Critical Mass Lingen

29. November 2019

Auch in Lingen engagieren sich jetzt Radfahrer mit einer  Critical Mass. CM ist eine flashmobartige Demonstration, die heute erstmals um 17 Uhr am Bahnhof startet. Mit ihrer Aktion protestieren Radfahrer/innen gegen ihre systematische Benachteiligung im Straßenverkehr.

Die Aktionsform startete 1992 in San Francisco (USA). Sie findet einmal pro Monat in Städten rund um den Globus statt, traditionell am letzten Freitag. Im benachbarten Nordhorn gab es die erste CM vor fünf Monaten, jetzt also auch bei uns. Wenn ich‘ es richtig sehe, ist Lingen damit die erste CM-Gemeinde im Emsland. Die aus der Klimagruppe Emsland stammenden Aktivisten erläutern die Aktion auf ihrer Facebook-Seite. Auf twitter sind sie bislang nicht vertreten

„An jedem letzten Freitag im Monat fahren Menschen bei der Critical Mass gemeinsam mit dem Fahrrad. Niemand organisiert die Critical Mass. Die Critical Mass organisiert sich selbst. Wer vorne fährt, bestimmt die Route.

Mehr als 15 Radfahrer*innen dürfen nach § 27 StVO einen sogenannten Verband bilden. Sie dürfen nebeneinander fahren und eine Spur einnehmen. Sie gelten dabei als ein langes Fahrzeug. Passiert der Verband eine grüne Ampel, die während der Durchfahrt auf Rot springt, so fährt der gesamte geschlossene Verband über die Kreuzung.

Die Geschwindigkeit wird angepasst, so dass alle mitkommen. Wenn Lücken entstehen, wird aufgeschlossen. An Kreuzungen wird die Masse abgesichert, damit keine anderen Fahrzeuge in die CM fahren. Verkehrssicherheit steht an erster Stelle.

Critical Mass ist das, was jede*r für sich und alle zusammen am Freitag daraus machen. Für manche ist es einfach nur ein lebensfrohes Straßenfest, das sich durch die Stadt bewegt. Andere sind es leid, dass sie mit dem Rad nicht sicher durch die Stadt kommen.

Verrückte Fahrräder? Seifenblasen? Verkleiden? Kekse? Irgendwas Kreatives? Ja gern! Alles ist drin, solange es positiv ist und für eine lebenswertere Stadt stehen kann.

Wir treffen uns am 29.11.2019 um 17:00 Uhr am Bahnhof!“

Also: Das ist heute. Organisation? Es gibt keine! Critical Mass organisiert sich von selbst. Jede/r mit einem Fahrrad ist willkommen!

Klimastreik!

18. September 2019


Am Freitag findet der dritte globale Klimastreik statt – weltweit werden Menschen auf die Straße gehen und für die Einhaltung des Paris-Abkommen und gegen die anhaltende Klimazerstörung laut werden. Auch in Lingen (Ems). Die Organisatoren informieren:

Wir treffen uns ab 7:30 Uhr am Freitag, 20.09.2019 am Bahnhof in Lingen:

Wenn du weitere Informationen benötigst melde dich gerne bei uns! Gern kannst du auch später dazukommen. Geplant sind Aktionen rund um den Klimaschutz. Um 10:00 Uhr findet eine Fotoaktion statt. Der NABU Emsland Süd, Foodsharing.de Emsland, Seebrücke Lingen, BUND Niedersachsen, Repair Café Lingen, die Kunstschule Lingen, Sieben und das Ludwig-Windthorst-Haus (LWH) sind mit dabei. Es kommen weitere Aktionen dazu!

Um 11:55 Uhr werden die Glocken aller Lingener Kirchen läuten! Um 12:00 Uhr findet in der Kreuzkirche ein Gebet zu/um „Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung“ (ca. 15 min.) statt. #ChristiansforFuture

Von 10:30 Uhr bis 12:00 Uhr läuft eine Müllsammelaktion, wir starten einen „Clean-Up-Countdown“! Bei Teilnahme bitte Handschuhe mitbringen! Wir starten außerdem eine Fahrraddemo mit dem ADFC! Bitte reist – wenn möglich – mit dem Rad an!

Gegen 12:30 Uhr räumen wir auf! WICHTIG: Alle mitgebrachten Plakate bitte aus Altpapier basteln und nach der Demo wieder dem Altpapier zuführen!

Ab 17:00 Uhr findest du uns auf dem Pferdemarkt in Lingen beim Rock am Pferdemarkt 2019 mit einem Infostand. Die VHS Lingen zeigt ab 17:00 Uhr im VHS-Forum, Zum Neuen Hafen, den Film Zusammenhalt Global – Auftakt FAIR FOR FUTURE !“

https://fridaysforfuture.de/allefuersklima/
https://de.globalclimatestrike.net/
https://www.klima-streik.org/

 


Weitere Streikaktionen in der Region finden in Haselünne (Wasserturm 10 Uhr) , Meppen (Marktplatz 12 Uhr), Nordhorn (Kirche Am Markt 12 Uhr) und Papenburg (Rathaus 14 Uhr) statt.

