„Heilig Abend in St. Bonifatius, Lingen (Ems). Weihnachten ist eine Zeit der großen Freude. Gott wird Mensch! Das wollen wir in unserer Gemeinde mit allen, die am Heiligen Abend nicht allein zu Hause sein wollen, gemeinsamen feiern.

Sie sind eingeladen, am 24. Dezember 2018 von 17.00 Uhr bis 21.30 Uhr zu uns ins Pfarrzentrum St. Bonifatius, Burgstraße 21, zu kommen.

Zu essen gibt es Würstchen mit Kartoffelsalat und ansonsten gibt es viele Gemeinsamkeit, Geschichten, Lieder, Besinnliches und und und! Kosten entstehen keine. Wer möchte kann aber gerne Gebäck oder ähnliches mitbringen und / oder eine kleine Spende geben.
Wir bitten um Anmeldung im Pfarrbüro St. Bonifatius. Tel 0591 96 49 720.
Wir freuen uns auf Ihr Kommen!“

(Text: Flyer St. Bonifatius; Foto: Bonifatiuskirche Lingen (Ems), ©milanpaul via flickr)

Kult-Schlager am Boni-Turm

21. August 2018

Kult-Schlager am Boni-Turm
Lingen (Ems) – Burgstraße /Bonifatiuskirche
Fr 24. Aug. 18 – ab 18 Uhr
Eintritt: frei

Zeitreise durch die Schlagerwelt: Das Kolpinghaus Lingen und DJ Matze veranstalten erstmals eine Open-Air-Kult-Schlager-Party an der St. Bonifatius-Kirche. Ab 18 Uhr gibt es ein Wiederhören mit den Hits aus jener Ära, als Chris Roberts, Lena Valaitis, Rex Guildo oder Katja Ebstein sich die Klinke in die Hand gaben. Neben der St. Bonifatius-Kirche werden die Veranstalter zudem eine besondere Schlager-Kulisse herrichten. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das Gelände rund um die St. Bonifatius-Kirche ist an diesem Abend abgesperrt, so dass der Zugang zum Open-Air-Konzert ab 18 Uhr nur über die Burgstraße möglich ist. Ab Mitternacht geht es dann beim Kolpinghaus weiter mit der großen After-Open-Air-Party. Der Eintritt ist für beide Veranstaltungen frei.

Zum Holocaust-Gedenktag
Ufermann und Hayat Chaoui
„Salam“
Lingen (Ems) – Bonifatius-Kirche, Burgstraße 21a
Sa 27. Jan 2018 – 19 Uhr*
Der Eintritt ist frei. Um eine Spende am Ausgang wird gebeten.
Weltweit wird am 27. Januar anlässlich der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau der Opfer des Nationalsozialismus gedacht.
Mit dem Konzert „Salam“ der Wuppertaler Jazzformation Ufermann und der marokkanischen Sängerin Hayat Chaoui laden das Lingener Forum Juden-Christen, der Meppener Initiativkreis „Stolpersteine“, das Ludwig-Windthorst-Haus in Lingen-Holthausen  in Kooperation mit den Kirchen und den Städten Lingen und Meppen zur Erinnerung ein und regen zur Wachsamkeit an. „Salam“ ist eine poetisch-musikalische Friedensbotschaft.
Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am letzten Tag seiner Amtszeit als Außenminister:
Wir können, was geschehen ist, nicht ändern oder rückgängig machen. Es ist aber unser Auftrag und unsere Verpflichtung, die Erinnerung an den Zivilisationsbruch der Shoah, das Gedenken an die Opfer aufrecht zu erhalten und die Verantwortung, die uns heute daraus erwächst.“ In einer Welt, „die uns unsicher, ruhelos und ungeordnet vorkommen mag“, sei die Geschichte Lehre, Mahnung und Ansporn zugleich. „Das Erinnern hat kein Ende und darf es auch nicht haben.“

Die Gedenkveranstaltung mit dem Konzert „Salam“ setzt dieses Erinnern fort. Es wird mit heutigen und traditionellen, weltlichen und geistlichen Texten und Melodien aus Orient und Okzident eine Brücke zwischen Kulturen, Religionen und musikalischen Stilen geschlagen.

Wie diese Begegnungen sein können, zeigt dieses Konzert mit eigenen wunderschönen Chansons und jazzigen und poetischen Assoziationen. Die Wuppertaler Formation Ufermann um den Musiker, Kulturarbeiter und Theologen Erhard Ufermann spielt seit zwanzig Jahren poetische Konzerte im interkulturellen Kontext.

In Lingen wird das Konzert durch Gedichte und Texte aus der Anthologie des Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen ergänzt.
Am Vorabend des Konzertes in Lingen (Ems) findet am Freitag, 26.01.2018 um 20.00 Uhr ein weiteres Konzert Ufelmann und Hayat Chaoui in der Meppener Propsteikirche St. Vitus statt.

* In einer früheren Version dieses Postings war eine andere Anfangszeit angegeben. Ich bitte, das Versehen zu entschuldigen.

