von Nahrungsmitteln selbst gemessen hat.

Otten erläuterte, dass auch Menschen um Lingen herum weiterhin durch das AKW Lingen II mit dem Risiko leben, obwohl bekannt sei, dass der Atomstrom teuer ist und andere Energiearten den Strom mit viel weniger Risiko erzeugen können. Außerdem gebe es bislang immer noch kein Endlager. Ferner erinnerte Otten an die 600 000 Menschen, die in der nähren Abluftfahne der Atomkraftwerke Tihange und Doel wohnen. Bei einem Unfall würde die Wolke auch das Emsland treffen. Dort habe man 2012 festgestellt, dass der Reaktordruckbehälter in Doel viele tausend Risse hat.

Auf besonderen Unmut bei den Demonstranten stieß die Meldung, dass das Verfassungsgericht den AKW Betreibern zugestanden habe, dass sie für das Abschalten der Atomkraftwerke entschädigt werden [mehr…]. „Eine Option – so Wirtschaftsminister Peter Altmeier – bei den Verhandlungen mit EON und  RWE usw. ist die Verlängerung der Laufzeiten. Es ist schlimm, dass man eine erneute Laufzeitverlängerung überhaupt in Erwägung zieht“, so Gerd Otten. Umrahmt wurde die Veranstaltung durch Musikerinnen aus Haren, die mit ihren Gitarren die Protestsongs begleiteten.

Am 9.6.2018 wird in Lingen eine Demonstration gegen den Betrieb des AKW’s und die Herstellung der Brennelemente  stattfinden.

 

(Text: Presseerklärung des Elternvereins Restrisiko Emsland; Ausriss: LT-Kompakt-Presseveröffentlichung vom 30.04. daraus)

Lingen-Demo

22. Oktober 2016

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Atomkraftwerken jetzt den Saft abdrehen!
Brennstoffversorgung aus Lingen und Gronau stoppen!

Samstag, 29. Oktober – Beginn: 13 Uhr, Bahnhof Lingen 
Abschlusskundgebung vor dem Alten Rathaus

Aufruf

Gemeinsam mit vielen Menschen aus dem Emsland und ganz Niedersachsen, aus NRW und aus anderen Regionen wollen wir am 29. Oktober 2016 für unsere Forderungen auf die Straße gehen:

  • Uranlieferungen aus Lingen und Gronau an marode AKW in Belgien und Frankreich stoppen!
  • Brennelementeherstellung in Lingen und Urananreicherung in Gronau beenden!
  • Das AKW Emsland, Grohnde, Tihange, Doel, Fessenheim, Cattenom und alle anderenAKW abschalten! Sofort!
  • Energiewende jetzt! Sonne und Wind, statt Fracking, Kohle und Atom!

Hier findet sich der vollständige Aufruf zur Demonstration mit der aktuellen Unterstützer/innen-Liste.

Aufruf als pdf zum Download

Webbanner sowie Infos zu Anfahrt und Programm findet Ihr hier oder auf den entsprechenden Unterseiten.

Wir sind bei facebook.

12. Januar 2015, 18.00 Uhr

26. Dezember 2014

nopegida102jpg„FORUM JUDEN CHRISTEN traut sich, Sie alle zu bitten, mit uns zu einer großen Solidaritätsdemonstration
zusammenzukommen, die wir uns als das Gegenstück zu dem vorstellen, was als Montagsdemonstrationen
inzwischen, angestiftet von PEGIDA, durch bereits viel zu viele deutsche Städte geistert.
Es geht hier in Lingen darum, ein machtvolles Zeichen des Mutes und der Ermutigung gegen dumpfe und unüberlegte Affekte zu setzen. Affekte, die über Worte wie „Überfremdung“ und „Islamisierung“ nicht hinaus kommen und rationalem Kalkül, dass solche Affekte leicht als unrealistisch entlarven könnte, gar nicht mehr zugänglich sind.

FORUM JUDEN CHRISTEN ist angesichts solcher Bewegungen hellwach und in höchstem Maße besorgt. Denn auch vor hundert Jahren wurde die Ausgrenzung abertausender deutscher und von Millionen europäischer Juden und anderer unliebsamer Bürgerinnen und Bürger ihrer Staaten nach genau demselben Muster inszeniert und fabriziert – am Ende tödlich. Und auch damals war die Rede von der fremden Rasse und der Überfremdung.

Im Unterschied zu damals ist es heute obendrein aber sogar so, dass unserer Gesellschaft gar nichts Besseres als Zuwanderung passieren kann und es ist andererseits auch so, dass wir an der Verankerung des Menschenwürdebegriffs und der Unteilbarkeit der Menschenrechte in unserer Gesellschaft keine Zweifel mehr haben dürften, haben sollten – eben wegen der speziellen deutschen Geschichte.

Angehen tut uns das, was da neuerdings auf deutschen Straßen passiert, noch dazu begleitet von schlecht gesungenen Weihnachtsliedern, aber alle! Denn wir alle stehen in der Verantwortung unserer deutschen Geschichte und sind aufgerufen, dabei mitzuhelfen, dass sie sich NIE wiederholt.

Deshalb bitten wir Sie mitzutun. Denn das, was jetzt zu tun ist, kann tatsächlich nur als Gemeinschaftswerk gelingen. Und Gemeinschaft gelingt nur in Solidarität.