Nisthilfen

26. Februar 2019

Viele Vögel kämpfen neben der Futtersuche vor allem damit, einen geeigneten Brutplatz zu finden. Insbesondere die intensive Nutzung der Landschaft, aber auch die übertriebene Ordnungsliebe des Menschen in seinem unmittelbaren Wohnumfeld erschwert der heimischen Tierwelt die Wohnungssuche.

„Der Verlust an natürlichen Brut-, Nist- und Lebensstätten hat für viele unserer Mitgeschöpfe ernste Ausmaße angenommen“, sagt der NABU Niedersachsen. Doch mit etwas handwerklichem Geschick und ohne großen finanziellen Aufwand könne hier Abhilfe geschaffen werden. Künstliche Nisthilfen und Unterkünfte seien feste Bestandteile der Arbeit für den Schutz der heimischen Tierwelt. Im Naturgarten kann man jetzt noch Nistkästen für die beginnende Brutsaison aufhängen.

Doch welcher Vogel braucht welchen Nistkasten ? Wie viele Kästen brauche ich für meinen Garten ? Was kann ich noch für die Tierwelt in meinem Garten tun ? Diese und viele weitere Fragen können am kommenden, Samstag, 2. März von 10 bis 13 Uhr am großen Nisthilfen-Infostand in der NABU-Geschäftsstelle Emsland/Grafschaft Bentheim in Meppen geklärt werden.

Viele Kästen können auch gleich vor Ort erworben werden. Wer dagegen selbst Nisthilfen bauen möchte, kann verschiedene Baupläne finden.

Auch auf einen weiteren Aspekt weist der NABU hin: „Kinder und Jugendliche haben heute einen erschreckend beschränkten Zugang zur Natur. Diese wird oft nur noch virtuell im Computerspiel erlebt – oder gar nicht. So mancher 13jährige kennt zwanzig Handy-Klingeltöne, aber keine zwei Vogelarten mehr – und auch die Generation ihrer Eltern ist schon völlig naturentfremdet. Das ist eine pädagogische Zeitbombe, denn wo elementarstes Naturwissen verlorengeht, sinkt auch die Bereitschaft, sich für die Bewahrung unserer gemeinsamen Lebensgrundlagen einzusetzen.“

Deshalb ermuntert der NABU Schulen und Kindergärten, Nistkästen an geeigneten Stellen anzubringen: „Wenn sie selbst gebaut werden, ist das natürlich am besten, um Kindern und Jugendlichen einen beobachtbaren Zugang zur Natur zu bieten. Geeignet sind Schulgärten ebenso wie Bereiche von Schulhöfen, die nicht vandalismusgefährdet sind, Gärten von Kindergärten und andere, ähnliche Plätze.

Hier können Kinder und Jugendliche miterleben, wie das Nistmaterial eingetragen wird, wie die Altvögel wochenlang aufopfernd füttern müssen und schließlich die Jungvögel ihre ersten Schritte in das Leben machen – intensiver kann Naturbeobachtung für junge Menschen kaum sein. Zudem lässt sich der Einsatz von Nistkästen gut im Unterreicht begleiten: Sachkunde, Werkunterricht, Biologie, vielleicht auch weitere Fächer lassen sich mit diesem Geschehen gut verbinden.

Die Regionalgeschäftsstelle des NABU befindet sich in der Haselünner Str. 15, Ecke Vitusstraße in Meppen. Die direkte Zufahrt mit dem Pkw ist etwas kompliziert. Sie ist nur aus Richtung Herzog-Arenberg-Str. möglich. Aus anderen Richtungen muss eine Anfahrt über die Königstraße erfolgen. Für Reisende mit dem Zug ist es hingegen sehr bequem; denn es sind nur 150m, also zwei Minuten zu Fuß,  vom Bahnhof in Meppen bis zur NABU-Geschäftsstelle. Allerdings ist von Lingen aus nur SEV möglich… 

(Quelle: NABU Foto: NABU /Franz Fender)

vergessene Menschen

28. Dezember 2018

Während die Bundesregierung stets betont, dass die Zahl der Asylanträge weiter sinkt und etwa die Kampagne für eine„freiwillige“ Rückkehr ausgebaut werden soll, wird das Leid der Flüchtenden an den Grenzen zur EU immer weniger beachtet. In diesem Bericht wird ein Blick auf die Situation von etwa 100 Flüchtenden gelegt, die in und um die serbische Stadt Subotica leben und auf ein Weiterkommen in die EU hoffen. Dort unterstützen derzeit drei Aktivist*innen aus Niedersachsen als Teil der spanischen Organisation escuela con alma die Menschen. Hier ihr Bericht:

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Momentan gibt es, bis auf eine staatliche Unterbringung für Familien, vor allem zwei Orte in bzw. bei Subotica, in denen die Flüchtenden leben. Da beide Orte sehr unterschiedlich sind, müssen sie separat beschrieben werden.

