was übrig bleibt

29. März 2013

Eine Ausstellung in Oldenburg widmet sich allem, „was übrig bleibt“.

tumblr_inline_mjo45nn5ET1rqpdmrDinge, die man ausrangiert, aber dann doch nicht verschrottet, wie eine Tigerenten-Lampe (Bild: Ossietzky-Universität)

„Wohl jeder hat zu Hause so ein Ding, das irgendwo herumsteht oder liegt. So ein Ding, das irgendwann einmal bei irgendetwas übrig geblieben ist und das man deshalb in Ehren hält. Oder das man einfach nur noch nicht weggeworfen hat. Ein Kleidungsstück aus ferner Jugendzeit vielleicht, das nie, nie wieder passen wird, man weiß es ja selbst und macht sich nichts vor, aber trennt sich trotzdem nicht davon. Die Muschel, die man an irgendeinem Strand aufgelesen und – im Gegensatz zu anderen Muscheln von anderen Stränden – behalten hat, weil jener Urlaub eben schöner war als andere. Oder ein hässliches Geschenk, übrig von der Hochzeitsfeier, das man behält, um es dem Schenker auf Nachfrage jederzeit vorweisen zu können.

Solchen Gegenständen widmen Studierende der Universität Oldenburg nun eine eigene Ausstellung: „Was übrig bleibt“ ist… weiterlesen in der taz

(von MAIK NOLTE in der taz)

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was übrig bleibt
Ausstellungsprojekt des Masterstudiengangs „Museum und Ausstellung“
Oldenburg – Ullmannhaus – Lange Straße 91


Die Ausstellung befindet sich im ersten Obergeschoss. Der Zugang ist über den Seiteneingang und über den mStore möglich.

Öffnungszeiten:
noch bis zum Samstag, 06. April täglich von 10-19 Uhr (Karfreitag geschlossen)

Spuren

31. März 2011

Der „Elternverein Restrisiko Emsland“ entstand vor 25 Jahren in der Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl. Damals hätte der Verein die zusätzliche Radioaktivitätsbelastung vor allen in Lebensmitteln nicht hätte messen können, wenn es keine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Physik der Carl-von-Ossietzky-Universität Oldenburg gegeben hätte. Eben dort wird die Radioaktivität in der Luft am Standort Wechloy seit dem 29.03.2011 kontinuierlich gemessen.

Dabei, so das Institut, wurden Spuren von Jod-131 (J-131) aus Fukushima nachgewiesen. Für die Messung wird über einen längeren Sammelzeitraum Luft durch einen geeigneten Filter gesaugt, der anschließend gammaspektrometrisch analysiert wird. In der folgenden Liste wird jeweils die über den Sammelzeitraum gemittelte Konzentration von Jod-131 in mBq/m3 (Millibecquerel pro Kubikmeter = Tausendstel Becquerel pro Kubikmeter) angegeben:

  1. 29.03.11 17:10 – 30.03.11 08:15: 2,2 mBq/m3
  2. 30.03.11 15:40 – 31.03.11 08:15: 1,2 mBq/m3 (vorläufig)
  3. weitere Daten folgen.

Mehr hier auf der Internetseite des Instituts.