Gräber, Gruften, Grünanlagen
Themen-Stadtführung mit Dr. Andreas Eiynck
Lingen (Ems) – Haupteingang zum Alten Friedhof, Am Gasthausdamm

Mi 18.10.2017 – 15 Uhr

Alter Friedhof LingenDer Lingener Alte Friedhof ist eine Jahrhunderte alte Begräbnisstätte, also ein historischer Ort. Zu mittelalterlicher Zeit befand sich dort eine Kappelle, deren Kirchhof dann zu einem Friedhof aller christlichen Gemeinden ausgebaut wurde. Außerdem verleihen die uralten Grabsteine mit Wappen und Inschriften, die Erinnerungsstelen und Denkmäler sowie die Grünanlagen dem Friedhof einen ganz besonderen Charakter.
Museumsleiter Dr. Andreas Eiynck unternimmt mit den Interessierten einen Spaziergang über den Friedhof, bei dem ausgewählte Denkmäler noch näher erläutert werden.
Kosten: 2 Euro
(Foto: Stadt Lingen(Ems))

15.000 mal haben Bernd Robben und Hartmut Lensing seit dem Herbst vor drei Jahren ihr Buch Wenn der Bauer pfeift, müssen die Heuerleute kommen!“ verkauft – eine einzigartige Hommage an die amen und ausgebeuteten Heuerleute im deutschen Nordwesten. Es sind -glaube ich- insgesamt sechs Auflagen verkauft. Jetzt präsentieren die beiden ihre nächstes Werk: „Heuerhäuser im Wandel – Vom ärmlichen Kotten zum individuellen Traumhaus“. Regional gegliedert berichtet es vom Leben in den Wohnstätten der Heuerleute und was aus ihren Häusern heute geworden ist, wenn etwas aus ihnen geworden ist.

Bernd Robben: „Ich ein wenig stolz darauf, dass es gelungen ist, eine Reihe besonders fähiger Volkskundler und Historiker Nordwestdeutschlands dafür zu gewinnen, jeweils ein Fachthema zum Heuerhaus in möglichst nur einer Doppelseite wirklich verdichtet vorzustellen.“ Das darf der ehemalige Lehrer auch sein. Denn der neue Bildband über das Leben auf dem Land wird mit Beiträgen zum Thema „Heuerhäuser“ und „Leben im Heuerhaus“ bereichert, geschrieben von über die Rehion hinaus namhaften Autoren wie Dr. Andreas Eiynck, Christiane Cantauw, Dr. Heinrich Stiewe, Dr. Lutz Volmer, Dr. Timothy Sodmann, Dr. Christof Spannhoff, Niels Juister, Ralf Weber, Dr. Helmut Lensing, Dr. Bernd H. Schulte, Timo Friedhoff und Dr. Christian Westerhoff.

Um was geht es? Ältere Bewohner unserer Region erinnern sich noch. Überall im ländlichen Außenbereich fand man aufgegebene Heuerlingskotten, die Wind und Wetter überlassen langsam verfielen. Aufgrund ihrer einfachen, möglichst kostengünstigen Bauweise galten sie oft als dörfliche „Schandflecken“. Vielfach gab es sogar Abbruchprämien, um sie schnell verschwinden zu lassen.

Wer heute durch den Nordwesten fährt, erkennt die verbliebenen Heuerlingskotten nicht wieder. Meist abseits vielbefahrener Wege haben kreative Menschen mit viel Liebe zum Detail eine Reihe dieser Kotten für die Gegenwart bewahrt und daraus jeweils ihr ganz individuelles Traumhaus  geschaffen. Das Buch belegt mit vielen, geradezu opulenten Fotos, wie sich die ehemals einfachen Behausungen der damaligen ländlichen Unterschicht zu traumhaft schönen Landhäusern gewandelt haben.

Man braucht kein Prophet zu sein, um dem neuen, 335-seitigen Buch einen ähnlich großen Erfolg vorher zu sagen wie dem Erstlingswerk der beiden Heuerlingsforschern.