Horgos

Der Ort ist 1,5km von der ungarischen Grenze entfernt und ca. eine Stunde Fußmarsch zur nächsten Einkaufmöglichkeit. Die ca. 40 überwiegend aus Afghanistan stammenden Menschen, darunter einige Minderjährige, wohnen hier in in einer selbstverwalteten Struktur in alten und kaputten Scheunen. Mit der Unterstützung von escuela con alma wurde eine Versorgung mit Strom (Autobatterien), Wasser, Waschdienst und Essen etabliert. Zudem wurden Öfen gebaut, sodass zumindest drei Räume beheizbar sind.

Da es keinen Wasseranschluss gibt ist der Hygienestandart eher schlecht und hängt von der Unterstützung ab. In den letzten Monaten fuhren die Unterstützer*innen regelmäßig mit einer mobilen Dusche zu dem Ort. Jedoch ist diese aktuell kaputt. Zudem können die Räumlichkeiten nicht zufriedenstellend gereinigt werden und eine medizinische Versorgung gibt es nicht. Einige leiden an Verletzungen durch die Strapazen der Flucht oder Polizeigewalt und Folgen der fehlenden Hygiene.

Hier leben die Menschen teilweise schon seit Monaten ohne eine wirkliche Perspektive auf ein Weiterkommen. Es ist beeindruckend wie sie es in einer solchen Umgebung schaffen sich gemeinsam zu organisieren und solidarisch miteinander umzugehen.

Train Station

Bei dem anderen Ort handelt es sich um leerstehende Häuser neben dem Bahnhof im Zentrum der Stadt, die seit einem 3⁄4 Jahr besetzt sind. Es sind offene, fensterlose Ruinen, ohne Heiz- und Kochmöglichkeiten, Strom oder anderer Infrastruktur. Hier ist eine höhere Fluktuation an Menschen, die meisten sind sehr jung und viele minderjährig. Ihre Situation muss insbesondere durch die extremen Temperaturen (bis -10Grad) als lebensbedrohlich beschrieben werden. Zwar werden sie mit Sachspenden (vor allem mit Decken und warmer Kleidung) unterstützt und so die physische Bedrohung minimiert, doch durch ihre Ausweglosigkeit sind sie zusätzlich psychisch extrem belastet. Hier wäre, durch die mangelnde Hygiene sowie die härteren Bedingungen, eine medizinische Versorgung noch dringlicher.

Auch die Polizei geht in der Stadt aggressiver gegen die Flüchtenden vor. So wird von gewalttätigen Übergriffen und 5-7 stündigen Ingewahrsamnahmen durch die serbische Polizei berichtet, welche versuchen die Menschen aus der Innenstadt zu vertreiben. Eine der Unterstützer*innen kommentiert ihre Eindrücke von vor Ort:

„Nach dem ersten Besuch in den alten Scheunen außerhalb waren wir schockiert. Doch als wir dann den Ort in der Stadt besuchten, konnten wir kaum fassen, wie Menschen in solchen prekären Bedingungen leben müssen.“

Keine Perspektive in Serbien und keine Weiterkommen

Serbien ist ein armes Land mit niedrigen Aufnahmequoten. Die Flüchtenden berichten von überfüllten Aufnahmelagern, die ihnen auch keine lebenswürdigen Bedingungen bieten. Der Weg in die EU ist gut gesichert: an der ungarischen Grenze gibt es zwei unter Strom stehende Zäune mit Stacheldraht, Wärmekameras mit 8km Reichweite, Wachhunde, Lautsprecher in vier Sprachen und schon beim Annähern an den Zaun gewalttätige Polizei. Sind solche Versuche dann doch einmal erfolgreich, berichteten Geflüchtete, dass es immer wieder zu illegalen und brutalen Push-Back-Aktionen kommt. Nach dem Dublin
III-Abkommen wäre Ungarn für das Asylverfahren verantwortlich, sobald ein Geflüchteter das Territorium betritt. Werden die Menschen nicht aufgenommen sondern ohne Verfahren zurückgeschickt, widerspricht dies dem geltenden Recht.

