Markus Lager

11. September 2019

Architekturreihe
Markus Lager (Kaden + Lager)
Werkvortrag über Deutschlands höchsten Holzbau SKAIO
Lingen (Ems) – IT-Zentrum, Kaiserstraße 10b
Donnerstag, 12. September – 19 Uhr
Eintritt: frei

Im Rahmen der Architekturreihe unserer Stadt stellt der Architekt Markus Lager aus dem Berliner Architekturbüros Kaden + Lager in einem Werkvortrag Deutschlands höchstes Haus in Holzbauweise vor. Das Hochhaus SKAIO markiert aktuell den Eingang der Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn. Das zehngeschossige Gebäude wurde als Hybridkonstruktion geplant. Der Werkstoff Holz macht dabei den überwiegenden Teil der Konstruktion aus. Lediglich die brandtechnisch sensiblen Bereiche wie Treppenhaus und Aufzugsschacht sind aus Stahlbeton. Mit seinen 34 Metern Höhe stellt SKAIO einen neuen deutschen Höhenrekord im Holzbau auf.

Kaden + Lager gelten als Wegbereiter des mehrgeschossigen Holz-Hybridbauses im innerstädtischen Bereich. Ihr Arbeitsschwerpunkt ist der Wohnungsbau. Darüber hinaus hat das Büro erste Erfolge bei kuturellen Bauwerken zu verzeichnen. Kaden + Lager entwerfen, planen und bauen Mietwohnungen für Baugruppen und Wohnungsbaugenossenschaften in Berlin, Hamburg und München. Mit der Fertigstellung von SKAIO im März dieses Jahres stellen sie unter Beweis, dass Bauen mit Holz auch über die Hochhausgrenze hinaus möglich ist.

Architekt Markus Lager ist in Haren (Emsland) geboren. Der gelernte Zimmerer absolvierte sein Architekturstudium an der TU Braunschweig. Nach Stationen bei den Architekturbüros HTP – Hidde Timmermann Architekten in Braunschweig, GRAFT in Berlin, pbr Planungsbüro Rohling AG in Braunschweig, Léon Wohlhage Wernik in Berlin und Kaden Klingbeil Architekten gründete er in Berlin 2015 zusammen mit Tom Kaden das eigene Architekturbüro Kaden + Lager. Neben seiner Tätigkeit als Architekt hält Lager Vorträge und gibt Vorlesungen, Gastkritiken sowie interdisziplinäre Workshops an internationalen Hochschulen.

Mi dem Vortrag von Markus Lager wird die Architekturreihe der Stadt Lingen im zweiten Halbjahr 2019 wieder aufgenommen. 2019 steht sie unter dem Titel „Architektur & Urbanität“. In diesem Rahmen erhalten renommierten Architekten, Gestalter und Kulturschaffende die Möglichkeit, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. „Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, sagt Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Angesprochen sind Architekten, Planer und alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

„Wood is the New Good“

13. Februar 2019

Lingener Architekturreihe
Vera Hartmann (Sauerbruch Hutton, Berlin)
„Wood is the New Good – Urbaner Holzbau als Chance und Versprechen einer nachhaltigen Verdichtung der Stadt“
Lingen (Ems) – IT-Zentrum Lingen, Kaiserstraße 10b
Donnerstag, 14. Febr. ’19 – 19 Uhr
Eeintritt frei

Die Architektin Vera Hartmann von Sauerbruch Hutton (Berlin) kommt im Rahmen der Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) in das IT-Zentrum nach Lingen. Ihr Werkvortrag trägt den Titel „Wood is the New Good – Urbaner Holzbau als Chance und Versprechen einer nachhaltigen Verdichtung der Stadt.

Zum Werkvortrag: Das Thema Holz ist in aller Munde. Der traditionsreiche Baustoff ermöglicht eine ökologisch nachhaltige, kostengünstige und zeiteffiziente Verdichtung unserer Städte. Dank moderner Vorfertigungstechniken und Konstruktionen sind inzwischen selbst Wolkenkratzer aus Holz möglich und in Planung. Sauerbruch Hutton erforschen mit der Immanuelkirche in Köln, dem Hager Forum im Elsass, dem Umweltbundesamt in Dessau, der Metropolitan School in Berlin und dem derzeit weltweit größten Wohnbau aus Holzmodulbauweise in Hamburg ein breites Spektrum an Möglichkeiten, die Holzbauweise anzuwenden.

Die Dipl.-Ing. Architektin Vera Hartmann, 1970 in Gießen geboren, studierte an der BTU Cottbus, der Escola Tècnica Superior d‘Arquitectura de Barcelona sowie an der Hochschule der Künste Berlin. Seit Anfang des Jahres 2000 arbeitet sie als Projektleiterin bei Sauerbruch Hutton Berlin, einem international renommierten Büro für Architektur, Städtebau und Gestaltung. Vera Hartmann verantwortet dort zahlreiche Projekte in sämtlichen Leistungsphasen, unter anderem leitete sie den Neubau der Immanuelkirche Köln, für den Sauerbruch Hutton den Deutschen Architekturpreis 2015 erhielt. Verantwortlich war sie auch für das im vergangenen Jahr abgeschlossener Projekt Berlin Metropolitan School.


Die Architekturreihe der Stadt Lingen (Ems) steht in diesem Jahr unter dem Titel „Architektur & Urbanität“. In diesem Rahmen will die Stadt Lingen renommierten Architekten, Gestaltern und Kulturschaffenden die Möglichkeit geben, in ungezwungener Atmosphäre ihre Projekte zu präsentieren – mit geselligem Ausklang bei Wein, Brot und Käse. „Wir möchten Lust auf Architektur und Baukultur machen“, erläutert Stadtbaurat Lothar Schreinemacher die Idee zu der Reihe. Der Austausch sei dabei besonders wichtig. Angesprochen sind Architekten, Planer und alle Kultur- und Architekturinteressierte in der Region.

(Text; Foto: Vera Hartmann, (c) Sauerbruch Hutton)