total unfair

17. Februar 2018

mal wieder glüht

4. August 2017

Das muss man wissen, wenn der Aluhut mal wieder glüht. Striche machen, diagonale ums Feld. Und das schwachsinnige Ganze für die werte Leserschaft dieses kleinen Blogs rechtzeitig zum Wochenende.

(gefunden beim Krafutttermischwerk)

mögliche Fälle

28. Juli 2017

Kurzer Zusammenschnitt möglicher Fälle von Polizeigewalt während der G20-Gipfels in Hamburg, wobei Polizei und Politik immer noch behaupten, dass es Polizeigewalt dort nicht gegeben hätte und alle, die anderes behaupten, als Denunzianten abtut. Mittlerweile befürchte ich fast, dass sie damit durchkommen werden. Auch darum:

Und nein, es ist nicht wichtig, was diese kurzen Snippets nicht zeigen. Nichts davor nicht Gesehene rechtfertigt vieles davon. Nichts. Wie Pitbulls auf Speed.

Und selbst wenn es sich in manchen dieser Fälle um keine konkreten Gesetzesübertretungen von Seiten der Polizei handeln sollte, könnte man dem gerecht werden, wenn man diese Fälle untersuchen würde. Der politische Wille dazu, allerdings, scheint gerade in Zeiten des aktuellen Wahlkampfes gering bis gar nicht vorhanden. „Just a perfect day“.

Der nicht als gerade linksextrem geltende Tagesspiegel schreibt: Die unerhörte Lüge des Olaf Scholz. Würde ich nie machen…

Olaf Scholz, inzwischen in die Defensive geraten, hat sich etwas Neues ausgedacht. Man dürfe das Wort „Polizeigewalt“ gar nicht erst in den Mund nehmen, da es sich um einen Kampfbegriff der Linksextremen handele. Auch das ist unwahr. „Polizeigewalt“ ist ein Begriff aus der Kriminologie. Er beschreibt physische Gewalt von Polizisten, die das Prinzip der Verhältnismäßigkeit und das Willkürverbot missachten. Er wird von Professoren, Gutachtern und Amnesty International benutzt. Im Bundestag verwenden ihn Mitglieder aller Parteien.

Bisher.

(Geschrieben von Ronny auf Das Kraftfuttermischwerk)

Ferien

21. Juni 2017

Viel Spaß in den Sommerferien. Und nicht zu viel futtern.


(gefunden bei Das Kraftfuttermischwerk)

Geste

30. Mai 2017

Elfenmädchen_Paps sucht seit gestern auf Twitter nach einem ganz bestimmten Kleid für seine autistische Tochter. Sie trägt wohl am liebsten dieses und wie das halt so ist; viel getragene Klamotten sind halt irgendwann nicht mehr so schön. Also bemüht sich der Vater um ein neues Kleid in den Größen 152 / 158 / 164.

Das Kleid allerdings wird nicht mehr hergestellt und in den Lagern des Textilunternehmens wurden wohl keine Restbestände mehr gefunden. Besagtes Unternehmen bemüht sich allerdings dennoch, um der Bitte nach einem neuen Kleid für Maggie nachzukommen – und liefert:

Man kann das jetzt Social-Media-PR-Aktion betiteln, aber wenn eine solche Geste irgendwen glücklich macht, dann nehme ich das so gerne hin, ja.

(Quelle: Das Kraftfuttermischwerk)

Eumel

29. April 2017

Frühling, Du Eumel!

(gefunden bei Das Kraftfuttermischwerk)

eigenen Pfefferspray-Cop

3. April 2017

Im November 2011 besprühte ein Polizist in Kalifornien auf der Straße sitzende Occupy-
Demonstranten offenbar wahllos mit einer Ladung Pfefferspray. Bilder und Videos des Vorfalls gingen zu Recht viral und wurden zum Meme. Wir erinnern uns:

Am 18. November 2011 kam es auf dem Gelände der University of California Davis (kurz: „UC Davis“) zu Studentenprotesten: Diese hatten auf dem Boden eine Menschenkette geformt, und auf diese Weise die Ausfahrt der Uni blockiert. Der Campus-Polizeibeamte John Pike, der mit seinen Kollegen den Occupy-Protest auflösen sollte, wurde dabei gefilmt und fotografiert als er mit stoischer Ruhe die Studenten mit nicht gerade wenig Pfefferspray eingesprüht hat.

Jener Polizist, Lieutenant John Pike, verlor damals seinen Job. Später klagte er auf Schadensersatz und ihm wurden $38.000 zugesprochen. Pike „psychische Schäden“ erlitten und seinen ehemaligen Arbeitgeber nach einem „fortwährenden Trauma“ verklagt. So weit, so Amerika.

