Volk im Viertel

19. August 2015

FOLK IM VIERTEL – VOLK IM VIERTEL
Osnabrück – Heger Tor Viertel
Sa 22.08. – 19.00 – 23.00 Uhr
Eintritt frei

Altstadtfest in Osnabrück mit europäischem Folk-Programm, u.a. mit Connemara Stone Company, Ramblin’ Rob, Duo Bardic und den Dixie Dudes.

Für einen Abend wird das Osnabrücker Heger Tor Viertel mit seiner besonderen Atmosphäre wieder zur Bühne für die Musik der Welt. Die ganze Palette internationaler Folklore präsentiert das Altstadtfest Folk im Viertel – Volk im Viertel: traditionell, modern, tanzbar, abwechslungsreich und immer spannend. Musik aus vergangenen Jahrhunderten, Klänge aus fernen Ländern oder noch nie gehörte Stilmixe. Das Publikum frönt alten Vorlieben oder lässt sich von den neuen Ideen und Interpretationen der lebendigen Folkszene faszinieren. Zu erleben ist Vielfalt und Magie handgemachter Folkmusik in der einmaligen Kulisse und Atmosphäre der Osnabrücker Altstadt.

An vielen Ecken des „Viertels“ gibt es musikalische Überraschungen und Leckerbissen: „Ramblin` Rob“, mit groovigem, erdigem Akustik-Blues, den „Dixie Dudes“ mit einem Programm zwischen Cajun und Dixie, der italienischen Tanz- und Folkloregruppe „Compagnia Siciliana Folkloristica Città di Grotte“ oder dem Duo Bardic mit schottisch/irischen Traditionals. Nach dem Ende des Open Air Programms klingt der Abend mit einem Konzert der Connemara Stone Company, einer der besten Irish-Folk Bands Deutschlands, im Saal der Lagerhalle aus. Die musikalischen Wurzeln der Connemara Stone Company liegen in der keltischen Musik, gepaart mit Rock und Traditionals. Getreu ihrem Motto „From Celtic to Rock“ verpassen sie der irischen Volksmusik eine Verjüngungskur, die rockt!

(Quelle)

Riesenrad

28. September 2014

Es war die Attraktion des diesjährigen Altstadtfestes, das auch schon wieder eine Woche zurück liegt. Also zur Erinnerung diese Impressionen:

Oha!

16. September 2012

Sonntägliche Posthalterei-Diskussion in der offenen Facebook-Gruppe Du weißt Du kommst aus Lingen/Ems wenn:

Felix Reis:
„Unglaublich! Da wird mit viel Steuergeldern die Alte Posthalterei in Lingen renoviert. Sonntagnachmittag – Altstadtfest – strahlender Sonnenschein – die Stadt voller Menschen – Straßencafes voll! Nur vor der Alten Posthalterei leere Stühle. Keine Bewirtung. Kunden stehen vor der Tür und lesen, dass Sonntags erst ab 17 Uhr geöffnet ist. So verärgert man die Gäste!“

Peter Koch:
Das mit den Steuergeldern ist zwar ärgerlich, aber damit hat ein Pächter nichts zu tun. Er kann aber sehr wohl selbst entscheiden, ob und wann er seine Gaststätte öffnen will.
Lasst daraus keine politische Diskussion werden!

Felix Reis:
Was heißt politische Diskussion? Jeder Laie kann sich doch vorstellen, dass man, wenn man eine Gaststätte übernommen hat, auf neue Kunden angewiesen ist und jede Gelegenheit nutzen sollte!

Robert Koop sen:
Politisches? Um Gottes Willen! Darüber wird nur gestammtischt, aber doch hier nicht…
Der Grund für die Schwierigkeiten der Alte Posthalterei ist eine unbefriedigende Vertragslage, die sich nach 20 Jahren überlebt hat.  Das fordert die (Kommunal-)Politik, die sich aber bisher raus hält. An dieser Stelle der Stadt ist der Betrieb eben nicht nur Privatsache, Peter Koch!

Der zweite, aktuellere Grund ist eine Koronarerkrankung, die die designierte (Unter-)Pächterin unmittelbar vor der Eröffnung leider auf die Intensivstation brachte. Wenn ich richtig informiert bin, betreibt Hauptpächter Essmann die Posthalterei vorübergehend in eigener Regie. Dies könnte die heutige Schließung erklären, die natürlich ein Unding ist.

Peter Koch:
Also willst du jetzt sagen, das die Stadt das Recht hat zu bestimmen, wann die Posthalterei geöffnet zu sein hat?

Robert Koop sen:
Ja.

Peter Koch:
Oha!