Stabat Mater

4. November 2016

Stabat Mater
Gioacchino Rossini (1792 – 1868)
Requiem von Gabriel Fauré (1845 – 1924)
Ausführende: Martina Rüping, Sopran; Bettina Denner, Mezzosopran; Andreas Post, Tenor; Thomas Laske, Bariton, Concertino Lingen (Streichereinstudierung: Dirk Kummer), Gastmusiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, Chor St. Bonifatius Lingen
Gesamtleitung KMD: Joachim Diedrichs
Lingen (Ems) – St. Bonifatiuskirche

So 13. Nov. 2016  –   20 Uhr

Karten ab 22 Euro

Rossini hatte 1829 bereits den Höhepunkt seines Ruhmes erreicht und 39 Opern geschrieben. Er wendete sich von der Opernbühne ab. Krankheiten und Depressionen verursachten eine schwere Schaffenskrise bei ihm und erst ab 1855 schrieb er seine beiden großen Alterswerke, das “Stabat mater” nach der mittelalterlichen Sequenz von Jacopone da Todi über die Schmerzen Mariens und die “Petite Messe solennelle”. Beide Werke sind Meisterstücke der italienischen Kirchenmusik und enthalten wunderbare Chöre und Arien. Rossini selbst nannte sie humorvoll “Meine beiden Alterssünden”, da bei ihnen natürlich die belcanto Melodik seiner Opernsprache mit einfließt.

Die Requiem-Vertonung von Fauré hat einen ganz eigenen Charakter von milder Trauer und verzichtet auf die Schreckensvision des “Dies irae”. Weite, ruhige Melodiebögen und ungewohnte Harmonien in Verbindung mit exzellenter Orchesterbehandlung und Verwendung der großen Orgel zeichnen diese Totenmesse aus.

Samuel Manne

27. Januar 2016

Heute ist der Internationale Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust (International Holocaust Remembrance Day) und der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Heute vor 71 Jahren befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz.

In Freren laden die Geschichtswerkstatt „Samuel Manne“ und der Kulturkreis impulse  zur Eröffnung der Ausstellung „Das Geheimnis der Versöhnung ist Erinnerung“ um 19 Uhr in die Alte Molkerei in Freren ein.

27012016
Um den Tag der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz und des Internationalen Gedenkens der Opfer des Holocausts zu würdigen, stellt Ihnen die Alte Molkerei in diesem Jahr eine Ausstellung zum nie an Aktualität verlierenden Thema Frieden und Versöhnung vor.

Der ergreifende Überblick zum Russlandfeldzug im Zweiten Weltkrieg wurde von der Friedensbibliothek des Antikriegsmuseums in Berlin-Brandenburg konzipiert. Mit zahlreichen Bild- und Schriftdokumenten soll ein möglichst unverfälschter Eindruck des Kriegsgeschehens vermittelt werden. Jenseits von verklärten Heldenepen und unterkühlter historischer Sachlichkeit wird hier die Geschichte von menschlichen Schicksalen erzählt. Mehr als reine Fakten es könnten, berühren sie und erinnern an die Notwendigkeit, sich um Frieden und Versöhnung zu bemühen.

Jochen Schmidt von der Friedensbibliothek wird anlässlich der Eröffnung anwesend sein und hält einen einführenden Vortrag. Für eine musikalische Umrahmung sorgt Nelly Heilmann mit dem Internationalen Freundschaftschor.

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In Lingen (Ems) findet um 18 Uhr in der St. Bonifatiuskirche eine Gedenkfeier zum Holocaustgedenktag 2016 statt, die das Forum Juden-Christen im Altkreis Lingen eV zusammen mit dem Fachdienst Kultur der Stadt Lingen und dem Ludwig-Windthorst-Haus veranstaltet.

Diese Gedenkfeier wird nicht wie ein Gottesdienst begangen, sondern findet we- gen ihres instrumental-musikalischen Teils (Orgel: KMD Joachim Diedrichs) mit Werken aus dem Synagogenkultus und weiteren Werken von Felix Mendelssohn- Bartholdy wieder einmal in einer Kirche statt. Die Texte überwiegend jüdischer Au- toren sind ebenso wie die Musik auf das Motto „Löscht den Geist nicht aus!“ bezo- gen, das selbst wiederum Bezug nimmt auf die mit der Auslöschung der Juden im Holocaust verbundene Katastrophe der europäischen Zivilisation und Kultur.

Die Schöpfung – Oratorium von Joseph Haydn
Concertino Lingen, Bläser der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und Chor St. Bonifatius Lingen
Leitung KMD Joachim Diedrichs
Lingen (Ems) – Bonifatiuskirche, Burgstraße

Heute – 20 Uhr
Eintritt: 28 Euro (Mittelschiff), 22 Euro (Seitenschiff)

Joseph Haydn (1732 – 1809) schrieb sein erstes großes Oratorium „Die Schöpfung“ in den Jahren 1795-98, also mit etwa 65 Jahren, als Frucht seines Englandaufenthaltes und der Begegnung mit den Oratorien Händels. Die Textvorlage schuf ein sonst nicht bekannter englischer Autor Lidley (oder Linley); der Wiener Diplomat und Kunstliebhaber Gottfried von Swieten besorgte Haydn die deutsche Textfassung und ermunterte ihn immer wieder zur Komposition dieses Stoffes.