Die Fluchtgründe

Die Flüchtenden in Subotica stammen vorwiegend aus Afghanistan und einige aus dem Iran und Pakistan. Sie zeigen schreckliche Bilder aus ihre Heimat: Geköpfte Menschen, tote Kinder, blutüberströmte Mädchen und Bilder von Folterungen. Zudem sind einige von Narben gezeichnet, die Folge von Folterungen sind und die sie noch immer schmerzen. In Erzählungen wird berichtet, dass viele vor dem „Bürgerkrieg“ fliehen, in dem 41 weitere Staaten mitmischen. Diesen Einsatz beschreibt einer der Bewohner in Horgos als ein Kampf um Macht im Zusammenhang mit den afghanischen Bodenschätzen und wünscht sich, nicht in einem solchen Ölreichen Staat geboren zu sein. Sie erzählen also nicht nur vor den Taliban, sondern auch von Problemen in Folge des Nato-Einsatzes in Afghanistan. Jetzt müssen sie in daran beteiligte Länder fliehen und wissen, dass es auch dort, wenn sie es schaffen sollten, nicht einfach werden wird.

 

(Quelle)

Zu Protokoll

29. Mai 2018

Ich gebe meine Ablehnung eines neuen Bauvorhandens zu Protokoll:

Denn einmal mehr berichte ich zum Umgang unserer Stadt mit ihren Baudenkmalen. An der sog. Tanzgalerie soll nämlich ein Anbau entstehen, der mit dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudekomplex der ehemaligen Güterabfertigung der Hannoverschen Eisenbahn nicht in Einklang zu bringen ist. Für mich ist es ein absolutes Rätsel, weshalb „der Denkmalschutz“ ein solches Bauwerk durchwinken kann, zumal es in das Baudenkmal hineingebaut wird (s. Planskizze).

Das Vorhaben hat übrigens  nichts und nichts und nichts mit dem wirtschaftlichen Erfolg der Betreiberin der Tanzgalerie zu tun, den Redakteur Thomas Pertz in den Mittelpunkt seiner Zustimmung stellt. Es geht allein um unsere Kultur, genauer: um Baukultur und die Frage, wie wir Baudenkmäler erhalten und bewahren – oder eben nicht.  Die Lingener Untere Denkmalschutzbehörde macht seit Jahren und Jahrzehnten nicht selten das Gegenteil von Denkmalschutz. Dies stellt sich mir als Arbeitsverweigerung dar.

Wenn ich dann noch sehe, welches Gebäude in das Baudenkmal geradezu hineingedrückt wird, dann stockt mir der Atem. Es ist von seinen Proportionen, von den Fensteröffnungen und den an Starwars-Landeplätze erinnernden Dachausbauten bis hin zu den Kunststoffschindeln an der Südseite ein völlig (!) misslungenes (!) Werk. Gerade seine Planer, die Lingener Architekten von WBR Wolbeck sollten sich bitte fragen, was sie dem Stadtbild zumuten und was sie da dem erstaunten Publikum vorstellen. Diese Frage ist umso gebotener, als  das WBR-Büro selbst in einem Baudenkmal ist.

Man erkennt zwanglos, dass der Denkmalschutz in Lingen von allem davon abhängt, wem eine Immobilie gehört. Deshalb ist der Grundsatz so wichtig, dass Baudenkmale nicht von der öffentlichen Hand veräußert werden dürfen; bei der z Tanzgalerie nutz7ngsgeönderten Güterabfertigung wurde dagegen verstoßen. Unsere Stadt hat aber wie alle Gemeinden in Niedersachsen „die besondere Pflicht, die ihnen gehörenden und die von ihnen genutzten Kulturdenkmale zu pflegen und sie im Rahmen des Möglichen der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.“ Deshalb darf die öffentliche Hand sie nicht privatisieren. Geschieht dies dennoch, haben wir in Lingen immer denselben Salat. Es wird spätestens nach 10, 15 Jahren umgebaut, die Zeitung bejubelt den Tatendrang der Investoren und alles wird genehmigt. Wie bei der Güterabfertigung.

Lieber Stadtbaurat Lothar Schreinemacher, es ist mir ausgesprochen rätselhaft, was da genehmigt wurde.

Denn in der Umgebung eines Baudenkmals dürfen Anlagen nicht errichtet werden, wenn dadurch das Erscheinungsbild des Baudenkmals beeinträchtigt wird. Zu dem Erscheinungsbild unserer historischen Güterabfertigungsgebäude zählen auch der vor dem Gebäude gelegenen An- und Abfahrbereich mit den Zufahrtsrampen. Sie werden zugebaut. Bauliche Anlagen in der Umgebung eines Baudenkmals sind aber so zu gestalten, daß keine solche Beeinträchtigung eintritt. Das neue Bauorhaben beachtet diese Gestaltungsanforderungen nicht  – nicht einmal die Bauflucht der historischen Güterabfertigung mit ihrem ersten und zweiten Bauabschnitt wird geschützt. Übrigens: Auch die dort geschaffenen „Studentenwohnungen“ direkt neben der lauten Bahnstrecke sind bauplanungsrechtlich zweifelhaft.