So kann das Buch schon jetzt vorbestellt werden:
„Heuerhäuser im Wandel – Vom ärmlichen Kotten zum individuellen Traumhaus“ von Bernd Robben und Helmut Lensing ist eine gemeinsame Arbeit mit dem Fotografen Martin Skibicki und dem Maler Georg Strodt. Es erscheint im „Verlag der Studiengesellschaft für Emsländische Regionalgeschichte“ und kann zum Buchhandelspreis von 29,90 Euro zuzüglich 4,- Euro Versandkosten innerhalb Deutschlands vorbestellt werden.

Das Buch (ISBN 978-3-9818393-2-6) ist ab dem 16. Oktober im Handel. Vor(-Bestellungen) sind zu richten an: shop(at)emslandgeschichte.de

Lingen literarisch

27. Juni 2017

Lingen literarisch
Ein Rundgang über 10 Stationen
mit Elisabeth Köck und Dr. Andreas Eiynck
Treffpunkt: Emslandmuseum, Burgstr. 28b – Lingen (Ems)
Mittwoch, 28.06. – 19 Uhr
Kosten 2 €
Zu einer literarischen Stadtführung lädt die LWT Lingen am 28.6. (Mi., 19 Uhr) alle Interessierten ein. Elisabeth Köck und Dr. Andreas Eiynck vom Emslandmuseum haben in Reiseberichten und Chroniken gestöbert, klassische und moderne Gedichte auf Lingen zusammengetragen sowie manchen literarischen Leckerbissen entdeckt und aufbereitet.
Die Ergebnisse werden nun bei einer öffentlichen Stadtführung präsentiert.
Bei dem rund 90-minütigen Rundgang durch die Innenstadt präsentieren die beiden Literaturbegeistern an zehn Stationen Ernstes und Heiteres, Historisches wie Aktuelles aus dem literarischen Fundus der tausendjährigen Stadt an der Ems.
Rezitierte Autoren sind dabei z.B. Emsland-Klassiker wie Emmy von Dincklage und Theo Lingen, aber auch die jüdische Buchhändlerin Helga Hanauer, die in den 70er Jahren zahlreiche eindringliche Gedichte veröffentlichte. Als Autor ganz neu entdeckt wurde der frühere lingener Beatmusiker und spätere Konzeptkünstler Peter Fjodoroff, alias Peter Newmerschyzky (Foto). Auch der zeitgenössische Schriftsteller Manfred Rockel darf mit seinen wortspielerischen Gedichten auf Lingen und das Emsland natürlich nicht fehlen.
Der Rundgang berührt viele Aspekte der Stadt und bietet eine Bandbreite von Reiseberichten sowie historischen Beschreibungen bis zu aktuellen Begegnungen in Prosa und Poesie, ausgewählt nicht nur für Literaturkenner.
(Quelle)

Das Geheimnis der Emsauen

Themen-Stadtführung mit Dr. Eiynck über das Gelände der ehem. Scharnhost-Kaserne


Lingen (Ems) – Treffpunkt Linus-Bad, Teichstr. 18

Di 2. Mai 2017 – 16 Uhr
Kosten 2 €

Die Teilnehmer des zweistündigen Rundgangs erfahren bei dem Spaziergang über das frühere Kasernengelände unter anderem etwas über das Spannungsfeld zwischen moderner Architektur des Schöpfwerks am Mühlenbach und der ursprünglichen Natur am Schepsdorfer Ufer der Ems. Ein Höhepunkt des Rundgangs ist natürlich der Emsauenpark
(Foto: Emsauenpark im Frühling © milanpaul)

Flüchtlingswellen

7. Januar 2016

Zu einer Vortrags- und Diskussionsveranstaltung über die großen Flüchtlingswellen in Deutschland und Europa lädt das Europe Direct Informationszentrum Lingen am heutigen Donnerstag, den 7. Januar um 18.30 Uhr in seine Räume unter dem Dach der VHS Lingen am Pulverturm ein. Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, berichtet dabei über den Umgang mit den Flüchtlingen in den vergangenen Jahrzehnten und wagt auch einen Vergleich mit der heutigen Situation.

