13 Osterfeuer

18. April 2019

Auch in diesem Jahr veranstalten am Ostersonntag, 21. April, wieder viele Vereine und Verbände in Lingen (Ems) ihre traditionellen Osterfeuer. Insgesamt 13 dieser Brauchtumsfeuer hag die Stadtverwaltung genehmigt, so viele wie im vergangenen Jahr. Sie laden zum geselligen Beisammensein ein.

Das Brenngut darf erst am Karfreitag angeliefert werden oder muss am Karsamstag nochmals vorsichtig umgeschichtet werden, um Vögel, Igel und andere Kleintiere die Flucht zu ermöglichen.

In den Abendstunden des Ostersonntags finden Osterfeuer statt in

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“, 19.00 Uhr
  • Brockhausen: Ackerfläche an der Straße „Beckhookweg/Zum Dorfplatz“, 20.00 Uhr
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“, 18.00 Uhr
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“, 18.30 Uhr
  • Darme: Skaterbahn an der Straße „Am Darmer Sportzentrum“, 19.00 Uhr
  • Estringen: am Sportplatz Estringen, 20.00 Uhr
  • Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus/Marientreff an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“; 19.30 Uhr
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“, 19.30 Uhr
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche „Osterberger Esch“, 19.00 Uhr
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche „Rabergweg“, 20.00 Uhr
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“, 19.00 Uhr
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion, 18.00 Uhr
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“, 20.00 Uhr

(Quelle; Foto: Osterfeuer 2018 in Münnigbüren, CC RobertsBlog)

Die Finte

30. Januar 2019

Gestern Abend hörte ich, in der Ferne weilend, von einer Finte in der Januar-Ratssitzung. Die muss so lustig gewesen sein, dass OB Krone laut gelacht haben soll. So ist das eben, wenn man sonst viel an Öffentlichkeitsfotos aber eher nicht viel an Sachpolitik zu bieten hat. Da hatten also gestern die BürgerNahen gegen einen Bebauungsplan Nr. 10 Clusorth-Bramhar votiert, mit dem in Clusorth nahe der B213 ein fast 2 Hektar großes Gewerbegebiet ausgewiesen wurde und zwar dort, wo bisher Äcker und Wiesen waren. Daher gab es dann BN-Einwände, wegen des Landschaftsverbrauch und der Zersiedelung.

Doch CDU und OB Krone meinten, darum gehe es nicht, sondern um die Erweiterung des Fensterbaubetriebs Josef Bojer, die die BN verhindern wolle. Fenster Bojer ist bekanntlich ein ausgesprochen guter Handwerksbetrieb in unserer Stadt. Als ich mich aber deshalb vor 25 Jahren für eine zweckgebundene Erweiterung des Unternehmens in Clusorth einsetzte, lehnten das die Verantwortlichen im Rathaus kategorisch ab.

Jetzt also statt dessen ein Bebaungsplan nur für die Firma Bojer, sagten CDU und OB. Tja, oder vielleicht doch nicht… Denn da gibt es einen Beschlussvorschlag, in dem Fenster Bojer nicht vorkommt, und es gibt vor allem eine städtische Broschüre; sie zeigt ein Foto (oben) vom neuen Gewerbegebiet. Auch nichts von Fenster Bojer, aber stattdessen die zur Bebauung angebotenen Flächen mit den Buchstaben A, B, C und D. Sämtlich Gewerbeflächen in dem Bebauungsplan, die verkauft werden sollen und gerade nichts mit Fenster Bojer zu tun haben; links oben auf dem Foto sieht man übrigens die Produktionshallen des Unternehmens. Wir erkennen also nur eine durchsichtige CDU-OB-Finte für unnötigen Flächenverbrauch und schädliche Zersiedelung. Der Firma Bojer hätte man mit Augenmaß die Betriebserweiterung  ermöglichen können. Offenbar ging es darum aber nicht…

 

Osterfeuer

1. April 2018

Gleich 13 Osterfeuer finden in diesem Jahr in Lingen (Ems) statt. Sie werden allesamt von lokalen Vereinen veranstaltet und beginnen heute Abend. Es fehlt das Laxtener Osterfeuer, einst eines der größten in der Stadt; aber in diesem Jahr ist auch das traditionelle Osterturnier der A-Junioren in Laxten abgesagt.