Seit gestern hat Deutschland seinen eigenen Pfefferspray-Cop. Während einer Thügida-Demonstration in Sonneberg, Thüringen, versuchen sich Gegendemonstranten an einer Sitzblockade. Ein junger Beamter der Thüringer Polizei ballert offenbar anlasslos eine ordentliche Ladung Pfefferspray auf die am Boden sitzenden Gegendemonstranten

„Der Vorfall ereignete sich gegen kurz nach 19 Uhr in der Coburger Allee. Die Gegendemonstranten blieben nach dem Pfefferspray-Einsatz zum großen Teil sitzen, wurden dann aber von der Straße gezogen und teilweise wohl auch geschlagen. Aufrufe zum Verlassen der Straße soll es keine gegeben haben. Ob sich die Demonstranten anschließend ärztlich behandeln lassen mussten, ist unklar.“

Die Bilder, die Lionel C. Bendtner am Rande der Gegendemo in Sonneberg gemacht wurden, ähneln denen, die im Jahr 2011 von Lieutenant John Pike viral gingen. Ob es in Thüringen ähnliche Konsequenzen wie damals in den USA geben wird, ist fraglich. Und das, obwohl der Einsatz von Pfefferspray hierzulande und immer noch zu Recht umstritten ist. Immerhin handelt es sich dabei um ein chemisches Kampfmittel, das selbst bei Kriegshandlungen verboten ist.

Hier der deutsche Pfefferspray-Cop während seiner „Arbeit“. Wozu auch mit dem Finger über den Teich zeigen, wenn hier Ähnliches im Vorgarten passiert.

gefuden bei Kraftfuttermischwerk

Dienstag

7. März 2017

Das Kraftfuttermischwerk überschrieb dieses Gif gestern mit „Montag“. Dienstag geht aber auch. Oder eben Sonntag; denn vorgestern Abend lief ein nicht mehr ganz so junger Mann eingangs der Lingener Schlachterstraße gegen einen Betonpfeiler; auch er blickte intensivst auf sein Mobiltelefon sowie hinterher ganz irritiert zurück, obwohl er nicht zu Boden gegangen war; er hatte sich nur unangenehm das Bein gestoßen und heftig erschrocken.

Längst ist das Problem weltweit erkannt. So hat die niederländische Kleinstadt Bodegraven testweise LED-Leuchtstreifen in einem Bürgersteig einer Kreuzung eingelassen, die je nach Ampelphase auffallend rot oder grün leuchten und blinken, bevor die Ampel die Phase wechselt. Damit Fußgänger nicht versehentlich über die Straße laufen, obwohl die Ampel rot leuchtet. Es handelt sich um ein „Pilotprojekt zum Schutz von Menschen, die wegen der Interaktion mit ihrem Smartphone so stark abgelenkt sind, dass sie ihre Umgebung nur noch eingeschränkt wahrnehmen“, berichtete heise.de.

(Bildquelle: Das Kraftfuttermischwerk )

mehr Farbe, weniger Angst

23. Dezember 2016

Auch in Hamburg haben sie vorgestern an Weihnachtsmärkten Betonklötze aufgestellt, die gegen eventuelle Anschläge schützen sollen. Eine Nacht später sahen einige dann so aus.

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Quelle: Das Kraftfuttermischwerk

FAKTENZOOM

17. Juni 2016

FaktenzoomVolontäre der Kölner Journalistenschule haben für ihr Projekt Faktenzoom die Aussagen von einigen Politikern untersucht, die zwischen Dezember 2015 und März 2016 am häufigsten in deutschen Talkshows saßen.

Fazit: AfD-Chefin Frauke Petry lieferte mit 26,3 Prozent die häufigsten Falschaussagen. Bayerns Finanzminister Markus Söder (CSU) folgt ihr lag mit 21,9 Prozent falschen Fakten auf Platz 2.

Sieben Politiker, vier Talksendungen, hunderte dokumentierte Aussagen. Das ist Faktenzoom, ein crossmediales Projekt der Kölner Journalistenschule. Wir haben uns gefragt: Halten sich Politiker in Talkshows an die Fakten? Das Ergebnis nach vielen Wochen Recherche ist ernüchternd. Bei manchem Parteivertreter war annähernd ein Viertel der Aussagen, die wir überprüfen konnten, falsch oder überwiegend falsch. Hier haben wir die wichtigsten Ergebnisse unseres Projekts aufgeschrieben.

(Quelle: das_kfmw)