Noch eine Preisfrage zum Schluss: Derartige Planungen werden der Bevölkerung immer mit gaaaaanz viel Grün in den Planzeichnungen verkauft. So auch hier. Den Mitgliedern des Stadtrates wurde mit der Vorlage nämlich diese Gründarstellung übermittelt:

Für die Bevölkerung reichte dies offenbar nicht. Der für sie in der Lokalzeitung veröffentlichte Artikel enthielt flugs noch eine kleine Aufforstung. Siehst Du die Hecke, wo vier mal mehr Zypressen grünen? Guckst Du hier:

Was brauchen wir? Mehr genaues Hinschauen, mehr konsequenten Denkmalschutz ( auch wenn die Verantwortlichen selbst gern in der Tanzgalerie feiern!)  und einen Bebauungsplan für das Quartier zwischen Georg, Burg- und Rosemeyer-Straße, damit es nicht -wie an der alten Lingener Güterabfertigung- über die Krücke „Bauen im unbeplanten Innenbereich“ zu solch schlimmen Entwicklungen kommt.

 

(Bilder: Stadt Lingen, WBR)

Haselünne

21. Mai 2018

Offenbar läuft nichts mehr von und nach Lingen mit dem Flixbus.

Die (einzigen) Verbindungen vom Lingener Busbahnhof  nach Groningen (Niederlande) und nach Berlin (über Osnabrück) sind ganz offensichtlich gestrichen. Sie sind jedenfalls auf der Flixbi-Internetseite nicht mehr zu buchen. Statt dessen werden „Alternative Fahrten“ angeboten (Screenshot links).

Es gibt offenbar nur noch Fahrten aus der noch bahnhofsfernen Grafschaft Bentheim aus/nach Neuenhaus und Nordhorn und auch das bahnhofsfreie Haselünne kann mittwochs und sonntags noch punkten. Die Busverbindung von dort dauert zwar mit 7,5 Stunden deutlich länger als ab Lingen mit der Deutschen Bahn (zwischen vier und fünf Stunden) ist aber auch genauso deutlich preiswerter.

Die Strecke in die Hauptstadt ab Haselünne bspw. kostet keine 20 Euro. Günstige Bahntickets ab Lingen sind drei Mal teurer (ohne Bahncard allerdings). Angesichts der Streichung i unserer Region ist es nicht wirklich befriedigend, wenn ich auf der Facebookseite lese, dass Flixbus künftig „in Österreich auch in ländlichen Gebieten“ hält oder es jetzt eine Flixbus-Verbindung im Westen der Vereinigten Staaten gibt.

Das Problem scheint mir zu sein, dass die Bahn dieselbe Strecke parallel versorgt. Deshalb  wären Verbindungen in den Nordosten, also bspw. nach Oldenburg oder über Bremen nach Hamburg sicher sinnvoller. Außerdem wäre ein Umsteigepunkt an der A 31 bei Lohne in Richtung Groningen oder nach Süden auch sinnvoller als die zeitaufwändige Kurverei durch die Städte der Region. Der Haltepunkt sollte direkt westlich der A 31 sein, weil die Straßenführung im östlich gelegenen Lohner Gewerbegebiet viel zu kompliziert ist. Der Lingen-Nordhorn-Linienbus könnte als Zubringer -auch preislich – darauf abgestimmt sein. Wer kümmert sich im Lingener Rathaus?

ps Ich habe übrigens gestern bei Flixbus nachgefragt, aber noch keine pfingstliche Antwort erhalten.

Nachtrag:
Inzwischen habe ich eine erste Reaktion von Flixbus erhalten. „Eleonora von Flixbus“ hat geschrieben. Lest selbst ihr Bald-wieder-öfters-Geschreibsel:

Fahrplanänderungen können viele Gründe haben. Buspartnerwechsel, Saisonwechsel, fehlende Konzessionen oder einfach zu geringe Auslastung. Wir wollen für alle Fahrgäste unser Streckennetz möglichst optimieren und bitten daher bei Veränderungen um Verständnis. Unsere Planungsabteilung arbeitet ständig am Fahrplan, vielleicht kann Deine Linie bald wieder öfters eingesetzt werden. Falls Du einen Streckenwunsch hast kannst Du uns den gerne über unser Online Kontaktformular mitteilen (Thema dazu ist Streckenanfragen – Wunschstrecke): https://www.flixbus.de/service/kontakt

Viele Grüße, Eleonora von FlixBus

Bahnhof

28. August 2017

Lingen gestaltet den historischen Bahnhofsgebäude der ehemaligen Hannoverschen Westbahn um. Das ist bekannt. Es ist das erste Mal, dass die Kommune eine solche Aufgabe übernimmt. Da könnte man –Städtebaulicher Wettbewerb hin oder her– auf die Idee kommen, Fachleute zu fragen, um funktionale Fehler zu vermeiden.