fluechtlinge_europe_directAusgangspunkt sind die großen Flüchtlingsbewegungen im und nach dem Zweiten Weltkrieg. So zählt zu den größten Leistungen der bundesdeutschen Nachkriegsgeschichte die Integration von Millionen Vertriebenen aus den deutschen Ostgebieten wie Schlesien, Pommern, Ostpreußen und dem Sudetenland. Diese Flüchtlinge haben mit ihren Kenntnissen und ihrem Fleiß den Wandel des Emslandes von einer rückständigen Agrarregion zu einem modernen Wirtschaftsraum entscheidend mitgeprägt.

Jahrzehnte später folgten ihnen deutsche Spätaussiedler aus Polen, Rumänien und den Ländern der früheren Sowjetunion. Sie trafen bei ihrer Ankunft in Deutschland bereits auf Millionen von Gastarbeitern aus europäischen Ländern wie Portugal und Spanien, Italien und Griechenland sowie der Türkei.

In den 90er Jahren zeigte die große Flüchtlingswelle aus den Ländern des früheren Jugoslawien, dass mit dem Fall des „eisernen Vorhangs“ Krieg und Flucht nicht der Vergangenheit angehörten. Der Balken blieb trotz aller diplomatischen Bemühungen ein Pulverfass, dem bis heute viele Bewohner den Rücken kehren.

Die derzeitige Flüchtlingswelle aus dem Nahen Osten und Nordafrika hat ungeahnte Dimensionen erreicht. Die bisherigen Verfahrensweisen und Maßnahmen selbst auf europäischer Ebene haben sich angesichts der hohen Flüchtlingszahlen als unwirksam erwiesen oder reichen nicht aus, wenn eine humanitäre Aufnahme und eine baldige Integration erfolgreich ein sollen.

Mit der Flüchtlingsproblematik kennt sich der Referent bestens aus. Schon in den 90er Jahren hat Eiynck ein vielbeachtetes Buch über die Flüchtlinge im Emsland herausgegeben. Mehrfach hat er auch die emsländischen „Hollandgänger“ als Arbeitsmigranten der frühen Neuzeit untersucht und hierzu viele neue Quellen erschlossen. Die europäische Dimension kennt er nicht zuletzt durch seine Mitarbeit an verschiedenen EU-Projekten der VHS Lingen im Rahmen des Grundtvig-Programms, bei denen er Kontakte in vielen Ländern Europas knüpfen konnte. Vor einigen Wochen erst erschien das aktuelle Emsland-Jahrbuch mit dem Schwerpunktthema „Migration“, für dessen Schriftleitung Dr. Eiynck verantwortlich zeichnet. Und ganz aktuell berichtet er auch über Impressionen und Erfahrungen bei seinen vielen Stadtführungen mit Migranten.
Die Veranstaltung beginnt am 7. Januar um 18.30 Uhr im Europe Direct Informationszentrum unter dem Dach der VHS am Pulverturm. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei.
(Quelle PM)

Silvester im Emslandmuseum

29. Dezember 2015

Silvester im Emslandmuseum
Lingen (Ems) – Burgstraße 28b

Donnerstag, 31.12.2015  –  14 bis 17 Uhr
Eintritt frei
Zum 11. Mal (!) lädt der Heimatverein Lingen (Ems) am Silvesternachmittag ab 14 Uhr zu einem gemütlichen Jahresrückblick in das Emslandmuseum ein. Neben einem Musikprogramm und verschiedenen Wortbeiträgen steht im Mittelpunkt wieder eine Präsentation alter Fotos aus Lingen.

Andreas_EiynckNeben historischen Aufnahmen aus dem Bildarchiv des Museums präsentiert Dr. Andreas Eiynck (Foto9 um 15.00 Uhr und um 16.00 Uhr auch erstmals Fotos aus dem Nachlass des 2015 verstorbenen Hartmut Oosthuys. Der begeisterte Archäologe und Heimatforscher hat dem Emslandmuseum nämlich nicht nur zahlreiche seiner Fundstücke, sondern auch etliche tausend Fotos vermacht, mit denen er seit den 1970er Jahren den Wandel des Lingener Stadtbildes über mehrere Jahrzehnte begleitet hat.