Folgende  Osterfeuer sind in Lingen (Ems) genehmigt (in alphabetischer Reihenfolge):

–       Altenlingen: auf dem Acker an der Straße „Kirchwand“, 19.00 Uhr

-–      Brockhausen: Acker an der Straße „Beckhookweg/Brockhauser Teiche“, 20.00 Uhr

–       Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“, 18.00 Uhr

–       Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“, 20.00 Uhr

–       Darme (Foto): Skaterbahn an der Straße „Am Darmer Sportzentrum“, 19.00 Uhr

–       Estringen: am Sportplatz Estringen, 20.00 Uhr

–       Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus  an der Straße
„Am Gemeinschaftshaus“; 19.30 Uhr

–       Hüvede: auf dem Acker „Achterkehrstraße“, 19.30 Uhr

–       Münnigbüren: auf dem Acker  „Holzkamp“, 19.00 Uhr

–       Neuholthausen: auf dem Acker   „Im Brooke“, 20.00 Uhr

–       Ramsel: an der „Wiesenstraße“, 19.00 Uhr

–       Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion, 18.00 Uhr

–       Schepsdorf: auf dem Acker „Zum Gut Herzford/Deichstraße“, 20.00 Uhr

 

update: War schön heute Abend in Münnoigbüren…


(Foto ganz oben: © Richard Heskamp, Osterfeuer in Darme; Foto unten: Osterfeuer in Münnigbüren 2018, CC Robertsblog))

apfelfest_450Was machen wir heute mit den lieben Kleinen?

Gleich fünf Feste in der Region werben um die Besucher. Im Lingener Ortsteil Clusorth-Bramhar findet das 10. Apfelfest statt. Mir ist dies inzwischen mit nicht sonderlich apfeligen Hubschrauberrundflügen, 70 Verkaufsständen und dem „Aufmarsch der bisherigen Apfelköniginnen“ etwas zu rummelig. Außerdem plumpst mein alter Widerpart Heinz Rolfes CDU-werblich immer in die Veranstaltung, deren Besuch 3 Euro kostet.

Nun denn…: Gleich um 10.30 Uhr startet auf dem Lingener Marktplatz eine ca. 40 Kilometer lange und ADFC-LWT-begleitete Radtour  über Lengerich nach Clusorth-Bramhar.  Am Ziel wartet auf die Teilnehmer ein Mittagessen, eine Verlosung sowie Kaffee und natürlich leckerer Apfelkuchen mit Sahne. Der Eintritt zum Apfelfest ist selbstverständlich im Preis enthalten. Die Teilnahme ist nicht ganz billig. Erwachsene zahlen  15,00 Euro, Kinder von 6 bis 14 Jahren 12,50 Euro enthalten sind allerdings auch neben der „geführten Radtour“ Lingen-Clusorth-Bramhar, der Eintritt zum Apfelfest, Mittagessen, Verlosung, Kaffee und Kuchen.. Ob man noch mitfahren kann, weiß ich nicht. Anmeldeschluss war bereits am 15. September, aber man kann es ja versuchen.

Vielleicht ist der Historische Kartoffelmarkt in Elte nahe Rheine eine Alternative? Die alljährlich am vierten Wochenende im September stattfindende Veranstaltung hat schon gestern begonnen, findet -vom Heimatverein organisiert- auf dem Dorfplatz und vor dem Heimathaus statt und dreht sich ganz um die Knolle. Neben  kulinarischen Kartoffel-Spezialitäten der ortsansässigen Gastronomen Markus Wältring vom Gasthaus „Zum Splenterkotten“ und Rudolf Brinkmann vom Hotel-Restaurant „Zum Hellhügel“ geht es auch im Backhaus des Heimatvereins wieder heiß her; denn der Steinbackofen wird für Brot und Kuchen angefeuert. 1984 erwarb der Heimatverein Elte übrigens den ehemaligen Backspieker des Hofes Lampe in der Bauernschaft Heine und setzte das fst 170 Jahre alte Gebäude direkt neben dem Heimathaus wieder auf. Im Heimathaus selbst zeigt eine Ausstellung Aufnahmen aus alten Zeiten und besondere Kartoffelsorten. Historische Landmaschinen, Traktoren, ein Bauernmarkt, Blaskapelle und Jagdhornbläser  ein Kinderflohmarkt, Karussell usw. bilden dasweitere  traditionelle Programm. Die Anreise nach Rheine-Elte kann mithilfe der Westfalenbahn und einer Fietse (Karte 4,50 😦 )  ebenfalls sportlich erfolgen.

bildschirmfoto-2016-09-25-um-06-48-01 Und wo wir schon in Rheine sind: Heute werden auch zahlreiche bunte, große und kleine Drachen am Himmel über dem Gelände der Hünenborg zu sehen sein. Wie jedes Jahr wird es, so die Veranstalter, „wieder ein Tag für Klein und Groß, Kinder und Familien“ – mittlerweile zum 10. Mal in Folge. 