Ich durfte für die BürgerNahen (BN) dazu einige Gedanken äußern, was zu der von mir als ausgesprochen flach empfundenen Bemerkung eines CDU-Ratsmitglieds führte, der offenbar nur im Notfall mit der Bahn fährt, der Bahnhof würde „doppelt so teuer“, folgte man diesen BN-Vorschlägen. Das wird er allerdings ohnehin, denn die geplanten 1,6 Mio Euro netto (= 2 Mio brutto) werden nicht reichen – oder allenfalls für eine eher peinliche, untaugliche  Schmalspurlösung, um im Eisenbahnerbild zu bleiben.

Daher fürchte ich, dass es wieder so ein Projekt nach Lingener Art werden wird: Also eines mit mancherlei, auch groben Fehlern nach dessen Vollendung ausnahmslos Jubelberichte in der Lokalzeitung und den anderen Lokalmedien stehen und der amtierende OB strahlend in die Kamera lächelt.

Dabei geht es auch viel besser, weiß BauNetz, und berichtet über den zweiten „grünen Bahnhof“ in Deutschland, der am vergangenen Freitag in Wittenberg als „Bahnhof des Jahres“ ausgezeichnet wurde:

„500 Jahre Reformation, da muss alles stimmen. Die Deutsche Bahn und die Lutherstadt Wittenberg haben das Jubiläum zum Anlass für ein neues Empfangsgebäude am Bahnhof genommen. 3.650 Pendler kommen dort täglich an, im Jubiläumsjahr, so schätzte man, werden es Tausende mehr sein, die der Wirkungsstätte Martin Luthers einen Besuch abstatten wollen. Der Bahnhof wurde bereits im Dezember letzten Jahres in Betrieb genommen, heute erhält er die Auszeichnung Bahnhof des Jahres.

Für die Architekturwelt ist der Preis wenig relevant, prämiert wird eher die Kundenfreundlichkeit, selten sind Neubauprojekte dabei. Die Jahre zuvor ging der Preis nach Steinheim und Stralsund. Dennoch bietet die Verleihung Anlass für einen genaueren Blick. Denn mit dem Bahnhof von Lutherstadt Wittenberg werden auch die Bemühungen der Bahn für ihr Vorzeigeprojekt „Grüner Bahnhof“ prämiert. Es steht für den Anspruch, Bahnhaltepunkte klimaneutral zu betreiben.

Weil die Bahn keine Verpflichtung hat, Planungsprojekte europaweit auszuschreiben, wird sie hin und wieder für ihre intransparente Vergabepolitik kritisiert. Nicht zuletzt entscheiden dort oft auch die Länder oder Kommunen mit, die sich meist an den Baukosten beteiligen. Was noch immer nicht alle wissen:

Die Bahn unterhält seit 2008 eine hauseigene Planungsabteilung. Die derzeit unter dem Namen I.SBO Objektentwicklung und Planung firmierende Abteilung sitzt mit über 40 Mitarbeitern im Gebäude des Berliner Hauptbahnhofs. Der Bahnhof in Münster wurde dort geplant, das Empfangsgebäude in Berlin Gesundbrunnen, der Umbau der S-Bahnverteilerebene am Münchner Hauptbahnhof. Von hier stammt auch die Idee für den Bau klimaneutraler Empfangsgebäude.“

[…weiter hier bei BauNetz]

In der DB-Planungsabteilung arbeitete mehrere Jahre der junge Lingener Tim Schmidt, der inzwischen im Land Brandenburg die Beamtenlaufbahn eingeschlagen hat. Darauf weise ich mit der dringenden Bitte hin, diesen Fachmann auf keinen Fall zu fragen; denn das könnte ja beim Fehlervermeiden hilfreich sein 😉 .

Solarzellen und Grünflächen auf dem Dach, Wärme und Kühlung aus Geothermie sowie eine Regenwasseraufbereitungsanlage lassen jedenfalls in der Lutherstadt Wittenberg den Bahnhof seinen Energiebedarf selbst produzieren. Auch der Service -übrigens der rund um das eigentliche Bahnhofsgebäude- soll sich wieder so nennen dürfen. Mehr Stellplätze für Autos und Fahrräder gibt es, Infotafeln und Wartedächer. Im Empfangsgebäude gibt es einen hellen Wartebereich mit USB-Anschlüssen an den Bänken, auch ein Bäcker und ein Zeitungsladen sind zu finden und barrierefreie Toiletten.

Wer mit der Bahn in Deutschlands Kleinstädten unterwegs ist, weiß, dass dies keine Selbstverständlichkeiten sind, weiß BauNetz. Mal sehen, was bei uns in Lingen (Ems) am Ende herauskommt. Das nämlich ist offen. Klar ist bisher nur, dass anschließend das Ergebnis begeistert bejubelt wird, egal wie es ausfällt.