Ab 14.00 Uhr stimmen Hans Stoll und Franz Wübben die Gäste mit bekannten Liedern und Schlagern von damals auf das Programm ein, das um 14.30 Uhr von der Heimatvereinsvorsitzenden Hanni Rickling eröffnet wird. Um 15.00 und um 16.00 Uhr beginnt der fotografische Spaziergang durch das alte Lingen. Unter dem Motto „Namen, Häuser, Gassen“ werden Straßen und Plätze, Häuser und Familien von anno dazumal präsentiert.

Kaum zu glauben, wie ländlich manche Ecken in Lingen vor wenigen Jahrzehnten noch waren. Aber rasch setzte ein rasanter Wandel ein. Der Autoverkehr eroberte die Innenstadt, bis seit den 1970er Jahren die heutige Fußgängerzone entstand. Doch auch damit waren viele Veränderungen im Stadtbild verbunden, vom Bau des Inneren Ringes bis zur Neugestaltung der Innenstadt. Gerade diese jüngeren Veränderungen hat Hartmut Oosthuys in seinen Aufnahmen dokumentiert. Als aufmerksamer Archäologe hat er nämlich nicht nur viele Ausgrabungen begleitet, sondern auch die zugehörigen Abbrüche und Neubauten festgehalten. Bei vielen Fotos glaubt man kaum, dass sie noch vor wenigen Jahrzehnten in Lingen entstanden sind. Durch die Gegenüberstellung der alten Schwarzweißfotos und der späteren Farbaufnahmen seit den 70er Jahren werden 150 Jahre Stadtgeschichte wieder lebendig: alte Geschäfte und Handwerksbetriebe, historische Straßen und Plätze, Eisenbahnwerk und Industrieanlagen.
Das Café im Kutscherhaus lädt am Silvesternachmittag von 14.00 bis 17.00 Uhr zum Besuch ein. Neben Kaffee und Kuchen locken dort auch Silvesterpunsch und frisch gebackene Neujahrshörnchen, die natürlich auch schon auf Silvester schmecken. Auch ein Stand mit interessanten Heimatbüchern steht bereit.
Der Eintritt zur Silvesterveranstaltung ist frei, um eine Spende für die Flüchtlingshilfe wird gebeten. Alle Helfer und Aktiven arbeiten hier ehrenamtlich und der gesamte Erlös kommt Flüchtlingsfamilien zugute, die in Lingen eine neue Heimat suchen. Der Heimatverein lädt alle interessierten Lingener und Auswärtigen zu diesem Silvestertreffen ein.
(Foto Andreas Eiynck; von J.-H. Janßen CC)

Friedhofsführung

22. August 2015

AlterFriedhofFührung über den Alten und den Jüdischen Friedhof
Lingen (Ems) – Am Gasthausdamm
mit Dr. Andreas Eiynck
Sa 22.08.2015  –  16.30 Uhr
Kein Eintritt

Die Fraktion „Die Bürgernahen“ im Lingener Stadtrat lädt im Rahmen ihrer Sommerveranstaltungen zu einer besonderen, lokalgeschichtlichen Veranstaltung ein: Am Samstag, 22. August, führt der Leiter des Emslandmuseums Lingen, Andreas Eyinck, über den Alten und an den Jüdischen Friedhof. Die Führung beginnt um 16.30 Uhr und dauert etwa 90 Minuten. Treffpunkt ist die Brücke über den Mühlenbach an der Straße Am Gasthausdamm.

(Foto: Alter Friedhof Lingen, Mausoleum Koke © milanpaul)

 

„Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen!“
Eine ADFC-Radtour auf historischen Wegen und zu alten Häusern

Heuerleute nannte man in früheren Zeiten die vielen besitzlosen Landarbeiter, die ihre Miete (=Heuer) für Haus und Garten bei einem Bauern durch Arbeitsleistung bezahlten. Das Ende vergangenen Jahres erschienene, regionalgeschichtliche Buch von Bernd Robben und Dr. Helmut Lensink hat die, meist rechtlosen Heuerleute in das öffentliche Bewusstsein gehoben.
Die Route führt durch den Raum Baccum-Langen-Lengerich-Gersten-Bawinkel. Unterwegs ist für eine Einkehrmöglichkeit gesorgt.

Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums Lingen, wird  das Heuerlingswesen den Teilnehmern der Tagestour unterhaltsam näher bringen.

Tourenlänge:           ca. 70 km
Abfahrt:                    09:30 Uhr Bahnhof Lingen (Ems)
Rückkehr:                ca. 18:00 Uhr
Tourenleitung:         Dr. Andreas Eiynck, Leiter des Emslandmuseums und
Erich Lechner, Vorsitzender ADFC Lingen 
Anmeldungen:         verbindlich bis heute (!) unter Tel.: 0591-62 770
Teilnehmerbeitrag für Nichtmitglieder = € 2,00.

Das Buch „Wenn der Bauer pfeift, dann müssen die Heuerleute kommen!“ von Bernd Robben und Dr. Helmut Lensink (ISBN/EAN: 9783981404197; Preis 24,90 €) ist übrigens vergriffen. Die nächste Auflage soll im Herbst erscheinen. Vorbestellungen für die  3. („angedachte“) Auflage im Herbst 2015 unter: kontakt@emslandgeschichte.de

laaanges Wochenende

30. April 2015

Ein laaanges Wochenende steht für die meisten von uns vor der Tür. Was machen wir damit? Hier ein paar Tipps. Teil 1 bis Samstagmittag:

Zu einer weiteren Themenführung lädt der LWT schon am Donnerstag, 30. April, um 16 Uhr  ein. Diesmal geht es um Wappen an Gebäuden in der Lingener Innenstadt. Startpunkt ist das Emslandmuseum in der Burgstraße. Dessen Leiter,  Dr. Andreas Eiynck, erläutert anhand zahlreicher Beispiele die Geschichte Lingener Häuser. Gleichzeitig erhalten alle Teilnehmer eine MittwochZ rockt in den Maikleine Einführung in die Heraldik – die Kunst der Wappenkunde.  Die knapp zweistündige Führung kostet 2 Euro.. Ferngläser sind hilfreich [mehr…]

Um 19 Uhr gibt es dann 1-a-Bratwurst mit dem legendären Emslandbrötchen auf dem neuen Sportplatz am Wallkamp. Sie kosten 1,50 € und dabei gibt es Bezirksligafußball zwischen dem gastgebenden ASV Altenlingen und der großen Eintracht Nordhorn. Eintritt 4 € (ermäßigt 2,50 €, Frauen frei).

In Laxten stellt der Heimatverein Laxten-Brockhausen um 19 Uhr den Maibaum auf und lädt zum Laxtener Heimathaus ein, das direkt nördlich der Frerener Straße liegt. Es spielt das Blasorchester des Heimatvereins. Eintritt frei. 

Nicht ganz preiswert ist heute Abend ab 19 Uhr Das größte kleine Bluesfestival  im Heimathaus Twist [Anfahrt] mit The Dynamite Daze, Hans van Lier & The Sidekicks, Thorbjorn Risager & The Black Tornados (Abendkasse 25 Euro)

Zu Ende ist alles erst am Schluss heißt die dramatische Komödie, die das Centralkino ab 20 Uhr zeigt. Die Handlung des französischen Films:  Romain Esnard ist jung und hat das ganze Leben noch vor sich. Seine geliebte Großmutter Madeleine musste jüngst ins Seniorenheim und sein Opa ist gerade gestorben. Doch das Seniorenheim findet sie so scheußlich, dass sie spurlos verschwindet. Familie Esnard gerät in noch größeren Aufruhr als Vater Michel ausrastet, und Romains Mutter die Scheidung will. Eines Tages findet Romain in seinem Briefkasten eine Postkarte. Und am nächsten Tag eine weitere, kleine Hinweise, an welchem Ort nach Madeleine zu suchen ist. Er macht sich auf den Weg an die Nordküste Frankreichs und erlebt große Abenteuer.

