fest verbaut

12. Juni 2016

Das Land NRW hat für 21 Millionen Euro neue Streifenwagen des Typs BMW 318d geleast. Laut verschiedener Medienberichte sammeln und versenden diese Fahrzeuge sensible Daten über die Nutzung des Fahrzeuges an den Hersteller. Zu diesen Daten gehören unter anderem das Fahrverhalten, Länge gefahrener Strecken, letzte Ziele des Navigationsgerätes und Handydaten gekoppelter Handys.

Diese Überwachungsdaten werden über eine fest verbaute SIM-Karte versendet, die Funktion ist bei den BMW-Fahrzeugen standardmäßig eingeschaltet. Sie kann nur im Opt-Out-Verfahren abgeschaltet werden, laut Forenberichten wissen zahlreiche Kunden gar nicht, welche Daten da über sie an den Hersteller übermittelt werden.

Ein Leser wies uns jüngst darauf hin, dass diese Daten auch bei genutzten Einsatzfahrzeugen der Polizei ein Datenschutzproblem darstellen könnten. Wir haben beim Innenminsterium in Nordrhein-Westfalen angefragt, wie dort mit den so genannten TeleServices der neuen Einsatzfahrzeuge umgegangen wird. Ein Sprecher sagt:

Mit der Firma BMW wurde vertraglich festgelegt, dass die fest in die Streifenfahrzeuge eingebauten SIM-Karten (embedded SIM) von der BMW AG beim Netzbetreiber abgemeldet werden. Somit ist nur der reine eCall (Notruf 112), der ab 2018 für die Erlangung der Betriebserlaubnis von Neufahrzeugen vorgeschrieben ist, ohne weitere Datenübermittlung gewährleistet. Eine darüberhinausgehende Datenübertragung, z.B. an BMW, wurde durch diese Maßnahme ausgeschlossen.

(Quelle: netzpolitik.org  Creative Commons BY-NC-SA 3.0.)

Für Marc

5. November 2013

Marc fährt ja völlig auf diese bayerischen Vehikel ab, und ich könnte wetten, dass der BMW-Werbespot von ihm stammt (auch wenn ich die Wette natürlich verliere). Aber bringen muss ich ihn in diesem kleinen Blog. Für Marc. Herrlich!

Feuerwehr Hannover

31. Oktober 2013

BMWFeuerwehrSchön, dass ein 18-Jähriger ohne weiteres mit dieser Geschichte durchkommen konnte: Er marschierte in ein  Autohaus in Lingen-Darme und bestellte einen Pkw als Begleitfahrzeug für Feuerwehreinsätze mit vielen Extras. Kaum war das Auto fertig, stellte sich heraus: Der junge Mann hat eine geistige Behinderung und lebt in einer Einrichtung für betreutes Wohnen.

Die Mitarbeiter des renommierten Autohauses hatten dem motivierten Käufer zuvor alle Sonderanforderungen erfüllt. Denn auf Wunsch des 18-Jährigen rüsteten sie den „Einsatzwagen“ zuerst auf beiden Seitentüren mit Schriftzügen FEUERWEHR HANNOVER  und dann in einem zweiten Schritt  mit Signalanlage, Martinshorn und Blaulicht aus.

Dass die Feuerwehr in der Landeshauptstadt den neuen Wagen einer bajuwarischen Edelmarke niemals bestellt hat, kam dann heraus, als der Wagen ausgeliefert werden sollte. Inzwischen ist auch klar: Der junge Mann ist nicht geschäftsfähig, kann also nicht belangt werden – und das Autohaus bleibt auf den Um- und Rückbaukosten von ca. 3.500,- Euro sitzen. Das dürfte sich aber allemal rechnen; denn eine bessere Werbung für engagierten Kundenservice ist kaum denkbar. Oder?