Als Termin haben wir den 12. Januar 2015, 18.00 Uhr, vorgesehen (s.a.www.robertkoop.wordpress.com). Bitte, richten Sie Ihre Rückmeldungen, da ich selbst nach Weihnachten nicht in Lingen bin, an den stellver retenden Vorsitzendes des Forums, Herrn Michael Fuest, E-Mail: michael.fuest(at)ewetel.net

Mit herzlichem Dank für Ihr Verständnis für diese ausßergewöhnliche Art und Form von Weihnachtsgruß und mit guten Wünschen für Sie alle für ein dennoch frohes und schönes Weihnachtsfest grüße ich Sie im Namen des FORUMs JUDEN CHRISTEN sehr herzlich!

Ihr Dr. med. Heribert Lange, M.A.
Vorsitzender FORUM JUDEN CHRISTEN
im Altkreis Lingen e.V.“

Satt!

12. Januar 2013

Auch wenn das Emsland  keine Aktivitäten zeigt (guckst Du hier): 2013 „ist ein entscheidendes Jahr: bei der Reform der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik und der Bundestagswahl werden die Weichen für die Zukunft unserer Landwirtschaft und unseres Essens gestellt. 2013 bietet daher die einmalige Chance, eine Agrarwende einzuläuten! Deshalb gehen wir erneut während des Internationalen Agrarministergipfels auf die Straße!

Das „Wir haben es satt!“-Bündnis ist stark gewachsen. Damit auch der Demonstrationszug noch größer und noch bunter wird, brauchen wir Sie!

Seien Sie dabei, wenn es am Sa, 19. Januar 2013 heißt:

„Wir haben Agrarindustrie satt! Gutes Essen.

Gute Landwirtschaft. Jetzt!“

11 Uhr: Auftakt Berlin Hbf/Washingtonplatz

12 Uhr: Demonstration zum Kanzleramt

Wer Mitfahrgelegenheiten mit Bus und Bahn sucht: hier geht’s zur Mitfahrbörse.

Am Samstag morgen gibt es ein leckeres faires und regionales Frühstück in der Markthalle IX mit Musik. Hier geht’s zum Frühstück..“

Übrigens: Die Deutsche Bahn bietet wieder ein Grüne-Woche-Ticket an für 99 Euro (2. Klasse) für Hin- und Rückfahrt von jedem Bahnhof in Deutschland nach Berlin und zurück; frühester Hinreisetag: 16.1.13, spätester Rückreisetag: 29.1.13. Vorverkaufsfrist: spätestens 3 Tage vor Abreise.  Buchbar ab sofort telefonisch bei der Deutschen Bahn unter +49 (0)1805 – 31 11 53 mit dem Stichwort: Grüne Woche oder online. Hier geht’s zum Ticket!

Ab Lingen bis Berlin kann es mit einer Bahncard (25/50) und DB-Sparangebot allerdings preiswerter sein (zum Beispiel Lingen ab 7.04, Berlin Hbf an 11.19 Uhr, Berlin Hbf ab 16.49 Uhr Lingen an 20.55 Uhr).

Wir haben es satt

27. Oktober 2012

Vielleicht hat der eine oder andere von Euch Interesse und auch Zeit und Lust, am Samstag, 10.11.12 nach Hannover zu fahren und mit anderen Gleichgesinnten einen Spaziergang in der Stadt zu machen, dabei die eine oder andere Protesttafel in die Höhe zu halten oder einfach nur dabei zu sein, um dem Anliegen gegen die ungesunde, tierquälerische Massentierhaltung mehr Gewicht zu verleihen. Weitere Informationen unter www.wir-haben-es-satt.de/hannover .

Demo

22. August 2010

Kanzlerin Merkel ist zur Zeit auf „Energie-Reise“. Auf ihrem PR-Weg besucht sie verschiedene Kraftwerke und Einrichtungen der deutschen Energiewirtschaft. Am Donnerstag (26.08.) macht sie  auch beim „Kernkraftwerk Emsland “  Station. Dort trifft sie sich mit den Vorstandsvorsitzenden von RWE und Eon und dem Vernehmen nach auch zum Fototermin mit dem OB-Kandidaten der Lingener CDU.

Gemeinsam mit der Hamburger Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt will allerdings die webbasierte Nichtregierungsorganisation  Campact („Campaigne und Action“)  dafür sorgen, dass sich Kanzlerin Merkel nicht nur die Argumente der Atomlobby anhört, sondern auch die der Bürger und Bürgerinnen: Mit möglichst vielen demonstrierenden Menschen will campact, der aktuell rund 250.000 Mitglieder angehören, die Besucherin vor den Toren des AKW empfangen und ihr den Appell „Atomkraft abschalten“ übergeben, der bereits von 160.000 Menschen unterzeichnet wurde.

Zudem soll mit einer Aktion auf die Risiken der Atomkraft aufmerksam gemacht werden: „Rund 3.000 schwarz-gelbe Ballons lassen wir direkt vor dem AKW als „radioaktive Wolke“ aufsteigen. Eine Merkel-Puppe in Schutzkleidung versucht vergeblich, die Ballons mit einem Schmetterlingsnetz wieder einzufangen. Vor der Szenerie stehen Menschen in Skelettkostümen und fordern die Kanzlerin mit Plakaten auf: „Tödliche Nachbarn abschalten!““

Die eigentliche Demonstration beginnt um 10 Uhr am Hilgenberg 4 (Industriepark Lingen-Süd) in Lingen -also direkt vor dem Kernkraftwerk. Frau Merkel wird für 11.15 Uhr erwartet. Demo-Ende ist gegen 13 Uhr.