Heute ist Internationaler Frauentag. Auch in 2016 gibt es ein kleines Programm, das das Lingener Frauenforum anbietet. Dazu zählt heute Abend David O. Russells Film Joy – Das Außergewöhnliche im Centralkino in der Marienstraße (20 Uhr). Der Film erzählt die aufregende, über vier Generationen führende Familiengeschichte des Mädchens Joy, das zur Frau wird, ein Geschäftsimperium aufbaut und als Matriarchin eigenständig leitet. In dieser intensiven, hochemotionalen und vor allem sehr menschlichen Komödie zeichnen Verrat, Vertrauensmissbrauch, der Verlust von Unschuld und verletzte Liebe Joys Lebensweg zum wahren Familienoberhaupt und zur Chefin ihres Unternehmens, mit dem sie sich in einer gnadenlosen Geschäftswelt erfolgreich behauptet. Während Joys innere Stärke und wilde Vorstellungskraft sie durch schwere Zeiten tragen, werden Verbündete zu Kontrahenten und Gegner zu Verbündeten – sowohl innerhalb als auch außerhalb der Familie.

Oscar®-Preisträgerin Jennifer Lawrence spielt die Hauptrolle und ist an der Seite von Robert De Niro, Bradley Cooper, Edgar Ramirez, Isabella Rossellini, Diane Ladd und Virginia Madsen zu sehen.

Am kommenden Samstag, 12. März ab 19.30 Uhr (Einlass 19 Uhr) veranstaltet das Frauenforum in Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Stadt Lingen (Ems)  ein Frauenfest im Saal der Wilhelmshöhe. Im letzten Jahr feierten dort Frauen aus rund 30 Ländern.
Geboten werden Buffettische zu unterschiedlichen Ländern mit landestypischen Speisen. Es gibt ein internationales Fingerfood-Búffet, das u.s. von afrikanischen Kochbananen, libanesischen Falafel, Fish pie aus der Karibik und einem vegetarischen Tisch mit Speisen aus Europa alles bietet, um eine kleine kulinarische Weltreise zu unternehmen.
Daneben wird auch ein abwechslungsreiches Programm geboten. Neben einer internationalen Modenschau mit traditionellen Gewändern und Kleidern rund um die Welt zeigen zwei Tanzgruppen ihr Können, Poetry-Beiträge fordern zum Nachdenken auf. Die Aktion „one billion rising“ zeigt den Kampagnen-Film und anschließend wird die Choreographie zum bekannten Soundtrack getanzt.

Nach dem Programm wird Djane Ellen flotte Musik auflegen, so dass die Möglichkeit für alle Frauen besteht, das Tanzbein zu schwingen.

Die Teilnehmerinnenzahl ist begrenzt. Die Macherinnen des Frauenfestes freuen sich auf Frauen jeden Alters, insbesonders auf Zugewanderte. Karten sind bei der Touristik Information zum Preis von 12,- Euro/ermäßigt 10,- Euro (incl. Fingerfood-Imbiss und Begrüßungssekt) erhältlich.

Bonne Nuit Papa

3. Juli 2015

Bonne Nuit Papa
Dokumentation, D 2014, 100 Min., FSK 6, Regie: Marina Kem
Lingen (Ems) – CentralKino, Marienstraße
Samstag, 4. Juli – 20 Uhr

Eintritt: 6 Euro
[In Anwesenheit von Regisseurin Marina Kem sowie Motion Designer und Postproduction Supervisor Alex Holthaus.]

„Bonne Nuit Papa“ ist ein Film über Versöhnung, Abschied und Verbundensein. Er dokumentiert Marina Kems Suche nach der Geschichte ihres Vaters. Ein Vater, der ihr doppelt fremd war; fremd durch seine kambodschanische Herkunft, fremd in seinem Schweigen. Dr. Ottara Kem hatte nie über seine Heimat gesprochen. Doch auf dem Sterbebett wünschte er sich, in Kambodscha begraben zu werden. Für die Tochter beginnt damit eine intensive, versöhnliche und poetische Reise. Auf den Spuren seines Lebens gelangt sie immer tiefer in die Geschichte der Ideologiekriege und findet am Ende eine neue Familie und Versöhnung mit ihren Wurzeln.