Die typisch englische, naiv weltgläubige Frömmigkeit und die optimistische Weltlichkeit entsprachen Haydns Wesen, bei dem sich der Geist der Aufklärung und der kirchliche Glauben zur Harmonie verband. Und so schuf er ein Werk, dem nichts seines vorherigen Schaffens gleichkommt und welches zum Vorbild einer jahrhundertlangen Entwicklung des Oratoriums werden sollte.

Die ersten sechs Schöpfungstage werden mit Rezitativen, Arien, Duetten und Terzetten von Raphael (Bass), Uriel (Tenor) und Gabriel (Sopran) besungen und enden jeweils mit einem großen Chor-Lobgesang, in den auch die himmlischen Heerscharen einstimmen. Den Abschluss bildet der Lobgesang Adam und Evas (Bass und Sopran) vor dem Sündenfall im Paradies mit einem großartigen Schlusschor „Singt dem Herrn, alle Stimmen“.

In der Lingener Aufführung singen die Solisten Martina Rüping (Berlin), Sopran; Max Ciolek (Osnabrück), Tenor und Thilo Dahlmann (Solingen) Bass-Bariton. Es singt der Chor St. Bonifatius / Lingen, begleitet vom Streichorchester Concertino Lingen (Streicher-einstudierung: Dirk Kummer). Das Orchester wird ergänzt durch Gastmusiker der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Die Gesamtleitung hat KMD Joachim Diedrichs, Lingen.

Pausenbild 26

22. August 2012

(Tauben in Lingen an der Bonifatiuskirche; © milanpaul via flickr)

Rock am Dom

20. August 2011

Rock  am Dom

Lingen (Ems)  –  Kirchplatz der Bonifatius Kirche
Heute ab 18.30 Uhr  – Umsonst und draußen mit

54PLANETS
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NO TIME TO COLLAPSE
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EL PATO
(www.facebook.com/pages/El-Pato/209859125716369)

Glocken im Norden

8. Januar 2011

Mit der Programmaktion „Unsere Glocken im Norden“ hebt der Radiosender  NDR Kultur ab übermorgen -jeweils von Montag bis Freitag um 7.10 Uhr-  die Bedeutung der Glocken in ganz Norddeutschland hervor. Kirchenglocken geben die Zeit an, sind regionaler Klang und zeugen von Jahrhunderte altem Handwerk: z. B. die Schelfkirche Schwerin, die St. Petri Kirche Cuxhaven, St. Marien Hamburg-Bergedorf oder St. Servatius Selent.Vertreten ist die Lingener St. Bonifatiuskirche (Foto lks.) das größte und älteste katholische Kirchengebäude in Lingen (Ems). Neben den regelmäßig stattfindenden Gottesdiensten wird die Kirche vor allem für Orgelkonzerte an der überregional bekannten, heute drei-manualigen Orgel genutzt, die in den Ursprüngen vom Münsteraner Orgelbauer Friedrich Fleiter stammt und 1995 und 2005 durch die Orgelbauer Fischer+Krämer (Endingen) wesentlich erweitert wurde.Die Bonifatiuskirche wird seit 1717 als Gotteshaus genutzt. In den Jahren 1904–1906 wurde ein 64 m hoher, neuromanischer Turm vor den klassizistischen Fassadengiebel gesetzt. Nach der Fertigstellung des Turmes wurde ein Geläut aus fünf Glocken angeschafft, das am 29. Oktober 1906 zum ersten Mal erklang. Im Ersten Weltkrieg wurden die Glocken nicht eingeschmolzen, im Zweiten Weltkrieg jedoch wurden sie nicht noch einmal verschont. Aber  bereits im August 1948 konnten von der Firma Albert Junker aus Brilon fünf neue Glocken geliefert werden, nämlich

Name Gewicht Durchmesser Ton
Adolf Kolping 2212 kg 1,57 m C‘
Christus, König der Welt 1342 kg 1,32 m Es‘
Maria, Hilfe der Christen 903 kg 1,18 m F‘
Heiliger Joseph, Vater der Armen 622 kg 1,05 m G‘
Heiliger Bonifatius, Apostel Deutschlands 390 kg 0,88 m B‘

NDR-Hörer können ab Montag im Internet abstimmen, welcher Glockenklang ihnen am besten gefällt, welche Kirche ihnen am Herzen liegt und welche Glocken sie gerne im Radio hören möchten. Vier Wochen lang erklingt dann ab 17. Januar täglich montags bis freitags um 7.10 Uhr das Geläut der in der jeweiligen Vorwoche ausgewählten norddeutschen Kirchen im Programm von NDR Kultur. Dazu gibt es Interviews und Wissenswertes über „Unsere Glocken im Norden“.

Weitere Informationen unter ndr.de/ndrkultur und  die klingenden