Es ist ein typisches, umfassendes aber auch wenig originelles Fest für die bzw. in der Region, an dem sich viele Vereine, Kindergärten, Schulen und Unternehmen beteiligen: Hüpfburg, Infostände, Glücksrad, Kistenrutsche, Fotowand, Bastelangebote, Kinderschminken, Kettenkarussell, Kindertombola („Jedes Los gewinnt“), Wasserspielen und Mitmach-Angebote der Jugendfeuerwehr, Freiwilligen Feuerwehr und des THW zeigen Einsatzfahrzeuge auch bei Vorführungen. Es gibt Bratwürstchen, Kuchen, Cakepops, Waffeln und diverse Getränke zu –familienfreundlichen Preisen, versprechen die Veranstalter

In Bentheim-Gildehaus veranstaltet von 11 – 18 Uhr  der „Verkehrs- und Verschönerungsverein Gildehaus und Umgebung eV“  den deutlich kleineren traditionellen Back- und Mühlenfest auf dem Mühlenberg herzlich ein.Sowohl das Backhaus als auch die 250 Jahre alte Ostmühle haben geöffnet. Besucher  können sich das Baudenkmal zeigen lassen und den Freizeitbäckern über die Schulter sehen, die  Steinofenbrot und leckeren Butterkuchen backen.

Die Landfrauen aus Westenberg-Achterberg  spinnen, weben, buttern und schenken frisch gepressten Apfelsaft aus. Der NABU-Kreisverein Grafschaft Bentheim wird mit seinem „rollenden Storchenwagen“ sowie die Kreisjägerschaft der Grafschaft Bentheim mit einem Infomobil vor Ort sein.

Die  fünf am weitesten fliegenden Luftballons des Luftballonwettbewerbs können  Gutscheine gewinnen, die anlässlich des Weihnachtsmarktes am 10.12.16 bekannt gegeben werden. Auch hier gibt es die übliche „Hüpfburg für die Kleinen“…

herfstmarktSchließlich lohnt immer ein Ausflug in die „Vesting Bourtange“  Auf dem malerischen Marktplatz der über die A 31 (Abfahrt Dörpen/Heede, Tipp) erreichbaren Festung findet heute von 11 – 18 Uhr der Herbstmarkt mit rund 40 „Verkaufsständen statt. Sein Motto: ‚für Jung und Alt und alles, was die Natur uns bietet‘.

Natürlich spielen Kürbisse eine große Rolle, und auch sonst kann man alles finden, was zu einem niederländischen Herbstmarkt gehört: Dekorationen für Haus und Garten, Gartenmöbel, Antiquitäten, Trödel, Marmeladen und Chutneys, Kleidung etc.

Während des Marktes kann man auch die Museen der Festung besuchen: „De Baracquen“, die Synagoge, die Kapitänswohnung, Filmsaal Dagen van Roem, Pulvermagazin und Terra Mora, wo die Verbindung zwischen Moor und Festung deutlich wird.

Der Eintritt zum Herbstmarkt beträgt 2 Euro bzw. gar nichts, wenn man eine Eintrittskarte für die Bourtange-Museen kauft. Um 15.00 Uhr feuern Mitglieder des Bourtanger Exercitiepelotons Kanonen ab. Mit Chillen ist dann sicher nicht so…

Osterfeuer

24. März 2016

Osterfeuer auf dem Darmer EschOsterfeuer haben nicht nur in unserer Region eine lange Tradition. Sie gelten gleichermaßen als ein Symbol für die Wiederauferstehung von Jesus Christus wie auch dazu, den Winter zu verabschieden oder auszutreiben und gleichzeitig den Frühling einzuläuten. Die Asche der abgebrannten Osterfeuer wurde anschließend auf den Feldern verstreut, um diese für die kommende Saison fruchtbar zu machen. Heute wird das Osterfeuer meist nicht mehr aus religiösen oder abergläubischen Gründen gefeiert.

