Nominiert

23. April 2012

Herzlichen Glückwunsch! Darauf können Simone Schnase und der in Lingen erscheinende Emskopp stolz sein. Dieser Beitrag aus ihrer Feder über die Emslandlager wurde für den Alternativen Medienpreis nominiert. Damit ist die frischgebackene Bremer taz-Redakteurin (Foto: Im Gespräch mit Ex-Bürgermeister Hans Koschnick, SPD) der renommierten Auszeichnung  einen großen Schritt näher gekommen. Die Jury trifft ihre Auswahl in der nächsten Zeit. Die Preisverleihung ist dann am 4. Mai in Nürnberg.

Der Alternative Medienpreis wird seit 2000 medienübergreifend an Journalisten  in den Sparten Print, Audio, Video und Online verliehen. Er ist einer der ersten Journalistenpreise, die für das Medium Internet ausgeschrieben wurden.

Die ausgezeichneten Beiträge bearbeiten Themen, die -so die Auslober der Auszeichnung- „in den etablierten Medien nicht oder nur unzureichend vorkommen“. Bürgerschaftliches Engagement oder Förderung des Bürgerjournalismus sind wichtige  Kriterien.

Gründer des Preises waren das Nürnberger Alternativradio Radio Z und die Nürnberger Medienakademie e. V. Beide sind als gemeinnützig anerkannte Vereine. 2008 ist die Stiftung Journalistenakademie als Mitveranstalter hinzugekommen, Radio Z schied als Mitveranstalter aus, blieb jedoch als Unterstützer dabei. Weitere Sponsoren und Unterstützer sind die dju/ver.di, die Nürnberger Nachrichten, das Kulturreferat der Stadt Nürnberg, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Linke Medienakademie u.a..

Die Übersicht über die 2012 nominierten Projekte und Autoren findet man hier. Was in den ersten 10 Jahre mit dem Alternativen Medienpreis ausgezeichnet wurde, ist hier  als pdf-Dokument zu finden. Und ich freue mich, dass ich im letzten Herbst den jetzt nominierten Beitrag von Simone Schnase verlinken durfte. Drücken wir der Buten-Emsländerin die Daumen!

(Quelle wikipedia; Foto: © Anna Joanna Solbach, FB)