Für die Auswahl des heutigen Textes habe ich eine Zeitlang geschwankt, was ich einräumen muss.

Objekiv wichtig wäre ein Jahresanfang-Beitrag für das, was in Sachen Corona unausweislich auf uns zukommt: Schulschließungen -zumindest aber Wechselunterricht, Lockdown-Verlängerung, neue, auch kommunale Hilfen für die gebeutelten Gastronomen, Einzelhändler, Soloselbständigen, fehlende Offenheit der emsländischen Kreisverwaltung und über den Unsinn geschlossener Museen – aber das muss noch warten.

Unverhofft tauchte dann bei meinem abendlichen Neujahr-Frühstück noch die große logistische Herausforderung unserer Zeit auf, über die ich doch bitte schreiben solle: „Wie kommen Berufstätige an eine Rolle Gelber Sack?“ – in Lingen, versteht sich.

Doch „wo sie jrad Rosenkohl sagen“ (auch zu Jahresbeginn Grüße an den rheinischen Botschafter Konrad Beikircher): Kann bitte jemand (m/w/d) dieses Felix-Olschweski-Rezept kochen und mich dann dazu einladen oder jedenfalls schreiben, wie es schmeckt:

Rosenkohl mit Fetasoße

Der starke Eigengeschmack des Rosenkohls lässt sich, meint Felix Olschewski, gut mit einer Käsesoße aus Feta kombinieren. Zusammen mit einer gebratenen Zwiebel entsteht so ein herrlich würziges Gericht, das schnell und einfach zubereitet ist.

500g Rosenkohl (3KHB)
100g / 1 stck. Zwiebel (1KHB)
150g Feta (4EWB)
eine Tasse Vollmilch
Salz, Pfeffer, Chili, Muskat
Den Rosenkohl putzen und die Röschen halbieren. Mit ca 200ml Wasser in einen Topf geben, salzen und 10 Minuten kochen.

In der Zwischenzeit eine Zwiebel klein schneiden und mit Salz und Pfeffer glasig braten.

Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben. Zu einer Soße verrühren und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver und Muskat abschmecken. Den fertig gekochten Rosenkohl abgießen und zur Soße geben. Gut umrühren und abschmecken.

Allein dieser Satz „Die Zwiebel mit 100ml Milch ablöschen und den zerkleinerten Feta hinzugeben“ lässt doch das Wasser im Munde zusammenlaufen – oder?

ps
KHB und EWB sind Olschewskis Abkürzungen, die etwas mit dem Abnehmen zu haben haben, vermute ich. Also dem, was ich nach den Feiertagen vielleicht doch ernsthaft tun sollte. Die Rosenkohl-Feta-Menge reicht übrigens, lese ich in Felix‘ Urgeschmack-Blog, für je 4 Kohlenhydrat- und Eiweißblöcke, und er empfiehlt: Essen Sie dazu ein paar Nüsse oder 1 TL Nussmus für den Fettanteil.

(Danke, Felix für dein OK, auf den Urgeschmack-Blog zugreifen zu dürfen! Und wann gibt  es eigentlich ein neues Kochbuch?)

Diabetes an die kurze Leine

30. November 2018

Ungefähr jeder zehnte Deutsche leidet an Diabetes.1 Diese Krankheit lässt sich nicht so einfach heilen wie ein Schnupfen. Doch so mancher Diabetes-Patient konnte bereits Abschied nehmen von Spritzen, Medikamenten und Übergewicht. Die Erkrankung bleibt bestehen; doch wer sich von ihrem Joch befreien möchte, muss oft nur seinen Lebenswandel ändern, kann dafür den Spieß umdrehen und den Diabetes an die kurze Leine zwingen.

Seit 2009 veröffentlicht Felix Olschewski (Foto lks) in seinem Blog Urgeschmack Hinweise auf einen solchen Lebenswandel. Er schreibt: „Geplant war das nie. Mein Anliegen war stets die Verknüpfung gesunder Ernährung mit Nachhaltigkeit und Genuss. Allerdings deckt sich meine Herangehensweise mit einer Ernährung, die Diabetikern hilft. Der beste Beweis sind…“

Weiterlesen bei Urgeschmack:

Steakhüfte vom Twist

13. März 2018

Heute geht’s um „Leckeressen“. Kennen Sie das Blog Urgeschmack von Felix Olschewski? 

Der Mann, auf dem Twist aufgewachsen und inzwischen wieder zurück gekehrt, ist nach eigenem Bekunden „freier Autor, Musiker und Reisender“. Er schreibt über Essen und Esskultur und ist sechsfacher Kochbuchautor. Seit 2009 hilft er mit der freien Internetseite urgeschmack.de täglich Tausenden Menschen auf dem Weg zu ihrer eigenen optimalen Ernährung. Olschewski sagt von sich: Ich liebe gutes Essen.

„Mit Urgeschmack möchte ich möglichst viele Menschen für eine schmackhafte, gesunde und nachhaltige Ernährung begeistern und ihnen helfen, ihre eigenen Ziele zu erreichen.

Jetzt hat er gerade drei Rezepte zur Steakhüfte veröffentlicht; Vegetarier müssen also tapfer sein. Das beste Fleisch aus Weidehaltung nützt nichts, wenn man nichts daraus zu kochen weiß. Soll es über Rinderfilet, Roastbeef und Rouladen hinausgehen, kennen viele Menschen keine passenden Rezepte. Anhand der Steakhüfte zeigt in diesem Video Helmut Backers vom Landgasthof Backers (Twist), wie viele Variationen sich ohne Mühe aus einem weniger bekannten Stück gewinnen lassen:

Zur Verfügung gestellt hat das Stück Steakhüfte Wolfgang Möllering vom Hof Möllering (Haselünne-Bückelte). Helmut Backers und Wolfgang Möllering waren bereits meine Interviewpartner in vorangegangenen Videos. Beide setzen sich ein für mehr Regionalität im Essen, für guten Geschmack und zugunsten besserer Bedingungen für Tiere und Menschen in der Landwirtschaft. Erwähnt wird daher auch der der Hof Fehnland Ziegenkäse aus Hebbelermeer 

Hier erfährt man mehr darüber:

Weidehaltung und Wertschätzung (Video)
Weidefleisch in Restaurants – Chancen und Herausforderungen (Video)

Das Blog Urgeschmack ist frei von Werbung. Auch dafür ist Olschewski verantwortlich und schreibt:. Gefällt Ihnen dieser Steak-Beitrag? Freuen Sie sich, etwas gelernt zu haben? Gründliche Recherche und Schreiben kosten Zeit. Ihre Unterstützung hilft beim Fortführen dieser Arbeit.

Weitere Ideen und Rezepte für gesundes Essen und zum Abnehmen finden Sie in Das Urgeschmack-Kochbuch: Jeden Tag gesund und lecker.