Abends tanzt der Grüne Jäger an der Schüttorfer Straße in den Mai und zwar traditionell mit der Party-Cover-Rock-Band MittwochZ! Mit englischsprachigen Klassikern und deutschsprachigen Gassenhauern von AC/DC bis ZZ-Top. Der Eintritt ist frei.

Ab 22.00 Uhr tanzt auch das Nordhorner Pier99 am Vechtesee in den Mai. Mit Nigel Prickett: Der Gitarrist und Sänger spielt irische Musik, Folk, Balladen, Rock und Pop. U.a. Songs von Robbie Williams, Bryan Adams und Simon & Garfunkel [mehr…]. Eintritt frei.

Ab dem 1. Mai, 9.00 Uhr veranstaltet der Islandpferdereiterverein („IPRV“) Lingen e.V. mit den Norddeutschen Meisterschaften wieder ein großes Reitturnier. Auf der Klubanlage am Messingerweg werden von Freitag bis Sonntag bis zu 300 Starter aus ganz Deutschland und den flyer_a6_osi_2015_rz1Niederlanden erwartet. An den Veranstaltungstagen wird natürlich für das leibliche Wohl der Zuschauer gesorgt, so gibt es Mittagessen und nachmittags Kaffee und Kuchen. Weitere Informationen zur Veranstaltung auf der Homepage des IPRV. Eintritt ist frei.

Das Mittelalter hielt schon gestern Abend wieder Einzug in Bad Bentheim. Mehr als 100 Gaukler, Spielleute, Akrobaten bevölkern den Schlosspark bei den 11. Bentheimer Ritterspielen von heute bis Sonntag. Edle Ritter und feurige Amazonen messen ihre Kräfte beim Kampf um das Schwert Askeban. Auf dem Marktgeschehen und im großen Heerlager begegnet man allerlei lustigen Gesellen und natürlich auch den vornehmen Burgfrauen. Die kommerzielle Veranstaltung geht allerdings arg ins Geld: Kinder von 4 bis 16 Jahren: 8 Euro/Tag, Erwachsene: 10 Euro/Tag.

Mittags um 12 eröffnet Holger Laschet die Biergartensaison im Park der Lingener Wilhelmshöhe Für kulinarische Köstlichkeiten und Spielmöglichkeiten für die kleinen Gäste ist gesorgt. Eintritt ist frei (Getränke und Essereien müssen wohl bezahlt werden).

Um 15.30 Uhr eröffnen dann Marc Riße und Atze Storm in Begleitung des Oberbürgermeisters und Vertretern des Schaustellerverbandes ( …;-) ) die Frühjahrskirmes auf dem Festplatz an der Lindenstraße und zwar traditionell mit einem Fassanstich und dazu passender musikalischer Unterhaltung des Fanfarenzuges Damaschke. Der erste von lediglich vier Kirmestagen  steht im Zeichen des Familiennachmittags mit ermäßigten Preisen und gegen 22 Uhr wird das Feuerwerk wieder zahlreiche Besucher anlocken. Eintritt: frei

Am Samstag um 11:30 Uhr findet – wie an jedem ersten Samstag im Monat- das Schauhüten der Bentheimer Schafe in der Vechtewiese am Tierpark Nordhorn statt; man kann zusehen, wie ein Tierparkschäfer fast lautlos seinen Bordercollie zu den Bentheimer Schafen schickt, um diese in eine bestimmte Richtung zu lenken. Von 14.30 bis 15.30 Uhr wird dann eine kostenlose Gratisführung zu unterschiedlichen Themen durchgeführt. Diesmal: „Unsere Tierbabys“. Treffpunkt ist an der Cafeteria. Nähere Infos: www.tierpark-nordhorn.de

Ebenfalls am Samstag findet ab 15:00 Uhr in den Emslandhallen die  öffentliche Versteigerung von Fundsachen statt. Versteigert werden meistbietend gegen bar ca. 80 Fahrräder, Schmuck, Handys und diverse Kleinigkeiten. Ab 14:30 Uhr können die Objekte der Begierde besichtigt werden. Wer unter den Fundgegenständen eigene Pretiosen findet, kann noch bis zum Versteigerungstermin sein Eigentumsrecht anmelden und die Herausgabe verlangen. Der Eintritt ist frei.

