Perspektive

4. Mai 2020

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Das und wie Fotos dann aber auch manipulieren (können) ist Allgemeinwissen. Bei zahlreichen Bildern über Menschen in Parks und an Ufer, die angeblich den Corona-Abstand nicht einhalten, habe ich in den letzten Tagen ein Gefühl von Manipulation gehabt. Jetzt sehe ich meine Skepsis durch diesen Artikel bestätigt.

Er stammt aus Kopenhagen und einen in dänischer Sprache erschienenen Bericht hab ich in diesem kleinen Blog noch nicht wiedergegeben. Doch gestern bin ich auf einen kleinen Hinweis in Felix von Leitners „Fefe-Blog“ gestoßen. Er schreibt:

Habt ihr auch in der Presse die Fotos gesehen, wie die Leute unverantwortlich nahe beieinander sind? Hier ist eine tolle Fotoserie aus Dänemark, wie Fotographen das über die Perspektive herbeitricksen können.

Der Artikel berichtet, wie Fotograf Ólafur Steinar Gestsson und ein Kollege in Kopenhagen Fotos von Menschen machen, die das gute Aprilwetter genießen – und obwohl die beiden Fotografen fast gleichzeitig auf den Kameraknopf drückten, sind die Aufnahmen sehr unterschiedlich.

Die Erklärung für den Unterschied liegt in der Wahl des Winkels und der verschiedenen Kameraobjektive: Eines wird mit einem Teleobjektiv aufgenommen, das andere mit einem Weitwinkelobjektiv. Die beiden Objektive sind „die Extreme der Ausrüstung, die Sie verwenden können“, erklärt Ólafur Steinar Gestsson in dem Beitrag auf der Webseite (Ausriss unten) des dänischen TV-Senders TV2.

Also Freunde, glaubt bitte nicht alles, was Ihr seht…auf Fotos.

Hier geht’s  mit beeindruckenden Beispielen weiter, auf Dänisch allerdings…

 

AADF

4. Februar 2016

Ach, die Dänen, die seit den 1970er Jahren schon die Rechtspopulisten in ihr Parlament wählen. Mogens Glistrup hieß die Pfeife damals.. Das Noch-Lieblingsurlaubsland deutscher Lehrerinnen und Lehrer wird dabei immer noch stetig populistisch-seltsamer Denn immer mehr alte Menschen dort beschweren sich -beispielsweise über Facebook-, dass Europa Afrika mit Milliarden an Entwicklungshilfe überschüttet, während die dänischen Alten von der Hand in den Mund leben müssen.

„Das Uns-gibt-auch-keiner-was-Argument kennen wir auch aus Deutschland, jetzt fasst sich Afrika ein Herz mit einer Kampagne voller Menschlichkeit: Die Adpot-A-Dane-Foundation vermittelt alte Dänen an prosperierende Afrikaner. Auf diese Weise können die Alten genau daneben stehen, wenn Afrikanern die Kohle in den Hintern geblasen wird und sich bequem was abzwacken. Überdies genießen die Alten in afrikanischen Ländern ungleich mehr Respekt als im Europa der sozialen Kälte. Ein wunderschöne Idee von Radio DR P3.“

Hier das Ganze etwas gedrängt für Muttersprachler: Afrika har læst på Facebook, at de ældre i Danmark har det dårligt. Så nu har Afrika besluttet sig for at hjælpe.

(gefunden bei Schlecky Silberstein)

Fußball und Fußball

4. Juni 2011

Noch zwei persönliche Tipps zum Fußball-Wochenende:

Heute, am Samstag, den 4.6., gastiert um 16 Uhr die U-21-Nationalelf von Weißrussland/ Belarus im Lingener Emslandstadion und spielt dort gegen den Tus Lingen. „Dieser fußballerische Leckerbissen ist ein Superabschluss der Saison“, freut sich TuS-Macher Siggi Lüpken. „Für unsere Spieler und die Nachwuchstalente aus Weißrussland wäre eine große Zuschauerzahl natürlich ein großer Ansporn“. Die Weißrussen werden vom ehemaligen Cheftrainer der DDR, Bernd Stange,  trainiert. Er hat sie in die Endrunde bei der diesjährigen Europameisterschaft in Dänemark geführt. Sie bereiten sich derzeit in Aselage auf das EM-Turnier vor. Dort werden sie vom 11.bis 25.06. mit England, Island, der Schweiz, Spanien, Tschechien, der Ukraine und Gastgeber Dänemark um den Europatitel kämpfen.
Ilya Belanowsky, der Team-Manager der weißrussischen Mannschaft, freut sich schon auf das „friendly game against TuS Lingen“. Das Spiel gegen den TuS ist der erste Test seiner Mannschaft nach der Anreise aus Minsk. Heute also eine weitere Gelegenheit für alle Fußballfreunde aus der Region, internationalen Fussballflair zu schnuppern und auch die TuS-Talente zu sehen, die aus der A-Jugend im kommenden Jahr zur Seniorenmannschaft stoßen.
Das Vorspiel bestreitet ab 14:30 Uhr übrigens das TuS-Team „Mittendrin“.  Hier geht es zum Liveticker.
Und morgen, Sonntag, 5.6.,,  tritt dann um 15 Uhr Eintracht Schepsdorf im ersten von drei Relegationsspielen an. Das Ziel ist der Aufstieg in die Kreisliga Emsland, den die Schepsdorfer als Vizemeister der 1. Kreisklasse Emsland-Süd nur knapp verpasst haben. Grund hierfür war ein verkorkster Saisonbeginn. Jetzt müssen die motivierten Eintrachtler also nachsitzen und haben diesen Spielplan zu absolvieren -mit dem ausgelosten kleinen Vorteil von zwei Heimspielen:

