Schachnovelle
nach der Novelle von Stefan Zweig
Figurentheater für Erwachsene mit Livemusik
Bühne Cipolla in Kooperation mit metropol-ensemble, KulturStadtLev/Forum Leverkusen & bremer shakespeare company
Lingen (Ems) – Kulturforum St. Michael, Langschmidtsweg 66a
Di 31. Mai 2016 – 29 Uhr

Karten Abendkasse 24 € (erm. 19 €), VVK 20 € (erm. 15 €)

Pressestimmen zur Inszenierung

Dass Kautz Schachnovelle auf seine typische Art als Figurentheater konzipiert hat, erweist sich als Glücksgriff. Denn Puppen entfalten eine magische Wirkung auf den Zuschauer. Auf sie lässt sich so viel mehr projizieren als auf einen menschlichen Darsteller. Puppen sind wandlungsfähig. Puppen können hoch symbolisch sein. Und Kautz reizt diese Vorteile gnadenlos gut aus.
Kölner Stadtanzeiger

Es ist ein Genuss, Kauz und John bei der Arbeit zuzusehen. Jeder Handgriff ist gekonnt, jeder Ton stimmt.
Rheinische Post Leverkusen

Das sind die spektakulären und höchst wirksamen Bilder, die zeigen, welche Formensprache dem Theater zur Verfügung steht und welche Verführungskraft Theater besitzen kann – all seinen medialen Konkurrenten zum Trotz.
Mindener Tageblatt

Es gehört zu den Stärken von Kautz, auch unvorbereitete Zuschauer auf diese fein gesponnene Schauspiel-Reise spontan mitzunehmen, die John mit intensiven Streicher-Klängen und atmosphärischem Bandoneon-Spiel begleitet.
Neue Ruhr Zeitung

Eindrucksvoll. Kautz lässt seine Puppen seelische Folter durchleben.
Bergischer Bote

Viel Feingefühl. Perfekte Choreografie. Selten wurde Einsamkeit so beklemmend dargestellt wie hier.
Delme-Report

Pure Faszination.
Rheinische Post Leichlingen

Ganz großes und ungewöhnliches Theater. Viel Beifall.
Westdeutsche Allgemeine Zeitung

Stefan Zweig wäre sicherlich einverstanden gewesen mit der Art und Weise, wie Regisseur Sebastian Kautz sein Werk für die Theaterbühne arrangiert hat.
Leverkusener Anzeiger

Die Aufführung musste vom Kleinen ins Große Haus verlegt werden. Eher selten, dass es zu viel Publikum gibt. Allein das ein toller Erfolg.
DeWeZet 

Wir empfehlen unbedingt den Besuch der Vorstellung.
Rheinische Post Duisburg

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Dauer: Ca. 75 Minuten (keine Pause). Danach besteht Gelegenheit, mit den Künstlern zu sprechen und Puppen und Requisiten anzuschauen.

 

Nordwolle

2. Juni 2015

„Achtung, das ist nichts für die Kinder der Sesamstraße. Zweieinhalb Stunden schwere Sprach-Kost bringt die Shakespeare-Company auf die Bühne. „Prunk und Pleite einer Unternehmerdynastie. Der Konkurs der Nordwolle und die Bankenkrise 1931“ – gelesen aus den Akten, aus Zeitungsnotizen, Gerichtsprotokollen und Briefen, die Studenten der Uni Bremen gesichtet und geordnet haben. Muss das sein? Hätte man nicht ein kurzweiliges Theaterstück daraus machen können?

Hätte man sicherlich, aber ob es dem Thema angemessener gewesen wäre, darf bezweifelt werden. Wer sich auf diese szenische Lesung einlässt, bekommt einen Krimi voller Gesellschaftskritik geboten – weniger auf… „

[weiter bei der taz]

(gefunden bei der taz)

Bremer Shakespeare Company

18. Februar 2013

Bremer Shakespeare Company
DER KAUFMANN VON VENEDIG (W. Shakespeare)

Lingen (Ems)  –  Kulturforum St. Michael
Langschmidtsweg

Freitag 22. Febr. 2013 –  19 Uhr
Karten 19 € (erm. 12 €)           

Nach der äußerst erfolgreichen Shakespeare-Aufführung im Februar 2012, stellt das Kulturforum ein weiteres Stück des englischen Literaten vor: Der Kaufmann von Venedig! Ein venezianische Kaufmann leiht sich viele Dukaten von einem Geldverleiher, damit sein Freund um eine Frau werben kann. Bei Nichteinlösung des Schuldscheins geht er allerdings einen hohen und furchtbaren Preis ein. Völlig unerwartet trifft ihn tatsächlich der Ruin, das Geld kann nicht zurückgezahlt werden und der Dukatengeber besteht auf der schrecklichen Erfüllung seiner Bedingung!

Die bekannte Bremer Shakespeare Company ist ein 1983 gegründetes Theater, das nicht von einem Intendanten, sondern von der Gesamtheit des Ensembles eigenverantwortlich geleitet wird. Im Mittelpunkt ihrer programmatischen Ausrichtung steht die kontinuierliche Beschäftigung mit Shakespeare und seiner Zeit, den Spielweisen des Volkstheaters, sowie die Aneignung aktueller Inszenierungsformen für seine Dramen. Deutlich wird dies beim „Kaufmann von Venedig“, die „Bild“-Zeitung schreibt dazu: „Frischer Wind bei den Shakespeares! Im Stück wird hinreißend getanzt und mit Videoinstallationen gearbeitet. Vor allem sorgen Urgestein Peter Lüchinger als Shylock und Beate Weidenhammer als Portia für herrliche Momente. Der Lohn: Applausgewitter vom Publikum.“

Nach einer daran anschließenden Pause bietet das Kulturforum ein Publikumsgespräch mit dem Ensemble an.