Architekturreihe
Franz Sumnitsch (BKK3 Architektur, Wien/Hamburg)
Lingen (Ems) – IT-Zentrum, Kaiserstraße 10b
Do 9. Mai – 19 Uhr

Eintritt: frei

Der österreichische Architekt Franz Sumnitsch ist Gründer des Wiener Architekturbüros BKK-3. Mit dem Bau der Sargfabrik im Jahr 2000, einem selbstinitiierten und selbstverwalteten Wohn- und Kulturprojekt in Wien wurde BKK-3 schlagartig bekannt. Bilder und Pläne des Projektes erschienen in vielen Publikationen. Eine lange Reihe von weiteren Wohnprojekten folgten. Die grundlegende Infragestellung der Aufgaben und die beständige Suche nach innovativen und auch irritierenden Lösungsansätzen waren die Prinzipien ständiger Erneuerung.

Der 1961 in Klagenfurt geborene Sumnitsch studierte Architektur in Graz. Nach Abschluss des Studiums arbeitete er 1990 bei BKK (Baukünstlerkollektiv). Nach jahrelanger Berufserfahrung gründete er dann im Jahr 1999 BKK3, die seither hauptsächlich Architekturprojekte im Wohn- und Bürohausbau verwirklichen. Durch viele Vorträge weltweit hat sich BKK3 auch international einen Namen gemacht.

Die Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) steht in diesem Jahr unter dem Titel „Architektur & Urbanität“. 

„Wood is the New Good“

13. Februar 2019

Lingener Architekturreihe
Vera Hartmann (Sauerbruch Hutton, Berlin)
„Wood is the New Good – Urbaner Holzbau als Chance und Versprechen einer nachhaltigen Verdichtung der Stadt“
Lingen (Ems) – IT-Zentrum Lingen, Kaiserstraße 10b
Donnerstag, 14. Febr. ’19 – 19 Uhr
Eeintritt frei

Die Architektin Vera Hartmann von Sauerbruch Hutton (Berlin) kommt im Rahmen der Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) in das IT-Zentrum nach Lingen. Ihr Werkvortrag trägt den Titel „Wood is the New Good – Urbaner Holzbau als Chance und Versprechen einer nachhaltigen Verdichtung der Stadt.

Zum Werkvortrag: Das Thema Holz ist in aller Munde. Der traditionsreiche Baustoff ermöglicht eine ökologisch nachhaltige, kostengünstige und zeiteffiziente Verdichtung unserer Städte. Dank moderner Vorfertigungstechniken und Konstruktionen sind inzwischen selbst Wolkenkratzer aus Holz möglich und in Planung. Sauerbruch Hutton erforschen mit der Immanuelkirche in Köln, dem Hager Forum im Elsass, dem Umweltbundesamt in Dessau, der Metropolitan School in Berlin und dem derzeit weltweit größten Wohnbau aus Holzmodulbauweise in Hamburg ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die Holzbauweise anzuwenden.

Die Dipl.-Ing. Architektin Vera Hartmann, 1970 in Gießen geboren, studierte an der BTU Cottbus, der Escola Tècnica Superior d‘Arquitectura de Barcelona sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Seit Anfang des Jahres 2000 arbeitet sie als Projektleiterin bei Sauerbruch Hutton Berlin, einem international renommierten Büro für Architektur, Städtebau und Gestaltung. Vera Hartmann verantwortet dort zahlreiche Projekte in sämtlichen Leistungsphasen, unter anderem leitete sie den Neubau der Immanuelkirche Köln, für den Sauerbruch Hutton den Deutschen Architekturpreis 2015 erhielt. Verantwortlich war sie auch für das im vergangenen Jahr abgeschlossener Projekt Berlin Metropolitan School.


Die Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) steht in diesem Jahr unter dem Titel „Architektur & Urbanität“. In diesem Rahmen will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. „Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch sei dabei besonders wichtig. Angesprochen sind Architekten, Planer und alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

(Text; Foto: Vera Hartmann, (c) Sauerbruch Hutton)

Peter Wilson

11. September 2018

Peter Wilson
„Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“
Architekturreihe „Lingen & Denkmal“
Lingen (Ems) – Kaiserstraße 10b (IT-Zentrum)
Do 13. Sept. 2018 – 19 Uhr
kein Eintritt
Im Rahmen der Architekturreihe “Lingen & Denkmal” kommt der Architekt Peter Wilson vom Büro Bolles+Wilson aus Münster am Donnerstag, 13. September 2018, um 19 Uhr in das IT-Zentrum nach Lingen. Sein Werkvortrag trägt den Titel „Über dem Horizont – Projekte von Bolles+Wilson in Deutschland und andere europäischen Ländern“.
BOLLES+WILSON sind international bekannt für hohe Architekturqualität bei einer großen Bandbreite an Projekten, jedes von ihnen entwickelt als individuelle Lösung mit sorgfältiger Beachtung des kulturellen und des urbanistischen Kontextes, den es zu optimieren gilt. Ob kulturelles Programm (Neues Luxor Theater Rotterdam), Wohnen/Gewerbe (Hamburger Ensemble: Cinnamon Turm, Altes Hafenamt & Infopavillon) oder Einzelhandel/ Entertainment (Spuimarkt Block Den Haag), das Programm ist immer der Generator der Gebäudeform. Ihre Philosophie konzentriert sich auf die Inszenierung der praktischen Notwendigkeiten und der Aufgabe, die ein Gebäude durch kreative Erfindung erfüllen muss. Letztlich müssen das Praktische, das Technische wie auch die Nachhaltigkeit auf selbstverständliche und elegante Weise in Architektur und in Räume mit einer besonderen und ganz eigenen Aura verwandelt werden. Bolles+Wilson haben ihren Sitz in Deutschland, operieren aber international mit Projekten in Albanien, Australien, Dänemark, Großbritannien, Italien, Japan, Korea, Libanon und den Niederlanden. An jedem Standort gibt es eine enge Kooperation mit lokalen Partnerbüros.
Mit der Reihe „Lingen & Denkmal“ will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. Im Jahr 2018 steht dabei das Thema „Lingen & Denkmal – Neue Architektur in alten Mauern“ im Mittelpunkt. BOlles + Wilson sind in Lingen keine Unbekannten. Schauen Sie mal hier.
Die Architketur-Reihe 2018 endet am 15. November mit Prof. Johannes Schilling von Schilling Architekten aus Köln. Angesprochen sind neben diesen Berufsgruppen vor allem alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.
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Peter L. Wilson Born in Melbourne/Australia
1969-71 Architectural Studies University of Melbourne
1972-74 Studies at the AA London
1974 AA Diploma Prize
1974-75 Teaching Assistant, AA London
1976-79 Intermediate Unit Master, AA London
1980-88 Diploma Unit Master, AA London
1994-96 Visiting professor, Kunsthochschule Weißensee Berlin
2006-08 Visiting professor Accademia di Architettura, Mendrisio (CH)
President’s Prize 2009 of the Australian Institute of Architects
Gold Medal 2013 of the Australian Institute of Architects
2013-14 Visiting professor Edinburgh School of Architecture and Landscape Architecture
since 2014 International Fellow of the RIBA
2018 Speculative to Operative ESALA conference on the early work of Peter Wilson