Blau

7. September 2021

Alle blau oder was? So klapp’s auch mit dem Bücherkauf, lese ich bei Notes of Berlin. Bei der Gelegenheit grüße ich herzlich in die Clubstraße.

Ostern kommt. Jetzt.

6. April 2020

Ostern kommt und da schenken wir unseren Lieben meist ein wenig Zeit und mehr. Auch wenn Wolfgang Schnieders für den Türrahmen seines feinen Antiquitäten-Geschäftes direkt gegenüber meines Anwaltskontors den Weihnachtsflyer wieder herausgehängt hat, habe ich hier einige Tipps, wie wir in Lingen gemeinsam etwas für unseren lokalen Einzelhandel tun können. Jetzt.

Denn nach Corona und wegen Corona wird es für viele schwer – vor allem für kleine, lokale Händler und Gastronomen, die ihre Geschäfte schließen mussten. Jetzt versuchen sie händeringend sich über Wasser zu halten. Für manche stellt sich die Frage: Wie lange kann ich -trotz der Hilfen vonBund und Land all das finanziell überhaupt noch stemmen? Und: wird es meinen Laden nach der Krise noch geben?

Weil ich natürlich will, dass am Ende der Corona-Krise meine Lingener Lieblingsläden stark und propper bereit sind, habe ich 10 Tipps für die werte Leserschaft: So könnt Ihr lokale Händler jetzt unterstützen. Und -ganz am Ende dieses Blogbeitrages- gibt es eine Überraschung.
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Thees Uhlmann hat einen Roman geschrieben.  Nach den Tocotronic-Tourtagebüchern erscheint an diesem Freitag sein Debütroman „Sophia, der Tod und ich“ im Kiwi Verlag. Im Trailer gibt es einen dreiminütigen Vorgeschmack auf das Buch.

Außerdem startet der Musiker und Autor in Kürze eine Lesetour, die aber weit an Weser-Ems im Allgemeinen, dem Emsland und Lingen (Ems) im Besonderen vorbeigeht. Jetzt hat sich das NDR Kulturjournal mit Thees Uhlmanns „Sophia, der Tod und ich“ befasst. „Sehr schön ist dabei auch die Musikauswahl im Beitrag“ (Testspiel).

Ich glaube, ein Grund bei Holzberg vorbei zu schauen.

 

Vonne Endlichkait

25. August 2015

Bildschirmfoto 2015-08-25 um 06.38.16Verleger Gerhard Steidl stellt heute Günter Grass‘ letztes Werk vor: „Vonne Endlichkait“, auf Hochdeutsch „Von der Endlichkeit“.  Steidl will laut Einladung bei der Buchpremiere in Göttingen „über das Büchermachen mit Günter Grass“ berichten,  sowie „über den Entstehungsprozess und die Herstellung des letzten Buchs“. Der Litaraturnobelpreisträger war am 13. April dieses Jahres in Lübeck verstorben. Steidl schreibt:

„Allen Zumutungen des Alterns und der »Endlichkait« zum Trotz, plötzlich erscheint erneut fast alles möglich: Liebesbriefe, Selbstgespräche, Eifersuchtsdramen, Schwanengesänge, Gesellschaftssatiren und Augenblicke des Glücks drängen aufs Papier. Plötzlich findet rhythmisierte Kurzprosa ein vielstimmiges Echo in episch wuchernden oder pointiert zugespitzten Gedichten. Plötzlich entstehen sinnenfrohe Doppelstücke, die vom Zeichner ins Bild gesetzt, weitererzählt oder auf den Doppelpunkt gebracht werden.

So traurig und gewitzt, so lebensklug und doch kämpferisch kann nur ein in die Jahre gekommener Künstler ans Werk gehen, der dem Tod wiederholt von der Schippe gesprungen ist. Zahlreiche berührende Geschichten bringt er hervor, verdichtet sie zu kunstvollen Miniaturen, die hier und jetzt spielen. In »Vonne Endlichkait« schafft der Literaturnobelpreisträger in einem beeindruckenden Wechselspiel aus Lyrik, Prosa und Illustration sein letztes Gesamtkunstwerk.“

Erstverkaufstag –auch hier– ist der 28. August.

Günter Grasss, Vonne Endlichkait, 176. Seiten, ISBN 978-3-95829-042-6, Preis € 28,00.