Sonntag, 5. Juni, 15 Uhr

Eintracht SchepsdorfGrenzland Twist
SV EsterwegenSV Surwold

Mittwoch, 8. Juni, 19.30 Uhr

SV Esterwegen- Eintracht Schepsdorf
SV Surwold – Grenzland Twist

Montag, 13. Juni, 15 Uhr

Eintracht Schepsdorf – SV Surwold
Grenzland Twist – SV Esterwegen

ps Liebe Relegationsteams, ich wünsche Euch spannende und faire Spiele und dass der Beste in die Kreisliga aufsteigen möge. Aber vor allem wünsche ich Euch allen auch  jemand, der sich um die Vereinswebseite kümmert. Würde man nämlich deren Qualität zugrunde legen, müsstet ihr sämtlich 3. Kreisklasse spielen und Grenzland Twist dürfte gar nicht mehr ran 😉

Børgermeister

24. November 2010

Dass jemand Musik macht, was von Chören versteht und mit rund 55 % und gegen den CDU-Kandidaten OB wird, gibt es seit Sonntag in Flensburg. Aber Sie wissen ja: „Das hamm wa‘ schon bei uns in Lingen“ !

Simon Faber (42, Foto re.) wird ab dem 15. Januar 2011 Oberbürgermeister in Flensburg. Er ist ausgebildeter Musiker, Opernsänger, Chorleiter und…“

mehr auf der Seite der taz.

Denn taz-Mitarbeiter und Børgermeister-Verfasser Daniel Kummetz  sagte Nein auf meine Anfrage, ob ich den taz-Text und das  Material verwenden dürfe. Ich hatte Kummetz‘ Artikel verändert, weil es galt, ihn zu präzisieren und Formulierungsschwächen zu beheben, und den Verfasser zugleich gebeten, ihn verwenden zu dürfen. Er empörte sich, ich schrieb zurück mit der Bitte um einen Vorschlag. Der ungewöhnlich bestimmende Zeitgenosse DKU beendete heute den beiderseitigen Meinungsaustausch zur Verwendung des Textes in meinem kleinen Blog mit dieser unfreundlich-drohenden E-Mail:

Hallo Herr Koop,

schön, dass Sie den Text so gut finden, dass sie ihn weiterhin auf ihrer Website haben. Weniger schön finde ich, dass Sie ihn weiterhin als ihren eigenen verkaufen und sich nicht aufs reine Zitieren und Verlinken beschränken.

Ich denke, ich habe Ihnen die Optionen klar genannt. Es gibt keinen Grund für mich, meine Rechte Ihnen gratis zu überlassen. Denn: Sie können meinen Text problemlos ihrer Leserschaft über einen Link und Zitate zugänglich machen. Der Text steht auf der Website eines nicht-kommerziellen im Sinne von nicht-profit-orientierten Medienprojekts – nichts anderes ist die taz. Wenn Sie den Text so gut finden, dass Sie ihn auf ihrer Seite haben möchten, können Sie gerne Online-Nutzungsrechte erwerben.

Sollte ich bis morgen (29.11.2010) 18 Uhr nichts von Ihnen hören und der Blog weiter Artikelteile von mir enthalten, die weit über ein Zitat hinaus gehen, werde ich den Text zu normalen (kommerziellen) Konditionen in Rechnung stellen. Sollten Sie vorher klar signalisieren, Nutzungsrechte erwerben zu wollen, können wir über angepasste Preise reden.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

—-
Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Nun denn, ich hatte den Blogtext  dem nicht-profit-orientierten Medienprojekt entnommen, überarbeitet und verändert und nicht als meinen eigenen verkauft, sondern ihn vielmehr gekennzeichnet mit „Quelle und Material der taz, DKUund gefragt, ob das ok gehe; ging es nicht,  und wenn es nicht anders geht, dann lassen wir das eben.  Schade.

(Foto: © SSW)

 

2. Nachtrag: Daniel Kummertz schreibt mit heute (29.11.) diese E-Mail:

Hallo Herr Koop,

zugegeben meine Mail war nicht sehr freundlich. Die Mail samt Signatur vollständig zu veröffentlichen ist nicht korrekt – bitte nehmen Sie die sofort wieder raus.

Mit besten Grüßen

Daniel Kummetz

—-
Daniel Kummetz
die tageszeitung
Redaktion taz Nord
Harkortstr. 81
22765 Hamburg

Tel. 040-389017-XX
Mobil 0151 5562XXXX

Dann will ich mal nicht so leakig sein wie andere und jedenfalls die T-Nummern datenschützerisch etwas einkürzen…