Auch 2016 veranstalten am Ostersonntag wieder viele Vereine und Verbände in Lingen ihre traditionellen Osterfeuer. Wie 2015 laden insgesamt 13 Brauchtumsfeuer zum geselligen Beisammensein ein – -mit Ausnahme von Brockhausen-  an denselben Plätzen wie im vergangenen Jahr:

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“
  • Brockhausen: beim Dorfgemeinschaftshaus an der Straße „Zum Dorfplatz 5“
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“
  • Darme: auf der Ackerfläche an der Ecke „Zum Heidhof/Groten Esch“ (Foto)
  • Estringen: am Sportplatz Estringen
  • Holthausen-Biene: am Gemeinschaftshaus/Marientreff an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche Ecke „Holzkamp/Brockortstraße“
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche am „Rabergweg“
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“I

Der Zutritt ist überall frei.

 

(Foto: © Richard Heskamp, Osterfeuer in Darme)

25 Jahre Deutsche Einheit

30. September 2015

25JahreDtEinheitDE25 Jahre Deutsche Einheit – ein Grund zum Feiern. Hier das Programm der Stadt Lingen (Ems).

Der 3. Oktober beginnt um 10 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst in der Reformierten Kirche in der Kirchstraße. Um 11.30 Uhr schließt sich ein öffentlicher Festakt im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses an. Auch Delegationen aus den Partnerstädten Marienberg (Sachsen) und dem polnischen Bielawa nehmen teil. Festredner ist der Journalist und Autor Constantin Hoffmann. Dem 59jährigen Redakteur beim MDR in Leipzig wurde erst nach zahlreichen erfolglosen Anträgen durch die DDR 1981 seine Ausreise in die Bundesrepublik erlaubt.  Der Heimatchor Marienberg gestaltet das musikalische Rahmenprogramm.

Anschließend um 13 Uhr führt Lingens Stadtarchivar Dr. Mirko Crabus im Foyer des Rathauses in die Ausstellung „25 Jahre Wiedervereinigung“ ein.
Beide Veranstaltungen sind öffentlich. Der Eintritt ist frei.

Mit den Gäste aus den Partnerstädten gibt es im Haus der Vereine in Clusorth-Bramhar bei Kaffee und Kuchen einen heimatlichen Nachmittag mit Auftrittn der „De Dreihdanzers ut Lingen“ und des Heimatchor Marienberg.

Um 20 Uhr findet dann im Theater an der Wilhelmshöhe ein Sinfoniekonzert „Freiheit, schöner Götterfunken“. Nach dem Bonhoeffer-Liedoratorium von Matthias Nagel (Musik) und Dieter Stork (Text) führen die Kammerphilharmonie Emsland, die Chöre des Städtischen Musikverein Meppen und Euphonia Zwolle (NL) sowie die Solisten Meike Leluschko (Sopran), Isabel Baumgartner (Alt), Aart Mateboer (Tenor) und Bert van de Wetering (Bariton) die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven auf. 

Für das Sinfoniekonzert sind noch Karten (23,50 € / 11,75 € erm.) erhältlich.
Programm am Samstag 3. Oktober

10.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst
in der Reformierten Kirche, Kirchstraße

11.30 Uhr Feierstunde. Festvortrag von Constantin Hoffmann
im Ratssitzungssaal des Neuen Rathauses
15.00 Uhr Kaffee und Kuchen mit
„De Dreihdanzers ut Lingen“ und dem Heimatchor Marienberg
im Haus der Vereine, Clusorth-Bramhar
20.00 Uhr Sinfoniekonzert Freiheit, schöner Götterfunken
im Theater an der Wilhelmshöhe
(Eintrittskarten: 23,50 € / 11,75 € erm.)
Programm
Dietrich Bonhoeffer – ein Liedoratorium
Matthias Nagel (Musik) und Dieter Stork (Text)

Die Erde bleibt unsre Mutter
Wenn man in einen falschen Zug einsteigt
Ich glaube an die Universalität der Brüderlichkeit
Stumm glimmt das Licht des Morgens auf
Wer bin ich?
Von guten Mächten wunderbar geborgen
Gefasst und Ruhig
Uns bleibt der Weg

Reinhard Büring, Sprecher
Balthasar Baumgartner, Klavier
Wolfried Kaper, Leitung
Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 in d – Moll Op. 125

Allegro ma non troppo, un poco maestoso
Molto vivace – Presto
Adagio molto e cantabile
Presto – Allegro assai


Orchester:
Kammerphilharmonie Emsland
Chöre:
Städtischer Musikverein Meppen, Einstudierung Balthasar Baumgartner
Euphonia Zwolle, Einstudierung Wolfried Kaper
Solisten:
Meike Leluschko, Sopran
Isabel Baumgartner, Alt
Aart Mateboer, Tenor
Bert van de Wetering, Bariton
Leitung:
Olaf Nießing