Rock am Pferdemarkt

12. September 2012

Rock am Pferdemarkt
Umsonst & draußen

mit
Ohrbooten, I Heart Sharks, Der Fall Böse, Rockstah, Cäthe, Keule, Big Balls Cowgirl, Out of Practise, Accustic Steel, Kings Casket, Alternative Rotation DJs
Lingen (Ems)  –  Pferdemarkt
Freitag/Samstag 14. / 15. Sept.  jeweils ab 18 Uhr

mehr beim Emskopp

Alkohol

18. September 2011

Der nüchterne Kommentar von Sabine Stüting (BN) tut gut. Ich lese ihn und weiß: Das Lingener Altstadtfest ist in diesem Jahr  zu einer wirklichen Sauf-und-Pinkelorgie verkommen, auf der dann geradezu zwangsläufig auch noch heftig geprügelt wurde. Hätte es nicht am frühen Sonntagmorgen so heftig geregnet, würde unsere Lingener Innenstadt stinken wie ein nie gereinigtes, vollgekotztes Ostblockurinal. Das  war schmutzig, überlaut und aggressiv. Mitternächtlich waren drei Viertel der Besucher augenscheinlich betrunken und aufgebrezelte 12-jährige hatten die Bierflasche am Hals. Für alle Innenstadtbewohner ist vor allem die fehlende WC-Entsorgung eine einzige Zumutung. Die „Ab-1-Uhr-ist-Ruhe-Regel“ wurde nicht beachtet. Es gab kein Sicherheitspersonal.

Das Fest muss wieder ein Fest werden. Doch die Organisatoren des finanziell maroden LWT wuppen das nicht mehr. Sie wirken überfordert, wollen vielleicht nur ihre schlechten Finanzen mit den Einnahmen verbessern, aber nehmen nicht zur Kenntnis, wie andere Kommunen solche Feierlichkeiten klüger und durchdachter durchführen. Die ganze Veranstaltung gehört, so wie sie jetzt  emslandrosenmontagsähnlich alkoholisiert abläuft, dringend auf den externen Prüfstand.

Hier die weiteren Bemerkungen von Sabine Stüting:

„Das Altstadtfest an diesem Wochenende hat einige unschöne Seiten aufgezeigt, neben allem, was – wie immer – gut lief und Spaß gemacht hat (Gruß an Revoice!).  Schon Freitag nachmittag waren die ersten Angetrunkenen in der Stadt unterwegs. Viele Jugendliche waren schon am Bahnhof angetrunken und zogen gröhlend in die Stadt, die obligatorischen Rucksäcke klingend dabei. Die Polizeinachrichten über Massenschlägereien am Pferdemarkt und am AWO-Spielplatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag sind definitiver Tiefpunkt – ich kann mich nicht erinnern, ähnliches im Zusammenhang mit dem Altstadtfest je gehört zu haben.

Zugegeben unbewiesen/unbeweisbar sehe ich da einen Zusammenhang. Mit Sicherheit wird das Thema Alkoholkonsum auch bei Jugendlichen wieder diskutiert werden, und zu diskutieren gibt es einiges, wenn beim ASF selbst 14-jährige keine Probleme hatten, an den Verkaufsständen Bier nachzuordern. Allgemein…“

Fortsetzung im Blog der BürgerNahen…

Altstadtfest

16. September 2011

Am Wochenende vor dem grandiosen und eher leisen „Fest der Puppen“ steht das  diesjährige Altstadtfest auf dem in diesem Jahr wenig anspruchsvollen Lingener Feierprogramm. Das Wetter soll dementsprechend nicht so dolle sein. Das Altstadtfest  wird wie immer laut sein und es lässt  die Innenstadtbewohner, also auch mich, nächtens selbst dann mittendrin statt nur dabei mitfeiern, wenn sie zuhause sind und gar nicht so recht mitfeiern wollen. Nun, welche Programmhöhepunkte gibt es? Einmal mehr diese zwei:

  • Für die Live-Musikfans bietet der „Alte Pferdemarkt“ ein Bühnenprogramm mit insgesamt 12 Bands an. Am Freitagabend stehen a.u die Band „Triggerfinger“ (Videoleckerli unten) und  „Mambo Kurt“ (Videoleckerli unten) auf der Bühne. Außerdem sind an diesem Abend mit dabei: „Ira Atari“, „Findus“, „Nakes Fuzz Ensemble“ und das „Alternative Rotation DJ Team“.
    Am Samstag werden ab 18.00 Uhr  „Itschy Poopzkid“, „Bakkushan“, „Keule“, „Grenzwert“, „Fifty4Plants“ und erneut vom „Alternative Rotation DJ Team“ präsentiert.
  • Zum fünften Mal wird in diesem Jahr der Kleinkunstpreis „Lingener Theo“ vergeben. Hierzu präsentieren Kleinkünstler am Samstag von 14.00 Uhr bis 21.00 Uhr und am Sonntag in der Zeit von 14.00 bis 16.00 Uhr  in Straßenperformances, Walk-Acts oder Straßentheater ihr Können, bevor um 17.00 Uhr die Preisverleihung auf der Marktplatzbühne stattfindet.
    Bereits am Samstagmorgen gibt es in diesem Kontext von  10 Uhr – 12 Uhr am Maktplatz übrigens eine besondere, im Altstadtfest-Programm bislang noch nicht enthaltene Stand-up reality performance der „4 Orange Boys feat. BMdabbeljuh tandem“ – mein diesjähriger Geheimtipp, der sich übrigens bereits für die kommenden fünf Jahre angesagt hat!