BVB-Kultfilm

6. Mai 2015

„Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“
Lingen (Ems)  –  Centralkino, Marienstraße 8
Donnerstag, 7. Mai ’15  –  20 Uhr
Ob die »Pöhler Supporter 09«, die »BVB Bulldogs«, die »Borussen Brummer« oder »BVB Fanclub« in Baccum. Die BVB-Fans in unserer Stadt sind zahlreich. Entsprechend groß ist das Interesse an der Sondervorführung des BVB-Kultfilms „Am Borsigplatz geboren – Franz Jacobi und die Wiege des BVB“ am kommenden Donnerstag in Lingen (Ems).
Für den Film spendeten über 3000 Fans und Institutionen mehr als 250.000 EUR in einem Crowdfunding-Projekt. Der Streifen dreht sich um die spannende, in den entscheidenden Stunden gar dramatische Entstehung des heutigen BVB. Sie handelt von seinem Gründer Franz Jacobi und 17 Mitstreitern, die sich mit List und Hartnäckigkeit gar der katholischen Kirche widersetzten, um Fußball spielen zu können.
Der »kicker« schreibt: „Den drei Filmemachern Jan-Henrik Gruszecki, Marc Quambusch und Gregor Schnittker ist bei aller Leidenschaft für den BVB ein Werk ohne zu dick aufgetragenes Pathos gelungen, das auf akribischer, beharrlicher Recherche beruht. Ein Lehrstück mit viel Erzählkraft über die schwierigen und angefeindeten Anfänge des Fußballs nicht nur in Dortmund“.
Seit der Uraufführung haben sich viele Fans, Fanclubs und Organisationen bei den Filmemachern gemeldet, die den Streifenin angemieteten Kinos zeigen möchten. Mit den Erlösen werden soziale Projekte im Dortmunder Norden unterstützt.
Dank der guten Verbindungen der Filmemacher kann der Film, der am 15. März Premiere feierte, nun auch in Lingen gezeigt werden. Was ein Muss für alle Lingener BVB-Fans sein dürfte, ist auch eine sehr gute Empfehlung für jeden Fußballfreund. Regisseur Jan-Henrik Gruszecki ist am Abend anwesend.
Das Lingener Centralkino vergibt keine Reservierungen mehr; an der Abendkasse gibt es am Donnerstag noch Restplätze für 6 EUR.

Die Böhms

23. Januar 2015

Es gibt guten und aktuellen Anlass, die Laxtener Kirche zu erwähnen: Ein filmisches Porträt der Architektenfamilie Böhm. Architekt Dominikus Böhm baute zwar schon in der Weimarer Republik Kirchen. Die katholische Kirche St. Josef im heutigen Lingener Stadtteil Laxten entwarf er, der von den NS-Machthabern Verpönte in Nazi-Deutschland, dann ab 1932. Für die Basilika legte der Architekt („„Ich baue, was ich glaube.“) am 21. Juli 1935 den endgültigen Entwurf vor, wie der langjährige Laxtener Dechant Theodor Dierkes in seiner Chronik der Pfarrgemeinde St. Josef Lingen-Laxten schrieb. Heute lagern die Böhm’schen Pläne im Staatsarchiv in Köln.

Familie Böhm baute weiter Kirchen. Sohn Gottfried schuf seine visionären Betonkirchen im westlichen Nachkriegs-Deutschland. Heute setzen Paul, Stephan und Peter Böhm Moscheen, Hochhäuser und Museen auf den Globus und ein Nachkömmling, so will es das Familienbuch, wird dasselbe in Zukunft tun. Die Böhms aus dem Rheinland sind eine Architektendynastie.