BahnhofsWCEingebürgert hat es sich, auch wichtige Dinge im Verwaltungsausschuss (VA) unserer Stadt beschließen zu lassen, ohne dies zuvor mitzuteilen. Mit Ausnahme der CDU, deren Fraktionsvorsitzender Uwe Hilling allwöchentlich freitags mit OB Krone die aktuellen Entscheidungen bespricht und auch -wie behauptet wird- trifft. Die Unsitte solch undemokratischen Hopplahopp-Entscheidungen hat vor einigen Tagen auch das Bahnhofs-WC getroffen. Das ist nämlich kaputt, sieht jämmerlich aus und ist nicht benutzbar.

Ältere Lingener erinnern sich, dass die fehlenden öffentlichen Toilettenanlagen ein großes Ärgernis in unserem Städtchen waren, als Krones Amtsvorgänger Pott vor 15 Jahren in Amt und Würden kam und untersuchen ließ, wo der Schuh drückte. Vor allem drückte die Lingener aber noch etwas anderes und die Lingener Tagespost berichtete:

„Die unzureichenden und oft in einem desolaten Zustand befindlichen öffentlichen Toilettenanlagen scheinen das größte Ärgernis für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Lingen zu sein und deswegen werden wir in diesem Jahr noch Abhilfe schaffen“, versprach Oberbürgermeister Heiner Pott.“2016-05-29 13.44.38

Er hielt Wort: Eine öffentliche WC-Anlage entstand am Bahnhof. Doch die ist seit Monaten nach einem Einbruchsversuch im Dezember 2015 defekt. Überraschenderweise war dies für OB Krone und seine Verwaltung kein Grund, die WC-Anlage instand zu setzen,  sondern ernsthaft deren Schließung vorzuschlagen, weil doch deshalb „keine einzige Beschwerde bei der Verwaltung“ eingetroffen sei. Er schlug vor, vorsorglich den Vertrag zu kündigen und zu prüfen, welche WC-Anlagen an der Stelle „mit vertretbarem Aufwand“ angeboten werden könnten. Ich hab dem widersprochen, da binnen sechs Monaten Kündigungsfrist nicht geklärt werde, was mit dem Bahnhofsgebäude geschehe; außerdem war, als die WC-Anlage noch im Bahnhofsgebäude war, sie in einem jämmerlichen, stinkenden Zustand. Sie wurde dann deshalb in die Bahnhofs-Gastwirtschaft eingegliedert. Dann war es ok, aber Nicht-Gäste konnten sie nicht mehr benutzen.

Cordula Süßmann (Liberale Fraktion) prophezeite jedenfalls im VA -bevor das Thema vertagt wurde-, dass die Schließung der Anlage Beschwerden nach sich ziehen werde. Was soll ich sagen? Die Kollegin Süßmann hat 100 Punkte! Denn gestern traf diese E-Mail von Wolf-Dieter Thal bei mir ein:

Am 28.05.2016 gab es eine Sonderzugfahrt nach Amsterdam. Zur vorgesehenen Abfahrtszeit fanden sich mehrere hundert Fahrgäste/Besucher ein. Man musste feststellen, dass sich im gesamten Bahnhofbereich keine verfügbare Sanitäreinrichtung befand:
– nicht im Bahnhofsgebäude
– nicht im Busbahnhof, verschlossen, und gibt es ueberhaupt welche?
– nicht die im Bahnhofsbereich aufgestellte Toilettenanlage – nicht zugänglich!!!
Diese Situation besteht nicht erst seit dem 28.05.2016, und so stellt sich die Frage, wann die Verwaltung/Politiker der Stadt beabsichtigen, diese aeußerst mangelhafte Situation abzustellen?.
Ich wünsche ja keinem etwas Schlechtes, doch für all jene, die fuer diese Situation verantwortlich sind, dass sie mal mit Durchfall am Lingener Bahnhof konfrontiert sind.
Übrigens, dies ist generell ein unhaltbarer Zustand, da er alle Reisenden trifft, und dies schon seit langer Zeit! Welch ein positives Image für Lingen!
Also schreibe ich dem OB diesen offenen Brief:
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
es gibt seit Dezember keine funktionierende WC-Anlage am Lingener Bahnhof. Doch nebenan ist der Busbahnhof, der ist zwar technisch leider nur auf dem vordigitalen Stand der 1970er Jahre; aber er hat ein öffentliches WC. Das hat der Steuerzahler bezahlt – extra nachfinanziert mit zehntausenden Euro. Allerdings ist es eben auch geschlossen.
Wie wär’s denn, wenn Sie dem Busbetreiber VGE Emsland-Süd gleichermaßen höflich wie gehörig auf die Füße treten, damit das ZOB-WC wie vereinbart und gefördert für Reisende und Bedürftige geöffnet ist und wenn Sie b) dasselbe mit dem machen, der das Bahnhof-WC so vergammeln lässt ?
Herzlichen Dank für die Erledigung!
Ihr Robert Koop
(Fotos: W.-D Thal)

ER TUT!!

