Stefan Wenzel

26. Januar 2015

Ein bisschen RTLNord-PR für Niedersachsens grünen Umweltminister Stefan Wenzel muss auch mal sein, vor allem wenn es auch einige  Informationen -jenseits des Fahrplans- gibt:

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Jahrestag

11. März 2012

Unter dem Motto „Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten!“ haben am Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Lingen (Ems), Schweigekreis 11.03.2012Fukushima mehrere zehntausend Menschen in sechs Regionen in Deutschland demonstriert. Zu ihren Forderungen gehörten auch die Einstellung der Urananreicherung im
nordrhein-westfälischen Gronau und ein Neustart beim Umgang mit dem radioaktiven Atommüll. Gorleben und Konrad müssten als Endlager-Standorte aufgegeben und der Atommüll aus den Lagern Asse II und Morsleben heraus geholt werden. In Japan, Frankreich, Belgien, Luxemburg, der Schweiz und Polen fanden ähnliche Kundgebungen statt, bei denen der Opfer der Atomkatastrophe gedacht und eine Abkehr von der Atomenergie gefordert wurde.

Zu den Demonstrationen in Brokdorf, Gundremmingen, Neckarwestheim, Gronau, Hannover und in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad hatten regionale Bürgerinitiativen und die Anti-Atom-Organisation.ausgestrahlt, die Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad, Attac, der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Campact, die Bürgerinitiative Umweltschutz, ROBIN WOOD, die NaturFreunde Deutschlands, das Netzwerk Friedenskooperative sowie die Verbände IPPNW, contrAtom und urgewald aufgerufen.

Das Atomkraftwerk Brokdorf umzingelten rund 3000 Demonstranten mit einer Menschenkette, am AKW Gundremmingen versammelten sich 4000 und am AKW Neckarwestheim 5000 Menschen. In Hannover demonstrierten 7000 gegen die Atomenergienutzung, bei der Urananreicherungsanlage Gronau 4000. Bei einer 75 Kilometer langen Lichterkette in der Region um die Atommülllager Asse und Schacht Konrad am Abend rechnen die Veranstalter mit mehr als 20000 Teilnehmern.

Die Protestdemonstrationen sind für die Veranstalter ein Signal an die Bundesregierung, endlich die notwendigen Konsequenzen aus der Fukushima-Katastrophe zu ziehen. Der halbherzige und viel zu langsame Atomausstieg in Deutschland müsse deutlich nbeschleunigt und die Energiewende energisch vorangetrieben werden. Die Mehrheit der Bevölkerung sei für einen schnelleren Atomausstieg. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesumweltminister Norbert Röttgen müssten außerdem den Verharmlosern der Fukushima-Katastrophe in den Chefetagen der Energiekonzerne entschieden entgegentreten.

In Lingen versammelten sich am frühen Sonntagabend gut 100 Teilnehmer zu einem Schweigekreis vor dem historischen Rathaus. In Nordhorn waren es zwei Stunden zuvor ähnlich viele gewesen. Der nächste Schweigekreis auf dem Lingener Marktplatz findet am Jahrestag der Atomkatastrophe von Tschernobyl statt, am Donnerstag, den 26. April um 18 Uhr.

(Quelle: PM attac, Foto: © A. Kröger)

Vertuschung

29. März 2010

Kohl-Regierung vertuschte Wassereinbruch

Jahrelang hat die schwarz-gelbe Bundesregierung unter Helmut Kohl nach SPIEGEL-Informationen den Wassereinbruch im Atommüll-Endlager Asse vertuscht. So sollte die Kernenergie in Deutschland gesichert werden

Es läuft und läuft und läuft. Seit 1988 plätschert an mehreren Stellen Salzlösung ins marode Atomlager Asse – mit verheerenden Folgen für die Standsicherheit des Bergwerkes. Zunächst war die Herkunft der Flüssigkeit unklar. Nach SPIEGEL-Informationen erbrachten interne Untersuchungen von zwei Wissenschaftlern aber spätestens 1995 den Beweis, dass die Flüssigkeit von außen in das Bergwerk eindringt.

Damit war klar, dass die Müllkippe abzusaufen droht. Als…

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