Zwei Jahre lang hat der junge Schweizer Filmemacher Maurizius Staerkle Drux die Böhms für einen Dokumentarfilm begleitet. Gemeinsam mit Kameramann Raphael Beinder dokumentierte der in Köln geborene Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) dramatische Momente, familiäres Beisammensein und konzentriertes Schaffen in ihrer Kölner Villa. Entstanden ist ein filmisches Portrait der Böhm-Familie und ihres Patriarchen Gottfried, ein Dokument „über die Komplexität und Untrennbarkeit von Leben, Liebe, Glaube und (Bau-)Kunst“. Vom Goethe-Institut und von der Jury des Dok.fest München wurde der Film bereits mit Preisen gekrönt.

Heute und damit exakt zum 95. Geburtstag von Gottfried Böhm hat der Film „Die Böhms. Architektur einer Familie“ Premiere im Weisshauskino in  Köln – übrigens in Anwesenheit der gesamten Familie. Der offzielle Kinostart ist dann in 50 Lichtspielhäusern ab 29. Januar 2015 [und mein Service für Pino Pilotto in Luzern: In der aufgewerteten Schweiz startet die Dokumentation tags darauf in Solothurn]. Hoffentlich gibt es den Film auch bald bei uns, liebes Centralkino Lingen, vielleicht im Zusammenhang mit dieser neuen Reihe?

 

(Quelle)

Titanic Boygroup

6. November 2014

Titanic Boygroup – Die Abschiedstournee
3 Männer – 3 Ex-TITANIC-Chefredakteure – 3 gescheiterte Existenzen

Lingen (Ems) – Centralkino, Marienstraße
Samstag, 8. November – 20 Uhr
Karten: 20,90 Euro (lt. Eventim)

„Nach 15 Jahren Bühnenpräsenz und 800 ausverkauften Auftritten haben die drei ehemaligen TITANIC-Chefredakteure Schmitt, Gsella und Sonneborn alles erreicht: Ruhm, Weiber und Rückenschmerzen ohne Ende. Jetzt ist endlich Schluss, sie verabschieden sich von ihrem Publikum! Martin Sonneborn will sich künftig nur noch seiner PARTEI und der feindlichen Übernahme des ZDF widmen, Thomas Gsella endlich seine Lyrik- und Satirepreise der Größe nach sortieren, und Oliver Maria Schmitt will packende Gesellschaftsromane über Sex mit Zahnprothesen und Inkontinenzmitteln schreiben.

Erleben Sie zum letzten Mal zweihundert Minuten Liveprogramm mit abgefuckten Altstars zum Anfassen und Pflegen, mit Satire pur und Polemik vom Feinsten, mit Lyrik, Prosa und lustigen Monumentalfilmchen, mit charmanten Beschimpfungen, dreisten Tatsachenverdrehungen und jeder Menge Witzchen auf Kosten Älterer und Jüngerer. Ein unvergesslicher Abend für Sie und Ihre nächsten Verwandten!“ (Quelle)

3,2,1, Hammer

30. Oktober 2014

Benefiz-Versteigerung im Centralkino
Lingen (Ems) – Marienstraße
Donnerstag, 30. October 2014 – 19.30 Uhr  bis 22:00

Gegenstände aus Lingen und Umgebung werden an diesem Tag für einen wohltätigen/gemeinnützigen Zweck versteigert. Studierende des Campus-Lingen organisieren den Abend. Wer Lust hat etwas spontan versteigern zu lassen, darf den Gegenstand gerne mitbringen! Stadtgeschichte(n) neu gemischt und versteigert.

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Gesellschaftsspiele

25. April 2014

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Aus gegebenem Anlass twittert mir der Initiator: 17 Uhr für die ganze Familie! Später dann nur für Erwachsene. Grillwürstchen und Zigarren nur draußen!

Doch Wotan Wilke Möhring gibt’s ab 20.15 Uhr nur im Centralkino.