 

Altstadtfest

16. September 2010

Altstadtfest Lingen (Ems)
Stadtzentrum
Freitag, 17.09. bis Sonntag 19.09.2010


Musik auf sechs Bühnen, Flohmarkt, Kleinkunstpreis und Familiennachmittag. Hier das Programm. Die Weather Girls treten am Samstagabend auf der Hitradio-Antenne-Bühne  auf dem Markt auf.  Die Stadt teilt mit:

„Neben den abendlichen Open-Air Veranstaltungen auf sechs Bühnen lädt der veranstaltende (und kassierende, erg. durch mich) „Lingen Wirtschaft und Tourismus e.V.“  mit Hilfe zahlreicher Vereine und Verbände zu einem Familiennachmittag (?) am Sonntag ab 11 Uhr (??) auf dem Marktplatz ein.“

Auch der 4. Kleinstkunstpreis „Lingener Theo“ wird im Rahmens des Altstadtfestes vergeben – am Sonntagnachmittag auf dem Marktplatz.

Freitag und Samstag, 17. & 18.September 2010 wird jeweils ab 19 Uhr am Kreishaus im Festzelt zünftig Oktoberfest gefeiert.

Hier das ganze Programm des Altstadtfestes Lingen 2010.

VGE II

14. September 2010

+++Die Sonderbusse der „Nachteule“ fahren nun doch auch am Freitag zum Altstadtfest!+++

…meldet die Internetseite des Alten Schlachthofs. Das Alarmschlagen hat sich also gelohnt. 🙂 Der Erste Stadtrat hat es sofort geregelt. Bedankt!

VGE

10. September 2010

In einer Woche feiert Lingen sein traditionelles Altstadtfest. In diesem Jahr gibt es einen ganz speziellen Beitrag der „Verkehrsgemeinschaft Emsland-Süd“. Die VGE abgekürzte Institution ist die Einrichtung, die sich um den Busverkehr kümmert und als besonders kundenunfreundlich gilt.

Am ersten Tag des Altstadtfestes wird  „aus organisatorischen Gründen die Nachteule nicht fahren“. Hunderte von jugendlichen Besuchern des Lingener Altstadtfestes 2010 werden dann also vergebens auf ihren Bus warten. Es sei denn, Erster Stadtrat Ralf Büring greift noch mal ein.

Heute jedenfalls erst einmal ein Danke :-@  für so viel organisatorisches Mitdenken, liebe VGE!

(Foto: Eule © mimax, creative commons)

LWT

21. August 2010

Früher gab es in Lingen den WVV, gegründet Anfang der 1970er Jahre; dann wurde in den 1980er der WVV aufgelöst, und es gab anschließend, weil es so besser sei,  den eigenständigen Wirtschaftsverband und einen eigenständigen Verkehrsverein. Jetzt gibt es seit ein, zwei Jahren wieder einen Zusammenschluss der beiden zum LWT (Logo rechts), weil es so besser sei. Jede organisatorische Neuorientierung wurde begleitet mit großem Wortgeklingel, dass und wie notwendig, erforderlich, besser, synergetisch usw. usf. es sei. Sie ahnen es: Gebracht hat es eigentlich nichts.

Allerdings ist jetzt eine Sache neu: Die Stadt schiebt am Rosenmonatg, beim Altstadtfest und vielleicht auch noch bei anderen Festivitäten ganz ungeniert die Sondernutzung der öffentlichen Innenstadtflächen  ohne große Ausschreibung, flächendeckend und pauschal dem privaten LWT zu, und der kassiert ab – kräftig. Statt 100 Euro Sondernutzung gemäß kommunaler Satzung kostet ein Ausschank schnell mal das 20-fache, beispielsweise beim Altstadtfest, wo die Antrittsgebühren (der LWT schreibt tatsächlich Gebühren!) dann flotte 2000 Euro oder mehr ausmachen. Am Rosenmontag  versuchte die Lingener Ordnungsbehörde gar, die genehmigte Außengastronomie einzelner Betriebe zu verbieten, weil der LWT das Sagen habe. Das alles ist sehr seltsam und ungesetzlich. Es spült aber Geld in die LWT-Kassen und spart so Zuschüsse seitens der Stadt. Auch dass gleich sechs Kivelingssektionen (oder sind es fünf) ihre Stände beim kommenden Altstadtfest aufbauen dürfen und gleichzeitig Vereine aus den Ortsteilen nicht sehr zahlreich vertreten sind, irritiert mich deutlich.

Der LWT eV hält sich zugleich trotz der Einnahmen  in nicht unbedeutenden Teilbereichen vornehm zurück. Beispielsweise bei der Entsorgung menschlicher Bedürfnisse, die bei öffentlichen Lingener Festivitäten traditionell auf dem Niveau der frühen zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verharrt. Innenstadtbewohner kennen die sie treffenden Konsequenzen daraus zur Genüge.

Hat vielleicht jemand eine Idee, was man jetzt machen sollte?