Osterfeuer

5. April 2015

In diesem Jahr finden am Ostersonntag 13 traditionelle Osterfeuer in Lingen statt. Ihr Eindruck trügt sie nicht: Es waren schon mal deutlich weniger. In den Abendstunden können heute folgende Osterfeuer besucht werden:

  • Altenlingen: auf der Ackerfläche an der Straße „Kirchwand“
  • Brockhausen: Ackerfläche an der Straße „Brockhauser Teiche“
  • Brögbern: beim Heimathaus Brögbern an der „Duisenburger Straße“
  • Clusorth-Bramhar: am Parkplatz „Haus der Vereine“ in der „Bramharstraße“
  • Darme: auf der Fläche an der Ecke „Zum Heidhof/Groten Esch“
  • Estringen: am Sportplatz Estringen
  • Holthausen-Biene: an der Straße „Am Gemeinschaftshaus“
  • Hüvede: auf der Ackerfläche „Achterkehrstraße“
  • Münnigbüren: auf der Ackerfläche Ecke „Holzkamp/Brockortstraße“
  • Neuholthausen: auf der Ackerfläche am „Rabergweg“
  • Ramsel: an der „Wiesenstraße“
  • Reuschberge: an der „Teichstraße“ gegenüber dem Emslandstadion
  • Schepsdorf: auf der Ackerfläche „Zum Gut Herzford/Deichstraße“

Osterfeuer

[Osterfeuer Rinaldo Wurglitsch CC Attribution 2.0 Generic (CC BY 2.0)]

Kummt kieken

10. Januar 2015

Vor 13 Jahren habe ich im Kulturausschuss meiner Stadt vergeblich dafür gestritten, den Sommer über auf unserem fröhlichen Marktplatz ein Festival des plattdeutschen Theaters zu veranstalten, nachdem ich zuvor mit meinem Vorschlag meine damaligen Fraktionskollegen überzeugt hatte. Doch gleich erhoben sich in den Ratsgremien vorzugsweise christdemokratische Bedenkenträger, grummelten Einwände und die Idee verschwand in den Tiefen des Archivs städtischer Protokolle. Wo kämen wir denn auch hin, würde die Mehrheit Vorschläge der Minderheit aufgreifen und umsetzen…

Daran jedenfalls musste ich denken, als mir vor einigen Tagen eine kleine Broschüre in die Hände fiel, die von der Emsländischen Landschaft vertrieben wird: Plattdütsch Theater – Speeltied Januar 2015 – April 2015. Vorgestellt werden darin 29 Produktionen plattdeutscher Amateurtheater im Emsland und der Grafschaft Bentheim; die 30. ist in Heede; sie hat man vergessen -wie ich lese- „durch ein Versehen“. „Ruutgeeven ist düsse Speelplan van de AG Plattdeutsche Theater eV in Lingen. De Arbeitsgemeinskup Plattdütsket Theater eV is äin Tousammenschluss än de plattdütsken Theaterspeeler on use Gegend.“

Die Arbeitsgemeinschaft hat sich zusammen geschlossen, um das Plattdeutsche und das „Theater vom Dorf“ bekannt zu machen, wie es traditionell in den Wintermonaten gespielt wurde und wird. Man findet auf der neu gestalteten „Websiete“ den Hinweis, dass das Niederdeutsche Theater seinen Platz im bundesdeutschen UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes gefunden hat. Man liest dort wie in der erwähnten Broschüre Informationen zu den einzelnen Theatergruppen und ihren Aufführungen. Man erfährt die Ansprechpartner für die Theaterarbeit vor Ort und wo genau gespielt wird.

Heute am Samstag, 10. Januar starten die ersten Aufführungen des Jahres 2015 in Bokeloh („Mien Fro, mien Hobby un ik„) und Salzbergen („Mien Söten, de Lampe hangt schääf!„; Video). Morgen am Sonntag folgen Spelle („Spökelkraam in´t Raathuus„) und vor allem Nordhorn mit der ersten von 13 (!) Aufführungen von  „De Wanne is vull„. In Lingen hält in diesem Jahr Clusorth-Bramhar als einziger Ortsteil das plattdeutsche Laientheater in Ehren. Dort aber ist im Haus der Vereine erst am Sonntag, 15. März Premiere.

Was lese ich auf der „Websiete“? „Kummt kieken – wi hebbt echte Talente!“ Na dann Toitoitoi!