Aus dem Leben eines Schrotthändlers
Lingen (Ems) – Centralkino, Marienstraße
Samstag, 29.03. – 19 – 22 Uhr

anschließend Vortrag und Diskussion
Haben Roma eine Perspektive in Europa?
von und mit Elvira Ajvazi (ggua Münster)
Eintritt für Film und Diskussion frei

Aus dem Leben eines Schrotthändlers
Drama, BIH/F/SLO 2013, 78 Min, FSK o.A., Regie: Danis Tanovic

Nazif und seine Frau Senada sind Roma und leben in ärmlichen Verhältnissen am Rande Sarajevos. Nazif sammelt Schrott um Geld zu verdienen, und seine Frau kümmert sich um den Haushalt und die Töchter. Senada hat eines Tages Schmerzen im Unterleib und erfährt, dass ihr ungeborener Sohn tot ist. Sie muss dringend operiert werden, doch das Geld fehlt. Ein Kampf gegen die Zeit, den Tod und die Hoffnungslosigkeit beginnt…

cine+

7. Januar 2014

Centralkino„Voller gute Vorsätze“ wollen die Macher des Centralkino in das Jahr 2014 starten! Sie schreiben:

„Um unser schönes Kino noch ein wenig mehr mit bezahlbarer und anspruchsvoller Filmkunst zu füllen wollen wir unser Filmclub “cine+…..“ den wir Anfang der Neunziger im alten Burgkino angefangen haben, wieder aufleben lassen – diesmal als geschlossene Veranstaltung.“ Kinofreunde werden direkt eingeladen.

„Bei einem Überangebot an Filmen, bieten wir in unersetzbare Kinoatmosphäre, eine Auslese an deutschen und internationalen Filmen.

Auf Wunsch zahlreicher interessierter Filmliebhaber, laden wir hierzu jeweils ein am ersten Mittwoch im Monat um 16.00 Uhr im Centralkino. Die Reihe beginnt am Mittwoch, 8.Januar mit der aufwendig in prachtvollen Bildern gestalteten Neuverfilmung „Cyrano de Bergerac“ (Frankreich 1990; Regie: Jean-Paul Rappenau) des gleichnamigen romantischen Theaterstücks von Edmond Rostand. Gerard Depardieu brilliert einmal wieder in der Titelrolle des unglücklichen Liebhabers.“

Wer über den Filmclub cine+ und sein Angebot laufend  informiert werden möchte, sollte eine E-Mail hierhin schicken.

Kulturnacht

18. Juni 2013

Bildschirmfoto 2013-06-17 um 23.19.23Zum zweiten Mal findet am kommenden Samstag in der Innenstadt Lingens eine Kulturnacht statt. Gemeinsam öffnen die führenden Lingener Kultureinrichtungen an diesem Abend ihre Pforten und laden zu kulturellen Kostproben ein.

Auf der Marktplatzbühne werden von 19.15 Uhr bis 20.00 Uhr die Tanzgruppen von „De Dreihdanzers ut Lingen e.V.“ und die Folkloregruppe Rossinka auftreten. Ab 20.15 Uhr sind die Musiker von Pignose & the Bluesmobile auf der Bühne zu sehen und hören.

Weitere Aktionen, Führungen, musikalische Beiträge, Kurzfilme, Mitmachaktionen finden in der Stadtbibliothek, im Stadtarchiv, in der Kunstschule, im TPZ und im Burgtheater, im Emslandmuseum, im Centralkino und in der Kunsthalle statt.
Bluesmusik von Piano Pete und Marlene Budden ist von 19.00 – 21.00 Uhr im Kulturforum St. Michael zu hören. In diesem Zeitraum wird auch ein Busshuttle von dort zum Neuen Rathaus und zurück eingesetzt.
Zusätzlich präsentiert der Kunstverein Lingen -in der 22. Auflage- im Stadtzentrum die Lingener Kunstwege.  Bis zum Sonntag, 7. Juli, stellen heimische Künstler dabei ihre Arbeiten in den Schaufenstern vieler Geschäfte der Innenstadt aus und präsentieren ihr Schaffen den Lingenern und ihren Gästen.
Das gesamte Programm der 2. Lingener Kulturnacht findet sich hier.