4 Biotope Fototour

4. Dezember 2015

Die 4 Biotope Fototour von Werner Modes
Emsbüren und Lingen (Ems) – Treffpunkt in Emsbüren
Sonntag 6. Dez.  –  12-16 Uhr
Kosten: 1 Person 25 EUR, 2 Personen 40 EUR, Familien (2 Erwachsene und bis zu 3 Kinder) 35 EUR, Gruppen  (3 bis 4 Personen) 50 EUR, Bezahlung am Treffpunkt
Eine Anmeldung ist bei Werner Modes erforderlich
Telefon 05906 959922
E-Mail  –  Webseite 

FototourDie 4-Biotope-Tour  hat schon so einige Teilnehmerinnen und Teilnehmer überrascht. Naturfreunden haben die Möglichkeit, naturbelassene Ecken im südlichen Emsland zu erleben und dabei gleichzeitig etwas über die Fotografie zu lernen.

Zwei Biotope befinden sich am Rand von Lingen (Ems) und die anderen beiden in der Nähe von Emsbüren. Die vier Biotope sind ei keine bekannten Seen in der Region.

Veranstaltet wird die Tour von Werner Modes. Der freiberufliche Landschafts- und Tierfotograf aus Emsbüren organisisert die 4-Stunden-Fahrt und sagt: „Ob Sie ein Handy mit Cam besitzen oder mit einer Digital-Spiegelreflex ausgestattet sind, jede und jeder ist willkommen. Die kleinen Naturoasen erleben, sie sehen und dann Motive für immer festhalten, steht im Vordergrund dieser Fotofahrt.“

Übrigens sind andere Termine auf Anfrage möglich.
(Foto © Werner Modes)

Naturpark

28. März 2013

bippenFiltererlass hin, Tiermast her. Es geht mit dem „Immer-mehr-und-immer-größer“ weiter. Jetzt lehnte das Verwaltungsgericht Osnabrück den Antrag der Eigentümerin eines in Bippen nördlich Fürstenau liegenden Waldes ab, einen rd. 1,73 ha großen Teil dieses Waldes sofort roden zu dürfen. Der CDU-geführte Landkreis Osnabrück hatte die Abholzung und Rodung eines Eichenmischwaldes und einen Douglasienforstes genehmigt. Die Flächen liegen innerhalb des Naturparkes Nördlicher Teutoburger Wald/Wiehengebirge -neumodisch bemüht inzwischen Natur- und Geopark TERRA.vita genannt- und sind auch noch zu einem Teil als Biotop „Eichenmischwald trockener Sandböden“ ausgewiesen. Mittels der naturfeindlichen, aber gleichwohl großzügig genehmigten Waldumwandlung soll dem Sohn der Antragstellerin, der deren landwirtschaftlichen Betrieb als Pächter führt, die Erweiterung einer ohnehin schon 160.000 Plätze großen Hähnchenmastanlage um weitere 100.000 Plätze ermöglicht werden. Die für dieses Vorhaben erforderliche immissionsschutzrechtliche Genehmigung hat der Landkreis Osnabrück separat erteilt.

Gegen die Genehmigung zur Waldumwandlung hat das vom Umweltforum Osnabrücker Land e.V. Klage erhoben und das Projekt dadurch gestoppt.

Das Verwaltungsgericht hat in seinem Eilbeschluss vom 12.03.2013 zunächst festgestellt, dass die Antragstellerin aufgrund der vom Umweltforum gegen die Genehmigung der Waldumwandlung erhobenen Klage der entsprechenden gesetzlichen Regelung zufolge bis zur Entscheidung über diesen Rechtsbehelf von der Genehmigung keinen Gebrauch machen dürfe.

Die Verpächterin habe auch keinen Anspruch auf eine „sofortige Vollziehbarkeit“ der Genehmigung, weil der Landkreis Osnabrück die Waldumwandlung unter Verstoß gegen die einschlägigen Bestimmungen des Gesetzes über die Umweltverträglichkeitsprüfung sowie gegen andere umwelt- und naturschutzrechtliche Vorschriften genehmigt habe. Über die Genehmigung zur Rodung der Waldfläche habe nur zusammen mit der untrennbar mit ihr verbundenen immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für die Erweiterung der Hähnchenmastanlage entschieden werden dürfen und zwar in einem die Beteiligung der Öffentlichkeit wahrenden Verfahren. Zudem sei die Waldumwandlungsgenehmigung nicht mit dem Artenschutz- und Waldrecht vereinbar. Es mangele an einer rechtsfehlerfreien Anwendung der naturschutzrechlichen Bestimmungen.

(Beschluss des Verwaltungsgerichtes Osnabrück, 3. Kammer, vom 12.03.2013, Az. 3 B 5/13; die Entscheidung ist noch nicht rechtskräftig.)