Gewusst?
Das Niederdeutsche Theater ist im vergangenen Dezember in das bundesdeutsche UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden –  als ein „Beispiel lebendiger Weitergabe von Tradition mit lokalerregionaler Verankerung und Identitätsstiftung. Das ‚Niederdeutsche Theater“‘ festigt den Status der Lebendigkeit des Niederdeutschen als Regionalsprache und stärkt somit gleichzeitig das Gemeinwesen.“ Hervorgehoben wurde, dass die kulturelle Ausdrucksform hauptsächlich ehrenamtlich praktiziert wird. Das Niederdeutsche Theater habe vor allem im ländlichen norddeutschen Raum sozialintegrative Funktion und trage zur generationenübergreifenden Erhaltungs- und Weiterentwicklung des lokalen Sozialgefüges bei.
(Auszug aus „De Theater-Zedel“, Ausgabe Januar 2015)
Das bundesweite Verzeichnis wird im Rahmen der nationalen Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes in Deutschland erstellt. Ihre kulturelle Ausdrucksform trägt damit auch nicht den Titel „Weltkulturerbe“. 

„Verbotene Liebe!“

12. April 2014

online_banner_2014_low

Plattdeutsches Theater Clusorth-Bramhar
„Verbotene Liebe!“
oder „Warst du mi ok Morgen fröh noch leef hebben?“

Zum 30jährigen spielt das plattdeutsche Theater Clusorth-Bramhar dieses Jahr eine Komödie von Brian Clemens und Dennis Spooner (dt. von Hans Thoenies, niederdeutsch von Gerd Meier)

Inhalt: Timm Voigt ist frisch verheiratet und kehrt eine Woche zu früh aus den katastrophalen Flitterwochen zurück. Leider hat er für diese Zeit sein kleines Landhaus seinen beiden Chefs zur Verfügung gestellt. Beide haben die Ehefrau des anderen dabei und ahnen nichts von der Anwesenheit der jeweils anderen. Um die Situation zu retten, müssen Timm und seine Frau nun beide Paare an verschiedenen Stellen zu verschiedenen Zeiten bewirten. Als ob das nicht genügend Probleme wären, taucht auch noch ein Klempner auf, um die defekten Wasserhähne zu reparieren. Dass das alles in einem heillosen Kuddelmuddel endet, ist vorprogrammiert…..

Lingen (Ems) – Ortsteil Clusorth-Bramhar
Haus der Vereine
Sa 12.04.2014 | 20.00 Uhr
So 13.04.2014 | 16.00 Uhr

Nachdenken

21. Februar 2013

Immer weniger Kinder und Lingen leistet sich [etwa wegen des prominenten Ortsteilbewohners CDU-MdL Heinz Rolfes?] unbeeindruckt in seinem Clusorth-Bramhar eine Grundschule mit künftig 3 bzw. 4 Kindern pro Jahrgang, und wir konnten gestern zum Frühstück einen Kommentar lesen, trotz weniger Schüler und weniger Schulen mehr Leute im städtischen Schulamt einzustellen. Dabei sitzt dort schon eine hochqualifizierte und deshalb wie ein Oberstudienrat mit A14 besoldete Beamtin auf einer A13-Stelle, für die sie also überqualifiziert ist.

Ludger, da musst Du also noch mal nachdenken. Bitte zurück auf Los!

ps Heute berät übrigens der Lingener Finanzausschuss den kommunalen Stellenplan 2013. Nach dem Entwurf gibt’s [Sie ahnen es!] wieder mehr Personal im Rathaus. Weil alle so ausgelastet sind, da „die Politik“, also der Stadtrat, immer soooo viele Aufgaben für die Verwaltung hat. Das wird tatsächlich ernsthaft vorgetragen, obwohl die närrischen Tage seit gut einer Woche vorbei sind. Und manches Ratsmitglied (vor allem, wenn es noch nicht so lange dabei ist) senkt dann irritiert den Blick Richtung Fußboden und empfindet sichtlich Unbehagen, dass der Rat es überhaupt gewagt hat, der Verwaltung Arbeit zu machen aufzutragen. Meine BN-Freunde und ich tendieren bei solchem Gerede dann doch eher dahin, mit dem Zeigefinger an die Stirn zu tippen.

Wie sagt’s Blog-Kommentator „kib“ seit einigen Tagen? Genau: Tröröööh!

Bildschirmfoto 2013-02-20 um 23.42.48