Coming soon: Teil 2.

 

 

 

 

spanisch

23. Februar 2015

Wie spanisch war die spanische Zeit in Lingen?
Eine Zeitreise in die Lingener Geschichte
Vortrag von Dr. Andreas Eiynck
Lingen (Ems) – Emslandmuseum, Burgstraße 28b
Heute – 19 Uhr

Eintritt frei – Spende erbeten

Zu einem Vortrag über die „Spanische Zeit in Lingen“ lädt die Deutsch-Hispanische Gesellschaft am Montag, 23. Februar, um 19.00 Uhr in das Emslandmuseum Lingen in. Dr. Andreas Eiynck wird anhand zahlreicher Dokumente und Bilder über Lingen im Zeitraum zwischen 1550 und 1630 berichten. In diese Zeit fallen der Ausbau der Lingener Festungswerke, die wechselseitigen Eroberungen der Stadt im spanisch-niederländischen Krieg, aber auch der Wechsel der Konfession, der mit jeder Eroberung der Festung verbunden war. Der Referent wird dabei insbesondere der Frage nachgehen, wie stark die sogenannte „Spanische Zeit“ in Lingen wirklich von Spanien bestimmt wurde, oder ob im damaligen Habsburgerreich nicht ganz andere Kräfte das Schicksal Lingens leiteten.

Zur Einordnung: Der Habsburger Kaiser Karl V. eroberte im 16. Jahrhundert Lingen, um hier die unter den Tecklenburger 1541 eingeführte lutherische Reformation wieder rückgängig zu machen. Als bald darauf in den Niederlanden ein Aufstand gegen die Habsburger losbrach, kam den Habsburgern die Festung Lingen aufgrund ihrer verkehrsräumlichen Lage sehr gelegen. An der Spitze des Hauses Habsburg stand mittlerweile Philipp II, König von Spanien. So gelangten auch spanische Truppen auf den niederländischen Kriegsschauplatz, in dem die Festung Lingen eine wichtige Rolle spielte. Als „Teil von Spanien“ wurde Lingen aber nie betrachte, sondern die Habsburger zählten es immer zu den Niederlanden. Der Begriff „Spanische Niederlande“ kam erst später auf, als sich die calvinistisch geprägten nordlichen Niederlande entgültig von den Habsburgern lossagten. Auch der bekannte Admiral Spinola (Bild oben lks), der 1605 die Festung Lingen den Oraniern nach achtjähriger Besetzung wieder entreißen konnte, war kein Spanier, sondern ein gebürtiger Genuese, der in den Diensten der Habsburger stand. Die von ihm auf dem heutigen Universitätsplatz errichtete Garnisonskirche nannten man folgerichtig auch nicht die „Spanische“, sondern die „Italienische Kirche“. Das Heer der Habsburger bildete ohnehin einen bunten Mix von Söldnern aus vielen Ländern Europas.

Neben den großen politischen und militärischen Ereignissen dieser Zeit schildert Andreas Eiynck (Foto unten) aber auch alltägliche Begebenheiten aus jener Epoche. Hierzu gehört das Leben der Bauern, wie es sich im Spiegel der „Beschrivinge“ der Grafschaft Lingen von 1555 darstellt, aber auch das Schicksal der Bewohner von Stadt und Land in den damaligen Kriegszeiten. Schließlich zeigt der Referent Beispiele, wo Spuren der „Spanischen Zeit“ in Lingen bis heute zu entdecken sind.
Die Deutsch-Hispanische Gesellschaft lädt zu diesem Vortrag ein.

(Aufnahmen: Oben Ambrogio Spinola – Gemälde von Michiel Jansz. van Mierevelt, 1633; unten: Dr. Andreas Eiynck, Foto von J.-H. Janßen CC BY-SA 3.0)