(Quelle, Foto (c) und mehr)

Tatort

1. April 2012

Na endlich, bin ich versucht zu sagen! Fast klingt es nach einem Aprilscherz, aber die ARD-Tatortreihe wird tatsächlich in unserem Städtchen Station machen. Die Februar-2013-Episode des NDR-Tatorts mit Maria Furtwängler als Kommissarin Charlotte Lindholm vom LKA Niedersachsen spielt in Lingen, soll  im Laufe des Septembers entstehen und auch bei uns „vor Ort“  gedreht werden! Vorgestern waren Produzentin Lisa Blumenberg, Drehbuchautor Thorsten Näter und Regisseur Thomas Jauch in Lingen. Ich traf die drei Freitagabend zufällig im „1549„, wo sie und ich dann auch noch denselben Cocktail bestellten.

So kommt man ins Gespräch und dann wurde es ein ausgesprochen spannender Abend. Ich erfuhr, dass -wie schon vor einigen Jahren mit dem Kölner und dem Leipziger Tatort-  es auch diesmal eine Verbindung nach NRW geben soll, genauer zum Münsteraner Tatort-Duo um Axel Prahl (Kriminalhauptkommissar Frank Thiel) und Jan Josef Liefers als Rechtsmediziner Prof. Karl-Friedrich Boerne. Der Tatort (Arbeitstitel „Leuchtturm“) fängt so an: Bei einer Spritztour in den Norden bleiben Thiel & Börne mit Börnes neuem BMW-Coupé (mal was ganz Neues: Negatives Productplacement im Tatort!) wegen eines Kabelbrandes in unserem Städtchen liegen, entschließen sich kurzerhand zu einer Radtour (Tandem!) durchs Lingener Land und finden schon nach wenigen Metern an der Baustelle der neuen Emslandarena einen Polier mit eingeschlagenem Schädel. Was sonst noch geschieht, will ich hier nicht verraten; das ist früher schon anderen nicht gut bekommen und außerdem musste ich es versprechen. Allerdings fand ich die ganze Drehbuchidee reichlich rustikal und hab das den Dreien auch gesagt. Noch komischer war es aber natürlich, dass Blumenberg, Näter und Jauch bei ihrem 48-Stunden-Tripp ins südliche Emsland nun ausgerechnet mich trafen. Aber die Welt ist klein. Das wissen alle, die schon beim Campingurlaub auf der schottischen Insel Iona, in Ocho Rios (Jamaika) am Strand oder in der U-Bahn in Düsseldorf unverhofft auf gut bekannte Lingener trafen.

Von den insgesamt 24 Drehtagen werden übrigens nur an fünf Tagen die Außenszenen in Lingen gedreht und die sponsert zu einem Großteil -man glaubt es nicht!- unser LWT; angesichts der alles andere als guten LWT-Finanzen musste ich herzlich lachen, als Lisa Blumenberg das im Laufe der Gespräche erwähnte; das war ihr dann etwas peinlich, glaube ich. Mit Näter und Jauch, der früher mal Regieassistent bei Wolfgang Petersen war, hab ich mich schon für die Drehtage im September verabredet. Und der nette Barkeeper im „1549“ will dafür eigens einen „Tatortcocktail“ kredenzen, hat er gesagt, bevor ich mit den beiden männlichen Tatortmachern in Heidis Litfass abgedampft bin. Lisa musste zu Bett. An Heidis Theke hab ich -nicht mehr ganz nüchtern- den beiden versprochen, dass sich die ganze Tatort-Crew ins Goldene Buch der Stadt eintragen darf. Ich fürchte, damit hab ich mich weit aus dem Fenster gelegt, aber die beiden hatten zuvor Wirtin Heidi versprochen, dass Ina Müller im Litfass eine Sendung aufzeichnet. Außerdem wird es im nächsten Februar ein Preview des Lingener Tatorts im Centralkino geben (Tipp von mir!). Da musste ich nachziehen und es war eben schon reichlich spät…

Schönen Sonntag, noch.

Marc

24. Mai 2011

Der erste ging gut. „Beast“ nicht so. Unsern lokalen BMW-Werbestrategen Marc wird’s freuen.

Nachtrag:
Stimmt!! Hab ich’s nicht gesagt? Siehste hier:

Abgelehnt

1. August 2009

Helming_Schmidt1

Trotz Zustimmung des Konkurrenten Senger von der Lingener Tagespost abgelehnte Anzeige. Ullala Schmidt grüßt.