23. März 2016

Neues vom Lingener Verkehrs-Sorgenkind. Mehr als drei Monate nach Übernahme der „Emsland-Strecke“ durch die Westfalenbahn gibt es rasante Neuigkeiten com Lingener Bahnhof. Endlich funktionieren erstmals die beiden Fahrkartenautomaten des Unternehmens auf Bahnsteig 1 und Bahnsteig 2. Eigentlich ein Grund für eine weitere Einweihungsfeier mit den Verantwortlichen und allen lokalen Medien – oder?!

Guckst Du:

Bildschirmfoto 2016-03-23 um 07.15.14

Eisenbahnerstadt

2. Juli 2014

Lingen als Eisenbahnerstadt
Eine Stadtführung mit Dr. Andreas Eiynck
Lingen (Ems) – Emslandmuseum, Burgstraße 18b
Heute 18.00 Uhr, Kosten: 2 Euro
Lingen.ICE„Mit der Eröffnung eines Bahnhofs an der neuen Eisenbahnstrecke Hannover-Rheine-Emden begann 1856 für Lingen eine neue Epoche der Stadtgeschichte. Viele heute längst historischen Bahngebäude, Eisenbahneinrichtungen, Straßen und Plätze, die an die große Zeit der Dampfrösser in Lingen erinnern, werden im Rahmen einer Themenführung am Mittwoch, 02. Juli präsentiert. Start ist um 18.00 Uhr am Emslandmuseum.
Bei einem Spaziergang entlang des Güterschuppens und des Stationsgebäude, an der Halle IV und an der großen Lokhalle erläutert Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck Historisches und Unterhaltsames aus 150 Jahren Eisenbahngeschichte im Emsland. Anmeldungen sind über die Lingen Wirtschaft + Tourismus GmbH möglich. Die Teilnahmegebühr beträgt 2 Euro pro Person.
Der Bahnhof Lingen hatte gleich bei seiner Eröffnung eine zentrale Funktion, denn nicht nur die Fahrgäste aus Lingen, sondern auch reisende aus dem gesamten Kreisgebiet, dem angrenzenden Osnabrücker Land und der Grafschaft Bentheim nutzten diese verkehrstechnisch günstig gelegene Bahnstation. Es wurden damals sogar eigens neue Postkutschenlinien in den ländlichen Raum eingerichtet, um die kleinen Orte an den Bahnhof anzuschließen. Auch die Post erkannte sofort die Vorteile der Eisenbahn bei der Beförderung von Briefen und Paketen – und so zog das Lingener Postamt kurzerhand in den Seitenflügel des Bahnhofs ein.
Eine wichtige Funktion für den Transport von Waren und Paketen hatte damals auch der Güterbahnhof – heute genutzt als Tanzgalerie. Darüber hinaus bekam die Viehverladung in Lingen eine große Bedeutung und ohne den frühen Eisenbahnanschluss hätte sich der bekannte Viehmarkt in Lingen wohl niemals so entwickelt.
am BahnhofLingenLingen hatte aber seit 1856 nicht nur einen Bahnhof, sondern wurde auch Sitz der „Königlich Hannoverischen Eisenbahn Reparaturwerkstatt“, aus der sich später das Eisenbahnausbesserungswerk Lingen (EAW) entwickelte. Aus einem zunächst bescheidenen Werkstattbetrieb an der Kaiserstraße wurde bis zum Ersten Weltkrieg der größte industrielle Arbeitsgeber der Region. Fast zweitausend Arbeiter reparierten hier in verschiedenen Werkstätten die Dampfloks und Güterwaggons. Die Werkshallen, Schornsteine und Wassertürme entlang der Kaiserstraße markierten die Silhouette der damaligen Industriestadt Lingen. Jenseits der Gleisanlagen am Kanal entstand an der Stelle der heutigen Ems-landhallen ein eigenes Wagenwerk und mitten im Ersten Weltkrieg errichtete die Bahn auf dem damals schon dicht bebauten Gelände an der Kaiserstraße die große Lok-Richthalle, die heute als imposanter„Campus Lingen“ in der Hochschulszene weithin bekannt ist.
Viele Lingener kennen das seit den 1960er Jahren schrittweise geschlossene Werk nur noch als filmreife Industriebrache, als Teilelager von VW oder als Cartbahn. Doch längst ist in die alten Hallen neues Leben eingezogen, denn neben der Hochschule haben hier auch das IT Emsland und die Halle IV als Zentrum für Wirtschaft, Medien und Kultur einen attraktiven Standort unter historischer Hülle gefunden. Das frühere Eisenbahnwerk Lingen ist außerdem auch das größte Baudenkmal im Emsland.

Weitere Stadtführungen zu diesem Thema werden auch am Donnerstag, 04. September und am Donnerstag, 09. Oktober jeweils um 16 Uhr angeboten.“ (Quelle)
[Fotos. Oben: Einfahrender ICE im Bahnhof Lingen; Unten: Am Bahnhof; © milanpaul via flickr)